02. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bootsunglücke im Mittelmeer: Dutzende Migranten nach Havarien vermisst“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Bootsunglücke im Mittelmeer: Dutzende Migranten nach Havarien vermisst

Bei zwei Unglücken mit Flüchtlingsbooten im Mittelmeer hat es offenbar Tote gegeben. Überlebende auf Lampedusa und Sizilien berichten von Dutzenden Menschen, die ins Wasser fielen und jetzt vermisst werden.

Nach zwei weiteren Bootsunglücken im Mittelmeer werden Dutzende Menschen vermisst. Nach Angaben von Überlebenden sollen viele von ihnen über Bord gegangen und ertrunken sein.

Augenzeugen hatten der italienischen Polizei auf Sizilien erzählt, dass sie am Freitag von ihrem Boot auf ein Handelsschiff umsteigen wollten. Als die Crew eine Leiter heruntergelassen habe, sei auf dem Boot Chaos ausgebrochen und mehrere Dutzend Migranten seien ins Wasser gefallen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Bislang seien allerdings nur zwei Leichen geborgen worden. Die Überlebenden, unter ihnen zwei schwangere Frauen und ein Mann mit einer Schusswunde, seien in die sizilianische Hafenstadt Pozzallo gebracht worden.

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02. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: EU-Schiffsblockade Planungen · Kategorien: Libyen

Quelle: the Trumpet

President Obama Wants NATO to Stop Libyan Refugees; Merkel Wants the EU

The German chancellor believes Europe’s naval missions can handle the flow of migrants without NATO.

By Kieren Underwood

With the European Union-Turkey migrant deal stopping refugees from crossing from the Turkey-Greece border into Europe, officials are worried another route may become more popular—from Libya into Italy. During United States President Barack Obama’s visit to Germany on April 25, he offered the help of nato’s navy to shore up the Libya-Italy sea route. German Chancellor Angela Merkel rejected the offer: she wants it done under EU command.

President Obama’s meetings with European leaders last week included discussions on the migrant crisis and Islamist infiltration into Libya. Since the start of 2014, 350,000 people have sailed from Libya, hoping to reach the Italian coast.

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02. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: „Up to 100 missing in two migrant shipwrecks“ · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: The Local

Up to 100 missing in two migrant shipwrecks

Fifteen migrants are missing after their boat sank on Friday, the second shipwreck that day in the Mediterranean, bringing the number of lives lost to almost 100, the UN said on Sunday.

A boat carrying around 120 people had sunk early Friday, four hours after leaving Libya for Italy, UN refugee agency (UNHCR) spokeswoman Carlotta Sami told AFP, adding that „some 15 persons went missing“.

Among the missing were four Nigerians, two people from the Ivory Coast, three from Guinea, two from Sudan and one from Mali, she said.

Survivors were being disembarked in Pozzallo, Sicily, she said, adding that eight people had been taken straight to hospital „due to their serious health conditions,“ and that two bodies had also been disembarked.

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01. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur der Griechen lässt nach“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: DW

Griechenland hat Flüchtlinge bisher mit offenen Armen empfangen. Doch die geschlossenen Grenzen machen dem Land zu schaffen und damit nimmt auch die Toleranz der Einheimischen ab. Omaira Gill berichtet aus Athen.

Über 50.000 Menschen sind derzeit in Griechenland gestrandet. Einen Monat nach dem umstrittenen EU-Türkei-Abkommen ist das Land zum Epizentrum geplatzter Träume und Zukunftsängste geworden. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise hat Griechenland jetzt eine weitere Herausforderung auf der Agenda: die langfristige Unterbringung der Flüchtlinge. Aus der Durchgangsstation ist ein Daueraufenthaltsort geworden.

Die Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei macht das Mittelmeerland zum Gatekeeper Europas. Eine Rolle, der es angesichts von Personalmangel und Organisationschaos kaum gerecht werden kann. Trotz der aggressiven Flüchtlingspolitik der Türkei und vieler EU-Länder hat sich Griechenland in der Vergangenheit für die Migranten stark gemacht – bis jetzt.

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30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: Institutioneller Rassismus und drohender „autoritärer Polizeistaat“ · Kategorien: Frankreich, Hintergrund, Lesetipps · Tags:

Quelle: NZZ

Die Gefahren des Front national

Die drohende Abschaffung der Freiheit in Frankreich

Kommentar von Andres Wysling

In einem Jahr wählt Frankreich einen neuen Präsidenten. Erstmals hat der Front national gute Erfolgschancen. Die Folge wäre ein autoritärer Polizeistaat, der Rückfall ins Ancien Régime.

Marine Le Pen wird Präsidentin Frankreichs, die extreme Rechte übernimmt die Macht – was bis vor kurzem ausgeschlossen schien, rückt zunehmend in den Bereich des Wahrscheinlichen. Es drohen die Aushebelung des Rechtsstaats, die Abschaffung der demokratischen Verfahren, die Einschränkung der Medien, in Summe die Abschaffung der Freiheit, denn das ist das eigentliche Programm des Front national. Im Übrigen verspricht der Front national einfache Lösungen für komplexe Probleme und gewinnt damit an Anhang. Terrorverdächtige sperrt man ein, oder man weist sie aus. Unerwünschte Einwanderer aus Nordafrika und Osteuropa schickt man nach Hause. Die Globalisierung der Wirtschaft stellt man durch Abschottung einfach ab. Dazu gibt es Wahlgeschenke, bis hin zu billigeren Bahntarifen. Die Wahlen finden in einem Jahr statt.

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30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Australien: Verbrannter Flüchtling – Schwere Vorwürfe an Australiens Regierung · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: NZZ

Ein iranischer Asylbewerber, der sich in einem australischen Flüchtlingslager selbst angezündet hatte, ist am Freitag seinen Verletzungen erlegen.

Ein iranischer Asylbewerber, der sich in einem australischen Flüchtlingslager selbst angezündet hatte, ist am Freitag seinen Verletzungen erlegen. Er starb in einem Krankenhaus in Brisbane, wie das australische Einwanderungsministerium mitteilte.

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30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: 84 Boat-people ertrunken – IOM · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen · Tags: ,

Mindestens 70 Bootsflüchtlinge sind am Freitagmorgen auf dem Weg von Libyen nach Italien nach einer weiteren Schiffskatastrophe ertrunken. Bei der italienischen Seenotleitstelle in Rom waren Signale eines Satellitentelephons eingegangen: die Schiffsbrüchigen wurden 7 Seemeilen vor Sabrata lokalisiert. Aus dieser Region fahren die meisten Boat-people aus Libyen Richtung Italien los. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die Schiffe von EUNAVFOR und Frontex in den letzten Tagen aus dieser Region abgezogen worden waren. – Die römische Seenotleitstelle schickte ein italienisches Frachtschiff, das in der Region fuhr, zu den Schiffbrüchigen. 26 Personen konnte das Frachtschiff retten. Die Überlebenden berichten, dass ihr Schiff voll besetzt war, mit üblicherweise 100 Personen. Das Frachtschiff fand das halb untergegangene Schlauchboot. Am Freitagabend brach der Frachter nach vergeblicher weiterer Suche Richtung Italien auf.

Quelle: La Repubblica

Migranti, naufragio al largo Libia: si temono più di ottanta dispersi

Un mercantile italiano ha soccorso un gommone semiaffondato, salvando 26 persone. La guardia costiera allertata da una chiamata muta giunta in mattinata da un telefono satellitare localizzato più tardi quattro miglia al largo di Sabrata

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29. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: EU-Flüchtlingsinternierungslager geplant · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Geplanter Deal: EU erwägt Migrantengefängnisse in Libyen

Von Markus Becker und Matthias Gebauer

Im Sommer könnten Hunderttausende Migranten versuchen, von Nordafrika nach Europa zu kommen. Vertrauliche Dokumente zeigen, dass die EU darüber nachdenkt, sie schon in Libyen zu stoppen – ein entsprechender Deal wird vorbereitet.

In der EU gibt es Planungen, den befürchteten Zustrom von Migranten aus Nordafrika mit drastischen Maßnahmen zu verhindern. Ein internes EU-Dokument, das der Europäische Auswärtige Dienst (EEAS) kürzlich an die Mitgliedstaaten versandte, skizziert bereits einen Deal mit einer neuen libyschen Regierung, der die umstrittenen Absprachen mit der Türkei noch übertrifft. Das 17-seitige Papier liegt SPIEGEL ONLINE vor.

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28. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: Immer mehr tote Boat-people – Analyse · Kategorien: Hintergrund, Italien, Lesetipps, Libyen · Tags: , ,

Quelle: Open Migration

Sempre più migranti muoiono in mare sulla rotta verso l’Italia

Alessandro Lanni

500 scomparsi al largo della Libia. Dati in aumento dopo la fine dell’operazione Mare Nostrum. La via del Mediterraneo centrale è la più pericolosa: il 75% dei decessi nel 2015 nei viaggi verso il nostro paese.

La conferma alla fine è arrivata. Il 18 aprile sono morte centinaia di persone partite da Tobruk (Libia) nel naufragio di un’imbarcazione carica di migranti. Somale? Eritree? Sudanesi? 400? 500? Difficile dirlo. Sicuramente provavano a raggiungere l’Italia e l’Europa e sono morte in mare a 365 giorni esatti da un altro drammatico naufragio, nel quale morirono circa altri 900 migranti a largo delle coste siciliane.

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28. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s plan to combat Libyan migrant smugglers could mean chasing shadows“ · Kategorien: Europa, Libyen, Malta · Tags:

Quelle: The Guardian

Fears of a refugee wave through north Africa are based on thin evidence and deploying naval vessels may have little effect on dinghies already at sea

Though migration levels from Libya are no higher than they were last year, European governments are terrified that the closure of the refugee route from Turkey to Greece will lead to a fresh surge through the north African country towards Italy.

Over the past few days, these fears prompted western leaders to discuss a two-pronged response. First, Rome proposed the deportation of Italy-bound migrants back to war-torn Libya. Then Barack Obama agreed at a meeting with European allies to add US ships to ongoing anti-smuggling operations in international waters off the Libyan coast.

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