06. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Sea Watch, Reportage – ZEIT ONLINE · Kategorien: Deutschland, Mittelmeerroute · Tags: ,

ZEIT ONLINE

Flüchtlinge: „Es ist gar nicht so schwer“

„[…] Man müsste selbst so ein x-beliebiges Schiff haben – darüber fabulierte Harald Höppner mit Freunden am Abendbrottisch. Er selbst wusste bis dato nicht einmal, ob er überhaupt seetauglich ist. Höppner verkauft Möbel aus Asien. „Ich dachte, so ein Schiff kostet ungefähr eine Million Euro“, sagt er. „Aber dann suchte ich im Internet und fand heraus, dass es Kutter schon zum Preis eines Mittelklassewagens gibt.“ Mit zwei befreundeten Paaren legten er und seine Frau zusammen: Jedes Paar steuerte 50.000 Euro bei. Höppner nahm Kontakt zu einer Organisation namens Watch the Med auf, die ein Notruftelefon für Bootsflüchtlinge betreibt. „Es war, als hätte ich in ein Nest gepikt, plötzlich meldeten sich lauter Leute, die mir helfen wollten“, sagt er. Den Kutter kaufte Höppner, ohne überhaupt schon einen Kapitän gefunden zu haben. „Viele Sachen muss man anpacken, ohne zu wissen, wie sie enden“, findet er. […]“

05. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Bulgarien: Tödliche EU-Außengrenze – UNHCR concerned · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

UNHCR

UNHCR concerned by border practices after deaths of two Iraqis at the Bulgaria-Turkey border

© UNHCR/B.Szandelszky Bulgarian guards patrol a barbed wire fence of the Turkish border. Bulgaria plans to extend barriers along the border to stem irregular entry into the country.

GENEVA, 31 March (UNHCR) – The UN refugee agency on Tuesday expressed increasing concern that people needing international protection were being blocked from entering the European Union, citing the deaths of two Iraqi men who were in a group of 12 Yazidi people allegedly beaten by Bulgarian border guards.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Schiff Sea Watch: Reportage The Washington Post · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags: ,

The Washington Post

Two German businessmen are on a daring mission to save migrants from drowning in the Mediterranean

By Rick Noack

[…] The idea first came up in November, when Germany celebrated the 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall. Back then, Höppner and Kuhnt decided to raise awareness about another, even more deadly barrier: the Mediterranean Sea. „We realized that only hundreds of miles away from Germany, we are in the process of erecting a new and similar border. Last year alone, more people died along E.U. borders than during the 27 years the Berlin Wall separated Germany,“ Kuhnt told The Washington Post. Human rights organization have repeatedly claimed that the European Union does not do enough to rescue refugees in distress.

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01. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge willkommen heißen – Vorurteilen entgegentreten“ · Kategorien: Deutschland

In Kürze – 10 Fakten

  • 80-90 % aller Flüchtlinge weltweit leben nicht in den reichen Industrieländern
  • die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist in den letzten 17 Jahren deutlich zurückgegangen (Ende 2014: 630.000, Ende 1997: über 1 Mio.)
  • in der EU werden in Deutschland am meisten Asylanträge gestellt, in Relation zur Bevölkerung lag Deutschland im Jahr 2013 jedoch nur an 10. Stelle (0,16% der Bevölkerung)
  • etwa jeder zweite Asylsuchende wird anerkannt und erhält einen Schutzstatus in Deutschland
  • Asylsuchende erhalten etwa 10 % weniger Sozialhilfe als andere Menschen
  • Asylsuchende unterliegen zahlreichen Beschränkungen, etwa in Bezug auf die Erwerbsaufnahme, die Bewegungsfreiheit und die Gesundheitsversorgung
  • Asylunterkünfte entsprechen häufig nicht menschenwürdigen Mindeststandards und verletzen die Privatsphäre
  • Deutschland profitiert von Einwanderung, Ausländerinnen und Ausländer erbringen in etwa einen »Nettogewinn« von 22 Mrd. Euro jährlich
  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Asylsuchenden und der Frage des Wohlstands, der Beschäftigung und der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland
  • die Zahl der Muslime in Deutschland wird massiv überschätzt, tatsächlich sind es nur 5 % der Bevölkerung; dort wo viele Muslime leben, ist die Angst vor dem Islam am geringsten

Quelle: DIE LINKE

Links zu Originalquelle zum Thema Asyl und Flüchtlinge

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Politische Inszenierung · Kategorien: Deutschland · Tags:

Migazin

Wie Flüchtlingszahlen zu einem Problem aufgebauscht werden

Im März verkündete das statistische Bundesamt einen neuen Einwanderungsrekord nach Deutschland. Prompt klagte die niedersächsische Landes-CDU über angeblich zu geringe Abschiebungen. Kai Weber über die Inszenierung und Dramatisierung von Problemen.

Bemerkenswert an den vom statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen ist nicht nur ihre Höhe: Der Wanderungssaldo, also die Differenz aus Einwanderung und Abwanderung, betrug 2014 mehr als 600.000. Auch die Zusammensetzung der Einwanderung ist interessant: 60% aller Eingewanderten kommt aus der EU. Weit über 200.000 Einwanderer kamen z.B. aus Polen, ohne dass dies im öffentlichen Drama irgendeine Rolle gespielt hätte. Die weiteren Hauptherkunftsländer sind Rumänien, Bulgarien, Italien und Ungarn.

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27. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Aktivist*innen in Merseburg verhindern Abschiebung · Kategorien: Deutschland · Tags:

Mitteldeutsche Zeitung

In Merseburg haben Aktivist*innen am Montag Morgen eine Abschiebung verhindert.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet auf ihrer Internetseite. Etwa 70 Personen haben am Montag Morgen vor einem Gebäude in der König-Heinrich Straße gegen die Abschiebung einer siebenköpfigen Familie protestiert. Eine Sprecherin der Protestieren hat gegenüber Radio Corax erklärt, dass eines der Kinder der Familie noch im Krankenhaus liege. Die Gruppe wolle nicht zulassen, dass die Familie auseinandergerissen werde.

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27. März 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingshilfe: ‚Sea Watch‘ getauft“ – NDR · Kategorien: Deutschland · Tags:

NDR

Der für eine Flüchtlings-Hilfsaktion umgebaute Fischkutter „Sea Watch“ ist am Freitag vor seiner Abreise Richtung Mittelmeer in Hamburg-Finkenwerder getauft worden. Eine Gruppe ehrenamtlicher Seeleute, Ärzte, Anwälte und weiterer Helfer will mit dem Projekt „dem massenhaften Sterben im Mittelmeer und der restriktiven Flüchtlingspolitik der Europäischen Union eine konkrete Antwort entgegensetzen“.
Ab Mai „schwimmende Telefonzelle“ im Mittelmeer

Der Kutter soll Anfang April in Hamburg ablegen und ab Mai zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa kreuzen. Dort ertranken im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 3.500 Flüchtlinge bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen. Die „Sea Watch“ soll aber nicht selbst Flüchtlinge an Bord nehmen, sondern die Küstenwache informieren. Um den Flüchtlingen helfen zu können, soll das Schiff als „schwimmende Telefonzelle“ im Notfall Boote der Küstenwache und private Schiffe per Funk um Hilfe rufen. Um selbst direkt Hilfe leisten zu können, befinden sich Hunderte Schwimmwesten und Rettungsinseln an Bord.

siehe auch:

 

27. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Inhaftierung von Schutzsuchenden verhindern! · Kategorien: Deutschland, Termine [alt]

Kundgebung der Flüchtlinge in Lutherstadt Wittenberg am 16.04.2015

  • Missbrauch Stoppen!
  • Langjährige geduldete Flüchtlinge legalisieren!
  • Stoppt die Zerstörung der Perspektiven von Flüchtlinge!

Eine Aktion von Pro Asyl

Flucht ist kein Verbrechen, Flüchtlinge gehören nicht ins Gefängnis. PRO ASYL appelliert an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen. Zudem fordern wir eine deutlich wirksamere gesetzliche Gestaltung der Bleiberechtsregelung für geduldete Menschen.

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26. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Serbien: Taxis sollen keine Flüchtlinge mehr befördern · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Un article du journal Blic au sujet de la sanction que pourraient (?) encourir des chauffeurs de taxi s’ils prennent comme clients des demandeurs d’asile qui tentent de rejoindre la frontière.

D. Grcic

Taxis, nouvelle recommandation: ne conduisez pas de demandeurs d’asile! (Blic)

Les chauffeurs de taxi de Belgrade ont reçu pour recommandation de ne pas accepter de passagers demandeurs d’asile! Beaucoup de chauffeurs ont été perturbés par cette information, et à la Fédération des associations de taxis on avertit que de telles courses peuvent leur apporter de sérieux problèmes.

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24. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Hildesheim: Dublin-Abschiebung verhindert · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Nachfolgend dokumentieren wir eine Meldung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 23.03.2015:

Aktivisten verhindern Abschiebung

Hildesheim (hcl/jaz/rek) – Kein Durchkommen: Rund 100 Aktivisten haben die Abschiebung eines 22-jährigen Mannes verhindert. Sie stellten sich von 5 Uhr an dicht an dicht ins Treppenhaus sowie vor die Haustür in der Jan-Pallach-Straße in der Innenstadt. Die Polizei musste unverrichteter Dinge wieder umkehren.

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