06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bundesamt zahlt 1,86 Mio. für Tipps zur Abschiebung von Asylbewerbern“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Migazin | 06.12.2016

„EKELIGER WETTBEWERB“

Das BAMF soll einer Beraterfirma 1,86 Mio. Euro zur Formulierung von Tipps zur Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern gezahlt haben. Sowohl das Papier als auch die Kosten ernten scharfe Kritik.

Für eine Studie mit Tipps zur Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rund 1,86 Millionen an die Unternehmensberatung McKinsey gezahlt. Darin rät das Beratungsunternehmen Medienberichten zufolge der Bundesregierung, den Druck auf abgelehnte Asylbewerber zu erhöhen, damit mehr Menschen in ihre Herkunftsländer zurückkehren.

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06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ich war dabei, als die libysche Küstenwache Flüchtlinge ertrinken ließ“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Quelle: Vice | 05.12.2016

Von Melanie Glodkiewicz

In der Nacht zum 21. Oktober erhielt das private Rettungsschiff Sea Watch 2 einen Notruf von der italienischen Rettungsleitstelle: Rund 14 Seemeilen nördlich der libyschen Küste saßen circa 150 Menschen in einem manövrierunfähigen Boot. Kurz nachdem die Sea Watch 2 bei dem Boot in Seenot angekommen war, traf ein Boot der libyschen Küstenwache ebenfalls an dem Ort ein.

Was danach geschah, ist umstritten: Die Crew der Sea Watch beschuldigt die Libyer, die Migranten angegriffen, die Rettungsarbeiten behindert und so den Tod Dutzender Menschen verursacht zu haben. Die libysche Küstenwache streitet ab, irgendjemanden angegriffen zu haben, man habe lediglich erkunden wollen, warum sich die beiden Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern aufhielten. Wie Fotos der Radaranlage und Screenshots des Navigationssystems der Sea Watch belegen, befanden sich die Boote allerdings in internationalen Gewässern, als die Küstenwache dazustieß. Sea Watch hat mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Anzeige gegen die libysche Küstenwache erstattet.

Melanie Glodkiewicz ist Praktikantin bei der NGO Human Rights At Sea, die hat sie auf die Sea Watch geschickt, um praktische Erfahrung zu sammeln. Was folgt, ist ihr Augenzeugenbericht von jener Nacht nach einem Interview mit Till Egen.

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06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Bürger sollen an Außengrenzen kontrolliert werden“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Zeit Online | 05.12.2016

Um die Terrorgefahr durch Rückkehrer aus Kriegsgebieten zu bekämpfen, will die EU ihre Außengrenzen stärker überwachen. Auch EU-Bürger sollen nun überprüft werden.

Die EU-Staaten haben sich wegen einer gestiegenen Terrorbedrohung auf verschärfte Kontrollen der Außengrenzen geeinigt. Das teilte die Pressestelle des Europaparlaments mit. Reisende in die EU müssen sich demnach auf umfassendere Sicherheitskontrollen einstellen. In Zukunft sollen auch Informationen von EU-Bürgern mit Einträgen in Datenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen werden.

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06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „The 24-hour emergency hotline for Syrian refugees – video“ · Kategorien: Deutschland, Video · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Mohammed Abu Amar runs a makeshift 24-hour helpline from his flat in Hamburg, guiding scared refugees fleeing the violence in Syria across the water to Europe. Despite losing the use of both legs in a shelling in Damascus in the early days of the conflict, Abu Amar made the crossing with his family in 2013. He subsequently found his calling, being constantly available on the phone for his fellow Syrians making the same perilous journey.

06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Derrière les drones : un détachement paramilitaire américain · Kategorien: Tunesien · Tags:

Quelle: Nawaat | 04.12.2016

Aprés le feu vert de l’administration sortante de Barack Obama pour établir une base secrète au Moyen-Orient, le Commandement des Opérations Spéciales de l’Armée américaine (JSOC) renforce sa mission antiterroriste à l’étranger. Le vendredi 25 novembre, le Washington Post annonce l’initiative du gouvernement américain qui vise à « élargir les pouvoirs de l’unité élite militaire pour chasser les combattants étrangers au niveau mondial ».

Vanessa Szakal

Ayant eu le feu vert de l’administration sortante de Barack Obama pour établir une base secrète au Moyen-Orient, le Commandement des Opérations Spéciales de l’Armée américaine (JSOC) renforce sa mission antiterroriste à l’étranger. Le vendredi 25 novembre, le Washington Post annonce l’initiative du gouvernement américain qui vise à « élargir les pouvoirs de l’unité élite militaire pour chasser les combattants étrangers au niveau mondial ».

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06. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Un réseau criminel activerait entre l’Algérie et l’Italie: 158 harraga arrêtés en Sardaigne · Kategorien: Algerien, Italien · Tags:

Quelle: Le Quotidien d’Oran | 06.12.2016

158 clandestins algériens ont débarqué sur la côte italienne de Sardaigne, rapporte le bureau londonien de Breitbart News Network, un média politique conservateur américain dont le siège se trouve à Los Angeles.

par Moncef Wafi

Ce débarquement massif a été qualifié par la police, qui a arrêté les harraga, de bien organisé et révélant une nouvelle route de migration entre l’Algérie et l’Italie. Elle qui était habituée à faire face à des arrivées de migrants nord-africains par des groupes ne dépassant pas les 20 personnes, note que c’est le premier débarquement de masse dans une nuit, depuis le début de l’année. Entre vendredi, 22h, et les premières heures du samedi, de petits groupes de migrants ont été signalés dans les ports de Sulcis-Igliesiente et Teulade et sur les plages de Porto Pino et Sant’Antioco. Pour Roberto Isidori, le commandant du port de Cagliari, en Sardaigne, les conditions météorologiques de ces derniers jours ont grandement favorisé l’organisation de ce type de voyage. Cet épisode consacre un peu plus la thèse d’une nouvelle voie maritime tracée par les trafiquants qui se concentrent sur la route entre l’Algérie et la Sardaigne.

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05. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für McKinsey für Einrichtung von Abschiebungshaft- und Gewahrsamsanstalten · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Telepolis | 04.12.2016

Die Regierung hat die Unternehmensberatung mit Lösungsvorschlägen für ein „besseres Rückführungsmanagement“ beauftragt. Sie liegen ganz auf der anvisierten Linie der Verschärfung

Thomas Pany

Schon einmal hatte die Bundesregierung auf auswärtige Berater zurückgegriffen, um sich Anregungen für die Flüchtlingspolitik zu holen. So wurde der EU-Pakt mit der Türkei maßgeblich, wie es mehrere Seiten verstehen ließen, vom Think Tank European Stability Initiative (ESI) konzeptionell vorbereitet (vgl. Merkels Plan, Samsoms Plan, türkische Pläne oder alles ESI?).

Nun hat die Regierung Merkel viel Geld für den Rat von McKinsey ausgegeben. Die Unternehmensberatung sollte „Ausreisetipps“ (Die Welt) liefern und damit das ausgerufene Wahlkampf-Top-Thema der Kanzlerin – „Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung“ – untermauern. 14 Maßnahmen für eine „konsequentere Rückführung“ präsentiert das vertrauliche Papier von McKinsey, das im Auftrag des BAMF erstellt wurde.

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05. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bundespolizei greift immer mehr Flüchtlinge an Güterzügen auf“ · Kategorien: Italien, Österreich · Tags: ,

Quelle: Handelsblatt | 05.12.2016

Trotz eisiger Temperaturen machen sich immer mehr Flüchtlinge auf Güterzügen aus Italien auf den Weg nach Deutschland. Die Flüchtlinge verstecken sich meist unter Lastwagen, die von der Bahn über die Alpen gebracht werden.

Immer mehr Flüchtlinge machen sich auf Güterzügen aus Italien auf den lebensgefährlichen Weg nach Deutschland. „Die Zahl steigt ganz klar an“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in München am Montag. Auf den Münchner Güterbahnhöfen, wo die Züge meist morgens ankommen, seien allein in den ersten Dezembertagen 37 illegal eingereiste Menschen aufgegriffen worden, viele von ihnen aus Eritrea. Im gesamten November seien es 120 Personen gewesen, im Oktober lediglich 47. Die Flüchtlinge verstecken sich zumeist unter Lastwagen, die per Huckepack-Verkehr von der Bahn über die Alpen gebracht werden.

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05. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Migranti, recuperati 16 cadaveri al largo della Libia. Salvate altre 800 persone · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: Il Fatto Quotidiano | 05.12.2016

Un’operazione di salvataggio coordinata dalla Guardia Costiera di Roma, che ha individuato cinque gommoni e quattro piccole imbarcazioni tutte dirette verso l’Italia

Altri morti nel Mediterraneo. Nella tarda serata di domenica 4 dicembre 16 cadaveri sono stati recuperati al largo della Libia, in una operazione di soccorso che ha permesso di mettere in salvo altre 800 persone. I migranti erano tutti a bordo di cinque gommoni e di quattro piccole imbarcazioni, tutte dirette verso l’Italia. Il salvataggio è stato coordinato dalla centrale operativa della Guardia Costiera a Roma, che ha permesso l’intervento congiunto di tre navi: la nave Aquarius della Organizzazione non governativa Sos Mediterranée, la nave Diciotti della Guardia Costiera italiana e la nave militare irlandese Samuel Beckett. I 16 cadaveri recuperati stanno ora facendo rotta verso l’Italia.

05. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Das beste Hotel Europas auf Nord-Tour! City Plaza in Athen · Kategorien: Deutschland, Griechenland, Termine [alt]

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Nach sechs Monaten City Plaza in Athen berichten UnterstützerInnen und ehemalige BewohnerInnen auf Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz von ihren Erfahrungen

Das City Plaza liegt mitten in der Innenstadt von Athen, im April 2016 wurde das leerstehende Hotel von einer AktivistInnengruppe besetzt. Seitdem wird der alltägliche Betrieb von solidarischern UnterstützerInnen gemeinsam mit den dort wohnenden Geflüchteten organisiert. Die 400 neuen Gäste, darunter 180 Kinder, kommen aus aller Welt: aus Syrien, Rojava, Irak, Pakistan, Iran und Afghanistan. Im City Plaza finden sie einen Platz, der ihnen Privatsphäre, ein Wohnen in Sicherheit und Würde ermöglicht. „Wir leben zusammen, wir kämpfen zusammen, Solidarität wird gewinnen“ lautet ihr Motto. Das Hotel demonstriert jeden Tag aufs Neue, dass es selbst in Zeiten von Krise und Armut möglich ist, Menschen willkommen zu heißen und würdige Lebensbedingungen für Alle zu schaffen. City Plaza ist ein politisches Beispiel: es ist ein Ort der Gleichheit und Solidarität, das gelebte Gegenteil zur Festung Europa und ihren schändlichen Grenzen. Das City Plaza Hotel ist ein Symbol der Hoffnung.

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