28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland will ‚eine große Zahl Migranten‘ aufs Festland bringen“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Lage in den Flüchtlingscamps auf griechischen Inseln ist teils chaotisch. Das sei auch Schuld der EU-Länder, sagt Europaminister Xydakis. Nun würden Migranten in „bewachte Räumlichkeiten“ auf dem Festland gebracht.

Entgegen bisheriger Pläne will Griechenland Flüchtlinge nicht länger in den überfüllten Lagern auf den Ostägäis-Inseln festhalten. „Wir werden in Kürze damit beginnen, eine große Zahl Migranten auf das Festland zu bringen, um die Inseln in der Ostägäis zu entlasten“, sagte der stellvertretende griechische Außenminister und Europaminister Nikos Xydakis der „Welt„.

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28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Orbán says EU should deport all illegal migrants, attacks UK · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Quelle: Euractiv

Hungary’s prime minister said the European Union should round up and deport all illegal immigrants and assemble them in EU-supervised refugee camps beyond the bloc’s borders where they can then file for asylum.

“This could be an island, it could be a coastal area in North Africa, but the security and supplies of that area must be guaranteed by the EU in its own interest,” Viktor Orbán told the news website Origo in an interview published today (22 September).

The firebrand premier has provoked controversy with tough rhetoric about migrants and a razor wire fence along Hungary’s southern border, as well as a referendum against mandatory resettlement quotas on 2 October.

“Those who came illegally must be rounded up and shipped out,” Orbán said.

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28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece: “Our hope is broken” – Amnesty International · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Amnesty International

European paralysis leaves thousands of refugees stranded in Greece

In 2015, the global refugee crisis moved centre stage in Europe as never before. Uprooted by persecution and conflicts old and new, hundreds of thousands of men, women and children looked to Europe as a place of safety. One year on, following the sealing of successive borders, images of thousands of people trudging through the Balkans have stopped. But the humanitarian crisis has not. Almost 60,000 refugees and migrants are stranded in Greece, the majority in appalling conditions.

Download Report [EN] [FR] [AR]

27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager in Griechenland: Der Traum von Europa ist vorbei“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: taz

Im Lager Amygdaleza sind Menschen untergebracht, die angeblich freiwillig in ihre Heimat zurückwollen. Als Anreiz gibt’s 500 Euro pro Kopf.

ATHEN taz | Jehaan Al Huseen Abd sitzt auf einer Holzbank im Auffanglager Amygdaleza, das sich im nördlich von Athen befindet. Auf dem Arm hält sie ihre einjährige Tochter Noal. Hinter ihr reihen sich die neuen 22 grauen Containerhäuser, welche mit einstöckigen Hochbetten ausgestattet sind.

Klimaanlage, Kühlschrank, Wi-Fi, selbst an Zahnbürsten wurde gedacht. Jedes der Häuser hat einen eigenen Schlüssel, den die Kurzbewohner für ihren Aufenthalt von etwa einer Woche ausgehändigt bekommen. Auch ein kleiner Kinderspielplatz wurde gebaut. Die 19-Jährige schaut über den hohen Stacheldrahtzaun in die Ferne.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hinweis eines Syrers in Brunsbüttel: 50 Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Deutschland, Mazedonien, Serbien · Tags:

Quelle: taz

Ein syrischer Asylbewerber wurde von Schleppern erpresst. Er wandte sich an die Polizei. Behörden in Mazedonien konnten Dutzende Menschen befreien.

ITZEHOE afp | Nach einem Hinweis eines Syrers an die Polizei im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel haben Einsatzkräfte an der mazedonisch-serbischen Grenze dessen Familie und mehr als 40 weitere Flüchtlinge aus der Gewalt von Schleppern befreit. Wie Polizei in Itzehoe am Montag mitteilte, hatte sich der 40-Jährige am Donnerstag hilfesuchend an die Beamten vor Ort gewandt und damit den internationalen Polizeieinsatz ins Rollen gebracht.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Ende der Willkommenskultur“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau

Verbale Aufrüstung: Die Staats- und Regierungschefs sprechen beim Gipfel in Wien nicht mehr von Flüchtlingen, sondern von illegaler Migration.

Von ANDREAS SCHWARZKOPF

Die Europäische Union setzt mit den Wiener Einigungen ihre falsche Flüchtlingspolitik fort. Die Staats- und Regierungschefs sprechen nicht mehr von Flüchtlingen, sondern von illegaler Migration. Diese verbale Aufrüstung soll weitere Deals vorbereiten ähnlich dem umstrittenen Pakt mit der Türkei. Auch Länder in Nordafrika sollen Geld bekommen, wenn sie Flüchtlinge bei sich behalten.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: „Sie küssten den Sand“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Viele Nächte suchte der Fischer George Mavrapidis im Meer nach Flüchtlingen und rettete unzählige. Dabei musste er aufpassen, selbst keines ihrer Boote zu versenken.

Interview: Kostas Koukoumakas, Lesbos

Der Ort Skala Sykamias in Norden von Lesbos ist für Hunderttausende Menschen das erste Stück Europa gewesen, das sie erreicht haben. Die Fischer des Ortes wurden im vergangenen Winter zu Seenotrettern. Einer von ihnen ist George Mavrapidis.

ZEIT ONLINE: Herr Mavrapidis, wie betrifft das Flüchtlingsthema Ihr Dorf?

George Mavrapidis: Ich bin 64 Jahre alt und ich erinnere mich noch, wie es war, auf dem Meer groß zu werden. Die Flüchtlingskrise ist wie eine Schlacht auf dem Meer. An manchen Tagen kamen mehr als 50 Boote in Skala Sykamias an. Familien, schwangere Frauen, Kinder, alte Menschen drängten sich an Bord der überladenen Schiffe. Sie haben den Sandstrand geküsst, als sie das Land erreichten.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Ferries not Frontex · Kategorien: Alarm Phone · Tags:

Quelle: WatchTheMed

Today (Mon. 26/9/2016) people from Alarm Phone dropped banners and handed out flyers for freedom of movement onboard the high-speed ferry between Tangier (Morocco) and Tarifa (Spain). In Tarifa port the ferry was welcomed by activists who set up a Ferries not Frontex sail on their yacht, while waving banners. At the same time, the “Salvamar Alkaid” rescue vessel of the Spanish coastguard arrived at Tarifa`s port and expressed sympathy with the activists, raising their thumbs.

ferries

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Amnesty wirft Ungarn Misshandlung von Migranten vor“ · Kategorien: Ungarn · Tags: ,

Quelle: ARD Tagesschau

Kurz vor dem Referendum über die EU-Flüchtlingspolitik in Ungarn erheben Menschenrechtler schwere Vorwürfe gegen das Land. Migranten würden geschlagen und grundlos monatelang eingesperrt oder von Hunden attackiert.

Amnesty International wirft der ungarischen Regierung vor, Flüchtlinge zu misshandeln und bewusst Ängste zu schüren. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation wurden in dem Land seit Beginn der Flüchtlingskrise Hunderte Menschen Opfer von körperlicher Misshandlung, illegaler Rückweisung an der Grenze oder von illegalen Festnahmen. Immer wieder würden Migranten zudem ohne Angabe von Gründen monatelang eingesperrt.

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26. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsabkommen mit Ägypten wäre „Verzweiflungstat“ · Kategorien: Ägypten, Deutschland, Europa, Mittelmeerroute

Quelle: Deutschlandfunk

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Europa ankommen, ist gesunken – die Zahl derjenigen, die im Mittelmeer ertrinken, aber nicht. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will deshalb auch mit Ägypten ein Abkommen zur Rückführung von Migranten schließen. Zum Schutz der Flüchtlinge werde das aber nicht beitragen, sagte der Politikwissenschaftler Jan Völkel im DLF.

Jan Völkel im Gespräch mit Sarah Zerback

Seiner Meinung nach gibt es nur einen einzigen Weg zu verhindern, dass weiterhin so viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken – nämlich indem die EU legale Fluchtwege schafft. Jan Völkel forderte, auch Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, ohne Visum ein Flugzeug nach Europa zu nehmen, um dort dann Asyl zu beantragen. „So hätte man die Zahl der Toten im Mittelmeer in kürzester Zeit sehr radikal gesenkt.“

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