18. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge werden systematisch entrechtet“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: FAZ

Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin sieht den Flüchtling immer mehr als Objekt ihrer Gnade. Damit steht sie auch nicht im Einklang mit der Genfer Flüchtlingskonvention. Ein Gastbeitrag.

von Volker Beck

Während hunderttausende im vergangenen Jahr Schutz in Deutschland gefunden haben, hat die Bundesregierung begonnen, den Flüchtlingsschutz umzubauen. Der individuelle Rechtsschutz wird eingeschränkt, der Status von Flüchtlingen wird entwertet. Das ist das Merkelsche Paradoxon in der Flüchtlingspolitik. Das individuelle Grundrecht auf Asyl weicht immer mehr einem System der möglichst planbaren Schutzgewährung. Der Flüchtling wird immer weniger als Träger individueller Rechte und immer mehr als Objekt von Gnade und Politik verstanden. Diese Entwicklung ist auf nationaler wie auf europäischer Ebene zu beobachten.

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17. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Europe migrant crisis: Charity rejects EU funds over migration policy · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: BBC News

Medical aid charity Medecins Sans Frontieres (MSF) says it will no longer take funds from the European Union in protest at its migration policy.

MSF singled out the EU’s deal with Turkey under which Turkey agreed to take back any migrants who crossed the sea to Greece in smugglers‘ boats.

The number of migrants – many from war-torn Syria – to Europe is at its highest level since World War Two.

The charity received $63m (£44m) from the EU and its members last year.

„MSF announces today that we will no longer take funds from the EU and its Member States in protest at their shameful deterrence policies and their intensification of efforts to push people back from European shores,“ the group said in a statement.

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17. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Zerreißprobe: Griechenland und die Flüchtlinge“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Bayern 2

Zehntausende Schutzsuchende aus den Kriegs- und Krisengebieten im Nahen Osten, die in Griechenland festsitzen: Es ist genau das passiert, wovor Griechenland sich gefürchtet hat. Nun heißt es Lösungen zu finden. Auf diplomatischer, auf politischer Ebene. Es heißt, Notfallpläne zu erarbeiten, die Kommunen mit ins Boot zu holen und darauf zu achten, dass die Stimmung im Land nicht kippt. Eine schwere Zerreißprobe für die von allen Seiten bedrängte Regierung, eine Zerreißprobe aber auch für die griechische Gesellschaft.

Eine Sendung von Alkyone Karamanolis

17. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Zentrum für politische Schönheit: Warum fliegen Flüchtlinge nicht mit dem Flugzeug? · Kategorien: Deutschland, Türkei · Tags:

Quelle: Berliner Zeitung

Als Marie Antoinette hörte, dass die Armen von Paris kein Brot hatten, soll sie gesagt haben: „Warum essen sie nicht Kuchen.“ Das Berliner Zentrum für politische Schönheit fragt jetzt angesichts der Tausenden von Flüchtlingen, die auf dem Weg nach Europa erst von Schleusern geplündert werden und dann im Meer ertrinken: „Warum fliegen Flüchtlinge nicht mit dem Flugzeug?“

Auch diesmal kommt zu den Worten die Tat. Als das Zentrum gegen die Toten an den Außengrenzen der Europäischen Union agitierte, entführte es Kreuze, die an die Toten an der Berliner Mauer erinnerten und stellten sie dort auf, wo die neuen Mauern errichtet und die neuen Toten produziert werden. Die jetzige Aktion will nun Flüchtlinge im türkischen Izmir in ein Flugzeug setzen und sie nach Berlin-Tegel fliegen.

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kritik an der Migrationspolitik der EU“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags:

Quelle: DW

Die EU plant Abkommen mit afrikanischen Regierungen um Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen. Diese Partnerschaften sind umstritten. Eigentlich braucht es ganz andere Initiativen – so das Ergebnis einer Tagung in Berlin.

„Wenn ich in meinem Heimatland bleibe, sterbe ich zu 100 Prozent. Bei einer Flucht nach Europa liegt die Wahrscheinlichkeit nur bei 50 Prozent.“ Auf diese Formel bringt es ein junger afrikanischer Flüchtling. Auf einer Fachtagung zur deutschen und europäischen Migrationspolitik legt er den Experten seine ganz persönliche Sicht dar. Eingeladen zu diesem Austausch hatte die Oppositionspartei im deutschen Bundestag „Die Linke“.

Hintergrund sind die sogenannten Khartum- und Rabat-Prozesse, in denen die EU die Migrationszusammenarbeit mit den Ländern in Ost- bzw. Westafrika geregelt hat – und die angekündigten Migrationspartnerschaften der EU: Für eine erfolgreiche Unterbindung von Migration Richtung Europa soll es Gelder geben, für eine Nicht-Kooperation Sanktionen bis hin zu Handelsbeschränkungen. Kritiker sprechen von einer Kopie des heftig umstrittenen EU-Türkei-Abkommens, das vorsieht Flüchtlinge zurückzuschicken.

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hunderte Flüchtlinge erhielten Asyl in Griechenland“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: derStandard

Richter stufen Türkei nicht als sicheres Drittland ein

Athen/Brüssel – Allein auf der griechischen Insel Lesbos haben rund 800 Flüchtlinge in den vergangenen Wochen Asyl bekommen. Damit können sie nicht in die Türkei zurückgebracht werden, wie es der Flüchtlingspakt des Landes mit der EU vorsieht. Hintergrund ist, dass zahlreiche Asylrichter das Nachbarland als nicht sicheres Drittland einstufen.

In der Folge erhalten die Antragsteller Asyl in Griechenland, wie die Athener Zeitung „Kathimerini“ am Mittwoch berichtete. Bei den Menschen, die Asyl erhielten, handle es sich überwiegend um Kranke oder Kinder und Frauen aus Syrien, die mit ihren Familien zusammengeführt werden sollen, wie die Zeitung weiter berichtete. Die Angehörigen lebten bereits in mittel- und nordeuropäischen Staaten.

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Refugee crisis: 20 children among dead in Niger desert · Kategorien: Afrika, Algerien, Sahara · Tags: ,

Quelle: Al Jazeera

Total of 34 bodies of people trying to reach Algeria found after being abandoned by people smugglers, officials say.

People smugglers in Niger abandoned 34 refugees- including 20 children- in the Sahara desert where they died of thirst.

A statement issued by the country’s interior ministry on Wednesday said the group had died trying to cross the desert into neighbouring Algeria between June 6 and June 12.

„Thirty-four people, including five men, nine women and 20 children died trying to cross the desert,“ a statement from the ministry read.

„[They] were abandoned by people smugglers.“

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Frontiera senza più profughi · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Il Manifesto

Grecia. Terminato lo sgombero degli ultimi richiedenti asilo a Idomeni, al confine con la Macedonia, e in tutti i campi situati nel nord della Grecia. Poliziotti in tenuta antisommossa, ingresso vietato ai giornalisti, nessuna dichiarazione ufficiale. Nel silenzio assoluto si consumano le ultime speranze di chi ha tentato fino all’ultimo di raggiungere il nord Europa

Non solo Idomeni. Con lo sgombero degli ultimi tre siti informali al confine con la Macedonia, da ieri il governo greco ha posto per sempre la parola fine alla presenza e alla speranza dei migranti e dei rifugiati rimasti accampati finora nella regione di Kilkis nella Grecia settentrionale. Tra ieri e l’altro ieri nuove operazioni di polizia hanno interessato le persone che ancora si trovavano a Eko Station, vicino Policastro, e tra Hotel Hara e la stazione di servizio BD, sempre lungo l’autostrada per Evzoni. Identiche le procedure adottate per sgomberare Idomeni lo scorso 24 maggio: arrivo di buon ora di un ingente dispiegamento di forze di polizia in tenuta anti-sommossa, colonna di pullman al seguito per il trasferimento dei profughi, allontanamento forzato di volontari, Ong e attivisti, divieto assoluto di avvicinarsi ai giornalisti. Misure di sicurezza decisamente sproporzionate e in contrasto con la linea morbida con cui, stando a quanto riferito dalle autorità greche, si sono svolte le evacuazioni. Un modus operandi, semmai, più simile a un atto di censura, che la dice lunga sia sulle politiche di accoglienza decise in sede comunitaria sia sulla strategia mediatica messa in campo dal governo di Alexis Tsipras. Nessuna dichiarazione ufficiale è stata rilasciata a operazioni ultimate; se a questo aggiungiamo che l’ingresso nei campi istituzionali è permesso solo alle Ong accreditate presso il ministero dell’Interno, di fatto sul destino delle oltre 50mila persone ancora bloccate in Grecia è già calato il silenzio.

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Frontex Push-back operation · Kategorien: Alarm Phone, Griechenland, Türkei

[EN] [DT]

The consequence of the EU-Turkey Deal

WatchTheMed Alarm Phone documents illegal push-back operation in the Aegean with Frontex present

„The Turkey-deal is that inhumane: This was a brutal and illegal push-back operation by the Greek Coastguards, and Frontex watched” – this is how the WatchTheMed Alarm Phone summarized the incident that took place in the early hours of the 11th of June, near the Greek island of Chios. The hotline project to support boat-refugees reconstructed the events through direct exchanges with those affected. GPS-data proves the journey and the position of the boat on the Greek side of the maritime border. Photos that were secretly taken with mobile phones document this unlawful push-back.

53 refugees, including 14 children had left from Cesme/Turkey on a rubber dinghy and moved toward Chios. Within Greek territorial waters they were stopped by a vessel of the Greek Coastguards. Those seeking protection, among them refugees from Syria, Iraq and Eritrea, were then forced at gunpoint to transfer onto a boat of the Turkish Coastguards and were then returned to the Turkish coast. “This whole incident occurred in the presence of two Frontex vessels and demonstrates once more the direct involvement of the European border agency in grave and inhuman practices”, said WatchTheMed Alarm Phone and calls on those politically responsible to cease these inhuman practices immediately.

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15. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Athen: City Plaza – Das beste Hotel Europas · Kategorien: Griechenland · Tags:

Spendenkampagne für das beste Hotel Europas

Das beste Hotel Europas hat eröffnet! Schon im April. Und seit heute Morgen ist nun auch die Spendenkampagne für das City Plaza Hotel im Zentrum Athens am Start. Damit gutes Essen, saubere Flure, eine Apotheke, ein Friseur sowie Sprachkurse, eine Bibliothek und Rechtsberatung für die 400 Geflüchteten im Hotel finanziert werden können.

City Plaza

  • Hier geht’s zum Aufruf sowie zur Liste aller Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner – Homepage
  • Hier geht’s zum Aufruf sowie zur Liste aller Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner – pdf-Datei
  • Hier geht’s zum Videoclip der Kampagne
  • Hier können Postkarten auf Deutsch und Englisch sowie Plakate bestellt werden