01. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Mittelmeer 2016, 1. Halbjahr: 2.888 Tote – IOM · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Quelle: IOM | Download

9.270 Bootsflüchtlinge wurden laut IOM im ersten Halbjahr von der libyschen Küstenwache aufgebracht und nach Libyen zurück deportiert.

IOM Libya Migration and Assistance Overview, 16 June – 30 June 2016

In 2016 (as of 30 June), 229,963 arrivals were recorded by sea to Europe, whereas 2,888 were reported as dead or missing along the Western, Central and Eastern Mediterranean routes, of which 383 were reported in the month of June.

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01. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Jordanien: Internierungslager Azraq · Kategorien: Jordanien · Tags: ,

Quelle: Quantara

Jordaniens zweitgrößtes Flüchtlingslager Azraq

Wie gefangen in der Wüste

Besuch ist eher selten im Flüchtlingscamp Azraq, tief in der jordanischen Wüste gelegen, gleich neben dem Highway, auf dem die Laster Richtung Bagdad donnern. 51.000 Syrer leben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks derzeit in dem Lager. Dana Ritzmann hat sich dort umgesehen.

Fast zwei Stunden sind es von Amman hierher, wo hinter Stacheldraht die Zuflucht liegt. Seit 2014 existiert das Flüchtlingslager, dem zweitgrößten nach Zatari im Norden Jordaniens, wo knapp 80.000 geflüchtete Syrer wohnen. Azraq hat sogar Platz für noch mehr, seit 2013 wird es aufgebaut und ist mit seinen wie auf Schnüren aufgereihten Blechhütten gewappnet für weitere Flüchtlingsströme aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Nachbarland.

Allein in den letzten zwei Monaten ist Azraq um fast 20.000 Menschen gewachsen, fast täglich werden es mehr. Mehr Menschen, die vor Krieg, Zerstörung und Not fliehen und keinen anderen Ort haben, wo sie hingehen können.

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01. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Gewalt und Missbrauch im Schlüsselland Libyen“ · Kategorien: Libyen · Tags:

Quelle: derStandard | Original Report

Amnesty: Vergewaltigungen und Folter von Migranten in jenem Land, mit dem dem die EU einen ähnlichen Deal wie mit der Türkei abschließen will

Tripolis/Wien – In Libyen hat es begonnen, und in Libyen soll es wieder enden. So lautet auf den Punkt gebracht die Hoffnung der EU-Verantwortlichen in der Flüchtlingskrise. Durch das Ende der Gaddafi-Ära versank das nordafrikanische Land nicht nur im Chaos, sondern entwickelte sich auch zum stark frequentierten Tor nach Europa. Jetzt, wo nach jahrelangen Machtkämpfen eine international anerkannte Einheitsregierung gebildet wurde, hofft Brüssel auf einen Deal à la Türkei, um die Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer zu stoppen. Doch die Menschenrechtslage in Libyen ist weit schlimmer als in der Türkei, wie ein aktueller Bericht von Amnesty International zeigt.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: mindestens 10 Frauen ertrunken · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Die italienischen Rettungskräfte der Küstenwache kamen zu spät: Das Flüchtlingsboot war schon halb gesunken, die Bootsflüchtlinge im Wasser. Bislang wurden mind. 10 Leichen von Frauen geborgen, 107 Personen wurden aus dem Wasser gerettet. Mehr ist momentan noch nicht bekannt.

Quelle: La Repubblica

Nuova strage nel Canale di Sicilia, morte dieci migranti. Ad Augusta arriva il relitto del maxinaufragio con 700 vittime

Il barcone affondato nell’aprile 2015 recuperato dalla nave Ievoli Ivory nella rada del porto siciliano. Stamattina un gommone si è rovesciato al largo delle coste libiche: 107 persone tratte in salvo. Renzi: „Restituito alle vittime il diritto alla memoria, monito all’Europa su quali sono i veri valori“

di FRANCESCO VIVIANO

Un gommone carico di migranti si è rovesciato a venti miglia circa dalle coste della Libia: almeno dieci donne sarebbero annegate, mentre 107 superstiti sono stati tratti in salvo dalla guardia costiera. Una nuova strage che avviene nel giorno in cui arriva in Sicilia il relitto del peschereccio affondato il 18 aprile 2015 nel Canale di Sicilia che ha provocato 700 vittime, e che sarebbe la più grave tragedia avvenuta nel Mediterraneo. „Ho ordinato il recupero perché noi italiani conosciamo il valore della parola ‚civiltà'“, ha commentato il presidente del Consiglio, Matteo Renzi.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Algerien, Italien: 200 Harragas auf 10 Booten · Kategorien: Algerien, Italien · Tags:

Ungefähr 200 Harragas sind in den letzten Tagen auf 10 Booten aus der ost-algerischen Stadt Annaba nach Italien aufgebrochen. Drei Boote mit 60 Bootsflüchtlingen schafften es bis in internationale Gewässer und wurden von der italienischen Küstenwache gerettet. Sieben Boote mit 138 Personen wurden von der algerischen Küstenwache aufgebracht und in Kasernen-Gewahrsam genommen. Dort drohten sie mit kollektivem Selbstmord.

Quelle: El Watan

Départ massif de jeunes harraga depuis Annaba

Arrestation de 138 candidats à l’émigration clandestine

C’est un véritable départ massif de harraga auquel a assisté la wilaya de Annaba, depuis ce week-end. En effet, depuis jeudi, les gardes-côtes ont intercepté sept embarcations de construction artisanale dans plusieurs opérations.

Elles transportaient un total de 138 candidats à l’émigration clandestine dont un Subsaharien d’origine gabonaise, deux jeunes femmes et deux enfants de quatre et sept ans, avons-nous appris de la Protection civile locale. Trois autres embarcations transportant plus d’une soixantaine de jeunes harraga ont réussi à traverser dans la nuit du jeudi à vendredi, les eaux territoriales algériennes.

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29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Geldkrise produziert Boat-people · Kategorien: Libyen, Video · Tags: ,

Seit Monaten herrscht in Libyen eine Finanzkrise. Nur kleine, limitierte Bargeldbeträge können an Geldautomaten gezogen werden. In den letzten Tagen bilden sich vor den Banken lange Schlangen von Menschen, die Geld abzuheben versuchen. Nicht nur im Handel, sondern auch im Alltag ist Geld knapp geworden. Vielen MigrantInnen wird kein Lohn mehr ausgezahlt, sie verwandeln sich mit dem Versuch der Ausreise in Boat-people.

Quelle: The Libya Observer

Video: Libya’s cash crisis deepens

People stand under the glaring sun for long hours to cash out their salaries

Libyans’ suffering continues as they continue to stand in long queues at the banks’ doors due to the never-ending cash crisis, which crippled the banking system and made the living conditions of people worse than ever.

With such suffering and with people hoping that the crisis comes to an end as it has been worsening since the start of this year, especially that the government printed massive sums of the Libyan dinar, the Central Bank of Libya announced in a statement that the cash crisis cannot be solved by printing new banknotes but by eradicating the essential reasons for the crisis, which are the political fragmentation, stoppage of oil production, and lack of security.

29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Ölfirma-Küstenwache bringt 246 Boat-people auf · Kategorien: Italien · Tags:

Die libyschen Küstenwachen sind eigentlich Teil des nationalen Militärs. In den letzten Monaten treten Fraktionen der Küstenwachen als „Öl-Wachen“ auf, die sich einzelnen Ölförder- und Ölexportgesellschaften zuordnen. Sie bringen Boat-people in den libyschen Küstengewässern auf, auf Anordnung aus Italien und offensichtlich gegen Geld?

Quelle: Libya News Today

246 illegal immigrants rescued 9 miles off Sabratha

Tripoli, 29.06.2016 Coast Guard of Zawia oil Refinery Posthas rescued 246 illegal immigrants on board two boats 9 nautical miles off Sabratha. Libyan Navy spokesman Col Ayub Qassem…

29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Wie leben die Migranten in Griechenland nach der Räumung von Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland

Quelle: The Post Internazionale

Dopo la chiusura del centro di accoglienza allestito al confine greco-macedone, migliaia di migranti sono rimasti bloccati nel porto ateniese del Pireo

di Michelangelo Fano

on la chiusura della rotta balcanica e lo sgombero del campo profughi di Idomeni, al confine con la Macedonia, i migranti rifiutano di continuare il proprio tragitto e sono costretti a doversi fermare al porto del Pireo, a circa 10 chilometri a sud dal centro di Atene.

La questione del flusso migratorio, che continua a colpire l’Europa e in particolar modo i suoi paesi periferici, sta mettendo in discussione il futuro del vecchio continente.

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28. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bedroht der Brexit das Schicksal der Flüchtlinge?“ · Kategorien: Europa, Griechenland

Quelle: Telepolis

Griechenland: Zunehmende Abgestumpftheit gegen ein verdrängtes Problem

Wassilis Aswestopoulos

Als eine der Folgen des Brexits befürchtet Immigrationsminister Giannis Mouzalas die Verschlechterung der Lage der Flüchtlinge in Griechenland. Schließlich wurde beim Brexit-Votum deutlich, dass neben der Hegemonie der Brüsseler Bürokratie auch die Frage der Einwanderung einer der Faktoren war, welche die Briten zum Votum für den Austritt aus der Gemeinschaft motivierte.

„Vor dem Brexit gab es in der EU insbesondere bei bestimmten Ländern wie Deutschland, Frankreich und den Niederlanden auch bilateral die Bereitschaft, mindestens 15 – 20.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Nach dem Brexit aber kann ich nicht abschätzen, wie sich die Dinge entwickeln“, meinte Mouzalas.

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27. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeer: Mehr als 11.000 Flüchtlinge in vier Tagen gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Bergungskräfte haben in den vergangenen vier Tagen mehr als 11.000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

Allein heute wurden etwa 3.300 Menschen bei verschiedenen Einsätzen vor der Küste Libyens aufgegriffen, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Die meisten Flüchtlinge seien mit Schlauchbooten unterwegs gewesen.

Seit die Balkanroute für Flüchtlinge geschlossen ist und seit dem EU-Türkei-Abkommen steigt die Zahl der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer wieder an.