02. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für US-Aufstands- und Terrorbekämpfung im Sahel (1) · Kategorien: Lesetipps, Mali, Sahara · Tags:

House Armed Services Committee
Statement Of General Carter Ham
U.S. Army
Commander United States Africa Command
Before The House Armed Services Committee

29 February 2012

vollständiger Text:

AFRICOM ham-testimony

02. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für EU-Aufstands- und Terrorbekämpfung im Sahel · Kategorien: Deutschland, Europa, Lesetipps, Mali, Sahara · Tags:

Henne oder Ei. Die EU-Aufstands- und Terrorbekämpfung im Sahel
von Christoph Marischka
Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V., 6/2012

vollständiger Text:

Dez2012_08marischka

http://www.imi-online.de/2012/11/30/henne-oder-ei-die-eu-aufstands-und-terrorbekampfung-im-sahel/

01. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Frauen in Mali, sagt NEIN zum Stellvertreterkrieg! · Kategorien: Mali, Sahara · Tags: ,

http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8811

„Der Fisch täuscht sich, wenn er glaubt, dass der Fischer ihn ernähren will“
Karamoko Bamba
(Nko-Bewegung)

„Wir wollen nicht mehr, dass keiner weiß,
dass wir unter unseren bunten Kopftüchern nicht nur die ungezähmten Schlangen unserer schwarzen oder weißen Haarflechten, sondern auch Gedanken mit flinker Geste verschwinden lassen.“

Aus: „Verstümmeltes Afrika“
Aminata TRAORÉ und Nathalie M’DELA-MOUNIER
Taama-Verlag (2012)

Aus der dramatischen Lage Malis geht eine furchtbare Realität hervor, die in anderen Konfliktländern bestätigt wird: die Instrumentalisierung der Gewalttätigkeiten gegen Frauen zur Rechtfertigung der Einmischung und der aus Gier auf die Reichtümer ihrer Heimatländer geführten Kriege. Das müssen die afrikanischen Frauen wissen – und weitergeben.
Ebenso wie es aus menschlichem Standpunkt nicht anzunehmen ist, dass Mali um die Zwei-Drittel seiner Territoriums gekürzt wird und die Scharia der Bevölkerung der besetzten Gegenden aufgezwungen wird, ist die Instrumentalisierung dieser Lage – darunter das Los der Frauen – moralisch unhaltbar und politisch unzumutbar.
Deswegen fällt uns Frauen aus dem Mali eine epochale Rolle zu, hier und jetzt, zur Verteidigung unserer Menschenrechte gegen drei Arten Fundamentalismus: der religiöse, über einen radikalen Islam; den wirtschaftlichen über die totale Vermarktung; den politischen über die nur noch förmliche, korrupte und korrumpierende Demokratie.
Wir fordern all jene auf, die sich in unserer Heimat, in Afrika oder sonst wo von unserer Befreiung aus diesen drei Fundamentalismen angegangen fühlen, zusammen mit uns „Nein“ zum Stellvertreterkrieg zu sagen, der uns aus der Ferne droht. Dieses „Nein“ rechtfertigen wir mit folgenden Argumenten.

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31. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Mali militärische Intervention: Frankreichs Uran-Interessen bringen Mali auf Kriegskurs · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38266/1.html
Ralf Streck 25.12.2012
Die Vereinten Nationen haben den Weg für einen Kriegseinsatz im Norden des Landes und das Chaos im ganzen Land freigemacht
Die Lage in Mali ist verworren, doch nun haben sich die Vereinten Nationen (UN) dazu entschlossen, eine sogenannte „Friedenstruppe“ in die afrikanische Republik zu entsenden. Der Norden des Landes, der Azawad genannt wird, soll damit angeblich von Islamisten befreit werden. Im April hatten – nach einem Militärputsch in Bamako und dem dadurch entstandenen Machtvakuum – Tuareg-Rebellen den Azawad für unabhängig erklärt.

Frankreich macht sich besonders für einen Krieg gegen die Rebellen und ihre ehemaligen Verbündeten der islamistischen „Ansar Dine“ (Verteidiger des Glaubens) stark (Neoprimitive zerstören Timbuktu). Dabei geht es Paris aber nicht um Menschenrechte und nur am Rand um die Bekämpfung der Islamisten. Wie bei Nachbar Niger mischt sich Paris vor allem ein, um dem Atom-Land den Uran-Nachschub zu sichern und Ansprüche auf Öl, Gold, Gas und Phosphat anzumelden.
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30. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Marokko-Mauretanien: Abschiebungen · Kategorien: Marokko, Mauretanien · Tags:

Migrants dans le desert entre le Maroc et la Mauritanie

Quelques derniers développements: Avant-hier, après de longues négociations à la porte de la chancellerie, nous avons été reçus par une certaine Meryem de l’ambassade de la Mauritanie. Elle n’a pas voulu donner son nom complet ni son occupation exacte. Elle nous a vaguement promis de résoudre ce dossier (« pour les gens qui possèdent un passeport valide et suffisamment d’argent pour rentrer chez eux, pas pour les  refugies et le autres, nous avons assez de refugiés en Mauritanie) et de communiquer avec son ministère des affaires étrangères une fois toutes les informations reçues. Depuis nous n’avons aucune nouvelles, nos emails et coups de téléphone ne sont pas suivis.
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30. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für 26 somalische und eritreische Flüchtinge in der libyschen Wüste umgekommen, Überlebende verhaftet · Kategorien: Eritrea, Libyen · Tags: ,

120 somalische und eritreische Flüchtlinge reisten „illegal“ auf einem LKW durch die libysche Wüste. Die Berichte vom 29.12.2012 besagen, dass der LKW die Piste verließ, um Milizkontrollen zu umfahren, und sich überschlug. Angesichts der zunehmenden Kontrollen verstecken sich Flüchtlinge nicht mehr unter Gras, sondern unter Betonflächen auf den Ladeflächen. Umso tragischer waren nun die Folgen des Unfalls. 26 Flüchtlinge, unter ihnen viele Frauen und Kinder starben. Ein Teil der Überlebenden wurde in Krankenhäuser gebracht. 58 Überlebende wurden verhaftet.

http://www.qurbejoog.com/2012/12/29/26-somali-and-eritrean-migrants-die-in-the-libyan-desert/

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29. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Rom – Salaam Palace, Ort der afrikanischen Flüchtlinge · Kategorien: Eritrea, Italien · Tags: , ,

„New York Times“, 26 décembre 2012

THE ITALIAN PARADOX ON REFUGEES

by Elisabetta Povoledo

„ROM  – Das verlassene Gebäude in einem Vorort von Rom, einfach bekannt unter dem Namen Salaam Palace,war einst eine wenig genutzte Auffangstelle für Neuankommende aus Afria – auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Misere – , die das Gebäude besetzt hatten, um dort ihr eigenes Refugium aufzubauen. r own refuge.“
Weiter heisst es im Artikel: „Over the years, scattered mattresses were joined by sloppily plastered plywood walls, slapdash doors and scavenged furniture. Today an irregular warren of cubbyholes includes a small restaurant and a common room. On a recent cold afternoon, a hammer clinked as a bathroom was added to a one-room home where an oven door was left open for heat.

Today more than 800 refugees inhabit Salaam Palace, and its dilapidation and seeming permanence have become a vivid reminder of what its residents and others say is Italy’s failure to assist and integrate those who have qualified for asylum under its laws.

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23. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Oran: Abschiebung von Flüchtlingen – von Mittelmeerküste an algerisch-malische Grenze in der Sahara · Kategorien: Algerien, Mali, Sahara · Tags: ,

Das ist in den letzten Monaten errichtete Flüchtlingslager Boufatis bei Oran wird anscheinend keinen Bestand haben. Die Flüchtlinge aus Niger, Mali und anderen Saharaländern haben in den vergangenen Wochen das Lager verlassen und sich auf den Straßen Orans notdürftig angesiedelt. Jetzt wurden sie in Straßenrazzien verhaftet und in zwei großen Schüben (80 und 169 Personen) an die algerisch-malische Grenze in die Sahara abgeschoben. Es handelt sich überwiegend um Frauen und Kinder, auch Kleinkinder sind dabei. Bereits der tagelange Abschiebetransport auf LKWs und anderen prekären Transportmitteln in Algerien ist für manche lebensgefährlich.

Die Tageszeitung Le Quotidien d’Oran rechtfertigt am 23.12.2012 die Polizeiaktionen als humanitäre Geste gegenüber der lokalen Bevölkerung, denn die Flüchtlinge stellten eine Gefahr dar. Sie würden Banknotenhandel treiben (in Wirklichkeit dürfen sie offiziell kein mitgebrachtes Geld wechseln), würden wegen Hexerei angeklagt und brächten Aids mit. In der Berichterstattung werden seit einigen Wochen erstmals offen rassistische Hetzartikel publiziert.

Im laufenden Jahr wurden in Oran insgesamt bereits 710 Sahara-Flüchtlinge verhaftet.

22. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für EU finanziert flüchtlingsfeindliche Grenzabschottung Mauretaniens und Nigers gegenüber Mali · Kategorien: Mali, Sahara · Tags: ,

http://www.dialogueuroafricainmd.net/web/index.php/news-and-events/mauritania-using-eu-funding-to-develop-integrated-border-management-policies

Mauritania – Using EU funding to develop integrated border management policies

Located at the intersection of North and sub-Saharan Africa, Mauritania is a natural country of transit for emigrants and immigrants alike. With the support of its partners and a wide array of European funding sources, Mauritania has developed a large number of projects to improve border management (Objective 4 of the Dakar Strategy).
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22. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Mauretanien schließt und militarisiert Grenze zu Mali – französische (?) Spezialeinheit in Nordmali · Kategorien: Mali, Mauretanien, Sahara · Tags: ,

http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2012/12/20/feature-01

Maghreb countries boost border security
2012-12-20
Fearing fallout from the crisis in Mali, Maghreb states are stepping up border security.
By Raby Ould Idoumou for Magharebia in Nouakchott – 20/12/12

Terrorists in northern Mali are facing new difficulties after a number of Maghreb countries imposed a siege by closing their borders and intensifying efforts to monitor the movement of arms.
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