25. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Der „Dschungel“ von Calais ist Europas Guantanamo · Kategorien: Europa, Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Das Lager am Ärmelkanal ist eine Schande für die ganze EU. Sie schafft es nicht, die in Europa ankommenden Flüchtlinge menschenwürdig zu versorgen.

Kommentar von Stefan Ulrich

Viele Europäer empören sich zu Recht über das Gefangenenlager Guantanamo, das die USA auf Kuba errichteten, um Terrorverdächtige dem vollen Schutz der amerikanischen Rechtsordnung zu entziehen. Guantanamo wurde zum Symbol für die arrogante Rechtsvergessenheit einer Supermacht. Doch auch im modernen Europa gibt es ein Lager, das zum Symbol geworden ist: den Dschungel von Calais. Er steht für Hartherzigkeit und Zerstrittenheit in Frankreich und der EU.

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25. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Humanitäre Korridore: 128 Flüchtlinge landen in Rom · Kategorien: Italien

Quelle: Il Manifesto

Corridoi umanitari, a Roma 128 profughi

Settantadue profughi sono atterrati ieri dal Libano all’aeroporto di Fiumicino e altri 56 sono in arrivo oggi grazie al progetto «Corridoi umanitari», promosso dal governo italiano con la Comunità di S. Egidio, la Federazione delle Chiese Evangeliche e la Tavola Valdese.

L’iniziativa ha permesso di far arrivare nel nostro Paese con voli di linea rifugiati in condizione di particolare vulnerabilità. Sono circa 400 i migranti accolti da febbraio, in maggioranza siriani, che presenteranno richiesta di asilo e saranno ospitati da associazioni e famiglie italiane. «Ci auguriamo sia un progetto contagioso in Europa, in un momento segnato da forti egoismi» ha detto Andrea Riccardi, fondatore della Comunità di S. Egidio. «È la prova che un’altra accoglienza è possibile».

25. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „UN: Mittelmeer-Flucht immer gefährlicher“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags:

Quelle: DW

Alarmierende Bilanz der Flucht über das Mittelmeer: Zwar ist die Zahl der Migranten deutlich gesunken. Doch immer mehr Menschen kommen bei der Überfahrt ums Leben.

Seit Anfang des Jahres starben bei der Flucht über das Mittelmeer nach UN-Angaben bereits mindestens 3740 Flüchtlinge. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Ertrunkenen bis Ende 2016 den Rekord des Vorjahres noch deutlich übersteigen werde, sagte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf. 2015 seien 3771 Todesfälle registriert worden.

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25. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Centre de rétention des étrangers à Barcelone Grève de la faim de harraga algériens · Kategorien: Algerien, Spanien

Quelle: Le Quotidien d’Oran

Les sans-papiers algériens en Espagne font de nouveau parler d’eux. Ainsi une cinquantaine de migrants, dont la plupart sont des Algériens en situation irrégulière, suivaient hier une grève de la faim dans un centre de rétention des étrangers à Barcelone, quelques jours après une nuit de rébellion de migrants dans un autre centre à Madrid. Selon la police barcelonaise, 68 internés ont refusé d’entrer dans la cantine pour manger et de regagner leur chambre, ce dimanche en milieu d’après-midi. Hier matin, «47 restaient sur cette position», précise la même source. Les migrants, pour la plupart algériens, ont refusé de s’alimenter depuis le début du mouvement et passé la nuit, avec des couvertures, dans la cour du centre situé à la périphérie de Barcelone. Les Algériens demandent à «être remis en liberté», selon le réseau Fermons les CIE dont plusieurs membres ont rendu visite hier aux migrants retenus. «Ce sont des personnes qui sont arrivées à bord d’embarcations de fortune et se demandent pourquoi ils vivent cette situation après avoir risqué leur vie», a déclaré à la presse l’avocat de ce réseau, Andrés García Berrio.

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24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Italien, Libyen: 2.200 gerettet, 16 Tote · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: Reuters

Some 2,200 migrants rescued in Mediterranean, 16 bodies recovered

About 2,200 migrants were plucked to safety in the central Mediterranean in 21 rescue missions on Monday and 16 bodies were recovered, the Italian Coast Guard said.

A statement said Coast Guard ships as well as fishing boats, merchant ships and vessels from humanitarian organizations took part in the separate operations under direction of the Coast Guard command in Rome.

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24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Französischer Spionageflug nach Libyen: Abgestürzt und aufgeflogen“ · Kategorien: Frankreich, Libyen, Malta · Tags: , ,

Quelle: taz

Französische Aufklärer verunglücken auf dem Weg nach Libyen beim Start in Malta. Den Vorfall begleiten drei Versionen und zwei Dementis.

PARIS/VALLETTA afp/dpa/ap | Beim Absturz eines Aufklärungsflugzeugs des französischen Verteidigungsministeriums auf dem Weg von Malta nach Misrata in Libyen sind am Montag morgen fünf Franzosen ums Leben gekommen. Die Kleinmaschine der luxemburgischen Firma CAE Aviation sei gegen 7.20 Uhr kurz nach dem Start auf Maltas internationalem Flughafen nahe der Startbahn abgestürzt, erklärte Maltas Regierung.

Den Angaben des Ministeriums zufolge war er Teil einer Operation, in deren Rahmen seit fünf Monaten die Routen illegalen „Handels aller Arten, einschließlich Menschen- und Drogenschmuggels“, verfolgt werden. Frankreichs Verteidigungsministerium bestätigte zudem, drei der Toten seien seine Mitarbeiter gewesen. Es seien aber „nicht alles Militärs“ gewesen, hieß es.

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24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Update: Welcome to Greece Guide · Kategorien: Griechenland

Quelle: w2eu.info

An info-guide for refugees and migrants in english, farsi and arabic (October 2016)

w2eu

2016-Welcome to Greece_Arabic_web.pdf (1.4 MiB)

2016-Welcome to Greece_Dari_web.pdf (1.2 MiB)

2016-Welcome to Greece_Web_en.pdf (1.7 MiB)

24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Stimmen zur Räumung des „Dschungels“: „Das Einzige, was sie haben“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: taz

Die Lebensbedingungen im Camp sind unerträglich, doch die Flüchtlinge sind wenigstens nah an England. An den Aufnahmezentren gibt es bereits Kritik.

„Bitte zerstören Sie nicht den Dschungel“ – in leuchtendem Rot steht diese Botschaft auf Englisch auf der Plane einer selbst gezimmerten Bretterbude im bekanntesten Flüchtlingscamp des Kontinents. Aufhalten wird sie die Bulldozer, die später in dieser Woche anrücken werden, nicht. Das hat noch nie funktioniert. Das Errichten und Zerstören der „Dschungel“ genannten Lager in Calais und Umgebung folgt seit Jahren einem regelmäßigen Rhythmus.

Warum aber wollen Menschen trotz aller Probleme, aller Entbehrungen und der alltäglichen Unerträglichkeit des Lebens im „Dschungel“ diesen Zustand erhalten? Es gibt ein Foto aus dem Jahr 2009, als ähnlich wie heute vor den Augen der Weltpresse das damalige – freilich wesentlich kleinere – Camp geräumt und planiert wurde. Es zeigt afghanische Migranten mit einem Transparent, auf dem „Der Dschungel ist unser Zuhause“ steht. Zugrunde liegt der elementare Wunsch, eine wenn auch noch so ärmliche menschliche Behausung zu erhalten.

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24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Türkei-Deal als Blaupause für Afrika · Kategorien: Afrika, Europa, Türkei

Quelle: Deutschlandfunk

Wie umgehen mit den Flüchtlingen aus Afrika? Neben einem verstärkten Grenzschutz in den Herkunftsländern ist auch ein Flüchtlingsabkommen á la Türkei der EU etwa mit Ägypten im Gespräch. Das allerdings stößt auf Bedenken.

Von Björn Blaschke, Karl Hoffmann und Mirco Keilberth

24. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechische Insel Lesbos: Flüchtlinge zünden Gebäude von EU-Asylbehörde an“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Gewaltsame Proteste auf Lesbos: Flüchtlinge haben auf der griechischen Insel mehrere Gebäude der EU-Asylbehörde in Brand gesteckt. Der Frust angesichts überfüllter Lager und langer Wartezeiten ist groß.

Rund 70 Flüchtlinge haben auf der griechischen Insel Lesbos mehrere Container der Asylbehörde EASO angezündet. Sie protestierten gegen ihre Unterbringung im Lager Moria und den zögerlichen Verlauf ihrer Asylverfahren. Bilder zeigen die abgebrannten Container und dicke schwarze Rauchwolken über dem sogenannten Hotspot, dem Registrierzentrum für Flüchtlinge.

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