25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsstopp auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Slowenien · Tags: ,

Quelle: DW

In Kroatien und Slowenien ist bis zum Mittag nicht ein einziger Transitreisender registriert worden. An der griechisch-mazedonischen Grenze warten hingegen 39 Busse mit Flüchtlingen auf die Erlaubnis zur Weiterfahrt.

Kroatien und Slowenien sind zwei zentrale Länder für den Durchzug der Flüchtlinge auf der Balkanroute Richtung Westeuropa. Seit Monaten wird die Strecke täglich von Tausenden Migranten genutzt. An diesem Montag ist der Bild bislang ganz anders, die Flüchtlinge bleiben aus. Während am Samstag in Kroatien noch rund 1400 Migranten angekommen waren, traf von Sonntag bis Montagvormittag niemand mehr ein, teilte das kroatische Innenministerium in Zagreb mit. Insgesamt wurden an der Grenze zwischen beiden Ländern im Januar bisher fast 48.000 Menschen gezählt, die dann nach Österreich und vor allem nach Deutschland weiterreisten, wie die slowenische Polizei in Ljubljana berichtete.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Ende der Reisefreiheit? Reaktionen der Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Video · Tags: ,

Quelle: ARD Mediathek

Werden die Grenzkontrollen in fünf EU-Staaten um bis zu zwei Jahre verlängert? Steht dann der pass- und kontrollfreie Schengen-Raum vor dem Aus? Das hätte auch weitreichende Folgen für die Wirtschaft und den Euro-Raum.

 

 

25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wie sich Ungarn abschottet“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: ARD Mittagsmagazin

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban will die Grenzen des Landes komplett schließen und beruft sich dabei auf Terrorgefahr. Zum sechsten Mal möchte er deshalb die Verfassung des Landes ändern.

Orban benutzt Flüchtlinge gezielt um Terror-Angst zu schüren, auch wenn Flüchtlinge so gut wie gar nicht mehr nach Ungarn reinkommen. Und raus aus Ungarn könnte schon bald auch niemand mehr kommen. Denn die Pläne sehen vor, im Fall einer Terrorbedrohung sofort Regierungsbeschlüsse fassen zu können, mit denen Gesetze, vor allem Bürgerrechte, für 60 Tage außer Kraft gesetzt werden können.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für “Europe”, the Hostel of Broken Dreams · Kategorien: Bulgarien

Quelle: Detained

The former Jewish neighbourhood close to Zhenski Pazar (Women’s Market) in Sofia, ”Iuchbunar”, is now called Little Beirut more and more often, because of the growing number of inhabitants of Arabic origin. During the day the streets of the most multicultural part of the capital are colorful and merry, filled with all kinds of exotic aromas from the stores and restaurants selling goods from the Near and Far East. But at night the neighbourhood turns into a gloomy and stressful place. A dozen of young migrant men from different parts of the world gather in front of the doors of the numerous hostels trying to find a job offer or a trustworthy smuggler who can help them leave Bulgaria illegally. And overall they

are killing time, which behind the walls of the rentals for “illegals” passes very slowly.

Just a few meters from the synagogue in Sofia, there is a hostel where dozens of migrants from North Africa, Bulgarians and mainly Afghanis live together in miserable conditions. Most of them are waiting for the moment to come for them to cross the border with Serbia. Some have already gone through this route but have been deported back to Bulgaria from Hungary, Germany and the Scandinavian countries. Others, even though they have filed asylum claims in Bulgaria have spent months, even years detained in the centers for “temporary” detention of the Ministry of Interior, and still others do not have money to obtain documents nor to leave the country. […]

25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Norway’s asylum policy in chaos amid Russian intransigence“ · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: The Guardian

Human rights groups and church hit out at Norwegian government clampdown as Russian security concerns halt expulsions

Norway’s attempt to deport hundreds of asylum seekers to Russia is in chaos after Moscow objected to the programme and politicians struggled to defend it in the face of criticism from human rights groups and the church.

The temporary suspension of expulsions after Russia raised “security concerns” is a setback to Oslo’s attempts to plug the gap in its Arctic border and implement a strict clampdown on asylum.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge kehren Deutschland den Rücken“ · Kategorien: Deutschland, Video

Quelle: Arte

Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, hat eine ganze Reihe von Schwierigkeiten zu bewältigen: Ein fremdes Land verstehen, eine neue Sprache lernen, eine Arbeit finden. Das alles dauert relativ lange und bis die Flüchtlinge ein halbwegs normales Leben führen können, vergehen oft Monate und Jahre. Die Langwierigkeit ist zermürbend und für viele kaum auszuhalten. Deshalb häufen sich mittlerweile Meldungen über Menschen, die frustriert in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Unsere Reportage dazu kommt aus Berlin.

 

25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik in Deutschland: Merkels Plan B?“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: taz

In CDU und CSU glauben nicht mehr viele, an Merkels europäische Lösung. Ein Konzept aus Rheinland-Pfalz könnte die Kanzlerin retten.

BERLIN taz | Ja, es ist leicht, den Vorstoß von Julia Klöckner in der Flüchtlingspolitik als Wahlkampfgeklingel abzutun. Allein der lustige Name. „Plan A2“ hat die Christdemokratin aus Rheinland-Pfalz ihr Strategiepapier genannt. „A2“, weil „Plan B“ zu sehr nach Kritik an der Bundeskanzlerin klänge, die ja immer noch auf Plan A setzt, also darauf, sich mit anderen EU-Staaten auf eine Verteilung der Flüchtlinge zu einigen. Nur glauben immer weniger in CSU und CDU daran.

Klöckner will der SPD das Ministerpräsidentinnenamt in Rheinland-Pfalz abjagen. Ist ihr Plan nur der durchsichtige Versuch einer Wahlkämpferin, ihr Profil zu schärfen? Sicher auch. Aber es gibt einige Hinweise darauf, dass die Ideen aus Mainz in der Bundespolitik noch wichtiger werden könnten, als viele heute denken. Klöckners Strategiepapier, das der taz vorliegt, klingt, als sei es über weite Strecken im Kanzleramt geschrieben worden.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Menschen werden weiter kommen“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Zeit Online

Drei Milliarden Euro für die Türkei sind viel Geld, sagt Martin Glasenapp, Nahostreferent von medico. Doch das Geld eröffne den Flüchtlingen noch keine Zukunft.

Interview: Alexandra Endres

ZEIT ONLINE: Herr Glasenapp, der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu fordert in der Flüchtlingskrise von Europa mehr Geld als die bislang versprochenen drei Milliarden Euro. Er sagt, die Lasten müssten gerecht verteilt werden. Was würde zusätzliches Geld im Kampf gegen Fluchtursachen bringen?

Martin Glasenapp: Zunächst einmal: Wir reden hier über ungedeckte Schecks. Die EU hat drei Milliarden versprochen, streitet aber darüber, wer das bezahlen soll. Dadurch bekommt die Diskussion über etwaige zusätzliche Zahlungen eine ganz böse Note.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzpläne in Mazedonien: Frontstaat gegen die Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Mazedonien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Die Zäune sind schon geliefert: Mazedonien wird zum Pufferland gegen Flüchtlinge aufgebaut – reichlich Hilfe kommt aus osteuropäischen Nachbarstaaten. Der Westen guckt wohlwollend zu. Es dürfte ein teurer Deal werden.

Feierlich verabschiedete Generalmajor János Balogh, der Chef der ungarischen Bereitschaftspolizei, seine Untergebenen: „Ihr werdet fern der Heimat sein, in unbekanntem Land, aber mit bekannter Aufgabe. Illegale Migranten treten häufig gewalttätig auf. Ihr könnt dabei helfen, Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Seid euren Kollegen Verbündete!“

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Norwegen stoppt vorerst Abschiebung von Flüchtlingen nach Russland“ · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Über die sogenannte Eisroute schlagen sich Asylbewerber bis nach Norwegen durch. Menschenrechtsgruppen hatten die Rückführung von Flüchtlingen nach Russland kritisiert.

Norwegen will vorerst keine Flüchtlinge mehr über die Grenze im hohen Norden nach Russland zurückschicken. Damit werde einer Bitte Moskaus nachgekommen, erklärte am Außenministerium in Oslo. Russland habe „Sicherheitsgründe“ angeführt und wolle „mehr Koordination“ bei den Rückführungen.

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