Quelle: Pro Asyl
Wegen fehlender Unterbringungsplätze harren hunderte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in sogenannter »Schutzhaft« oder den Hotspots auf den griechischen Inseln aus, andere befinden sich in Elendslagern auf dem Festland. Selbstverletzungen und Selbstmordversuche nehmen zu. Salinia Stroux & Chrissi Wilkens vom PRO ASYL – RSPA-Projekt berichten.
KINDER UND JUGENDLICHE ALLEIN AUF DER FLUCHT
Mehr als 38% der Flüchtlinge (Stand 24. August 2016), die seit der Schließung des Balkankorridors in Griechenland festsitzen, sind Kinder. Sie kommen in der großen Mehrheit aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. 3.256 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) registrierten die griechischen Behörden von Anfang des Jahres bis zum 11. August 2016.