04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Syrian refugee crisis: why has it become so bad?“ · Kategorien: Libanon, Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: The Guardian

After years of refugees struggling to make their way out of danger, Europe is finally realising the scale of the crisis. We look at why it has taken so long

The Syrian war has been going on for four years, but only in 2015 has Europe woken up to the flow of Syrian refugees.

So why now?

It is hard to find definitive reasons, but conversations with Syrians across the migration trail and a survey of recently available data suggest a mixture of the following.

Firstly, the war is not getting any better. That has the dual effect of prompting more Syrians to leave their country and causing Syrians in exile in Turkey to give up hope of returning home.

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04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Italien weiter Torwächter von Kerneuropa“ · Kategorien: Europa, Italien · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Peter Nowak

Während aktuell andere Länder im Zentrum der europäischen Flüchtlingskrise stehen, ist Italien noch immer eines der zentralen Transitländer

Die vielen Berichte über die Situation von Geflüchteten in Ungarn, Griechenland und den Balkan-Ländern haben ein Land etwas in den Hintergrund geschoben, das in den letzten Jahren im Mittelpunkt der Flüchtlingskrise gestanden hat: Italien. Schließlich sind vielen noch die Bilder von den toten Menschen präsent, die an die Küsten Lampedusas geschwemmt wurden und den Appell von Giusi Nicolini, der Bürgermeisterin der Insel, die zur europäischen Solidarität aufrief.

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04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Hunderte Flüchtlinge fliehen aus ungarischem Lager“ · Kategorien: Griechenland, Türkei, Ungarn · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • In Südungarn haben die Flüchtlinge den Zaun eines Erstaufnahmelagers überwunden.
  • Im ungarischen Bicske haben sich mehrere Hundert Flüchtlinge gegen ihren Transport in ein Flüchtlingslager gewehrt.
  • Die Polizei will die Flüchtlinge an der Weiterreise nach Westen hindern. Etliche Flüchtlinge verweigerten die angebotene Nahrung.
  • Eine Fähre bringt 2500 Flüchtlinge von griechischen Inseln zum Festland.

Polizei sucht nach Geflohenen

Etwa 300 Flüchtlinge sind nach Polizeiangaben am Freitag aus einem Erstaufnahmelager in Ungarn geflohen. Die Menschen hätten den Zaun des Lagers im südungarischen Röszke an der Grenze zu Serbien gegen 11.30 Uhr überwunden, erklärte die Polizei. Es habe „zwei Wellen“ gegeben, die Flüchtlinge seien dann in Richtung einer nahen Autobahn gerannt.

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04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ins Flüchtlingslager statt nach Deutschland“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: nzz

In Budapest wurde die Blockade des Ostbahnhofs aufgehoben, ausreisen aber dürfen die Flüchtlinge nicht

In Ungarn herrscht derzeit komplette Verwirrung, wie dem Flüchtlingsstrom begegnet werden soll. Die Behörden versagen um den Ostbahnhof, das Dilemma Budapests ist aber auch kaum lösbar.

Meret Baumann, Budapest

Plötzlich, so unvermittelt wie bereits am Montag, hat die Polizei am Donnerstagmorgen die Sperrung des Budapester Ostbahnhofs (Keleti) für die hier gestrandeten Flüchtlinge aufgehoben. Es schien, als hätten die Behörden dem durch die unhaltbare Situation der rund 3000 Migranten entstandenen Druck nachgegeben, als stehe das Tor nach Deutschland, für das diese den Bahnhof halten, weit offen. Jubelnd strömten Hunderte in die Halle und auf die Perrons, doch gleichzeitig erfolgte die Durchsage, dass alle internationalen Züge in Richtung Westen ausfallen würden. Am wichtigsten Bahnhof der ungarischen Hauptstadt verkehrten nur noch Regionalzüge, für die die internationalen Tickets immerhin Gültigkeit hätten, wie es auf den Anzeigetafeln hiess.

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04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Europäische Kakofonie“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Österreich, Ungarn · Tags:

Quelle: nzz

Orban und Juncker streiten um die richtigen Ansätze in der Flüchtlingskrise

EU-Kommissions-Präsident Juncker nimmt Anlauf zu einem neuen Versuch zur Durchsetzung von Flüchtlingsquoten. Derweil repräsentiert Ungarns Ministerpräsident Orban das Lager jener, die vorab auf Grenzsicherung und Abschottung setzen.

NIKLAUS NUSPLIGER, BRÜSSEL

Europa ist mit der grössten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert – und reagiert mit einem konzeptlosen Hüst und Hott auf die Herausforderung. Hier die freiwilligen Helfer am Münchner Hauptbahnhof, welche die Flüchtlinge in Empfang nehmen. Dort die Bilder tschechischer Polizisten, die Flüchtlinge mit Nummern auf dem Vorderarm markieren. Hier die Geschichten unzähliger Bürger aus ganz Europa, die sich bereit erklären, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen. Dort die Bilder gestrandeter Syrer, die auf griechischen Inseln unter prekären Bedingungen festsitzen oder in Budapest dem Verwirrspiel der überforderten Behörden ausgesetzt sind.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als ein Mord – Das Ende einer Flucht aus Eritrea“ · Kategorien: Deutschland, Eritrea, Medien · Tags: ,

Quelle: DeutschlandRadio Kultur

Von Jenni Roth

Der 20-jährige Asylbewerber Khaled Idris Bahray überlebt die Flucht aus Eritrea. Vier Monate nach seiner Ankunft wird er im Januar 2015 in Dresden ermordet. Der Fall hat die Journalistin Jenni Roth nicht losgelassen. Vor dem Hintergrund des Prozessbeginns am 31. August geht sie in acht Folgen in den Sendungen Breitband und Echtzeit auf Spurensuche.

Khaled Idris Bahray stirbt am 12. Januar 2015, im Innenhof einer Plattenbausiedlung in Dresden-Leubnitz, durch drei Messerstiche in Brust und Hals. Es ist der Montagabend nach den Anschlägen in Frankreich. Ein Montag, an dem die Pegida-Demonstranten mehr Zulauf denn je haben.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Lage in Bicske droht zu eskalieren · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Die ungarische Polizei hat einen in Richtung Österreich fahrenden Zug mit Flüchtlingen kurz hinter Budapest gestoppt.

Inzwischen droht die Lage am Bahnhof des Ortes Bicske zu eskalieren. Die Polizei erklärte das Gelände zum Einsatzgebiet und setzte offenbar auch Schlagstöcke gegen Journalisten ein. Nach dem Zwangstopp des Zuges war es zu Tumulten gekommen. Die Flüchtlinge weigerten sich der Aufforderung auszusteigen nachzukommen. Etliche legten sich auf die Schienen, andere flohen. Die Migranten sollten mit Bussen in ein nahegelegenes Auffanglager gebracht und dort registriert werden. Der Ostbahnhof war heute nach zweitägiger Blockade wieder geöffnet worden. Hunderte Flüchtlinge stürmten zu den Zügen, in der Hoffnung, Richtung Westen reisen zu können.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Im Boot war niemals Platz“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: Zeit Online

Schon in den sechziger Jahren klagte ein fränkischer Bürgermeister, sein Ort sei durch Flüchtlinge „überlastet“. Ein Argument, das bis heute dazu dient, Migranten abzulehnen – vor allem Sinti und Roma.

von Volker Land

Am 27. November 1964 schickte Virgilio Röschlein, Bürgermeister von Zirndorf, einen acht Seiten langen Brief an das Innenministerium in Bonn. Die Einwohner seiner fränkischen Gemeinde seien „außerordentlich beunruhigt“.

In Zirndorf befand sich seit 1961 die Bundesdienststelle für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge. Das machte die Kommune zum westdeutschen Asylzentrum, denn alle für die Bundesrepublik gestellten Anträge wurden dort bearbeitet. In den frühen sechziger Jahren entschieden die 40 Beschäftigten der Dienststelle über 2.000 bis 3.000 Erst- und Folgeanträge jährlich, 1964, als Virgilio Röschlein Alarm schlug, waren es etwas mehr, rund 4.500. Zum Vergleich: 1980 lagen auf den Schreibtischen der nunmehr 240 Beschäftigten erstmals mehr als 100.000 Akten; 1992 wurde die Arbeit des Bundesamtes dezentralisiert, zeitgleich erreichten die Antragszahlen nach dem Zerfall der Sowjetunion ihren bisherigen Höchststand von knapp 440.000. Diese Zahl wird 2015 erstmals überschritten, um voraussichtlich rund 10.000 Anträge.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge – neue Route über Polen?“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Rumänien, Ukraine · Tags:

Quelle: Telepolis

von Jens Mattern

Werden die Flüchtlinge den Weg über Polen nach Deutschland suchen? Diese Frage beschäftigt gerade die polnischen Medien

Nach der Errichtung des Zauns an der ungarischen Grenze zu Serbien geht die EU-Grenzbehörde Frontex von einer neuen Route der Flüchtlinge aus, die derzeit von Griechenland über den Landweg westeuropäische Länder erreichen wollen, wie die Behörde der Zeitung Gazeta Wyborcza mitgeteilt hat.

Neben der kürzeren, aber gebirgigen Trasse über Bosnien und Kroatien nach Westeuropa gäbe es auch den weiteren Weg über Bulgarien, Rumänien, die Ukraine und Polen. Von mehr Flüchtlingen geht auch Patryk Kugiel vom staatlichen „Institut für internationale Angelegenheiten“ aus. Die Ukraine gilt durch den Krieg im Osten des Landes als destabilisiert.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Weekly Report, 23rd to 30th of August 2015 · Kategorien: Alarm Phone

Alarm Phone Weekly Report, August 23-30 [pdf]

We currently witness human movements toward and within Europe of historic dimension. Despite European visa regimes, barbed wire fences and border forces, despite intimidation, violent assaults and fatalities, thousands have successfully surpassed external border barriers this week and are moving toward their desired places of arrival. It is through their mobility and struggle that the European border regime is increasingly losing its ability to deter – and tools of mobility control such as the Dublin III regulation are on the verge of collapsing. These struggles are, however, very costly. 71 dead bodies were discovered in a lorry on an Austrian motorway. At least two shipwrecks occurred in the Central Med, with more than 237 people drowning. For the first time, the civilian rescue vessel Sea Watch had to recover dead bodies in one of their many rescue operations. Several vessels capsized in the Aegean Sea, leaving dozens dead in the short stretch between Turkey and Greek islands. These are the deaths of Europe and its border regime that could have been prevented if legal and safe routes had been available.

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