08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Idomeni about to explode: Anybody listening out there? · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Infomobile w2eu

“Like dogs! We are waiting here under unbearable conditions – it is not even suitable for animals!” says a young woman who is enduring since days at the borders of Idomeni. Everywhere around the transit border camp are media representatives from all over the world covering the humanitarian crisis of the last two weeks. It was then when Austria and the Balkan states decided to further reduce the numbers of the refugees who can pass the borders by limiting the eligible nationalities on Iraqis and Syrians. On Monday refugees started a hunger strike after a 13-years-old boy got electroshocked by a cable of a standing train. But is anybody listening out there?

Weiterlesen »

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Flüchtlingskrise finanziert sich fast von selbst“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die Integration der Flüchtlinge ist eine große Aufgabe, aber das Drama um die anstehenden Milliardenausgaben ist völlig übertrieben – und diese Zahlen liefern den Beweis.

Kommentar von Thomas Fricke

Wenn es um die Flüchtlingskrise geht, ist rasch von Mammutaufgaben und Herausforderungen für Generationen die Rede. Und von vermutlich irren Milliardenbeträgen. Als stehe Deutschland vor unabsehbaren finanziellen Belastungen. Dabei ist das nach aller Wahrscheinlichkeit völlig übertrieben. Die Herausforderung ist sicherlich historisch – nur nicht, was absehbar den Geldbedarf angeht.

Weiterlesen »

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Watch The Med Alarmphone – How does it work? · Kategorien: Alarm Phone, Video

Quelle: facebook

Watch our short clip on how the Watch the Med Alarmphone works and which information we need from you in case of distress.
The video is in english but other languages will follow soon.

Please spread widely!

wtm

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Diese Fragen zum EU-Türkei-Deal sind noch offen“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Die Welt

In Brüssel haben sich die EU und die Türkei auf Prinzipien für eine Vereinbarung zum Stopp der Flüchtlingsströme geeinigt. Diverse Details sind aber noch offen und müssen bis 17. März gelöst werden.

Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und die Türkei am frühen Dienstagmorgen in Brüssel auf Grundlagen für eine Vereinbarung geeinigt, die zu einer Eindämmung der Flüchtlingsströme nach Europa führen soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) feierte dies als „Durchbruch“ – sofern die Vereinbarungen auch umgesetzt werden.

Genau dazu müssen jedoch noch diverse Details geklärt werden. Vor allem die folgenden Fragen sind noch offen:

Weiterlesen »

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugees ‚Beaten‘ By Macedonian Border Guards“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: Sky News

A Syrian asylum seeker tells Sky News he was left in a neck brace after being attacked by Macedonian border guards.

By John Sparks, Sky News Correspondent, on the Macedonian border

Mustafa can barely move

The Syrian asylum seeker was on the receiving end of a serious beating and the Damascus native now finds himself confined to a hospital ward in northern Greece.

The damage is indisputable. He has a brace clasped round his neck after suffering a suspected fracture – and when I helped him pull up his jumper, his back was marked with bright purple bruises.

Weiterlesen »

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Trampelpfade nach Norden“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Noch harren die meisten Menschen vor der Grenze zu Mazedonien aus. Einige versuchen ihr Glück über Albanien.

Von Nadia Pantel

Babar Baloch sendet ausdauernd Neuigkeiten vom Chaos in die Welt. Der Sprecher des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sein mobiles Büro zwischen den Zelten der Wartenden an der griechisch-mazedonischen Grenze eröffnet. Eine Grenze, die „weder komplett geschlossen noch offen“ ist, sagt Baloch. Mehrmals täglich schickt er Fotos von Kindern, die mal im Schlamm, mal im Staub hocken. Am Montag dann die Zahlen zu den Bildern: Mehr als die Hälfte der Ankommenden auf den griechischen Inseln seien Syrer, sagt die griechische Polizei, 40 Prozent der Flüchtenden seien Kinder.

Weiterlesen »

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der vertagte Durchbruch“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau

EU-Flüchtlingsgipfel mit der Türkei

Mehr als zwölf Stunden haben die Staats- und Regierungschefs der EU mit der Türkei über ein neues Paket zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen diskutiert – aber der erhoffte Deal kam nicht zustande. Eine endgültige Entscheidung soll am 17. März fallen.

Von Kai Küstner, ARD-Studio Brüssel

Der Flüchtlings-Krisen-Gipfel ging zwar in die Verlängerung, aber eine endgültige Entscheidung zu einem neuen EU-Abkommen mit der Türkei fiel auch hier noch nicht. Zu frisch war dafür noch das überraschende Angebot des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu über ein erneutes Tauschgeschäft mit der EU, als dass die Europäer dem ohne weitere Bedenkzeit hätten zustimmen können.

Weiterlesen »

07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die europäische Lösung“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: German Foreign Policy

Mit aller Macht bemüht sich die Bundesregierung auf dem heutigen EU-Türkei-Gipfel um eine „europäische Lösung“ für die Flüchtlingsabwehr. Der Pakt mit Ankara soll die Abschottung der griechisch-türkischen Seegrenze ermöglichen. Darüber hinaus soll sich die Türkei abschließend verpflichten, sämtliche über ihr Territorium eingereisten Flüchtlinge, denen die EU keine Zuflucht gewähren will, zurückzunehmen. Mit solchen Abschiebungen verstieße die EU gegen internationale Normen. Ankara ist zur Rücknahme bereit, will jedoch zunächst Abschiebeabkommen mit den Herkunftsländern schließen, um die zurückgenommenen Flüchtlinge sofort weiterschieben zu können. Für Haftlager zu ihrer Zwischenunterbringung stellt Brüssel Mittel zur Verfügung.

Menschenrechtsorganisationen berichten, bereits existierende Lager, in denen Flüchtlinge von jeglichem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten und zumindest zum Teil geschlagen und gefesselt würden, würden ebenfalls von der EU kofinanziert. Der künftige Flüchtlingsabwehrpartner der EU schiebt auch in Kriegsgebiete ab, unter anderem nach Syrien, und lässt auf Flüchtlinge schießen. Wie am Wochenende bekannt geworden ist, haben türkische Grenzer unlängst neun Syrer beim Versuch, in die Türkei einzureisen, getötet.

Weiterlesen »

07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrants: Syria effect on the route through Libya · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: ANSA med

(by Rodolfo Calò) (ANSAmed) CAIRO, MARCH 7 – The migrant flux through Libya is undergoing some changes recently, most in terms of numbers and routes, especially due to the civil war in Syria. However the massive arrival of migrants in Italy can’t be explained by the rescues carried out by the Italian Navy-led operation Mare Nostrum.

So says a recent report by the Institute of International Affairs(Iai). The dossier recalls that from the beginning of 2000 the number of migrants who undertook to cross the Mediterranean on the route from Libya the annual average was generally under 40,000 but that in 2014 this skyrocketed up to 120,000 people landing in Sicily most of whom left from Libya.

Weiterlesen »

07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Ungarn: Und sie kommen trotzdem“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: Zeit Online

Ungarn gilt plötzlich vielen EU-Staaten als Beweis, dass Zäune Flüchtlinge aufhalten und Abschottung gelingen kann. Doch das ist ein Irrtum.

Von Philip Faigle, Ungar

In einer Nacht Ende Februar, als Europa seine Grenzen nach und nach schließt, wird Reza Salah* von lauten Stimmen geweckt. Es ist Mitternacht im Lager von Šid, ein Flüchtlingscamp in Serbien nahe der ungarischen Grenze. Taschenlampen leuchten in die Zelte, in denen die Flüchtlinge dicht gedrängt liegen, neben Reza schläft seine Frau Sarah*. „Raus“, rufen die uniformierten Männer. Es sind Beamte der serbischen Polizei. „Wir bringen euch nach Deutschland“.

Das Paar greift seine Taschen, Salah schlüpft in eine Sportjacke. Die Nacht ist Ende Februar beißend kalt. Vor dem Eingang des Camps warten Busse mit laufendem Motor. Die Polizisten treiben die Flüchtlinge in die Fahrzeuge, Kinder, Familien, an Bord ist auch eine schwangere Frau. Als sie durch die Dunkelheit fahren, zückt Salah sein Smartphone und schaut auf Google Maps: Der kleine blaue Punkt bewegt sich Richtung Norden. Direkt auf die ungarische Grenze zu.

Weiterlesen »