Nach Ankunft des Flüchtlingsfrachters aus der Türkei in Gallipoli konzentriert sich die Fahndung auf Bankkonteneinzahlungen der Flüchtlinge in der Türkei und auf die Analyse der beschlagnahmten Handys der syrischen Flüchtlinge. Mehrere Flüchtlinge stehen anhand von Handy-Daten im staatsanwaltlichen Verdacht, seit zwei Wochen die Reise organisiert zu haben. – Nicht untersucht wird hingegen, warum die griechischen Behörden zwei Tage lang nicht auf SOS-Signale der Bootsflüchtlinge reagiert haben sollen, denen es an Nahrung, Wasser und Decken fehlte. An Bord waren viele Frauen, auch Schwangere, sowie Kinder und Babys. Das Flüchtlingsschiff schipperte laut nachverfolgbarer AIS-Daten tagelang in auffälligem Zickzackkurs herum, ohne dass den Flüchtlingen geholfen wurde.
Llega una patera a Lanzarote con 41 inmigrantes, cinco de ellos menores
Europa Press
Una patera ha arribado sobre la medianoche de este miércoles a Lanzarote con un total de 41 inmigrantes en su interior, entre ellos cuatro mujeres y cinco menores de edad, según informa el Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (Cecoes) 112.
De esta manera, fue Salvamento Marítimo el que localizó la embarcación y la remolcó hasta Puerto Naos, dentro del término municipal de Arrecife.
Interceptada una patera con 26 inmigrantes subsaharianos al sureste de Motril
Efectivos de Salvamento Marítimo han detectado e interceptado en la tarde de este miércoles una embarcación ilegal con 26 inmigrantes a bordo, todos ellos de origen subsahariano, mientras ésta se encontraba a unas 41 millas al sureste de las costas de Motril (Granada).
Fuentes del servicio de emergencias 112 han precisado a Europa Press que los hechos tuvieron lugar poco después de las 19,35 horas, cuando se constató la existencia de una patera en la que, según se pudo comprobar después, viajaban 20 varones, cuatro mujeres y dos menores, todos ellos en aparente buen estado de salud.
http://www.elcomercio.es/politica/201501/01/tercera-noche-consecutiva-fuerte-20150101100546-rc.html
Tercera noche consecutiva de fuerte presión migratoria sobre la valla de Melilla
La presencia policial ha sido más notable a ambos lados del perímetro fronterizo que separa la ciudad autónoma española de la provincia marroquí de Nador
Jesús Blasco de Avellaneda
A punto ha estado de comenzar el año 2015 en Melilla de la misma forma en la que terminó el 2014: con saltos del vallado fronterizo por parte de grandes grupos de inmigrantes subsaharianos.
Después de dos días seguidos de entradas de inmigrantes en las que un total de 156 lograron acceder a suelo español, esta vez sí que ha habido mayor coordinación entre las fuerzas marroquíes y españolas, y la presencia policial ha sido más notable a ambos lados del perímetro fronterizo que separa la ciudad autónoma española de la provincia marroquí de Nador.
„Organisierte Reisen, gebucht auf Facebook“, schreibt die seriöse italienische Zeitung zur Ankunft der fast 1.000 syrischen Flüchtinge, die mit dem türkischen Frachter Sky Blue bis ins süditalienische Gallipoli gelangt sind. Tatsächlich bietet die neue Fluchtroute von Nordwestsyrien / Türkei nach Italien den Vorteil, dass die Gefahren in Ägypten und Libyen – Folter durch Polizei und Milizen, Konzentrationslager – umgangen werden können. Zudem dürften türkische Polizisten und Militärs nicht darauf erpicht sein, noch mehr syrische Flüchtlinge in der Türkei festzuhalten. Die Türkei (77 Mio Menschen) beherbergt 10 Mal mehr syrische Flüchtlinge als die gesamte EU (506 Mio. Menschen). Nun gerät die technische Organisation der Flucht nach Europa ins Visier. Im Unterschied zu den späten 1990er Jahren, als der deutsche Innenminister Manfred Kanther angesichts der damaligen kurdischen Boat-people den europäischen Druck auf die Türkei erhöhte, ist das heutige Verhältnisse zwischen Deutschland / EU und der türkischen Regierung zerrüttet. – Angeblich sollen schutzsichere Westen an Bord gefunden worden sein. Die italienische Marine hatte in der Vergangenheit mehrmals und anhaltend – scharf – auf Boote und Insassen geschossen, in denen sich angebliche Fluchthelfer von Flüchtlingsbooten entfernten.
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Gallipoli, la nave bomba con 1000 kamikaze lanciata verso le coste pugliesi
Die Desinformationen um den Frachter mit fast 1.000 vor allem syrischen Flüchtlinge halten an. Nachdem zunächst gestreut worden war, dass sich „Bewaffnete“ auf einem Frachter Italien näherten – nachdem bereits die griechischen Militärs und Küstenwächter das Schiff inspiziert hatten! – , heißt es nun, dass italienische Militärs Süditalien vor einem „Massaker“ bewahrt hätten, da das Schiff mit 6 Knoten in der Stunde auf Autopilot [= 11 Km/h] „wie eine Rakete“ auf Süditalien zugeschossen sei, mit „1.000 Kamikaze-Personen“. Was es auch immer mit dem Autopiloten auf sich gehabt hat – zugleich liest man, dass an Bord sehr viele Frauen mit Kindern und Babys waren.
Frontex weist darauf hin, dass viele Flüchtlingsfrachter der letzten Wochen nahe der syrischen Grenze abgelegt haben und die entsprechenden Häfen von Fähren ohne Grenzkontrollen zu erreichen seien. Mit anderen Worten: Frontex ist erfreulich ratlos.
Der neue Frontex Executive Director Fabrice Leggeri ist ein fanatischer Spezialist von Abschiebehaft und Abschiebungen. Er zeichnet sich laut HRW durch „a tortured logic of the definition of detention“ aus: Leggeri rechtfertigt offensiv unmenschlich die Abschiebehaft von Kindern.
- http://www.hrw.org/news/2014/04/08/france-unaccompanied-children-detained-borders
- http://www.europost.bg/article
- http://noticias.lainformacion.com/asuntos-sociales/inmigracion
- http://www.fabrice-leggeri.eu/personal-record.htm
- http://www.fabrice-leggeri.eu/uploads/pdf/Fabrice
Frontex: Update on Operation Triton; Growing Use of Larger Vessels by Smugglers
by Niels Frenzen
Frontex last week released updated information on Operation Triton since its launch on 1 November. Frontex also reported on the growing use by smugglers of older freighters and cargo vessels which are being obtained primarily in south-eastern Turkey and which are being used by smugglers to transport larger numbers of migrants – as occurred yesterday with the rescue of 500-700 migrants on board the Moldovan flagged Blue Sky M between Greece and Italy.
„Zwischen Solidarität und humanitärer Hilfe“, so beschreibt Adopt a Revolution in der aktuellen Zeitung die Projektarbeit in Syrien. Nicht nur die seit 2014 unterstützten Zentren für Zivilgesellschaft unterstreichen, dass AktivistInnen in Syrien weiterhin der Diktatur Assads und der neuen Diktatur des „Islamischen Staates“ trotzen. Weiterlesen » |
Am zweiten Tag in Folge überklettern noch mehr Flüchtlinge als gestern den EU-Zaun. 50 sollen den Fluchtweg bis ins Zentrum von Melilla geschafft haben, wo sie vor sofortiger illegaler Rückschiebung einigermaßen sicher sind. Die NZZ schreibt heute: „Im Juni [2014] waren an der Grenze engmaschige, als «unüberwindbar» geltende Zäune errichtet worden. Die Flüchtlinge hätten Kletterhaken und Schuhe mit Nägeln an den Sohlen benutzt, schrieb die Nachrichtenagentur EFE.“