24. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Almost 15,000 Egyptians flee Libya · Kategorien: Ägypten, Libyen

Al Arabiya News

Almost 15,000 Egyptians flee Libya from Sallum crossing

AFP, Cairo

Almost 15,000 Egyptians have flocked back home from war-torn Libya, crossing at the Sallum border, state media reported Monday, following the murder of Coptic Christians by ISIS. Last week Egyptian and Libyan warplanes hit ISIS targets inside Libya after the jihadists released a video on Feb. 15 showing the beheadings of 21 Christians, most of them Egyptian. Since then Egypt has urged the hundreds of thousands of Egyptians who work in Libya to leave, and also chartered planes to ferry many of them home from Tunisia, which also shares borders with Libya. At least 14,585 Egyptians have heeded that call and returned home crossing from the Sallum border post in northwest Egypt, state news agency MENA reported.

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24. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex-Lager in der libyschen Sahara – nzz · Kategorien: Eritrea, Europa, Italien, Libyen · Tags: , ,

Die nzz (24.02.2015) deckt mithilfe eines eritreischen Flüchtlings Frontex-EU-Lager in Kufra auf – in der libyschen Wüste, fast 1.000 km von der Mittelmeerküste entfernt. Die nzz schreibt: „Das gottvergessene Kufra ist gewissermassen der äusserste Aussenposten Europas. Weil alle Flüchtlinge aus der Region zwangsläufig hier durch müssen, hat die Europäische Union, finanziert durch die Organisation Frontex und unter libyscher Kontrolle, Auffanglager aufgestellt. Oft werden Migranten hier monatelang festgehalten, einfach um sie schon lange vor Europa an der Weiterreise zu hindern.“ Die Flüchtlingslager in Kufra sind seit 10 Jahren bekannt und äußerst berüchtigt. Eine Frontex-Delegation hat sie auf einer „Technical Mission“ schon 2007 aufgesucht, und erste EU-Missionen in die Kufra-Lager datieren aus den Jahren 2005-2006. Dass die EU und Frontex die Lager in Kufra finanziell und in beratender Steuerung übernommen haben, ist neu.

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24. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Melilla, EU-Zaun Kletterer: Erpressung & Abschiebung (Video) · Kategorien: Marokko, Spanien, Video · Tags: ,

Seit ungefähr einem Jahr häufen sich Hinweise darauf, dass Spezialabteilungen der spanischen Polizei und der Guardia Civil die grenzüberschreitenden Flüchtlingskontakte ausforschen und Fahndung wie Razzien danach ausrichten. Ausgewählte Flüchtlinge, die erfolgreich den EU-Zaun überklettert haben, werden unter Druck gesetzt: Entweder spitzeln oder Abschiebung. Die Erpressungen werden von höchsten Polizei-Stellen organisiert, wie in dem Video (unten) dokumentiert wird.

Frontex-Polizeieinheiten, die in Melilla und Ceuta stationiert sind, kontrollieren die spanischen Passkontrolleure an den Grenzübergängen. Es ist zu vermuten, dass sie auch die grenzüberschreitende Fahndung mit diesen Mitteln forcieren.

Hier dokumentieren wir die beginnende Abschiebung eines Flüchtlings aus Kamerun. Er konnte den wachsenden polizeilichen Druck auf ihn dokumentieren, siehe Video. Bitte seinen Protest verbreiten!

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23. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Ceuta, Prozess: Reportage über 15-jährigen Überlebenden · Kategorien: Deutschland, Marokko, Spanien

Süddeutsche Zeitung

Nathan will reden

Von Stefan Klein

Nathan wollte nach Spanien. Er wollte es unbedingt. Lange hatte er dafür gekämpft, aber als er sein Ziel endlich erreichte, da wollte er weg, so schnell wie möglich. Vermutlich war der Kampf zu hart und zu blutig gewesen, als dass er noch Freundschaft hätte schließen können mit dem Land. Von Tarifa schlug er sich durch nach Cadiz, in Cadiz bettelte er sich das Geld zusammen für die Reise ans andere Ende des Landes nach San Sebastian, und da hatte der 15-jährige Junge aus Kamerun Glück. Er traf auf einen freundlichen Menschen, der ihm eine Fahrkarte kaufte für den Bus, von dem Nathan nicht wusste, wohin er fährt, außer: weg.

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23. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Wie arbeitet Frontex Triton? · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Wie arbeitet Frontex Triton?

Operationen zur Seenotrettung werden offen abgelehnt, wie kürzlich die Frontex-Spitze in Warschau in Zeitungsinterviews bekräftigt hat. Da italienische Küstenwachenschiffe bei grossen Rettungsaktionen nicht ausreichende Kapazitäten haben, musste Frontex in Einzelfällen zur Abordnung von in der Region eingesetzten Schiffen regelrecht gezwungen werden. Weiterhin drängt Frontex die italienische Regierung auf Einstellung der Seenotrettung außerhalb der 30-Seemeilenzone Italiens.

Inzwischen wird bekannt, womit sich Frontex Triton hauptsächlich beschäftigt: 5 Frontex Teams sind damit beschäftigt, tatsächliche oder vermeintliche Fluchthelfer vor allem mit elektronischen Fahndungsmitteln aufzuspüren, verhaften zu lassen und massenmediale Kampagnen gegen Fluchthelfer zu entfachen.

Zudem wird in Tageszeitungen von Diskussionen in Polizei- und Militärkreisen berichtet, wie eine „Mare Nostrum 2“ Operation aussehen könnte: Vorgeschlagen wird eine Schiffsblockade vor Libyen und ein massives, systematisches Push Back der Bootsflüchtlinge nach Libyen – nach australischem Vorbild. Inwieweit Frontex in diese Diskussionen involviert ist, geht aus den Berichten nicht hervor.

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23. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „WTM richtet unabhängiges Notruf-Telefon für Flüchtlinge ein“ – TagesWoche  · Kategorien: Alarm Phone, Medien, Mittelmeer · Tags:

TagesWoche

Notruf Mittelmeer: Unabhängige Hotline will Bootsflüchtlinge retten

Was können wir gegen das Sterben im Mittelmeer unternehmen? Das fragten sich Aktivisten des europaweiten Netzwerks «Watch The Med» und richteten im Oktober 2014 ein Alarmtelefon für Bootsflüchtlinge ein

Von Samanta Siegfried

Watch The Med: Welle im Auge: Das Logo von Watch the Med.

Watch The Med: Welle im Auge: Das Logo von Watch the Med.

11. Oktober 2013: Über 400 Menschen befinden sich auf einem sinkenden Boot im Mittelmeer. Die Flüchtlinge rufen per Satellitentelefon die italienische Küstenwache an und bitten um dringende Hilfe. Doch diese leitet den Notruf an Maltas Behörde weiter, die wiederum zurückverweist. Als Stunden später Rettung kommt, sind bereits 200 Menschen gestorben.

«Left-to-die» werden solche Fälle genannt, in denen die Küstenwache Seenotrettung verweigerte oder verschleppte, weil sich niemand zuständig fühlte. Alleine im letzten Jahr sind nach Zählungen der UNO-Flüchtlingsorganisation (UNHCR) 3419 Bootsflüchtlinge gestorben.

Doch was, wenn es eine unabhängige Hotline gäbe, an die Betroffene ihre Notrufe richten könnten? Das dachte das europaweite Netzwerk «Watch The Med» und hat im Oktober 2014 ein Alarmtelefon für Flüchtlinge eingerichtet. Die Hotline ist seither rund um die Uhr von einem der 60 Schichtteams in Europa besetzt.

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22. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Griechenland: Öffnung der Grenzen Richtung EU? · Kategorien: Griechenland · Tags:

ekathimerini.com

Greek minister slams EU over migration, suggests opening borders

Alternate Citizens Protection Minister Yiannis Panousis is seen during a recent visit to the migrant detention center in Amygdaleza, northwest of Athens.

Alternate Citizens Protection Minister Yiannis Panousis complained on Wednesday that the European Union’s immigration policy has imposed a disproportionately heavy burden on Greece, indicating that Greece’s European peers might feel differently if the country opened its borders and allowed hundreds of thousands of migrants to continue their journeys to other EU member states.

He claimed that money from the EU to accommodate undocumented migrants is not a solution, as the country must deal with the “social and other repercussions of wars and civil strife,” referring to the conflict-ridden countries from which most migrants come. “We should share that influx,” Panousis said.

“I would open the borders and let 500,000 people into other countries, and then we’ll see how sensitive Europe is about [the problem],” he said.

Panousis’s comments, made to Vima FM radio, drew a sharp response from New Democracy’s press spokesman Costas Karagounis, who described them as “a bad joke.”

The comments came a day after Panousis announced that migrants will not be held for more than 18 months in Greek detention centers which are to gradually close down.

22. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Italien: Kritik an psychologischer Kriegsführung gegen Boat-people · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

In den vergangenen Wochen verbreiteten britische Geheimdienste die Meldung, dass mit den Boat-people der Terrorismus massenhaft nach Europa importiert würde. Der italienische Innenminister dementiert  jetzt. Es gibt keinerlei entsprechende Erkenntnisse. Es handelt sich bei dem Alarm um eine Falschmeldung.

askanews

Alfano: „Non c’è traccia di un nesso tra immigrazione e terrorismo“

Il Ministro smorza gli allarmi, ma Lega e Forza Italia chiedono stop agli sbarchi

New York, 19 feb. (askanews) – Per il momento „non c’è traccia reale di un nesso tra immigrazione e terrorismo“. E‘ il ministro degli Interni Angelino Alfano a tentare di spegnere l’allarme acceso dalle indiscrezioni del Daily Telegraph, secondo cui lo Stato Islamico vuole usare la Libia per portare „il caos nel sud dell’Europa“ infiltrando i suoi miliziani tra i migranti che lasciano le coste libiche a bordo di barconi diretti verso l’Italia.

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22. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex Triton verlängert · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Wall Street Journal

EU Extends Italian Coastal Border-Control Mission Until End of 2015

„BRUSSELS – The European Union’s executive said it would extend its joint coastal border control mission with Italy until the end of 2015 and could beef up the operation in other ways, as Italy struggles with a surge of migrants fleeing Libya.

The European Commission offered an extra €13.7 million in emergency migration funding for Italy on Thursday and said it was ready to react quickly to any Italian request to increase the resources of the mission, known as Triton. Officials said the bloc could also reconsider the scope of the operation.

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22. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Syrien: IS, PKK, Libertäre – Statement · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Das folgende Statement bezieht sich auf die Situation der Devrimci AnarsŸist Faaliyet (DAF), (Revolutionären Anarchistischen Aktion), die an der türkisch-syrischen Grenze am Widerstand gegen den IS beteiligt ist. Falls dieser Kampf verloren ginge, würde die Repression und Tyrannei, der die Arbeiter*innen in den Städten und auf dem Land jetzt schon ausgesetzt sind, weitaus größer werden. Klassenbewusstsein und Klassenkampf müssen bei anarchistischen Erwiderungen in diesem Kampf an vorderster Stelle stehen. Die Anarchist*innen am Boden kämpfen in einer schwierigen Situation, nicht zuletzt, da die staatlichen Kräfte Syriens, der Türkei, dem Irak, dem Iran und den USA auch behaupten den IS zu bekämpfen. Wir bieten weiterhin unsere praktische Solidarität durch die Internationale der Anarchistischen Föderation (IFA/IAF). Wir bieten auߟerdem unsere eigene Bewertung der Situation.

Von: Anarchist Federation (Britain); ܜbersetzung: BS

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