04. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Migranti, adesso l’appello all’Ue arriva anche da Londra: „Calais non è solo problema nostro“ · Kategorien: Europa, Frankreich, Großbritannien, Italien

Quelle: R.it

Il Telegraph pubblica una lettera aperta scritta dal ministro dell’Interno della Gran Bretagna insieme al suo collega francese. Si fa riferimento alla „situazione di crisi“ come „priorità europea e internazionale“, con le stesse parole che l’Italia rivolgeva a Bruxelles, quando era Cameron a dire no alle quote per l’accoglienza

LONDRA – La Gran Bretagna, alle prese con la situazione drammatica dei migranti, si ritrova a formulare lo stesso appello che l’Italia rivolgeva al premier d’oltre Manica, David Cameron, nel pieno degli sbarchi a Lampedusa, quando Londra si opponeva alle quote per l’accoglienza. Ora che un fronte si è aperto a Calais, il governo britannico sottoscrive insieme a quello francese un testo per dire che il problema immigrazione non riguarda solo i due Paesi che si trovano agli estremi dell’Eurotunnel preso d’assalto da chi vuole entrare in Inghilterra. Solo nella notte tra sabato e domenica sono stati circa 300 i migranti che hanno sfidato controlli e barriere di sicurezza.

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03. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Der Flüchtling auf dem Rücksitz“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Zeit Online

Zur Tarnung ein Deutschlandfähnchen am Spiegel: Aktivisten rufen dazu auf, Flüchtlingen über die Grenze nach Deutschland zu helfen. Auch, wenn das strafbar ist.

von Frida Thurm

Es sieht aus wie eine Urlaubsreise. Die drei Männer in dem kleinen Cabrio fahren von Italien über den Brenner, durch Österreich, weiter nach Deutschland. Doch anders als Urlauber fahren sie an Raststätten und Parkplätzen vorbei, weiter nach Norden, nur nicht halten, solange die Grenze noch nah ist.

Auf dem Rücksitz, hinter getönten Scheiben, sitzt Oumar Sissoko*. Der Student ist vor dem Krieg aus Mali geflohen. Die beiden Männer, die vorn im Auto sitzen, kennt er über eine gemeinsame Freundin. Ihr fahrt doch von Italien nach Deutschland, hatte sie zu ihnen gesagt. Ob sie nicht Oumar mitnehmen könnten? So erzählt es einer der beiden später. Der Malier war 2013 in Sizilien angekommen, mehrere Tage war er mit einem Schlauchboot von Libyen aus unterwegs gewesen. In Italien erzählten ihm andere Flüchtlinge bald, dass dort seine Chancen auf Asyl oder einen dauerhaften Aufenthaltsstatus schlecht seien. In Süddeutschland dagegen hat er Freunde, sie können ihm ihm weiterhelfen, hofft er.

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03. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowaken lehnen Flüchtlinge aus Österreich ab“ · Kategorien: Europa, Österreich

Quelle: DW

Angst statt Solidarität: Die Stimmung in der slowakischen Gesellschaft ist eindeutig. Das zeigt auch das Ergebnis des eilig angesetzten Referendums über die Aufnahme von 500 Migranten aus dem Nachbarland.

Der slowakische Innenminister Robert Kalinak und seine österreichische Kollegin Johanna Mikl-Leitner hatten vereinbart, dass 500 Flüchtlinge aus dem völlig überfüllten Erstaufnahmezentrum Traiskirchen bei Wien für die Dauer ihres Asylverfahrens in der Slowakei untergebracht werden. Es ging um eine Geste der Solidarität unter den zwei EU-Staaten, den Hilfsbedürftigen ein Dach über dem Kopf zu gewähren. Dafür vorgesehen war eine schon früher als Flüchtlingsunterkunft genutzte Außenstelle der Technischen Universität Bratislava in der südöstlich der Hauptstadt gelegenen Gemeinde Gabcikovo.

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Hungary: Change to Asylum Law puts tens of thousands at risk · Kategorien: Ungarn · Tags:

Quelle: Amnesty International

A looming change in Hungary’s Asylum Law could put tens of thousands of asylum-seekers fleeing war and persecution at risk as the country continues to flout its obligations amid Europe’s burgeoning refugee crisis, Amnesty International said.

The amendment, which enters into force on 1 August, may lead to a situation in which any asylum-seeker who enters the country via its Balkan neighbours will be rejected and deported back. The Hungarian authorities are also constructing a four-metre-high fence along 175 km of the border with Serbia to prevent refugees and migrants from crossing.

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Behind the Iron Fence: Why Hungary’s Anti-Migrant Fence Will Be a Disaster · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: The World Post

by Amy Rodgers & Annastiina Kallius

BUDAPEST | Since the beginning of 2015, the global refugee crisis started to have a dramatic effect on Hungary. The migration route through the Balkans to Europe became more popular because of the many shipwrecks in the Mediterranean, while the protracted conflicts in Syria, Afghanistan and Iraq and the civil war in Libya led to a staggering increase in the amount of people who are seeking protection in the European Union. Because of Hungary’s geographic position at the periphery of the Union’s Schengen Zone, an area supposedly devoid of border controls, it has seen about 80,000 new arrivals this year.

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Der Westen muss legale Einreisemöglichkeiten schaffen“ · Kategorien: Lesetipps, Mali

Quelle: Deutschlandfunk | mp3

flucht ff – Gesprächsserie (Teil 1)

Es sei heikel, geflüchtete Malier Wirtschaftsflüchtlinge zu nennen, sagt die Mali-Expertin Charlotte Wiedemann. Wenn Menschen in Mali nicht ihren Lebensunterhalt verdienen könnten, würden sie zu Wanderarbeitern. Im DLF-Interview erklärt die Buchautorin, warum Entwicklungshilfe Flüchtlingsströme nicht stoppt – und was Stühle mit Macht zu tun haben.

Charlotte Wiedemann*** im Gespräch mit Frank Kaspar

Frank Kaspar: Charlotte Wiedemann, Mali ist durch eine lange Geschichte von Migration und Mobilität mit seinen Nachbarländern und auch mit Europa verbunden. Bevor wir darüber sprechen, geben Sie uns bitte eine erste Idee davon, wie das moderne Mali aussieht. Vielleicht können wir dafür ein Bild aufgreifen, das Sie an den Anfang Ihres Buchs gestellt haben!

Dort schreiben Sie: Wenn ich nur einen einzigen Gegenstand zur Verfügung hätte, um Mali und das Anliegen dieses Buches zu erklären, dann wäre das ein blauer Eisenstuhl. Besser gesagt, die blauen Eisenstühle, denn sie kommen nur in der Mehrzahl vor. Sie stehen auf der Straße, in einem Hof oder im Schatten eines Mangobaums, ihre Bauart ist schlicht und robust, der Sitz klein und hart, die Lehne gerade. Frau Wiedemann, was hat es mit diesen Stühlen auf sich?

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeer: Italiens Küstenwache rettet 1800 Flüchtlinge“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Sieben überfüllte Boote im Mittelmeer: Die italienische Küstenwache hat 1800 Flüchtlinge gerettet. Auf einem Schiff entdeckten die Sicherheitskräfte auch mehrere Leichen.

Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben am Samstag 1800 Flüchtlinge gerettet, die auf sieben überfüllten Booten über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollten. Auf einem Boot seien fünf Leichen gefunden worden, teilte die Küstenwache mit.

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „In einem Boot“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: TAZ

„Sea Watch“ rettet Flüchtlinge

Eigentlich wollte die „Sea Watch“-Crew nur auf Flüchtlinge im Mittelmeer aufmerksam machen. Jetzt hat sie auch Rettungsinseln an Bord.

von Erik Peter

LAMPEDUSA taz | Das Meer vor Libyen ist ruhig an jenem Morgen Anfang Juli, als der Einsatz der „Sea Watch“ beginnt. Vor zwei Stunden ist die Sonne aufgegangen, die Sicht ist klar. Frank Dörner sieht durch sein Fernglas einen grauen Gegenstand im Wasser. Es dauert einen Moment, dann ist er sicher: Er hat ein Schlauchboot entdeckt.

Es ist so voll besetzt, dass die Menschen stehen müssen, und hat Schlagseite. 116 Flüchtlinge. Frank Dörner ist der Arzt der „Sea Watch“-Crew, ein großer schlanker Mann mit freundlichem Lächeln. Wenn er von diesem Einsatz erzählt, schildert er alles so anschaulich, als sei man dabei gewesen.

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31. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Kein guter Ort für Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: medico international

Viele Griechinnen und Griechen wissen angesichts der drastischen Sparpolitik selbst nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen. Die soziale Infrastruktur ist zerstört. Dennoch ist Griechenland nach wie vor für viele Flüchtlinge das Tor nach Europa, verbunden mit der Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Sicherheit. Über den griechisch-türkischen Grenzfluss Evros oder mit kleinen Schlauchbooten über das Meer versuchen sie, nach Griechenland zu gelangen.

Wenn sie von der Türkei aus in See stechen, haben sie oft schon einen weiten und gefährlichen Weg aus Afghanistan, Irak, Iran, Somalia oder Syrien hinter sich. Viele haben Krieg und Verfolgung in ihren Herkunftsländern erlebt oder wurden unterwegs Opfer von Verbrechen. Beim Grenzübertritt in die EU riskieren sie erneut ihr Leben.

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31. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Von der Lebensrettung zur Rückführung“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: NZZ Webpaper

Wie Europa seit einem tragischen Bootsunglück im April versucht, die Flüchtlingskrise zu bewältigen

Nach langem Zögern hat sich die EU der Flüchtlingskrise angenommen. Während sie das Sterben im Mittelmeer eindämmte, bleiben die Umsiedlungen von Asylsuchenden freiwillig. In den Fokus rückt nun die Repression.

Niklaus Nuspliger, Brüssel

In der Politik gibt es Momente, die über Nacht immensen Handlungsdruck erzeugen. Skandale und Affären können solche Momente sein, oder Anschläge und Katastrophen mit vielen Opfern, deren Tod man womöglich hätte verhindern können. Manchmal lösen solche Ereignisse einen politischen Paradigmen- oder Richtungswechsel aus. Manchmal schaffen Politiker bloss Arbeitsgruppen, erteilen Prüfungsaufträge und lancieren symbolische Sofortmassnahmen, um die Gemüter zu beruhigen.

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