Quelle: Le Quotidien d’Oran
Oran: 21 harraga interceptés au large de Aïn El Turck
par K.Assia
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Quelle: Le Quotidien d’Oran
par K.Assia
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Quelle: IMI
von: Jacqueline Andres
Vor mehr als einem Jahr wurden die Grenzkontrollen zwischen Italien und Frankreich wieder eingeführt. Seitdem prägen sowohl Migrant_innen, die in Italien blockiert sind, als auch die starke Polizei- und Militärpräsenz in der italo-französischen Grenzregion das Alltagsbild an der Côte d’Azur. Während die Migrant_innen im vergangenen Jahr immer wieder von der französischen Seite direkt zurück in den Grenz- und Küstenort Ventimiglia abgeschoben wurden, werden sie mittlerweile im vergeblichen Versuch, Norditalien zu „entlasten“, in die Hot Spots nach Taranto, Sardinien und Sizilien zurückgebracht. Von dort treten sie dann erneut die Reise Richtung Norden an. Mittlerweile nimmt die Repression gegen Migrant_innen und Aktivist_innen zuvor ungesehene Dimensionen an, doch noch schafft sie es nicht, die Solidarität mit den Geflüchteten zu brechen und die Migrationsbewegung zu steuern. Der Preis, den die Migrant_innen für ihren Widerstand gegen die Grenzschließung zahlen müssen, ist allerdings hoch.
Quelle: Spiegel Online
71 Menschen, zusammengepfercht in einem Lastwagen – ihr Ziel: Deutschland. Alle sterben. Mit der Tragödie kam die Flüchtlingskrise vor einem Jahr endgültig bei den Deutschen an.
Von Florian Gathmann
Sie sind wohl schon tot, bevor der Lastwagen Österreich erreicht. Erstickt. Auf 14,26 Quadratmetern. 71 Männer, Frauen und Kinder. Das jüngste ist zehn Monate alt.
Am Morgen des 26. August 2015 ist der Kühllaster um kurz vor fünf im ungarischen Domaszek losgefahren. Den Flüchtlingen aus dem Irak, aus Syrien, Afghanistan, und Iran sagte man, sie würden nach Deutschland gebracht. Viele Tausend Euro haben sie den Schleusern dafür gezahlt. Die Fahrt endet an einer Parkbucht an der Autobahn kurz vor der Ausfahrt Parndorf (Lesen Sie hier die SPIEGEL-Rekonstruktion der Tragödie).
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Sie haben die Sahara und das Mittelmeer durchquert, nun sitzen Hunderte Flüchtlinge an der italienischen Riviera fest. Ihr Traum: Die Grenze nach Frankreich zu überqueren.
Von Oliver Meiler, Ventimiglia
Er wird es wieder versuchen. „Immer, immer wieder“, sagt Johnboss und lacht. Gestern sind sie einfach losmarschiert, zu viert, alle aus dem Sudan. Sie sind den Hügel hochgestiegen, der sich hinter dem „Campo Roja“ erhebt, einem Durchgangslager vom Roten Kreuz in einem ehemaligen Güterbahnhof am Rand von Ventimiglia im äußersten Nordwesten Italiens. Über verbranntes Gestrüpp, vorbei an Gärten hingewürfelter Villen und an Gewächshäusern. Steil rauf und dann links, dort ist Frankreich.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Vom 4. auf den 5. September 2015 entscheidet Kanzlerin Angela Merkel, Flüchtlinge aus Ungarn über Österreich nach Deutschland einreisen zu lassen. Aus der Ausnahme für wenige in einer Notsituation wurde eine Massenwanderung. Ein Protokoll der entscheidenden Nacht – und die Folgen.
Berlin – Das Bundeskanzleramt ist verwaist, als die wichtigste Entscheidung der jüngeren deutschen Geschichte fällt. Nur im Lagezentrum, einer Art Edeltelefonzentrale, tun ein paar Mitarbeiter an diesem Freitagabend Dienst, alle Entscheidungsträger sind ausgeflogen. Hausherrin Angela Merkel ist unterwegs im nordrhein-westfälischen Kommunalwahlkampf, ihr Kanzleramtschef Peter Altmaier reist an den Genfer See, wo er am nächsten Tag vor einem deutsch-französischen Wirtschaftsforum sprechen soll. Und auch die für die Flüchtlingsfrage wichtigsten Minister sind unpässlich: Außenamtschef Frank-Walter Steinmeier trifft seine Kollegen in Luxemburg, und Innenminister Thomas de Maizière hütet mit knapp 40 Grad Fieber das Bett. Vielleicht hat es nie zuvor einen Beschluss dieser Bedeutung gegeben, der ausschließlich in Handygesprächen ausgehandelt wurde.
Quelle: Die Welt
Noch immer kommen Flüchtlinge über den gefährlichen Seeweg. Frontex-Direktor Fabrice Leggeri will legale Wege nach Europa schaffen. Außerdem wird er die Schwachstellen an deutschen Grenzen testen.
Angesichts der angespannten Flüchtlingssituation plant die EU-Grenzschutzagentur Frontex Stresstests für die europäischen Außengrenzen. „Wir müssen den Krisenfall besser vorbereiten“, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri der „Welt am Sonntag“.
Folgt man Leggeri haben sich mehrere EU-Mitgliedsstaaten bereit erklärt, an der für Oktober geplanten Schwachstellenanalyse teilzunehmen – darunter Deutschland und Griechenland. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte die Zusage. Nach Informationen der Berliner Regierung haben sich zudem Finnland, Slowenien und Rumänien gemeldet.
Quelle: DW
Hunderttausende Flüchtlinge durchquerten vor einem Jahr Europa. Wie unverzichtbar das Smartphone auf der lebensbedrohlichen Reise war, darüber diskutierte ein DW-Podium beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung.
Mohammad Khalefeh, geboren in Aleppo, aufgewachsen in Damaskus, lebt seit 14 Monaten in Deutschland. Mohammad Ghunaim, ebenfalls aus Damaskus, ist vor acht Monaten nach Deutschland gekommen. Die beiden jungen Männer sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen. Ihre Flucht führte sie über die Türkei, das Mittelmeer, Griechenland und die sogenannte Balkanroute Richtung Norden. Was sie dabei erlebt haben, ist dokumentiert. Auf Fotos und Videos, aufgenommen von ihnen selbst auf der langen und lebensbedrohlichen Reise.
Quelle: The Libya Observer
Doctors Without Borders (MSF) condemned the Libyan Navy’s boat attack on its ship (Bourbon Argos) which it said was on a search and rescue mission off the Libyan coast.
On Friday, the MSF said in a statement that it was ticked off by the “violent act” against the humanitarian and medical organization, which only aims at conducting rescue operations in the Mediterranean to save the lives of the immigrants, who flee wars, poverty, and catastrophes.
Quelle: The Guardian
Twelve months ago, Europe failed to rise to the challenge of the Syrian refugee crisis. It is still paying the price – and so are the refugees
Not every big issue that Europe has faced over the past 12 months has been linked to the migration and refugee crisis. But most of them have. The arrival of over 1 million people in late summer 2015 shook European politics and institutions, as well as challenging Europe’s awareness of itself and its place in the world more than any event since the fall of the Berlin Wall. It would be foolish to imagine that this crisis is now over and that the numbers will not rise again.
One key moment came in late August 2015, when Germany announced it would accept all Syrian refugees fleeing war without sending them back to the countries where they had first entered the EU. Angela Merkel’s words a few days later, “Wir schaffen das” (we will manage), felt pivotal, although whether the German chancellor really did open the floodgates of a vast refugee movement is still debated. Refugees had, after all, been on the move for months already in their hundreds of thousands. Harrowing pictures of overcrowded voyages to reach Europe were familiar. Long before Germany opened its doors, southern EU countries were facing a critical situation, their administrations and social services overwhelmed.
Quelle: DW
Hunderttausende Flüchtlinge reisten im letzten Jahr auf der Balkanroute nordwärts. Wie sieht es dort heute aus, da der Zustrom abgeebbt ist? Mariya Ilcheva auf Spurensuche in Griechenland, Bulgarien, Serbien und Ungarn.
„Wir sind hier nur auf Zeit“, sagt Abdulamir Hussein und lächelt seine Frau an, als wollte er ihr zumindest ein Nicken abringen. Sie starrt aber nur schweigend auf ihre Hände. Beiden sieht man die Erschöpfung an. Der 49-jährige Iraker und seine Familie sind bereits seit zehn Jahren auf der Flucht. Aktuell in Thessaloniki. Sie gehören zu rund 7000 Flüchtlingen in Griechenland, die im Rahmen des Umsiedlungsprogramm der EU auf ihre Aufnahme in einem der nördlichen Staaten Europas warten.