01. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien verstärkt Grenzsicherung mit ausländischer Hilfe“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien · Tags:

Quelle: kurier.at

50 Mitarbeiter der Grenzschutzagentur Frontex reisen ebenso nach Serbien wie 55 Beamte aus Tschechien.

Die Sicherung der serbischen Grenze zu Bulgarien, über die derzeit die meisten illegalen Migranten im Land eintreffen, wird nun weiter erhöht. Wie Innenminister Nebojsa Stefanovic am Montag ankündigte, sollen demnächst 50 Mitarbeiter der EU-Grenzschutzagentur Frontex an der Grenze zum Einsatz kommen. Dort sind seit der Vorwoche auch 20 ungarische Polizisten unterstützend im Einsatz.

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01. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Moroccan police question witnesses to death that sparked widespread protests“ · Kategorien: Marokko · Tags:

Quelle: The Guardian

Inquiries continue into crushing of fish wholesaler Mouhcine Fikri in truck, which trigged some of the most serious protests in country since Arab spring

Police in Morocco are questioning five people about whether they heard an officer give an order to start a rubbish compressor with a man inside, resulting in his death and prompting angry protests across the country.

Suspicion of wrongdoing by police first emerged after local news reports quoted a witness saying he heard one of the officers involved ask for the crusher to be activated to scare away a group of men trying to retrieve confiscated fish.

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31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Maghreb-Staaten : Bamf widerspricht Bundesregierung“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko, Tunesien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Die Lage in Tunesien, Algerien und Marokko ist weit unsicherer als bisher von der Bundesregierung zugegeben. Das geht aus Dokumenten hervor, die ZEIT ONLINE vorliegen.

Von Kersten Augustin, Kai Biermann und Philip Faigle

Das Gesetz, für das Innenminister Thomas de Maizière seit den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht kämpft, sollte ein Signal sein. Als sich herausstellte, dass vor allem Männer aus Nordafrika an den Übergriffen auf Frauen beteiligt waren, entschied die Bundesregierung noch im Januar, die Länder Tunesien, Algerien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Das würde es möglich machen, die Einwanderung aus Nordafrika zu begrenzen und Nordafrikaner aus dem Maghreb schneller abzuschieben.

Das Gesetz solle eine Botschaft „nach innen und nach außen“ senden, so sagte es de Maizière damals. Die Regierung, hieß das, werde mit harter Hand auf die sexuellen Übergriffe reagieren. Nach einer hitzigen Debatte wurde das Gesetz im Mai vom Bundestag beschlossen. Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus.

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31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Berlin 11. November: Busdemo · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags: ,

[Save the date // Valetta stoppen: Busdemo am 11. November 2016 (Freitag) zu mehreren afrikanischen Botschaften und zur GIZ in Berlin // Bitte weiterleiten]

Hallo in die Runde,

als Afrique-Europe-Interact möchten wir nochmal ausdrücklich um Unterstützung einer Busdemo bitten, die am 11. November vor mehreren afrikanischen Botschaften und der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) stattfinden wird. Hintergrund ist der immer brutaler werdende Valetta-Prozess, mit dem die EU nicht nur die Flucht- und Migrationsrouten aus afrikanischen Ländern dicht machen, sondern auch Abschiebungen aus Europa massiv forcieren will. Entsprechend wurde beim jüngsten Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 21.10.2016 beschlossen, so genannte Mobilitätspartnerschaften unter anderem mit den afrikanischen Ländern Niger, Nigeria, Senegal, Mali und Äthiopien schnellstmöglich umzusetzen. Dabei solle laut EU-Kommission mit einem »Mix aus positiven und negativen Anreizen« vorgegangen werden, um »die Anstrengungen der Länder zu honorieren, die bereit sind, bei der Migrationskontrolle wirksam mit der EU zusammenzuarbeiten, und um Konsequenzen für jene sicherzustellen, die dies verweigern.«

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31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Más de 200 inmigrantes entran en Ceuta tras un salto masivo a la valla“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Quelle: El Mundo

Originarios de Costa de Marfil y de Burkina Faso, algunos están hospitalizados y otros han conseguido huir por el barrio del Príncipe

ISAAC J. MARTÍN

Más de 200 inmigrantes subsaharianos han conseguido entrar en Ceuta después de atravesar la doble valla fronteriza que separa España de Marruecos en las inmediaciones de la finca de Berrocal y dispersados en varios grupos.

La Delegación del Gobierno en Ceuta ha cifrado en „al menos 220“ las personas que han conseguido entrar en territorio español. Sin embargo, el Equipo de Respuesta Inmediata ante Emergencias (ERIE) de Cruz Roja en el enclave español ha cuantificado en 232 las personas atendidas en la zona de la valla, según un comunicado enviado y tal y como ha confirmado a EL MUNDO la activista e investigadora de Caminando Fronteras, Helena Maleno.

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31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bedrohte Stabilität Ägyptens: Ungesüsster Tee und wütende Bürger“ · Kategorien: Ägypten

Quelle: NZZ

Die Zuckerkrise ist ein Symptom der desaströsen Wirtschaftslage, welche zusehends die Stabilität Ägyptens bedroht. Kommt es zu Unruhen, dürften sie weniger friedlich als 2011 ausfallen.

von Monika Bolliger, Beirut

«Wie viele Löffel?», ist die Standardfrage beim arabischen Tee-Ritual. Während Ausländer dankend ablehnen oder sich mit einem Löffel Zucker begnügen, entspricht der regionale Standard zwei, drei oder auch fünf Löffeln Zucker auf ein Glas Tee. In Ägypten, wo Millionen von der Hand in den Mund leben, darf auch in den ärmsten Gebieten das Teehaus nicht fehlen. Gesüsster Tee ist beinahe ein Grundnahrungsmittel. Entsprechend gross war die Wut vieler Ägypter, als der Zucker plötzlich aus den Regalen der Geschäfte verschwand.

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31. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zeltlager von Flüchtlingen: Im „Dschungel“ von Paris“ · Kategorien: Frankreich

Quelle: ARD Tagesschau

Der „Dschungel“ von Calais ist geräumt, weitere illegale Flüchtlingslager soll es in Frankreich nicht mehr geben, kündigte Präsident Hollande an. In den illegalen Camps in Paris dürften Hollandes Worte auf Skepsis stoßen. Ein Ortsbesuch.

Von Barbara Kostolnik, ARD-Studio Paris

Es gibt angenehmere Möglichkeiten, in Paris zu übernachten, als unter der Hochbahn der Metro, direkt an einer wild verzweigten Straßenkreuzung. Zelt an Zelt reiht sich am Straßenrand, es riecht streng, die wenigen Dixi-Klos haben den Geist aufgegeben. Passanten bleiben trotzdem stehen und fotografieren das Elend. „Ich wollte diese trostlose Seite von Paris ablichten“, sagt eine Frau. „Die Pariser Bürgermeisterin, Anne Hidalgo, beklagt sich immer, dass keine Touristen mehr in die Stadt kommen. Aber würden Sie kommen und so etwas besichtigen wollen?“

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30. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die gekaufte Grenze“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa, Tunesien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Deutschland rüstet afrikanische Staaten wie Tunesien mit Überwachungstechnik auf, um Flüchtlinge zu stoppen. Für europäische Konzerne ist das ein Milliardengeschäft.

Von Hauke Friederichs und Caterina Lobenstein

Die wichtigste Grenze der Bundesrepublik Deutschland liegt nicht vor Passau oder Deggendorf. Sie liegt nicht am Rhein, nicht an der Oder, den Alpen oder am Wattenmeer. Sie liegt weit von Deutschland entfernt, sie führt durch sandige Wüsten, entlang von Küsten mit weißem Strand und türkisblauem Meer. Deutschlands wichtigste Grenze liegt in Afrika. Frank Vornholt soll dafür sorgen, dass sie gesichert wird.

An einem warmen Oktobertag fährt Vornholt in einem Kleinbus von der tunesischen Hauptstadt Tunis Richtung Südwesten, um nach den Männern zu schauen, die die Grenze bewachen. Er trägt Jeans und Sakko, auf seinem Schoß liegt eine Mappe mit Reiseunterlagen.

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30. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Italien, die Einbahnstraße für Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa, Italien, Mittelmeerroute

Quelle: Süddeutsche Zeitung

In den ersten zehn Monaten 2016 haben so viele Flüchtlinge wie nie Italiens Küsten erreicht. Das Land versucht, die Aufgabe zu bewältigen, und verzweifelt an den EU-Partnern.

Von Oliver Meiler, Rom

Die Bilder gleichen sich so sehr, dass sie wirken wie in einer Dauerschleife, immer wiederkehrend. Jeden Abend zeigen die italienischen Fernsehsender in ihren Nachrichten neue Bilder von Rettungsschiffen, die Flüchtlinge aus Afrika in die Häfen im Süden bringen – nach Augusta, Pozzallo, Palermo, Messina, Catania, Reggio Calabria. Das sind die Hauptziele, von hier werden die Migranten verteilt auf ganz Italien.

Gerettet werden die Menschen weit weg, im Kanal von Sizilien, zumeist nur einige Seemeilen entfernt von der libyschen Küste, wo sie an Bord halb betankter und übervoller Barken und Schlauchboote ablegen. Kommen sie in Italien an, sind sie müde, aber glücklich. Auch das sieht man auf den immer gleichen Bildern in den Abendnachrichten.

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30. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schlechte Aussichten“ · Kategorien: Afrika, Balkanroute, Deutschland, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Seitdem die Balkanroute gesperrt ist, kommen immer mehr Migranten über die zentrale Mittelmeerroute – die meisten aus dem subsaharischen Afrika. Dabei hat aber ein großer Teil dieser Bootsflüchtlinge keine Chance, in Europa bleiben zu dürfen.

Von Andrea Bachstein

Noch liegt Griechenland in der Statistik an der Spitze bei der Zahl von Flüchtlingen, die dieses Jahr über das Mittelmeer nach Europa kommen. 331 000 waren es über den Seeweg bisher (2015 mehr als eine Million). 169 000 von ihnen überquerten das östliche Mittelmeer nach Griechenland. Demnächst dürfte Italien den Spitzenplatz übernehmen, nach jüngsten UNHCR-Zahlen sind dort nun 157 000 Menschen gelandet.

Die Lage hat sich völlig geändert seit April, seit die Balkanroute als Transitweg praktisch gesperrt ist – für September meldet das UNHCR gerade 6300 neue Flüchtlinge in Serbien und 150, die noch an der ungarisch-serbischen Grenzen warten. Wichtigste Strecke ist also wie vor 2015 die zentrale Mittelmeerroute mit Ausgangspunkt Libyen. Seit Mai erreichen über sie im Monat 20 000 bis 24 000 Menschen Italien – in Griechenland landen noch 2000 bis 4000. Und nur ein Rinnsal ist im Vergleich der Zustrom übers Meer nach Spanien – 3800 Flüchtlinge bisher (Stand August).

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