04. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Ägypten: „Tote und Kämpfe zwischen Bullen und Militär in Port Said“ · Kategorien: Ägypten · Tags: ,

Tote und Kämpfe zwischen Bullen und Militär in Port Said
Verfasst von: rg (Benutzerkonto: recherchegruppe aufstand). Verfasst am: 04.03.2013 – 18:55. (unmoderiert)
https://linksunten.indymedia.org/de/node/80161

Ausgangspunkt der jüngsten Auseinandersetzungen in Port Said war die geplanten Verlegung etlicher Gefangener aus den Verfahren wegen des Massakers im Fussballstadion der Stadt.
In einer geheimen Aktion sollten sie in das Gefängnis Wadi El Natron verlegt werden.
Als dies durchsickerte, mobilisierten Angehörige der Gefangenen und die Ultras der Green Eagles innerhalb kürzester Zeit Tausende, die sich direkt vor dem Knast heftigste Zusammenstösse mit den Bullen lieferten.

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04. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali – belgischer Think-Tank GRIP zur Militärintervention · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

Mali : de l’intervention militaire française à la reconstruction de l’État

Toute intervention militaire étrangère, comme celle lancée par la France le 11 janvier 2013 au Mali, pose question. Est-elle légitime au regard du droit international ? Quels sont ses objectifs officiels ? N’y a-t-il pas d’autres intentions non déclarés ? Est-ce raisonnable de parler de « lutte contre le terrorisme », rappelant ainsi un certain discours « bushien » ? Comment interpréter l’absence de troupes d’autres pays européens ? Si cette action militaire est apparue comme nécessaire pour stopper une brusque et inattendue offensive vers le Sud des groupes djihadistes qui occupaient le Nord-Mali depuis début 2012, elle ne sera sûrement pas suffisante pour apporter une sécurité durable.

« Pas de sécurité sans développement », réaffirme l’auteur, reprenant le constat émis en 2005 par Kofi Annan, à l’époque Secrétaire général des Nations unies. Ici, pour le Mali, cela nécessitera de lancer un vaste chantier de reconstruction de l’Etat. Les grandes lignes en sont : le dialogue avec les populations du Nord-Mali, dont les Touareg, trop longtemps délaissées ; la relance d’une vie politique démocratique après une période marquée par la corruption, le clientélisme et la proximité des trafics de drogue ; la reconstitution d’une armée actuellement divisée, politisée et peu opérationnelle. Il va sans dire qu’il faudra trouver de nouvelles ressources pour financer les politiques publiques de développement. Si des réformes internes sont indispensables, le défi ne pourra être relevé sans un apport accru de l’aide internationale, notamment de l’Union européenne. La paix est à ce prix !

Bernard Adam, directeur du GRIP de 1979 à 2010, est actuellement président de son conseil d’administration. En tant que chercheur, il a réalisé plusieurs études sur le terrorisme et les conflits dans l’ex-Yougoslavie, en Afghanistan et en Irak.

vollständiger Text:

http://www.grip.org/sites/grip.org/files/RAPPORTS/2013/Rapport_2013-3.pdf

03. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Drohnen – das virtuelle Schlachtfeld · Kategorien: Lesetipps · Tags: , ,

IMI-Studie 2013/01

Call of Duty – Black Ops 2: Das virtuelle Schlachtfeld

Die Story – Der Hintergrund – Die Produktion – Die Vermarktung

von Michael Schulze von Glaßer | Veröffentlicht am: 16. Januar 2013

„Am 6. November 2003 erschien in Deutschland der erste Teil des First-Person-Shooter-Videospiels „Call of Duty“ – und wurde zum Fundament für eine der erfolgreichsten Videospiel-Reihen, die es bisher gibt. Mittlerweile umfasst die „Call of Duty“-Reihe neun Haupttitel. Insgesamt sollen bis Mitte November 2011 über 100 Millionen Exemplare der verschiedenen Titel verkauft worden sein.[1] Im März 2012 konnten für den damals aktuellen Serien-Teil – „Call of Duty – Modern Warfare 3“ – 40 Millionen aktive Spieler gemessen werden.[2] Im Laufe der Zeit wurden Grafik und Sound dem aktuellen Stand der Technik angepasst und auch das Szenario änderte sich: wurde der Spieler der ersten „Call of Duty“-Teile noch in den Zweiten Weltkrieg versetzt, kämpfte er in späteren Teilen im Kalten Krieg und in fiktiven Kriegen der nahen Zukunft – so ist es auch im neusten Teil der Erfolgs- Serie: „Call of Duty – Black Ops 2“. Das am 13. November 2012 veröffentlichte Spiel brachte seinem Hersteller – US-Publisher „Activision“ und dem US-Entwicklerstudio „Treyarch“ – innerhalb von 24-Stunden nach Verkaufsstart einen Umsatz in Höhe von 500 Millionen US-Dollar – Analysten gehen von 6,5 bis 7,2 Millionen verkauften Exemplaren des Spiels aus.[3] 15 Tage nach Verkaufsstart überschritt der Umsatz des Spiels bereits die 1-Milliarde-US-Dollar Marke.[4] Wie schon seine Vorgänger wird „Black Ops 2“ wohl wieder alle bisherigen Rekorde bei Videospiel-Verkäufen und Umsätzen brechen.“

vollständiger Artikel:
http://www.imi-online.de/2013/01/16/call-of-duty-black-ops-2-das-virtuelle-schlachtfeld/

01. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Ägypten: vom alten Regime vererbter „tiefer Staat“ · Kategorien: Ägypten · Tags: ,

Innenpolitischer Machtkampf in Ägypten – Am Rande der Unregierbarkeit

http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=20725&wc_id=22914

Der gegenwärtige Machtkampf am Nil wird im Westen oft als Konfrontation zweier Lager verstanden: Die eine Seite ist entschlossen, eine Diktatur zu errichten, während die andere für Freiheit und Demokratie kämpft. In Wirklichkeit aber drängen alle politischen Parteien das Land an den Rand der Unregierbarkeit, meint die Politikwissenschaftlerin Nagwan El Ashwal.

Im aktuellen Konflikt in Ägypten tritt einerseits die Muslimbruderschaft als politischer Akteur auf. Sie strebt nach der Kontrolle von Verwaltung und Institutionen, was Schwierigkeiten bereitet, da es ihr schlicht an entsprechend ausgebildetem Personal fehlt. Zudem kann sie aufgrund fehlender Mittel keine zusätzlichen Arbeitsplätze in der bereits überfrachteten Bürokratie schaffen.

Anstatt strukturelle Reformen voranzutreiben, arbeitet sie also mit und durch die vom alten Regime geerbten Institutionen und betreibt politische Geschäfte mit denjenigen, die Mubaraks Herrschaft begründeten und stärkten.

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01. März 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: Unsichtbarer Wüstenkrieg, Lebensmittelkrise, Bundeswehr · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

28.02.2013 taz

http://www.taz.de/Krieg-in-Mali/!111974/

Krieg in Mali

Der unsichtbare Wüstenkrieg

Die französische Militäraktion mutiert zur opferreichen Aufstandsbekämpfung. Spannungen wachsen, es droht eine Unterversorgung mit Lebensmitteln.von Dominic Johnson

BERLIN taz | Nur wenige Nachrichten dringen noch aus dem Norden Malis an die Außenwelt. Seit sich Frankreichs glamouröser Vormarsch gegen Islamisten in klassische Aufstandsbekämpfung verwandelt hat, werden in Paris Siegesmeldungen durch Mutmaßungen ersetzt.
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28. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Forschung zur Optimierung von Militärinterventionen, Aufstandsbekämpfung und Migrationsabwehr · Kategorien: Deutschland, Mittelmeerroute · Tags: , ,

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58549

Sicherheitskultur

(Eigener Bericht) – Sozialwissenschaftler der Universität Frankfurt am Main beteiligen sich an staatlichen Forschungsprogrammen zur Aufstandsbekämpfung und Flüchtlingsabwehr. Die entsprechenden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Millionensummen geförderten Projekte firmieren als „zivile Sicherheitsforschung“ und befassen sich unter anderem mit „sozialen und kulturellen Kämpfen“ als Reaktion auf „vorhersehbare massenhafte Migrationen“ in die westlichen Metropolen. Unter der Bezeichnung „Sicherheitskultur im Wandel“ wird darüber hinaus untersucht, inwieweit die deutsche Bevölkerung staatliche Repressions- und Überwachungsmaßnahmen zur Abwehr von Angriffen feindlicher Kombattanten im Inland befürwortet. Parallel dazu entwickeln Frankfurter „Friedensforscher“ Strategien, um die „Effektivität“ westlicher Militärinterventionen in den Ländern des globalen Südens zu erhöhen. Abgerundet wird das Forschungsdesign durch Überlegungen zu Fragen der „Sicherheitskommunikation“: Als „zentral“ für den „Umgang mit Terrorismus, Pandemien, militärischen Auslandseinsätzen oder Migration“ gilt es, „komplexe sicherheitspolitische Inhalte in klare Botschaften zu verpacken“.
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27. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali im Fadenkreuz der Geopolitik · Kategorien: Algerien, Frankreich, Mali, Sahara · Tags: ,

Frankreich: Sahel-Abenteuer für Atomanlagen-Betreiber und auch Menschenrechte?

Von Werner Ruf *, Neues Deutschland, 16. Februar 2013

Der Zerfall von Mali ist eine der Konsequenzen des vor allem von Frankreich betriebenen Krieges in Libyen. Die Afrika-Politik Muammar al-Gaddafis gefährdete jenes aus Korruption, Ausbeutung, Waffenhandel und Kriminalität bestehende neokoloniale System, das unter dem Namen Françafrique Eingang in die politikwissenschaftliche Literatur gefunden hat. Gaddafis Unterstützung für unterschiedliche Tuareg-Gruppen verfolgte das Ziel, in all jenen Staaten eine Mitsprache zu erreichen, in denen – wie auch in Libyen – neben Arabern berberische Tuareg (Singular Targi) leben: Algerien, Niger, Tschad, Burkina Faso. Diese Gruppen – zum Teil militärisch gut ausgebildet – wandten sich nach der Zerstörung der Staatlichkeit Libyens unter Mitnahme hochmoderner Waffen ihren Heimatregionen zu.

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27. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Rätsel um In Amenas · Kategorien: Algerien, Frankreich · Tags: ,

Rätsel um In Amenas

Jörg Tiedjen*, Februar 2013

http://www.algeria-watch.de/de/artikel/2013/raetsel_in_amenas.htm

Gerade erst hatte am 11. Januar in Mali die französische „Operation Serval“ begonnen, mit dem erklärten Ziel, den abtrünnigen Norden zurückzuerobern und die dortigen Jihadisten zu bekämpfen. Da überfiel am 16. Januar, eine knappe Woche später, ein Kommando Schwerbewaffneter die Gasförderanlage von Tigenturin bei In Amenas im Osten Algeriens, weit über tausend Kilometer vom Kriegsgeschehen entfernt. Die Nachrichten, die nach außen drangen, waren genauso widersprüchlich, wie bis heute offizielle Erklärungen und Rekonstruktionen des Tathergangs entscheidende Fragen offen lassen: Woher kam das Kommando? Wer waren die Angreifer, und wer war ihr Anführer? Hatten sie Helfer vor Ort? Und worauf genau zielte der Überfall?

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25. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: Kämpfe und Unübersichtlichkeit · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

nzz 25.02.2013

[…] Die Nachrichten aus dem äussersten Nordosten Malis nahe der algerischen Grenze sind dürftig, doch allem Anschein nach finden dort seit dem Wochenende schwere und möglicherweise entscheidende Kämpfe von Verbänden, welche die malische Regierung unterstützen, gegen islamistische Rebellen statt. Wie das tschadische Armeekommando am Sonntag in der Hauptstadt Ndjamena gegenüber der französischen Agentur AFP bekannt gab, fielen dabei 23 tschadische Soldaten. Laut der gleichen Quelle wurden bei den Gefechten über 90 Rebellen getötet.
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23. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: US-Drohnen und Mehrfronten-Krieg · Kategorien: Mali, Sahara · Tags: ,

In Nord-Mali zeichnet sich ein unübersichtlicher Mehrfrontenkrieg ab. Die MNLA soll in mehreren Gebieten mit der französischen Armee gegen Dschihadisten kämpfen und erhält im Gegenzug die Zusage, dass die malische Armee nicht in diese Gebiete einmarschieren wird. Die tschadische Armee ist in verlustreiche Kämpfe mit Dschihadisten verwickelt. Arabische Kampfgruppen greifen die MNLA mit Guerilla-Taktik an.US-Drohnen sollen in Aktion getreten sein. Die französische Armee lässt seit Januar keine Kriegsreporter zu, auch nicht „eingebettete“, vom französischen Militär kontrollierte Journalisten.

http://www.algerie1.com/flash-dactu/mali-nouveaux-combats-les-drones-predators-entrent-en-action/

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