18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Anstieg der Flüchtlingszahlen in Italien“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Die Zahl der Flüchtlinge, die von Libyen über das Mittelmeer nach Italien kommen, ist in den vergangenen Tagen gestiegen.

Die italienische Küstenwache führt den Anstieg auf das frühlingshafte Wetter zurück, das die Überfahrt mit Booten erleichtert. Rund 3.100 Menschen seien allein in den vergangenen drei Tagen gerettet worden. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks sind in diesem Jahr bislang 9.800 Flüchtlinge in Italien angekommen. Das seien 2.400 Menschen mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge könnten bald über die „Kaukasus-Route“ kommen“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Die Welt

Mit dem Türkei-Abkommen will Europa den Strom der Flüchtlinge stoppen. Das ist naiv, zeigt die Simulation einer Denkfabrik. Selbst im besten Szenario kommen 2016 noch fast eine Millionen Flüchtlinge.

Der nächste Gipfel ist immer der wichtigste. Diese banale Botschaft vermittelt die europäische Politik auch vor dem Spitzentreffen am Donnerstag und Freitag in Brüssel. Dort soll ein Abkommen mit der Türkei ausgehandelt werden, das die Flüchtlingskrise unter Kontrolle bringt. Wissenschaftler bezweifeln aber, dass das funktioniert: Ökonomen der renommierten Freiburger Denkfabrik SAT haben die Ströme der Menschen durch Europa für die „Welt“ simuliert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Deal das Problem nicht lösen wird.

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18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU einigt sich auf Angebot an die Türkei“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Zeit Online

Auf dem EU-Gipfel haben sich die Mitgliedsstaaten auf eine gemeinsame Position in der Flüchtlingspolitik verständigt. Nun stehen harte Verhandlungen mit der Türkei an.

Von Lenz Jacobsen, Brüssel

Die 28 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich auf eine gemeinsame Position geeinigt, mit der sie nun in die Verhandlungen über ein Flüchtlingsabkommen mit dem türkischen Ministepräsidenten Ahmet Davutoğlu gehen wollen. Der Konsens bestätigt den schon vorher entwickelten Austauschmechanismus von Flüchtlingen zwischen der EU und der Türkei, nennt aber weiterhin kein konkretes Datum, wann dieser beginnen soll. Es sei aber klar, „dass wir hier nicht in Wochen rechnen, sondern dass das relativ schnell gehen soll“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Von einem Provisorium ins nächste“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Das Flüchtlingslager in Idomeni soll aufgelöst werden, doch sind die neuen Unterkünfte in Griechenland bereit? Panagiotis Kouparanis berichtet aus Hersos, wo ein weiteres Aufnahmelager entsteht.

Das griechische Verteidigungsministerium gab grünes Licht. Zum ersten Mal durften am Donnerstag ausländische Pressevertreter das neu errichtete Flüchtlingslager in der nordgriechischen Ortschaft Hersos besuchen. Schnell sprach sich herum, dass Journalisten der Deutschen Welle und ein finnischer Kollege im Lager sind. Kaum eine halbe Stunde später fand schon eine Demonstration statt. Etwa 50 Jugendliche und Kinder zogen herum, hielten Pappschilder hoch: „Wir fordern Humanität“, stand da etwa auf Englisch geschrieben und eindeutig war neben Rufen auf Arabisch zu verstehen „Merkel, Merkel“ und „Germany, Germany“.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Haben Helfer in Idomeni wirklich das Leben von Flüchtlingen riskiert?“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien

Quelle: Vice

Von Matern Boeselager

Am frühen Montagmorgen wurden die Körper von zwei Männern und einer Frau in einem Fluss an der griechisch-mazedonischen Grenze gefunden. Die drei Afghanen hatten offenbar zu einer Gruppe von 26 Menschen gehört, die den Fluss an einer Stelle circa sechs Kilometer westlich des griechischen Dorfes Idomeni überqueren wollte, um nach Mazedonien zu gelangen.

Da Mazedonien seine Grenze zu Griechenland für Flüchtlinge abgeriegelt hat, harren in Idomeni mittlerweile bis zu 15.000 Menschen in der Hoffnung aus, ihre Reise nach Westeuropa doch noch fortsetzen zu können, und immer wieder versuchen einzelne Gruppen mit der Hilfe von Schleppern oder auf eigene Faust, die Grenze unbeobachtet zu überqueren. Die heftigen Regenfälle der letzten Tage haben die Flüsse in der Gegend jedoch gefährlich anschwellen lassen, so dass diese nächtliche Überquerung für die Drei tödlich endete.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Inside the Harrowing Night Hundreds of Refugees Tried to Escape Greece · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Time

Desperate to leave refugee camps in Greece and make it to Western Europe, refugees launched a march across the border. TIME was with them

Around midnight on March 13, a young Syrian man named Abdo stepped into Tent No. 1 of the refugee camp of Idomeni, in northern Greece, and asked the men inside to gather around. About 200 asylum seekers live in that tent, mostly packed into tight rows of bunk beds, with some sleeping on the wooden floor. The air inside was musty with the smell of wet blankets and bodies as Abdo made his pitch.

According to several of the migrants who listened to him in the darkness, his words were painful to hear. Their chances of being allowed to cross the borders to Western Europe, Abdo said, were practically zero. The so-called Balkan route — which more than a million asylum seekers used to reach Germany last year, going from Turkey to Greece and into Eastern Europe — had been shut to transiting migrants. What was worse, all of them now face the prospect of being deported to back Turkey — part of a deal that European and Turkish leaders are expected to finalize later this week. As Abdo rightly noted, no one had been permitted to cross from Greece into Macedonia over the previous two weeks, and no one would be allowed to go through any time soon.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper reagieren mit Ausweichmanövern auf Nato-Einsatz“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: derStandard

Aktivität soll möglichst rasch auf weitere Küstengewässer in der Ägäis ausgeweitet werden

Berlin – Die Flüchtlingsschlepper in der Türkei stellen sich mit Ausweichmanövern auf den Nato-Einsatz in der Ägäis ein. Die 20 bis 40 Flüchtlingsboote pro Tag suchten sich ihre Routen danach aus, wie der Nato-Verband mit seinen sieben Schiffen aufgestellt sei, sagte Nato-Kommandant Jörg Klein. „Wenn wir da sind, wirkt das. Aber die Schleuser sind sehr flexibel und verlagern ihre Schwerpunkte.“

Die Präsenz an einzelnen Küstenabschnitten reicht laut Klein nicht aus. „Wenn sie Lesbos abriegeln, dann ist zu erwarten, dass sich die Flüchtlingsströme andere Wege suchen“, sagte der Flottillenadmiral, der mit dem Versorgungsschiff „Bonn“ in der Ägäis unterwegs ist. „Deswegen ist es sinnvoll und auch geplant, die Nato-Aktivität möglichst rasch auf weitere Küstengewässer in der Ägäis auszuweiten.“

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgariens Angst vor der Ostbalkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau

Die Türkei und Griechenland werden beim EU-Gipfel im Fokus stehen. Doch Bulgarien fühlt sich vom Thema Flüchtlinge genauso betroffen. Das ärmste EU-Land befürchtet, nach Schließung der Westbalkanroute zum neuen Haupttransitland zu werden – und macht Druck.

Von Ralf Borchard, ARD-Studio Südosteuropa

Diese Flüchtlinge aus Afghanistan haben es in fünf Tagen quer durch Bulgarien geschafft. Sie hätten von der Türkei aus den bulgarischen Grenzzaun an einer undichten Stelle überwunden, erzählen sie, seien dann aus Angst vor der Polizei vor allem nachts durch die Wälder gelaufen, jetzt sind sie in Serbien angekommen.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Makeshift shelters cleared from Calais refugee camp · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Camp clearance completed with just a handful of makeshift mosques and canteens remaining

Work to clear the last makeshift shelters from part of the main refugee camp in Calais has been completed.

French authorities have left just a few structures housing communal facilities, such as mosques or canteens, in the 7.5-hectare southern part of the camp.

Police had fired teargas to disperse protesters when the operation to raze the wooden and tarpaulin structures began on 29 February.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bisher nur 937 der vereinbarten 160.000 Flüchtlinge in Europa umgesiedelt · Kategorien: Europa

Quelle: HLN

Slechts 937 van afgesproken 160.000 vluchtelingen hervestigd in Europa

Vluchtelingencrisis De Europese lidstaten maakten vorig jaar in september wettelijke afspraken om 160.000 vluchtelingen die via Griekenland en Italië de Europese Unie zijn binnengekomen, te hervestigen in andere landen. De Europese Commissie maakte vandaag echter bekend dat er, een half jaar na datum, nog altijd maar een fractie van dat beloofde aantal in huis is gekomen: 937.

België nam volgens de Europese documenten nog maar 24 vluchtelingen van Italië over, en geen enkele van Griekenland. Ons land zou wel beloven om tegen juli nog eens 888 vluchtelingen op te nemen.

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