09. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tragödie auf dem Mittelmeer: Mehr als 200 Menschen ertrunken“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

ARD Tagesschau | 08.05.2017

Tausende Migranten wagen in diesen Tagen wieder die Flucht über das Mittelmeer. Häufig in seeuntauglichen Booten: Allein am Wochenende sollen mehr als 200 Menschen vor der Küste Libyens ertrunken sein.

Von Jan-Christoph Kitzler, ARD-Studio Rom

Im Mittelmeer könnten rund 200 Menschen ertrunken sein. Überlebende berichteten den Hilfskräften und Küstenwachen in Italien und Libyen von gleich mehreren gesunkenen Booten. In einem Fall sagten Migranten laut italienischen Medien, ihr Schlauchboot habe die Luft verloren noch bevor die Retter eingetroffen seien. Mehr als 60 Menschen sollen dabei ertrunken sein.

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09. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Nearly 200 asylum seekers feared dead off Libya coast“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Al Jazeera | 08.05.2017

Eleven have died and 200 are missing after two boats heading for Europe sink off the Libyan coast.

Eleven migrants have died and nearly 200 are missing after two boats carrying asylum seekers sank off the coast of Libya, UN agencies said on Monday citing survivors.

A spokesperson for the United Nations migration agency said more than 193 drowned over the weekend, and that those rescued showed signs of torture.

The Libyan Red Crescent said it had recovered 11 bodies on the shore in Zawiya.

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08. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Binnen 48 Stunden: 6000 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

ARD Tagesschau | 07.05.2017

Innerhalb von 48 Stunden sind rund 6000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. An der Aktion waren neben libyschen Fischern, der italienischen Marine und der EU-Grenzschutzagentur Frontex auch verschiedene NGOs beteiligt.

Helfer im Mittelmeer haben binnen zwei Tagen rund 6000 Bootsflüchtlinge gerettet. Am Samstag brachten Schiffe der Marine, der Küstenwache, der EU-Grenzschutzbehörde Frontex und von Nichtregierungsorganisationen etwa 3000 Flüchtlinge in Sicherheit, wie die italienische Marine mitteilte. Am Freitag waren es ebenso viele gewesen. Viele von ihnen wurden nach Italien gebracht.

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08. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, l’analista Iacovino: “Guardia costiera libica accusa le ong? Ha collusioni con i trafficanti di esseri umani” · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Il Fatto Quotidiano | 07.05.2017

Il numero uno Rida Aysa ha sostenuto che le ong fanno pensare a chi parte „che sarà inevitabilmente soccorso“, aggravando la situazione. Ma il coordinatore degli analisti del Centro Studi Internazionali spiega che il corpo di guardia è „espressione di potentati locali“ in lotta tra loro per il controllo dei traffici. Per questo l’impegno dell’Italia a addestrare 90 guardacoste e fornire dieci nuove motovedette rischia di essere un boomerang.

Le ong sono responsabili dell’aumento del flusso dei migranti attraverso il Mediterraneo perché “hanno dato loro a intendere che saranno inevitabilmente soccorsi e questo ha aggravato la crisi”. Le dichiarazioni di Rida Aysa, capo della Guardia Costiera libica per la regione centrale, hanno sollevato nuove polemiche sull’operato delle organizzazioni che soccorrono i migranti in mare, dopo la richiesta del Procuratore capo di Catania, Carmelo Zuccaro, di fare chiarezza sul possibile collegamento tra ong e trafficanti. Parole, quelle di Aysa, subito riprese dal deputato della Lega Nord, Alessandro Pagano, e da Stefano Maullu, europarlamentare di Forza Italia. “Pensare che la Guardia Costiera libica sia espressione delle istituzioni è un grave errore – spiega però Gabriele Iacovino, capo degli analisti del Centro Studi Internazionali (Cesi) – A parte alcune eccezioni, come i militari di Misurata, i guardacoste libici sono spesso espressione dei potentati locali che, in molti casi, gestiscono il traffico di esseri umani”.

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07. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bangladesh is now the single biggest country of origin for refugees on boats as new route to Europe emerges“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

The Independent | 06.05.2017

Exclusive: ‚They’re sold a dream, and the dream often turns sour‘

Lizzie Dearden

As the refugee crisis enters its fourth year, the demographics of the men, women and children arriving on Europe’s shores are undergoing an unprecedented shift.

Syrians have so far made up the largest group of migrants attempting treacherous journeys across the Mediterranean Sea, followed by Afghans, Iraqis, Eritreans and sub-Saharan Africans.

But as smugglers in Libya continue to expand their ruthless human trade, their counterparts in Asia are seeing an opportunity.

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06. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Räuber überfallen Flüchtlingsboot im Mittelmeer“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

DW | 06.05.2017

Wer übers Mittelmeer nach Europa flüchten will, riskiert alles. Und hat zwangsläufig auch alles dabei. Skrupellose Piraten nutzen die Hilflosigkeit der Bootsflüchtlinge auf besonders perfide Weise aus.

Nach Angaben der libyschen Marine haben bewaffnete Männer im Mittelmeer ein Flüchtlingsboot mit 129 Insassen überfallen. Die Räuber seien dem Schlauchboot per Speedboot hinterhergefahren und zwangen die Menschen, ihnen ihren gesamten Besitz auszuhändigen. Anschließend hätten sie den Außenmotor des Schlauchboots abmontiert und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen. Erst nach Stunden habe man das Flüchtlingsboot geortet und gerettet, teilte die Küstenwache mit.

Die Flüchtlinge stammten alle aus Schwarzafrika, sagte Marinesprecher Ajub Kassem der Nachrichtenagentur AFP. Unter ihnen waren 27 Frauen und zwei Kinder.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Roma acogerá el 6 de julio una reunión internacional sobre inmigración“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

La Vanguardia | 04.05.2017

Roma acogerá el próximo 6 de julio una reunión internacional sobre la gestión del fenómeno migratorio en la que participarán representantes de la Unión Europea (UE), de Libia y de países de tránsito de inmigrantes.

El ministro de Asuntos Exteriores de Italia, Angelino Alfano, explicó hoy en una intervención en la Cámara de los Diputados que en la cita participarán también representantes de la Organización Internacional para las Migraciones (OIM) y del Alto Comisionado de Naciones Unidas para los Refugiados (ACNUR).

No obstante, no citó cuáles serán los Estados de tránsito de inmigrantes que estarán presentes.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bis Libyen und nicht weiter“ · Kategorien: Libyen

ARD Tagesschau | 05.05.2017

Im Süden Libyens sitzen Hunderttausende Menschen in sogenannten Gefangenenzentren fest – unter menschenunwürdigen Bedingungen. Eine Lösung ist nicht in Sicht, das Land selbst braucht Hilfe.

Von Björn Blaschke, ARD-Studio Kairo

Der Schließer schiebt den Metallriegel beiseite und zieht die schwere Stahltür auf. Der Geruch nimmt einem den Atem: Ausdünstungen von ungewaschenen Menschen und muffiger Kleidung. Die Luft in dem hohen Raum kann nicht zirkulieren. Die vergitterten Lichtschächte in den nackten Betonwänden sind zu schmal. Auf dem unverputzten Boden, eng auf eng: Schaumgummimatratzen. Mit billigen Kunstfaserdecken.

Der Raum: groß wie eine Turnhalle; Platz für vielleicht 100 bis 150 Menschen. Eine Großraumzelle für Frauen. Unter libyscher Leitung. Die Vereinten Nationen nennen es DC: Detention Center. Zu deutsch Gefangenenzentrum. Manche Frauen schlafen, andere starren an die Decke. Wer hier eingesperrt ist, hat die finale Etappe der großen Reise nicht mehr geschafft. Die, die aus einem der vielen südlicheren afrikanischen Länder aufgebrochen waren, um über Libyen und das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Wer in einem DC wie diesem in der libyschen Hauptstadt Tripolis einsitzt, wurde von Libyern im Land aufgegriffen oder aus der See gefischt. Der Traum von einem besseren Leben: geplatzt. Illegal eingereist, ohne Visum. Letzte Station Gefangenenzentrum.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bootsflüchtlinge im Mittelmeer: Lebensretter sollen plötzlich Schlepper sein“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

NZZ | 05.05.2017

In Italien hetzen ein Staatsanwalt und die Opposition gegen private Seenotretter, die Migranten aus dem Mittelmeer bergen. Innerhalb von Wochen haben sie es geschafft, die Stimmung zu drehen.

von Andrea Spalinger, Rom

Bis vor kurzem wurden Nichtregierungsorganisationen (NGO) und private Helfer, die auf dem Mittelmeer Bootsflüchtlinge retten, in Italien als Helden gefeiert und mit Verdienstmedaillen überhäuft. Nun werden sie als Helfershelfer der Schlepper verteufelt und müssen sich vor parlamentarischen Kommissionen verteidigen. Die Stimmung hat sich innerhalb von wenigen Wochen gedreht. Hatten zuvor nur rechtspopulistische Hardliner gegen die Rettungsaktionen auf hoher See mobil gemacht, schiessen heute diverse Oppositionspolitiker und sogar ein Minister gegen die NGO.

Angefangen hatte alles mit einem kritischen Bericht der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Deren Chef, Fabrice Leggeri, ist überzeugt, dass die Rettungsaktionen vor der libyschen Küste einen Anreiz für Schlepperorganisationen schaffen. Damit steht er auch in Italien nicht alleine da. In Interviews hat der Franzose den privaten Helfern nun aber sogar vorgeworfen, in direktem Kontakt mit Menschenhändlern in Libyen zu stehen. Der Oberstaatsanwalt von Catania, Carmelo Zuccaro, nahm den Ball auf. Die NGO steckten unter einer Decke mit den Schmugglern und verfolgten mit ihrem Engagement finanzielle Interessen, behauptete er und leitete eine Untersuchung ein. Konkrete Beweise hat er nach eigenen Angaben keine. Das hält ihn aber nicht davon ab, seine Beschuldigungen gegenüber italienischen Medien täglich zu bestärken.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für EU plans to keep migrants in Libya would trap thousands in ‚catastrophic conditions‘, Germany warns · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen, Malta · Tags:

The Independent | 04.05.2017

Italy leading controversial efforts to prevent refugees from crossing the Mediterranean Sea

Any attempt to prevent refugees crossing the Mediterranean Sea by holding them in Libya would trap thousands of men, women and children in “catastrophic conditions”, the EU has been warned.

Sigmar Gabriel, the German foreign minister and Vice Chancellor, rowed back on Berlin’s previous support for plans led by Italy to increase cooperation with the war-torn African state.

Ruthless smugglers have capitalised on widespread lawlessness to expand their human trade, while migrants are routinely detained by armed gangs and extorted or forced into forced labour and prostitution.

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