Quelle: taz
Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge ins Zeltlager an der Metrostation Stalingrad in Paris. Die Behörden wollen noch diese Woche räumen.
PARIS taz | Noch in dieser Woche soll die Polizei den „Minidschungel“ räumen, der sich rund um die Metrostation Stalingrad im Norden der französischen Hauptstadt gebildet hat. In kleinen Igluzelten oder auf dem bloßen Boden der Gehsteige übernachten mittlerweile zwischen 2.000 und 3.000 Menschen.
Die meisten kommen aus dem Sudan, aus Eritrea, Äthiopien, Somalia und Afghanistan. Ein Teil von ihnen war bis vor Kurzem im „Dschungel“ von Calais, der im Vormonat geräumt worden ist. Jetzt sind die französischen Behörden entschlossen, auch in der Hauptstadt diese prekären Verhältnisse zu beenden, die sie selbst als „sanitäre und humanitäre Notstandssituation“ bezeichnen.