„[…] Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel SPD hat dem Rüstungskonzern Rheinmetall die Ausfuhr einer Panzerfabrik nach Algerien genehmigt. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ […] berichtet, umfasst die Lieferung eine Fertigungsstraße zur Montage von „Fuchs“-Panzern und andere Teile im Wert von mehr als 28 Millionen Euro. Weiterlesen »
PRO ASYL fordert Europäisierung der Seenotrettung
Mittwoch, den 27. August 2014 um 11:50 Uhr
Brüssel. – Am Mittwoch haben sich in Brüssel EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström und der italienische Innenminister Angelino Alfano getroffen, um über die Fortführung der Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer zu verhandeln. Die Flüchtlingsorganisation PRO ASYL fordert aus diesem Anlass die sofortige Ausweitung und Europäisierung der Seenotrettung.Italien droht, die Militäroperation „Mare Nostrum“ im Oktober zu beenden. Das Land sei nicht mehr in der Lage, diesen Einsatz, der bereits tausenden Flüchtlingen das Leben rettete, zu finanzieren. Mehrfach hat Rom die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten um Hilfe gebeten, mehrfach wurde diese abgelehnt. PRO ASYL befürchtet, dass am Ende der Verhandlungen eine Art „Mare Nostrum light“ entstehen könnte, mit der fatalen Konsequenz, dass noch weniger Menschen gerettet werden. […]
http://noticiasvenezuela.info/2014/08/en-impactactes-fotos-encuentran-cientos-de-cadaveres-en-las-costas-de-libia/
Offensichtlich handelt es sich auf den Fotos um Leichen der letzten Schiffskatastrophe in der Nacht von Freitag auf Samstag, die 270 Menschenleben gekostet hat. Die Särge – oder zumindest diese Fotos in Großformat – sollte man nach Brüssel bringen, wo morgen die italienische Regierung und die EU-Kommission über Push back und noch wachsenden Massentod im Zentralen Mittelmeer entscheiden wird.
„[…] Bonn / Kasserine –
Tödliches Ende einer Urlaubsreise! Zwei Wochen lang besuchten die Bonnerinnen Ahlem Dalhoumi (21) und ihre Schwester Sondes (24) Verwandte in Tunesien. Doch ein letzter Ausflug endete in einer Katastrophe: Ahlem und ihre Cousine wurden bei einer Straßenkontrolle von Polizisten erschossen. Weiterlesen »
Vor der am heutigen Dienstag laufenden Konferenz zwischen italienischer Regierung und Frontex in Rom und der für den morgigen Mittwoch angesetzten Konferenz zwischen der italienischen Regierung und der EU-Kommission gibt das italienische Innenministerium auf einer Pressekonferenz die Ziele bekannt, unter denen eine Vereinbarung mit der EU gemacht werden sollte: Ein massives Push-back der Boat-people nach Tunesien, Ägypten und Marokko, auf hoher See. Die entscheidende Vokabel des Innenministeriums ist auf Italienisch „dirottare“, was wörtlich „umlenken“, aber auch „entführen“ bedeutet – eine aggressive Wortwahl. Weiterlesen »
High seas tragedies leave more than 300 dead on the Mediterranean in past week
News Stories, 26 August 2014
© AFP/M.Turkia
The body of a young child is wrapped in a blanket after a boat carrying 200 irregular migrants from sub-Saharan Africa sank off the coast of Libya last Friday after setting off for Europe. Weiterlesen »
Bodies of African migrants found off
The bodies of around 170 illegal migrants from sub-Saharan Africa have been found off the Libyan coast as their boat sank last week.
Libyan rescuers have recovered the bodies of around 170 people after a boat carrying illegal migrants from sub-Saharan Africa sank at sea last week.
„We freed about 100 bodies trapped in the hold of the 16-metre wooden boat which foundered not far from the coast,“ coast guard official Abdellatif Mohammed Ibrahim said.
Another 70 bodies were washed up by the tide, including five young children, he said.
Heute | 21 Uhr | Demo | Oranienplatz
Die Polizei geht grade mit massiver Gewalt gegen Flüchtlingsproteste am Oranienplatz vor. Es gibt viele Verletzte und mindestens 8 Verhaftete. Die Bullen drehen völlig frei, mehrere Unbeteiligte wurden zum Teil erheblich verletzt. Auch die Pressearbeit wird von den Beamten massiv behindert. Immer wieder kommt es zu rassistischen Beschimpfungen von Beamten gegenüber Flüchtlingen. Hintergrund ist dass eine Gruppe von Flüchtlingen, die sich im April mit den Senat „geeinigt“ hatte und das Refugee-Protest-Camp am Oranienplatz „eigenhändig abbaute“, morgen aus den ihr versprochenen Unterkünften rausgeworfen werden und ihnen nun die Abschiebung droht.
Stragi quotidiane di migranti nel Mediterraneo – Come una guerra
L’Osservatore Romano
Un’ecatombe senza fine: nel Mediterraneo si sta combattendo una nuova, silenziosa guerra. Quella dell’immigrazione. […] I numeri dei morti nel Mediterraneo sono dunque ormai quelli di una guerra.
Intanto, il commissario Ue per gli Affari Interni, Cecilia Malmström, ha annunciato che la prossima settimana vedrà il titolare del Viminale, Angelino Alfano, «per meglio definire le priorità e fornire assistenza all’Italia» e ai Paesi del Mediterraneo che si trovano «a far fronte ad una accresciuta pressione migratoria e di asilo: l’Europa deve prendere in mano la questione».
via Stragi quotidiane di migranti nel Mediterraneo – Come una guerra.
Auf dem Weg von der libyschen Küste nach Italien fahren die meisten Boat-people an gigantischen Offshore-Ölplattformen vorbei. Diese haben das Format von Hochhausblöcken mit Rohren, die die Höhe von städtischen Fernsehtürmen erreichen. Die größte solcher Plattformen ist die DP4 der libyschen Petrogesellschaft und des italienischen Großkonzerns ENI auf dem Ölfeld Bouri.
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