21. April 2016 · Kommentare deaktiviert für EU Lagersystem „konzentrischer Kreise“ · Kategorien: Europa, Libyen, Türkei · Tags: ,

Quelle: German Foreign Policy

Lagerland

Die Abschottung der EU durch die Hochrüstung der Grenzen unter anderem in Nordafrika geht mit der Errichtung eines Systems „konzentrischer Kreise“ von Lagern einher. Dies schreiben Berliner Regierungsberater in einer aktuellen Analyse über die deutsch-europäische Flüchtlingsabwehr. Die „EU-Flüchtlingspolitik“ werde in Zukunft wohl vom „Zusammenspiel von Grenzbefestigungen, Lagern und Kontingenten“ geprägt, heißt es in dem Papier, das die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) soeben veröffentlicht hat. So werde seit einiger Zeit die EU-Grenzagentur Frontex massiv ausgebaut; die EU-Kommission fordere den verstärkten Einsatz von Drohnen und Satellitensuchsystemen zur Abschottung der Grenzen; Kontingentlösungen hebelten das individuelle Recht auf Asyl de facto aus. Vor allem aber sei die EU dabei, ein System von Lagern zu errichten, das sich von den EU-Wohlstandszentren in „konzentrischen Kreisen“ bis nach Nordafrika und Syrien erstrecke. Lager könnten grundsätzlich „leicht zu Haftanstalten“ umgestaltet werden, warnt die SWP – mit Verweis auf die Haft-„Hotspots“ in Griechenland, welche die EU zuletzt in direkten Konflikt mit Hilfsorganisationen, mit der UNO und mit dem Papst gebracht haben. Haftlager für Flüchtlinge existieren zudem in Libyen und in der Türkei, wo sie mit EU-Mitteln errichtet wurden.

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20. April 2016 · Kommentare deaktiviert für 500 Tote: IOM bestätigt · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: FAZ

Die jüngste Bootstragödie im Mittelmeer haben offenbar nur 41 Flüchtlinge überlebt. Sie berichten von verheerenden Zuständen als das Schiff kenterte – und der Zeit, als sie tagelang hilflos auf hoher See umher trieben.

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20. April 2016 · Kommentare deaktiviert für 500 Tote: UNHCR bestätigt · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen · Tags: , ,

More information about the latest shipwreck. Survivors confirm around 500 people lost their lives.

Quelle: Migrant-Reports

Survivors Confirm 500 Dead in Latest Mediterranean Tragedy

by Mark Micallef in Spotlight

A group of 41 migrants who were rescued from a drifting vessel off Greece have reported that as many as 500 people may have died when they vessel sunk at an unconfirmed location between Libya and Italy.

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20. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Sea-Watch 2 startet Einsatz im zentralen Mittelmeer · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen · Tags:

Pressemitteilung // Press Releas (german / english)

Sea-Watch 2 startet Einsatz im zentralen Mittelmeer

Unser neues Schiff, die Sea-Watch 2, startet heute ihren Rettungseinsatz vor der libyschen Küste – auf den Tag genau ein Jahr nachdem wir mit der Sea-Watch 1 von Hamburg aus zu unserer ersten Rettungsmission in See stachen. Es ist ein trauriger Jahrestag, denn es jährt sich damit auch die bisher größte Katastrophe auf dem zentralen Mittelmeer, bei der in der Nacht vom 18. auf den 19. April 2015 mehr als 700 Menschen ums Leben kamen. Auch in diesem Jahr hat es am Tag vor dem Auslaufen der Sea-Watch 2 bei Bootsunglücken auf dem Mittelmeer Tote gegeben. Möglicherweise mehrere Hundert, die durch legale und sichere Einreisewege hätten verhindert werden können.

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20. April 2016 · Kommentare deaktiviert für 500 Tote – Interview BBC · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen · Tags: ,

http://www.bbc.co.uk/programmes/p03rlqdb
A survivor in Kalamata on seeing migrants drown 41 migrants who survived crossing the Mediterranean from Libya have been released after being detained by the police on arrival in Greece. The migrants, mostly from the Horn of Africa as well as Egypt, said that en route up to 400 people drowned. Officials have yet to confirm this. The BBC’s Will Ross is in Kalamata and met Abdulkadir Mohamed Moalim, a Somali who fled to Yemen. He began by talking about his journey. [Interview]
Release date:
20 April 2016

20. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Deutsch-europäische Aufrüstung des nordafrikanischen Grenzregimes · Kategorien: Ägypten, Algerien, Deutschland, Hintergrund, Lesetipps, Libyen, Marokko, Tunesien · Tags: ,
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59349
Grenzland. 20.04.2016. KAIRO/TRIPOLIS/BERLIN
Mit Unterstützung für die Grenzsicherung Ägyptens, für den Aufbau einer Küstenwache in Libyen und für weitere Abschottungsmaßnahmen treiben Berlin und die EU die Installation eines hochmilitarisierten Grenzregimes zur Flüchtlingsabwehr in sämtlichen Küstenstaaten Nordafrikas voran. Am Montag hat die EU sich von einem libyschen „Regierungschef“, dem die maßgeblichen Kräfte im Land die Anerkennung verweigern, um Hilfe beim Aufbau einer Küstenwache bitten lassen. Ziel ist es, das Ablegen von Flüchtlingen nach Europa zu verhindern. Schon am Vortag hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel Ägypten Unterstützung bei der Abschottung der Grenze zu Libyen zugesagt. Der Bau einer Sperranlage an der tunesisch-libyschen Grenze ist von Beamten der Bundespolizei mit Aktivitäten im tunesischen Innenministerium begleitet worden. Algerien wiederum sichert seine Grenzen mit Elektronik aus deutscher Produktion. In Marokko hat Wirtschaftsminister Gabriel gestern Gespräche beendet, die ebenfalls die Flüchtlingsabwehr zum Thema hatten. Die Militarisierung der nordafrikanischen Grenzen soll es ermöglichen, die Flüchtlingsabwehr vorzuverlagern, um den EU-Binnenmarkt grenzkontrollfrei und damit auf globaler Ebene durchsetzungsfähig zu halten. Weiterlesen »
19. April 2016 · Kommentare deaktiviert für 500 Tote – Berichte aus Somalia · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen · Tags: ,

http://taz.de/Fluechtlingsdrama-im-Mittelmeer/!5293252/
Flüchtlingsdrama im Mittelmeer
„Nach fünf Tagen gerettet“

Mehrere hundert Flüchtlinge sollen im Mittelmeer ertrunken sein. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht. Ein Überlebender erzählt.

BERLIN taz | Noch fehlt eine Bestätigung durch internationale Organisationen für die Berichte vom Montag, wonach bis zu 400 Bootsflüchtlinge aus Somalia auf dem Weg von Ägypten über das Mittelmeer Richtung Europa ertrunken sein sollen. Doch in Somalia wird davon ausgegangen, dass es tatsächlich zu einem größeren Schiffsunglück gekommen ist. Weiterlesen »

19. April 2016 · Kommentare deaktiviert für 500 Tote – Überlebende berichten aus Kalamata · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen · Tags: , ,

Während die italienischen, englischen und somalischen Medien nicht nur Fotos von den Überlebenden und Sequenzen von Interviews mit ihnen veröffentlichen, sondern auch Fotos von den Handys der Überlebenden mit Bildern der Seenot, der Rettung und der Korrespondenzen der Communities, verbleiben IOM, UNHCR und die Küstenwachen im Modus eines Informations-Blackouts. In den italienischen Fernsehnachrichten der RAI http://www.tg1.rai.it/dl/tg1/2010/edizioni/ContentSet-c33de60a-a1bf-4300-ac15-b69858f98313-tg1.html am 19.04.2016 um 13:30 Uhr sagt die UNHCR Vertreterin Carlotta Sami, dass bislang noch keinerlei Informationen vorliegen, auch nicht von der Küstenwache in Kalamata – eineinhalb Tage nach dem ersten BBC-Bericht und nachdem die Presse bereits Interviews mit Überlebenden veröffentlicht. Die UNHCR Vertreterin kündigt an, dass sich der UNHCR demnächst nach Kalamata aufmachen wird. Hier Medienberichte von heute:

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18. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Erste Details zu 500 Toten im Mittelmeer · Kategorien: Griechenland, Italien, Libyen · Tags: ,

Während IOM und UNHCR keine Auskunft zur Schiffskatastrophe mit 500 Toten geben, erfährt BBC von den 41 Überlebenden in Griechenland (Kalamata) Details zur Flucht über das Mittelmeer. Demzufolge hat das Unglück um Mitternacht stattgefunden. Auf das Schiff waren 240 Bootsflüchtlinge gebracht worden, die aus dem ostlibyschen Tobruk aufgebrochen waren, auf dem Schiff befanden sich bereits 300 Bootsflüchtlinge, die anscheinend aus Ägypten losgefahren sind. Nach dem Schiffbruch wurden die Überlebenden von einem philippinischen Frachtschiff gerettet. Auf dem Frachtschiff hätten sich Auseinandersetzungen abgespielt, weil die Flüchtlinge nicht nach Griechenland, sondern nach Italien wollten.

http://www.independent.com.mt/articles/2016-04-18/world-news/Hundreds-of-migrants-dead-after-boat-capsizes-say-survivors-6736156551

Hundreds of migrants dead after boat capsizes, say survivors

Monday, 18 April 2016, 22:17 Last update: about 13 minutes ago. Hundreds of migrants drowned when their boat capsized in the Mediterranean, survivors have told the BBC – although there is no official confirmation.
18. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Bundesregierung gegen Eurobond für Infrastruktur in Afrika · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen
http://www.repubblica.it/esteri/2016/04/18/news/commissione_ue-137888240/?ref=HREA-1

Immigrazione, da Berlino no agli eurobond. Renzi: „Se Merkel ha altre soluzioni lo dica“

Juncker „molto contento“ del „migration compact“ proposto dal premier, mentre la Germania invita a pensare ad „altre misure“. Come la tassa sulla benzina avanzata dal ministro Schaeuble. Consiglio Ue dei ministri degli Esteri a Lussemburgo. Gentiloni: „Interesse per la nostra proposta. E sono altri gli eurobond che non piacciono ai tedeschi“

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