08. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Türkei führt Visumspflicht für Syrer ein“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

Dabei gilt allerdings eine Einschränkung. Die mit dem heutigen Freitag in Kraft tretende Regelung betrifft nur syrische Staatsbürger, die über Drittstaaten auf dem Luft- oder Seeweg in die Türkei einreisen wollen.

Damit soll nach Angaben des Außenministeriums in Ankara insbesondere die Einreise von Flüchtlingen über Länder wie den Libanon und Ägypten eingedämmt werden. Viele Syrer reisen aus diesen Drittstaaten in die Türkei ein, um dann weiter in die EU zu fliehen.

Die türkische Regierung ist denn auch bemüht klarzustellen, dass die neue Maßnahme nicht heiße, dass Menschen aus dem Bürgerkriegsland keine Zuflucht mehr gewährt werde. Die Türkei halte weiter an ihrer „Politik der offenen Tür“ fest, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Syrern, die über den Landweg in das Nachbarland Türkei flüchten wollten, stünden die Grenzen weiter offen.

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08. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für PRO ASYL: Relocation und Hotspots – Europas Flüchtlingspolitik am Nullpunkt · Kategorien: Griechenland, Termine [alt], Türkei

Quelle: Pro Asyl

Die europäischen Maßnahmen als Antwort auf die Fluchtbewegungen in 2015 sind gescheitert. In Griechenland, entlang der Balkanroute und an innereuropäischen Grenzübergängen: Europas Flüchtlingspolitik lässt Schutzsuchende unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren.

Nur noch 196 Jahre bis zum Ziel

Es ist ein klägliches Szenario: Alle paar Tage veröffentlicht die Kommission den Stand der Umsetzung der beschlossenen „Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise“. Am 22. September 2015 hatte der Rat dem Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt, 160.000 Schutzsuchende aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten umzuverteilen. Bisher wurden nur 4.207 Plätze verbindlich zugesagt, erst 272 eritreische und syrische Flüchtlinge konnten tatsächlich ausreisen – hauptsächlich nach Finnland, Schweden und Luxemburg. Das sind in fast vier Monaten gerade einmal 0,17%, wie der Guardian berechnete. Ginge das Verfahren in diesem Tempo weiter, würde das Umverteilungsziel in rund 196 Jahren erreicht werden.

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08. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Tausende von syrischen Flüchtlingen an der Grenze zu Jordanien · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: NOS

Jordanië heeft toegegeven dat er meer dan 12.000 vluchtelingen bij de grens met Syrië verblijven en daar al weken en soms maanden wachten om het land binnen te mogen.

Vorige maand riep de UNHCR Jordanië nog op iets aan het probleem te doen. De VN-vluchtelingenorganisatie had de Jordaanse regering al gevraagd met spoed iets aan de situatie te doen. Tot vandaag ontkende het land echter dat er zo veel vluchtelingen in de wacht staan.

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07. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Küste des Todes“ · Kategorien: Türkei · Tags: ,

Quelle: SZ

Mehr als 36 Menschen sind auf der Flucht in der Ägäis ertrunken. Überlebende erheben schwere Vorwürfe gegen Griechenland.

Nach dem jüngsten Flüchtlingsunglück in der Ägäis, bei dem am Dienstag mindestens 36 Menschen umgekommen sind, erheben Überlebende schwere Vorwürfe. Die türkische Zeitung Hürriyet berichtet, zwölf gerettete Flüchtlinge hätten angegeben, von der griechischen Küstenwache trotz unruhiger See zur Umkehr gezwungen worden zu sein. Am Abend teilte die griechische Küstenwache mit, dass die Vorwürfe jeglicher Grundlage entbehrten. In türkischen Gewässern seien sie schließlich gekentert. Dutzende Leichen sind an der westtürkischen Küste in Ayvalık und Dikili ans Ufer gespült worden, darunter viele Kinder und eine Schwangere. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei den Menschen um irakische, algerische und syrische Staatsangehörige handelt.

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07. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Lesbos: Ai Weiwei plant Monument für Flüchtlinge · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau

Der chinesische Bildhauer und Menschenrechtler Ai Weiwei plant auf der griechischen Insel Lesbos ein Monument zur Erinnerung an die in der Ägäis umgekommenen Flüchtlinge.

Der chinesische Bildhauer und Menschenrechtler Ai Weiwei plant auf der griechischen Insel Lesbos ein Monument zur Erinnerung an die in der Ägäis umgekommenen Flüchtlinge. «Das, was ich gesehen habe, hat mich als Mensch und Künstler berührt», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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07. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland stellt sich taub“ · Kategorien: Deutschland, Türkei · Tags: ,

Quelle: taz

Laut Amnesty schiebt die Türkei syrische und irakische Flüchtlinge ab. Die Bundesregierung will davon nichts wissen.

von Daniel Bax

BERLIN taz | Schiebt die Türkei syrische Flüchtlinge zurück ins Kriegsgebiet? Das sagt Amnesty International. Die Grünen alarmiert der Vorwurf. Die Bundesregierung mache sich womöglich zur „Komplizin schwerwiegender Verletzungen des Völkerrechts“, warnt deren Innenexperte Volker Beck. „Blindes Vertrauen in die türkische Regierung ist fehl am Platz, wenn solche Vorwürfe im Raum stehen.“

Mitte Dezember hatte die Menschenrechtsorganisation einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak würden in der Türkei misshandelt, unter fragwürdigen Umständen inhaftiert und unter Zwang nach Syrien oder in den Irak zurückgeschickt. Solch ein Vorgehen widerspricht klar der Genfer Flüchtlingskonvention, in der das Prinzip der Nichtzurückweisung verankert ist.

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07. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Una sera in piazza a Lampedusa“ · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: siciliamigranti

Sono le ore 19, una folla composta e muta di ragazzi e ragazze eritrei e‘ seduta sui gradini della Chiesa, hanno in mano dei cartelli con scritto „siamo rifugiati“ „no impronte“, sono stretti gli uni agli altri per il freddo.

Passo dalla piazza con i sacchetti della spesa, mi fermo davanti a loro per capire cosa succede. Sono qui dai primi di dicembre , un gruppo di 200 eritrei, che si rifiutano di dare le proprie impronte perché hanno diritto a chiedere lo stato di asilo in un altro paese che non sia l’Italia, dove invece dovrebbero trattenersi, se le rilasciassero qui a Lampedusa, primo hot spot d’Italia. Non e‘ una folla minacciosa. Hanno sguardi limpidi, non parlano nemmeno fra di loro, ma quando sorrido e mi avvicino, ricambiamo.

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07. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Türkei beschlagnahmt Billigschwimmwesten“ · Kategorien: Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

In Izmir ging die Polizei gegen Geschäftemacher vor, die aus der Flüchtlingskrise Profit schlagen wollen. Auch bei Ertrunkenen in der Ägäis waren nicht funktionstüchtige Westen und marode Schlauchboote gefunden worden.

Bei einer Razzia in der Stadt Izmir im Westen der Türkei stellte die Polizei mehr als 1200 billig gemachte Schwimmwesten sicher, die für Flüchtlinge bei ihrer Odyssee über das Agäische Meer nach Griechenland bestimmt waren. Der von der Polizei durchsuchte Betrieb habe die Rettungswesten illegal hergestellt, wie örtliche Medien meldeten.

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05. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Flüchtlinge protestieren gegen Abnahme von Fingerabdrücken · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: Ansa.it

Migranti: protesta eritrei a Lampedusa

(ANSA) – LAMPEDUSA (AGRIGENTO), 5 GEN – Circa 200 eritrei arrivati a Lampedusa alla vigilia di Natale, stanno protestando sul sagrato della Chiesa Madre dell’isola contro l’obbligo di rilasciare le impronte digitali. Il gruppo di migranti si è spostato a piedi dal centro di accoglienza di contrada Imbriacola fino alla piazza di Lampedusa dove sono presenti le forze dell’ordine.

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siehe auch: Giornale di Sicilia

Protesta degli eritrei a Lampedusa, notte all’addiaccio

Rifiutano di farsi prendere le impronte digitali

LAMPEDUSA. „Vinceremo, non perché siamo forti, ma perché non c’è altra possibilità“, dice Chizoba dopo aver trascorso la giornata di ieri e la notte davanti alla chiesa di Lampedusa, insieme a circa duecento connazionali eritrei e a un piccolo gruppo di sudanesi. Protestano perché non vogliono farsi prendere le impronte digitali.

E proprio ieri la lunga estate siciliana si è interrotta anche nell’isola più a sud d’Europa, dove sono arrivati pioggia, vento e freddo. Il maltempo, però, non preoccupa questo gruppo di migranti giunti in Italia alla vigilia di Natale e ricoverati nel centro d’accoglienza di contrada Imbriacola, che attualmente ospita circa 700 persone.

Da Lampedusa potranno andar via solo dopo aver consentito alle autorità di prendere le loro impronte digitali. Ed è proprio questo il punto: Chizoba e i suoi compagni non hanno alcuna intenzione di adempiere a questo compito: hanno paura che messo il dito sul tampone d’inchiostro ognuno di loro dovrà dire addio al „sogno di andare in Svezia, Inghilterra, Germania“, mete che invocano mentre parlano con gli isolani che portano loro cibo e coperte e mentre il parroco Mimmo Zambito li invita a ripararsi in chiesa, rimasta aperta tutta la notte.

Ma loro, come se non volessero violare un luogo sacro, sono rimasti fuori, tranne alcune donne e bambini che nottetempo hanno trovato riparo sotto il portico dell’ingresso. E stamane hanno ripreso la pacifica battaglia, sfilando in corteo, sotto la pioggia, per le vie di Lampedusa; poi si sono radunati di nuovo davanti alla chiesa, sperando di riuscire a rimediare qualcosa da mangiare.

Ieri sera gli isolani avevano fatto il giro di bar e trattorie per racimolare un po‘ di cibo e qualche thermos di caffè; a pranzo hanno preparato 15 chili di riso e l’hanno distribuito a tutti, cominciando dai bambini. Al centro d’accoglienza il cibo c’è, ma per averlo bisogna tornare lì. Nessuno ha intenzione di farlo. Quando stamane uno dei migranti ha avuto un malore, i loro compagni non volevano che salisse sull’ambulanza per andare al pronto soccorso; temevano che qualcuno gli avrebbero preso le impronte digitali.

Diversamente che in passato, quando le proteste erano rientrate in poche ore, stavolta gli eritrei non hanno alcuna intenzione di retrocedere: „Lo sappiamo che sarà dura, piove e c’è vento; ma dopo quello che abbiamo passato in Libia non abbiamo più paura di nulla. Non crediamo nelle procedure di ricollocamento: alcuni nostri connazionali sono da tre mesi in attesa di trovare un posto dove andare. Certamente non vogliamo finire in Polonia, in Lituania o in Portogallo“.

Ieri gli eritrei mostravano scritte in inglese per richiamare l’attenzione, oggi qualcuno le ha tradotte per loro: „Rispettate i nostri diritti“, recita un cartello bagnato dalla pioggia.

05. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Migranti, nuovo naufragio: 21 morti in Turchia tra cui 3 bimbi. “Controlli alla frontiera con la Slovenia, l’Italia ci pensa” · Kategorien: Griechenland, Italien, Slowenien, Türkei · Tags: , ,

Quelle: Il Fatto Quotidiano

I corpi sono stati trovati all’alba nel distretto di Ayvalik, sulla costa egea. L’imbarcazione partita da Smirne e diretta all’isola greca di Lesbo si è capovolta in mare. Il bilancio delle vittime potrebbe aumentare. Secondo il Corriere della Sera, dopo le decisioni di Danimarca e Svezia, il Viminale intende arginare il flusso di persone che non vengono registrate dall’altra parte del confine

In un contesto in cui Danimarca e Svezia blindano i loro confini ripristinando i controlli alle frontiere per arginare gli ingressi di migranti, e la Francia in “stato di emergenza” post attentati terrà chiusi i confini per tre mesi, anche l’Italia sembra pronta a farlo attivando un cordone alla frontiera con la Slovenia. Decisioni che arrivano nelle stesse ore in cui la cronaca registra nuovi naufragi e ancora vittime, tra cui diversi bambini. L’ultimo è avvenuto poche ore fa sulle coste della Turchia. Tra i ventuno adulti ci sono anche tre piccoli.

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