01. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Aufstandsbekämpfung nach Afghanistankrieg (1) · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Im Keim ersticken (I)
01.05.2013

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58590

BERLIN/KIEL
(Eigener Bericht) – Wissenschaftler der Universität Kiel haben ein Konzept zur Aufstandsbekämpfung in den Ländern des globalen Südens entwickelt. Die im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums verfasste Studie wurde unlängst bei einer Veranstaltung des Berliner Think-Tanks „Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik“ (DGAP) präsentiert. Die Arbeit bezieht sich explizit auf den vom Heereskommando der Bundeswehr herausgegebenen „Leitfaden Aufstandsbewältigung“ und fordert, gegen westliche Interessen gerichtete Widerstandsbewegungen möglichst „im Keim zu ersticken“. Als eines der „wirksamsten Instrumente“ zur Erreichung dieses Ziels bezeichnet der Autor die „Enthauptung“ aufständischer Gruppen durch „Ausschaltung von bedeutenden Führern“. Wesentliche Erkenntnisse der Studie resultieren aus sogenannten Feldforschungen in Afghanistan.
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26. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien: 10.000 Militärs und Gendarme zusätzlich in die Sahara · Kategorien: Algerien · Tags: , ,

Die algerische Regierung verlegt Militär und Gendarmerie in den Süden und rüstet die Südgrenzen auf. Eine Rekrutierung Jugendlicher für Militär und Gendarmerie hat begonnen. Das Ziel ist der Aufbau von zusätzlichen Einheiten im Umfang von 10.000 Mann im Süden.

Nouvelles stratégies sécuritaires au Grand-Sud
le 26.04.13 | 10h00
http://www.elwatan.com/actualite/nouvelles-strategies-securitaires-au-grand-sud-26-04-2013-211635_109.php

Les récentes visites du patron de la DGSN à Ouargla et du chef d’état-major de l’ANP à Tamanrasset, il y a quelques semaines, reflètent les inquiétudes au sommet du pouvoir quant à l’instabilité dans le Grand-Sud.
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26. April 2013 · Kommentare deaktiviert für US-Marines – Drohung gegen algerisches Militär? Oder Aufstand als Gefahr für die USA? · Kategorien: Algerien · Tags: ,

Die Anzeichen verdichten sich, dass die überraschend schnelle Stationierung von schnellen US-Einsatzkräften in Andalusien in den kommenden Tagen einem Druckaufbau gegen die algerische Militärherrschaft gerichtet ist – oder aber als Interventionsmöglichkeit konzipiert ist, falls es zum Aufstand in Algerien kommt. Erstaunlich schnell hat der spanische Ministerpräsident Rajoy in den vergangenen Tagen den unbekannten US-Plänen zugestimmt und hat sich am 25.04.2013 zu „Arbeitsgesprächen“ nach Algier begeben.

Ob die US-Drohung tatsächlich – wie die Presse und manche amerikanischen und französischen Politikberater behaupten – der Evakuierung amerikanischer StaatsbürgerInnen dient und der Fall des Regimes alsbald bevorstehen sollte, oder ob sich die US-Drohung auf Auseinandersetzungen um die Herrschaftsbereiche in der Sahelzone beziehen, ist momentan nicht auszumachen. Die Stationierung ist auch im Kontext einer möglichen US-Intervention in Syrien zu sehen.

http://www.alquds.co.uk/?p=36619

http://www.wikistrike.com/article-les-usa-preparent-une-force-d-intervention-rapide-en-prevision-de-la-chute-du-regime-algerien-117364801.html

http://alteatequieroverde.wordpress.com/2013/04/25/marines-y-aviones-de-combates-us-en-espana-en-prevision-de-la-caida-del-regimen-en-algeria/

http://lesmoutonsenrages.fr/2013/02/10/printemps-arabe-bhl-veut-mettre-lalgerie-a-feu-et-a-sang/

EE UU tendrá en Morón una fuerza de reacción rápida con 500 marines

El objetivo del contingente será que evitar otra crisis como la del asalto al consulado de Bengasi

http://politica.elpais.com/politica/2013/04/19/actualidad/1366375166_776753.html

 

25. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Spanien erlaubt Stationierung von 550 US-Marines und 8 US-Luftwaffenjets in Andalusien zwecks Intervention in Algerien / Nordafrika bei Unruhen · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags: ,

Die Nachrichtenagenturen geben am 25.04.2013 die Meldung über die Stationierung von 500 bis 550 US-Marines und 8 oder 9 US-Kampfflugzeugen auf der andalusischen Basis Morón de Frontera in den kommenden Tagen heraus. In Algerien heißt es, es drohe eine Intervention bei zunehmenden Unruhen im Lande – die USA bereiteten sich darauf vor, ihre StaatsbürgerInnen zu evakuieren. In Spanien heißt es, die US-Interventionen könnten sich auf verschiedene Länder im gesamten Maghreb oder auf die Sahelzone ausrichten.
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25. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: Französischer Militäreinsatz kostete bislang mehr als 200 Mio. Euro · Kategorien: Frankreich, Mali · Tags:

http://www.slateafrique.com/183067/operation-francaise-mali-200-millions-deuros

25. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: 12.600 Blauhelme (UN) ab 01.07.2013 · Kategorien: Mali · Tags:
Soldat français, Nord-Mali, mars 2013 / Reuters

Soldat français, Nord-Mali, mars 2013 / Reuters

Nord-Mali: pourquoi l’envoi de Casques bleus n’a pas de sens

Les Nations-Unies ont approuvé l’envoi de 12.600 Casques bleus pour stabiliser la région, mais ce sera une mission à risques.

http://www.slateafrique.com/183347/mali-lonu-deployer-12600-casques-bleus-stabiliser-nord

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12. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Ägypten: Folter, Entführungen, Morde, Brutalitäten der Armee, dokumentiert im offiziellen Bericht · Kategorien: Ägypten · Tags:

http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2013/apr/10/egyptian-army-torture-disappearances-document

siehe auch: http://www.heise.de/tp/blogs/8/154082

Verletzte Demonstranten ohne Betäubung behandelt

Ägypten: Ein Bericht, der vom Präsidenten in Auftrag gegeben wurde, schildert Brutalitäten der Armee

Im Mai vergangenen Jahres kam es in Kairo zu tagelangen schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, die gegen die damalige Militärregierung protestierten, und Sicherheitskräften. Die Straßenkämpfe fanden in der Nähe des Verteidigungsministeriums im Stadtteil Abbasija statt. Dabei wurden weit über 300 Personen verletzt und etwa dieselbe Zahl an Demonstranten von Militärpolizisten inhaftiert. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen es auch einen Toten unter den Soldaten gab, trugen sich kurz vor den Präsidentschaftswahlen zu.

Nun, ungefähr ein Jahr später, veröffentlicht die britische Zeitung Guardian einen in Ägypten bislang unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsbericht zu den Vorfällen, den der ägyptische Staatspräsident Mursi in Auftrag gab. Aus dem geht hervor, dass Personen, die wegen ihrer Verletzungen das Kobri el-Qoba-Militär-Krankenhaus aufsuchen mussten bzw. dort eingeliefert wurden, wie auch die von der Militärpolizei Festgenommenen, einer brutalen Behandlung ausgesetzt waren.

So soll an ägyptische Militärärzte die Order ausgegeben worden sein, die Verletzten ohne Narkose und hygienische Vorsichtsmaßnahmen zu behandeln. Darüber hinaus wurden einige sogar von „Ärzten, Krankenschwestern und höherrangigen Offizieren“ verprügelt; manche Demonstranten wurden auf Anweisung in einem nicht näher präzisierten „Basement“ eingesperrt.

Angefertigt wurde der Bericht von einer Untersuchungskommission, die Mursi eingesetzt hat, ihm liegen angeblich Zeugenaussagen von Ärzten, Krankenschwestern und Demonstranten anderen zugrunde. Natürlich ist der Bericht ein Politikum, weshalb er wohl auch über den Umweg der britischen Zeitung an die Öffentlichkeit kommt. Es ist kein Bericht einer Menschenrechtsorganisation, sondern einer, der als „präsidentielles Dokument“ eine andere Wirkung hat. Laut Guardian war die 16-köpfige Kommission , bestehend aus Anwälten, Mitgliedern der Justiz und Angehörigen von Opfern der brutalen Maßnahmen, „frustriert“ darüber, dass das 1.000 seitige Dokument, das Mursi seit Januar vorliegt, noch nicht veröffentlicht wurde. Aus dem Präsidentenpalast heißt es, dass Mursi noch nicht dazu gekommen sei, den Bericht zu lesen, weil (der von ihm eingesetzte) Generalstaatsanwalt ihn noch untersuche.

Die Sache ist heikel. Stets wird behauptet, dass die ägyptische Armee in der Bevölekrung über einen guten Ruf verfügt, obwohl Militärpolizisten seit langem und in mehrfachen Fällen Folterungen vorgeworfen werden und man Demonstranten unerbittlich vor Militärgerichten aburteilte. Wegen der großen wirtschaftlichen Macht der Armee kann Mursi wohl nur mit einem stillen Einverständnis der Armeeführung regieren, doch scheint der Machtkampf nicht in ein für allemal fixierten Positionen abzulaufen, wie schon Mursis Eingriff in die SCAF-Führung im November letzten Jahres zeigte.

Derzeit gibt es neue Verhandlungen über wichtige Positionen in der Armeeführung und an der Spitze des Verteidigungsministeriums, wie asl-Ahram berichtet. Sie sind nicht spannungsfrei, ein Hintergrund ist der Bericht, den der Guardian soeben veröffentlicht hat.

Thomas Pany

09. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: „Operation Gustav“ · Kategorien: Mali · Tags:

Mali: le piège dans la vallée au nord de Gao

le 08.04.13 | 13h49 | mis à jour le 08.04.13 | 20h27

http://www.elwatan.com/une/mali-le-piege-dans-la-vallee-au-nord-de-gao-08-04-2013-209590_108.php

Au lever du soleil, le piège s’est refermé. Un millier de soldats français a encerclé dimanche cette vallée perdue dans le désert au nord de Gao, pour en chasser ou y éliminer les combattants islamistes.
Lundi, vingt-quatre heures après le début de l’opération „Gustav“, les soldats de la 3ème brigade mécanisée basée à Clermont-Ferrand (centre de la France) n’ont pas tiré un coup de feu, pas aperçu l’un des jihadistes du Mouvement pour l’unicité et le jihad en Afrique de l’Ouest (ujao) qui, selon les renseignements, auraient pu avoir établi un camp dans un bois touffu du lit de l’oued.
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09. April 2013 · Kommentare deaktiviert für USA / Mexiko, Grenze: Kriegs-Drohnen im Einsatz · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Grenzüberwachung mit Radar und Drohnen

Florian Rötzer | 09.04.2013

An der Grenze zu Mexiko soll ein für Afghanistan entwickeltes Überwachungssystem zur Entdeckung und Ergreifung von illegalen Einwandern und Schmugglern eingesetzt werden

Der Rüstungskonzern Northrop Grumman erhielt 2006 den Auftrag von der Darpa, der Forschungsbehörde des Pentagon, ein Bodenüberwachungssystem mit SAR-Radar für Drohnen zu entwickeln. 2010 wurde das System Vehicle and Dismount Exploitation Radar (VADER) erfolgreich getestet und danach in Afghanistan eingesetzt. Es ermöglicht eine weiträumige Überwachung und Verfolgung von Menschen und Fahrzeugen, die sich am Boden bewegen. […]

vollständiger Text:

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38884/1.html

04. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrien: Ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht · Kategorien: Syrien · Tags: , ,

„Neue Uno-Zahlen: Ein Viertel aller Syrer sind auf der Flucht

Die Uno meldet erschreckende Zahlen: Wegen des Bürgerkriegs in Syrien mussten schon vier Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen. Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen, die ins Ausland geflohen sind.

Damaskus – Nach zwei Jahren Bürgerkrieg in Syrien ist nach neuen Schätzungen der Vereinten Nationen rund ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht. Allein innerhalb des Landes gebe es derzeit rund vier Millionen Betroffene, erklärte eine Sprecherin des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen Syrer, die angesichts der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Ausland geflohen sind. […]“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-ein-viertel-der-syrer-mittlerweile-auf-der-flucht-a-892630.html