19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Refugees will be sent back across Aegean in EU-Turkey deal · Kategorien: Balkanroute, Europa, Türkei

Quelle: The Guardian

Aid agencies criticise ‘inhumane’ Brussels deal as Saturday midnight deadline may see desperate last-minute rush to Greece

Refugees and migrants arriving in Europe will be sent back across the Aegean sea under the terms of a deal between the EU and Turkey that has been criticised by aid agencies as inhumane.

In an agreement that raises the prospect of a desperate last-minute rush to Greek shores by refugees and migrants hoping to beat the deadline of midnight on Saturday, the European council president, Donald Tusk, resolved sticking points with Turkey’s prime minister, Ahmet Davutoğlu, before all of the EU’s 28 leaders approved the deal at talks in Brussels.

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsdeal in Brüssel – nur nicht über Details reden“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die Spannung hält bis zum Schluss – dann steht die Einigung Europas mit der Türkei. Die Frage, ob Flüchtlinge künftig mit Gewalt festgehalten werden, fällt unter den Tisch.

Von Daniel Brössler und Thomas Kirchner, Brüssel

Angela Merkel hat es sich zur Regel gemacht, das Gebäude des Europäischen Rates auch tief in der Nacht nicht ohne Pressekonferenz zu verlassen. Die Bundeskanzlerin hat schlechte Erfahrungen damit, zwischen zwei Gipfeltagen anderen die Deutungshoheit über den Stand der Verhandlungen zu überlassen.

Es ist eine halbe Stunde nach Mitternacht, als Merkel also wieder im deutschen Pressesaal sitzt, und doch ist diesmal vieles anders. „Hierzu“, sagt sie, als sie auf den EU-Türkei-Deal zu sprechen kommt, „kann ich Ihnen nur einen Zwischenbericht geben, weil wir heute quasi die wesentlichen Elemente besprochen haben.“

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mehrheit der Deutschen fordert ein Eingreifen in Idomeni“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: N24

Die Mehrheit der Bevölkerung fordert von der Kanzlerin ein Eingreifen in Idomeni. Das ergibt eine N24-Umfrage. Wenig Hoffnung setzen die Deutschen auf den aktuellen EU-Türkei-Flüchtlingsgipfel.

Die Mehrheit der Deutschen wünscht, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine Öffnung der griechisch-mazedonischen Grenze stark macht. Das ergibt eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von N24.

Mazedonien hat die Grenze für Flüchtlinge geschlossen, so dass auf griechischem Gebiet im Ort Idomeni mehrere tausend Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen verharren. 51 Prozent finden, dass Merkel darauf drängen sollte, die Grenzen wieder zu öffnen. 41 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus.

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kranke Flüchtlinge: Ankunft mit letzter Kraft“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: Spiegel Online

Sie haben Erfrierungen an den Füßen, Druckgeschwüre, sogar unbehandelte Schusswunden: Nach Deutschland kamen zuletzt viele Flüchtlinge, die krank sind. Beobachtungen aus einem Übergangscamp.

Aus Erding und Hamburg berichtet Jörg Römer

Sogar das Ende des Weges bis zur ersehnten Ankunft ist lang: Über eine scheinbar endlose Zufahrt durch militärisches Sperrgebiet müssen Flüchtlinge auf dem Gelände des Fliegerhorsts in Erding noch in Bussen ausharren, ehe die ersten Gebäude auftauchen. Hier, im sogenannten Übergangscamp, können sie sich erstmals auf deutschem Boden ausruhen.

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Anstieg der Flüchtlingszahlen in Italien“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Die Zahl der Flüchtlinge, die von Libyen über das Mittelmeer nach Italien kommen, ist in den vergangenen Tagen gestiegen.

Die italienische Küstenwache führt den Anstieg auf das frühlingshafte Wetter zurück, das die Überfahrt mit Booten erleichtert. Rund 3.100 Menschen seien allein in den vergangenen drei Tagen gerettet worden. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks sind in diesem Jahr bislang 9.800 Flüchtlinge in Italien angekommen. Das seien 2.400 Menschen mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge könnten bald über die „Kaukasus-Route“ kommen“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Die Welt

Mit dem Türkei-Abkommen will Europa den Strom der Flüchtlinge stoppen. Das ist naiv, zeigt die Simulation einer Denkfabrik. Selbst im besten Szenario kommen 2016 noch fast eine Millionen Flüchtlinge.

Der nächste Gipfel ist immer der wichtigste. Diese banale Botschaft vermittelt die europäische Politik auch vor dem Spitzentreffen am Donnerstag und Freitag in Brüssel. Dort soll ein Abkommen mit der Türkei ausgehandelt werden, das die Flüchtlingskrise unter Kontrolle bringt. Wissenschaftler bezweifeln aber, dass das funktioniert: Ökonomen der renommierten Freiburger Denkfabrik SAT haben die Ströme der Menschen durch Europa für die „Welt“ simuliert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Deal das Problem nicht lösen wird.

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU einigt sich auf Angebot an die Türkei“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Zeit Online

Auf dem EU-Gipfel haben sich die Mitgliedsstaaten auf eine gemeinsame Position in der Flüchtlingspolitik verständigt. Nun stehen harte Verhandlungen mit der Türkei an.

Von Lenz Jacobsen, Brüssel

Die 28 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich auf eine gemeinsame Position geeinigt, mit der sie nun in die Verhandlungen über ein Flüchtlingsabkommen mit dem türkischen Ministepräsidenten Ahmet Davutoğlu gehen wollen. Der Konsens bestätigt den schon vorher entwickelten Austauschmechanismus von Flüchtlingen zwischen der EU und der Türkei, nennt aber weiterhin kein konkretes Datum, wann dieser beginnen soll. Es sei aber klar, „dass wir hier nicht in Wochen rechnen, sondern dass das relativ schnell gehen soll“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Von einem Provisorium ins nächste“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Das Flüchtlingslager in Idomeni soll aufgelöst werden, doch sind die neuen Unterkünfte in Griechenland bereit? Panagiotis Kouparanis berichtet aus Hersos, wo ein weiteres Aufnahmelager entsteht.

Das griechische Verteidigungsministerium gab grünes Licht. Zum ersten Mal durften am Donnerstag ausländische Pressevertreter das neu errichtete Flüchtlingslager in der nordgriechischen Ortschaft Hersos besuchen. Schnell sprach sich herum, dass Journalisten der Deutschen Welle und ein finnischer Kollege im Lager sind. Kaum eine halbe Stunde später fand schon eine Demonstration statt. Etwa 50 Jugendliche und Kinder zogen herum, hielten Pappschilder hoch: „Wir fordern Humanität“, stand da etwa auf Englisch geschrieben und eindeutig war neben Rufen auf Arabisch zu verstehen „Merkel, Merkel“ und „Germany, Germany“.

Weiterlesen »

17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Haben Helfer in Idomeni wirklich das Leben von Flüchtlingen riskiert?“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien

Quelle: Vice

Von Matern Boeselager

Am frühen Montagmorgen wurden die Körper von zwei Männern und einer Frau in einem Fluss an der griechisch-mazedonischen Grenze gefunden. Die drei Afghanen hatten offenbar zu einer Gruppe von 26 Menschen gehört, die den Fluss an einer Stelle circa sechs Kilometer westlich des griechischen Dorfes Idomeni überqueren wollte, um nach Mazedonien zu gelangen.

Da Mazedonien seine Grenze zu Griechenland für Flüchtlinge abgeriegelt hat, harren in Idomeni mittlerweile bis zu 15.000 Menschen in der Hoffnung aus, ihre Reise nach Westeuropa doch noch fortsetzen zu können, und immer wieder versuchen einzelne Gruppen mit der Hilfe von Schleppern oder auf eigene Faust, die Grenze unbeobachtet zu überqueren. Die heftigen Regenfälle der letzten Tage haben die Flüsse in der Gegend jedoch gefährlich anschwellen lassen, so dass diese nächtliche Überquerung für die Drei tödlich endete.

Weiterlesen »

17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Inside the Harrowing Night Hundreds of Refugees Tried to Escape Greece · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Time

Desperate to leave refugee camps in Greece and make it to Western Europe, refugees launched a march across the border. TIME was with them

Around midnight on March 13, a young Syrian man named Abdo stepped into Tent No. 1 of the refugee camp of Idomeni, in northern Greece, and asked the men inside to gather around. About 200 asylum seekers live in that tent, mostly packed into tight rows of bunk beds, with some sleeping on the wooden floor. The air inside was musty with the smell of wet blankets and bodies as Abdo made his pitch.

According to several of the migrants who listened to him in the darkness, his words were painful to hear. Their chances of being allowed to cross the borders to Western Europe, Abdo said, were practically zero. The so-called Balkan route — which more than a million asylum seekers used to reach Germany last year, going from Turkey to Greece and into Eastern Europe — had been shut to transiting migrants. What was worse, all of them now face the prospect of being deported to back Turkey — part of a deal that European and Turkish leaders are expected to finalize later this week. As Abdo rightly noted, no one had been permitted to cross from Greece into Macedonia over the previous two weeks, and no one would be allowed to go through any time soon.

Weiterlesen »