30. September 2016 · Kommentare deaktiviert für New legislation in Egypt toughens penalties on ‎migrant traffickers · Kategorien: Ägypten, Mittelmeerroute

Quelle: ahramonline

Three parliamentary committees approved in an ‎urgent meeting on Tuesday night legislation ‎aimed at stemming the tide of illegal migration.

‎The meeting, which comes a few days after a ‎migrant boat capsized off Egypt’s Mediterranean ‎coast, was headed by chairman of the Legislative ‎and Constitutional Affairs Committee Bahaaeddin ‎Abu Shoqa. It also included members of the ‎human rights and budget committees.‎

The meeting also came after President ‎Abdel-Fattah El-Sisi held an urgent national ‎security meeting on Saturday to discuss the ‎possibility of issuing a unified law aimed at ‎toughening penalties for those involved in human trafficking and illegal migration operations.‎

On 21 September, the migrant boat, which was ‎carrying between 450 and 500 migrants, ‎sunk as it sailed for Italy from Egypt’s Mediterranean port city of ‎Rosetta.

The death toll ‎from the accident reached 195 on Tuesday. ‎

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30. September 2016 · Kommentare deaktiviert für AUGUST 2016: A non-exhaustive summary of passages, deaths or disappeared and of border repression between Morocco and Spain · Kategorien: Marokko, Mittelmeer, Spanien

Quelle: No Borders Morocco

Despite the reinforcement of the militarisation of the borders between Morocco and Spain a lot of people manage to sneak through. After information from mainly mainstream media 876 migrants passed the borders, 16 were declared missing and some boats got intercepted by the moroccan Marine.

Associations in northern Morocco claim the constant and intense raids and arrests that still take place in the cities and forests in the north. A new, quite worrying incident happened in Spain, the 30th of august 52 migrants who arrived at Malaga have been taken straight to the police station after their arrival without getting medical assistance by the red cross. This was denounced by entrefronteras.

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28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland will ‚eine große Zahl Migranten‘ aufs Festland bringen“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Lage in den Flüchtlingscamps auf griechischen Inseln ist teils chaotisch. Das sei auch Schuld der EU-Länder, sagt Europaminister Xydakis. Nun würden Migranten in „bewachte Räumlichkeiten“ auf dem Festland gebracht.

Entgegen bisheriger Pläne will Griechenland Flüchtlinge nicht länger in den überfüllten Lagern auf den Ostägäis-Inseln festhalten. „Wir werden in Kürze damit beginnen, eine große Zahl Migranten auf das Festland zu bringen, um die Inseln in der Ostägäis zu entlasten“, sagte der stellvertretende griechische Außenminister und Europaminister Nikos Xydakis der „Welt„.

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28. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece: “Our hope is broken” – Amnesty International · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Amnesty International

European paralysis leaves thousands of refugees stranded in Greece

In 2015, the global refugee crisis moved centre stage in Europe as never before. Uprooted by persecution and conflicts old and new, hundreds of thousands of men, women and children looked to Europe as a place of safety. One year on, following the sealing of successive borders, images of thousands of people trudging through the Balkans have stopped. But the humanitarian crisis has not. Almost 60,000 refugees and migrants are stranded in Greece, the majority in appalling conditions.

Download Report [EN] [FR] [AR]

27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingslager in Griechenland: Der Traum von Europa ist vorbei“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: taz

Im Lager Amygdaleza sind Menschen untergebracht, die angeblich freiwillig in ihre Heimat zurückwollen. Als Anreiz gibt’s 500 Euro pro Kopf.

ATHEN taz | Jehaan Al Huseen Abd sitzt auf einer Holzbank im Auffanglager Amygdaleza, das sich im nördlich von Athen befindet. Auf dem Arm hält sie ihre einjährige Tochter Noal. Hinter ihr reihen sich die neuen 22 grauen Containerhäuser, welche mit einstöckigen Hochbetten ausgestattet sind.

Klimaanlage, Kühlschrank, Wi-Fi, selbst an Zahnbürsten wurde gedacht. Jedes der Häuser hat einen eigenen Schlüssel, den die Kurzbewohner für ihren Aufenthalt von etwa einer Woche ausgehändigt bekommen. Auch ein kleiner Kinderspielplatz wurde gebaut. Die 19-Jährige schaut über den hohen Stacheldrahtzaun in die Ferne.

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27. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: „Sie küssten den Sand“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Viele Nächte suchte der Fischer George Mavrapidis im Meer nach Flüchtlingen und rettete unzählige. Dabei musste er aufpassen, selbst keines ihrer Boote zu versenken.

Interview: Kostas Koukoumakas, Lesbos

Der Ort Skala Sykamias in Norden von Lesbos ist für Hunderttausende Menschen das erste Stück Europa gewesen, das sie erreicht haben. Die Fischer des Ortes wurden im vergangenen Winter zu Seenotrettern. Einer von ihnen ist George Mavrapidis.

ZEIT ONLINE: Herr Mavrapidis, wie betrifft das Flüchtlingsthema Ihr Dorf?

George Mavrapidis: Ich bin 64 Jahre alt und ich erinnere mich noch, wie es war, auf dem Meer groß zu werden. Die Flüchtlingskrise ist wie eine Schlacht auf dem Meer. An manchen Tagen kamen mehr als 50 Boote in Skala Sykamias an. Familien, schwangere Frauen, Kinder, alte Menschen drängten sich an Bord der überladenen Schiffe. Sie haben den Sandstrand geküsst, als sie das Land erreichten.

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26. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsabkommen mit Ägypten wäre „Verzweiflungstat“ · Kategorien: Ägypten, Deutschland, Europa, Mittelmeerroute

Quelle: Deutschlandfunk

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Europa ankommen, ist gesunken – die Zahl derjenigen, die im Mittelmeer ertrinken, aber nicht. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will deshalb auch mit Ägypten ein Abkommen zur Rückführung von Migranten schließen. Zum Schutz der Flüchtlinge werde das aber nicht beitragen, sagte der Politikwissenschaftler Jan Völkel im DLF.

Jan Völkel im Gespräch mit Sarah Zerback

Seiner Meinung nach gibt es nur einen einzigen Weg zu verhindern, dass weiterhin so viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken – nämlich indem die EU legale Fluchtwege schafft. Jan Völkel forderte, auch Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, ohne Visum ein Flugzeug nach Europa zu nehmen, um dort dann Asyl zu beantragen. „So hätte man die Zahl der Toten im Mittelmeer in kürzester Zeit sehr radikal gesenkt.“

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26. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Hollande: Flüchtlingslager in Calais wird „endgültig aufgelöst“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: Welt

Der französische Staatspräsident François Hollande hat den Willen seiner Regierung zur Schließung des Flüchtlingslagers von Calais bekräftigt. Das Camp werde „vollständig und endgültig aufgelöst“, sagte Hollande am Montag bei einem Besuch in der nordfranzösischen Hafenstadt. In dem Lager halten sich nach offiziellen Angaben rund 7000 Menschen auf. Nach Zählungen von Hilfsorganisationen sind es sogar mehr als 10.000.

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25. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Frontex sperrt Balkanroute: Europa gibt nach – allen voran Deutschland“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Griechenland, Mazedonien, Serbien · Tags:

Quelle: Welt

Mazedonien hat die Balkanroute geschlossen und damit die Migrationskrise entschärft. Die EU wird erst jetzt aktiv.

Von Manuel Bewarder, Sonja Gillert, Christoph B. Schlitz, Daniel F. Sturm

Zwischen Mazedonien und Griechenland soll die Grenzschutzagentur Frontex dafür sorgen, dass die Route dicht bleibt.

Getestet werden soll der neue Einsatz dem Vernehmen nach zuerst möglicherweise in Serbien.

Die Gegend, die das Nadelöhr nach Mitteleuropa bildet, ist unzugänglich. Hohe Berge trennen Griechenland und Mazedonien vielerorts. Über die Kämme führen nur wenige Wege. Und entlang der rund 250 Kilometer breiten Grenze gibt es nur zwei größere Tal-Ebenen. Wo, wenn nicht auf diesem Abschnitt der Balkanroute, könnte Europa abgeriegelt werden?

Im Frühjahr ergriffen die Osteuropäer die Chance und schlossen die Übergänge in dieser Region. Viele Europäer empörten sich. „Es kann nicht sein, dass irgendetwas geschlossen wird“, sagte zum Beispiel Angela Merkel. Doch die Fakten waren geschaffen. Die Grenze war dicht – Europa vollends zerstritten.

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25. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik in der EU: Matteo Renzi schäumt“ · Kategorien: Europa, Italien

Quelle: NZZ

Die meisten Asylbewerber erreichen Europa wieder über Italien. Rom fordert eine gemeinsame Strategie gegenüber den Herkunftsländern – und ist in der EU so isoliert wie nie.

von Andrea Spalinger, Rom

In Rom ärgert man sich seit Jahren über die fehlende Solidarität der EU-Partner in der Migrationsfrage. Doch so offen wie Matteo Renzi nach dem Gipfeltreffen in Bratislava hat noch kein Regierungschef seinem Frust darüber Luft gemacht. Der Gipfel sei ein Misserfolg gewesen, schimpfte der sonst meist vor Zweckoptimismus strotzende 41-Jährige. Mehr als eine nette Fahrt auf der Donau habe man nicht gemacht. Seit Monaten warte Italien auf Taten und bekomme stattdessen nur leere Worte zu hören.

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