10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „The Nauru files: cache of 2,000 leaked reports reveal scale of abuse of children in Australian offshore detention“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: The Guardian

Exclusive: The largest cache of documents to be leaked from within Australia’s asylum seeker detention regime details assaults, sexual assaults and self-harm

Read the Nauru files in a unique database

The devastating trauma and abuse inflicted on children held by Australia in offshore detention has been laid bare in the largest cache of leaked documents released from inside its immigration regime.

More than 2,000 leaked incident reports from Australia’s detention camp for asylum seekers on the remote Pacific island of Nauru – totalling more than 8,000 pages – are published by the Guardian today. The Nauru files set out as never before the assaults, sexual abuse, self-harm attempts, child abuse and living conditions endured by asylum seekers held by the Australian government, painting a picture of routine dysfunction and cruelty.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute bleibt wohl auch ohne Türkei-Deal zu“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Daten zufolge gingen die Flüchtlingsbewegungen durch Schließung der Balkanroute massiv zurück. Ein Platzen des Türkei-Deals dürfte also nicht viel ändern

Adelheid Wölfl

„Ach, so muss man das machen, man muss die EU erpressen. Um Meinungsfreiheit oder Demokratie geht es offensichtlich ohnehin nicht.“ So ähnlich lauteten Reaktionen in den EU-Aspirantenstaaten auf dem Balkan nach dem EU-Türkei-Deal. Die Botschaft trifft in Südosteuropa auf Gesellschaften, in denen die Medienfreiheit seit Jahren drastisch zurückgeht. Die Glaubwürdigkeit der EU nimmt ab. Weshalb soll die Türkei vor dem Kosovo die Visaliberalisierung bekommen, obwohl sie viel weniger Voraussetzungen erfüllt, fragt man sich zu Recht.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlings-Statistik: Mammutaufgabe“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Behörden sind für mehr junge Migranten zuständig. Doch diese und andere Zahlen sind nur bedingt belastbar.

Von Constanze von Bullion und Jan Bielicki, Berlin

Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen, die Jugendämter 2015 in Obhut nahmen, waren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vervierfachte sich die Zahl der Inobhutnahmen von allein eingereisten Minderjährigen gegenüber 2014 auf 42 309. 91 Prozent von ihnen waren Jungen, nur etwa 3600 Mädchen.

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09. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Deutsche Flüchtlingspolitik: Abschrecken, Abweisen, Abschieben“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Telepolis

Deutschland verwehrt immer mehr Flüchtlingen die Einreise

Fabian Köhler

Noch vor einem Jahr ließ sich Deutschland als Willkommensweltweitet feiern. Heute erreicht die Bundesrepublik nur noch bei der Zahl von Abschiebungen und Abweisungen Rekordwerte. Die Zahl jener Menschen, die weltweit Schutz vor Krieg, Gewalt und Armut suchen, ist unterdessen höher denn je.

Fast ein Jahr ist es her, als im September 2015 täglich tausende Flüchtlinge über die deutschen Grenzen strömten und Deutschland weltweit für seine Willkommenskultur gefeiert wurde. Elf Monate später sind die Meldungen über immer neue Höchstwerte an Flüchtlingen längst Vergangenheit. Neue flüchtlingspolitische Rekorde stellt die Bundesrepublik nur noch in anderer Hinsicht auf: Mehr Flüchtlinge als je zuvor wurden im ersten Halbjahr 2016 an deutschen Grenzen abgewiesen. Dies gab die Bundesregierung am Montag auf eine parlamentarische Anfrage bekannt.

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09. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien befürchtet eine Flüchtlingswelle“ · Kategorien: Bulgarien, Türkei · Tags:

Quelle: DW

Da die westliche Balkanroute gesperrt ist, versuchen Flüchtlinge und Migranten immer öfter über die östlichere bulgarische Grenze in die EU zu gelangen. Die Regierung in Sofia will das verhindern und plant neue Zäune.

Rezovo ist die südöstlichste Ortschaft in Bulgarien. Über die Schwarzmeermündung des Rezovska-Flusses sind es nur einige hundert Meter bis zum nächstgelegenen türkischen Dorf. Die Einwohner von Rezovo machen sich schon Sorgen, dass sie bald mit Bootsflüchtlingen aus der Türkei zu tun haben werden. Nach dem Putschversuch im Nachbarland befürchtet man in dem EU-Mitgliedsstaat Bulgarien, dass das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei vor dem Scheitern stehe und dass Ankara die Flüchtlinge über die 240-Kilometer lange bulgarische Grenze einfach weiterziehen lassen könnte.

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09. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ratschläge aus dem Tübinger Rathaus: Flüchtlinge nach Syrien abschieben“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Pro Asyl

Jede Woche ein neuer Palmer: Der grüne Oberbürgermeister aus Tübingen profiliert sich als Law&Order-Politiker und schießt immer wieder flüchtlingsfeindliche Forderungen heraus. Sein neuer Vorschlag: Straffällige Flüchtlinge nach Syrien abschieben. Mit dem Flüchtlingsrecht sind seine Vorstöße freilich nicht vereinbar.

Den Stuttgarter Nachrichten sagte Boris Palmer (Grüne) auf die Frage, wie man mit gewaltbereiten Flüchtlingen umgehen soll: „Eine schwierige Frage. Es gibt Verhaltensweisen, die dazu führen, dass man sein Aufenthaltsrecht und Schutzbedürfnis verwirkt. Wenn sich jemand nicht an elementare Regeln hält, sind wir berechtigt zu sagen, für euch greift das Asylrecht nicht mehr. […] Da Syrer nicht mehr in ihre Ankunftsländer zurückgeschickt werden, gibt es nur einen Weg – zurück ins Herkunftsland. […] Es gibt auch in Syrien Gebiete, die nicht im Krieg sind. Wie erkläre ich denn der Familie eines Opfers, dass der Täter noch im Land ist, obwohl er so aggressiv war?“

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09. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzschützer weisen mehr Flüchtlinge an deutscher Grenze ab“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • An Deutschlands Außengrenzen werden immer mehr Menschen direkt abgewiesen.
  • Auch die Zahl der Abschiebungen steigt, wie eine Anfrage der Linken bei der Bundesregierung ergab.
  • Angesichts der Zahlen kritisiert die Linke Forderungen nach mehr Abschiebungen als „reine Polemik“.

An den deutschen Grenzen sind im ersten Halbjahr 2016 schon wesentlich mehr Menschen zurückgewiesen worden als im gesamten Jahr 2015. Insgesamt habe man 13 324 Personen an der Einreise nach Deutschland gehindert, teilte das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der Linkspartei mit, die der SZ vorliegt.

Im vergangenen Jahr waren an den deutschen Grenzen insgesamt 8913 Personen abgewiesen worden. 11 239 Personen wurden an den Grenzübergängen zu Land zurückgewiesen, vor allem an der Grenze zu Österreich. An den Flughäfen wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2030 Personen die Einreise verweigert.

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08. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Record macabre en 2016“ · Kategorien: Alarm Phone, Algerien, Hintergrund, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: El Watan

La tragédie migratoire se poursuit toujours en méditerranée

Plus de 89 000 migrants, pour la plupart originaires d’Afrique subsaharienne, sont arrivés sur les côtes italiennes depuis le début de l’année, un total approchant des 93 000 recensés entre janvier et juillet 2015.

C’est ce que l’on pouvait retenir du sinistre et dernier bilan du Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés (UNHCR), dressé peu de temps avant la série d’opérations de secours intervenues, tout récemment, avec pas moins de 6500 migrants secourus au large de la Méditerranée au cours de la dernière semaine de juillet 2016.

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08. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Heile Hotelwelt im Flüchtlingschaos“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: derStandard

Aktivisten haben ein Hotel besetzt und Flüchtlinge einquartiert. Anderswo im Land stockt die Lösung des Problems. Nun droht auch noch das Aus des Türkeideals

Früher müssen hier Touristen gesessen und morgens auf den Bus zur Akropolis oder nach Korinth gewartet haben. Jetzt schneidet Waiel in der Lobby im Akkord Haare und zeigt immer wieder ein Foto auf seinem Handy. Zwei Verwandte des jungen Syrers haben gerade Schengenvisa erhalten. Waiel hat die Passseiten mit den Vermerken geknipst, als stolzen Beweis und weil es das Ende einer Odyssee ist. Morgen schon will er die Verwandten nach Deutschland mitnehmen. Waiel hat es dorthin im Jänner geschafft, bevor die Grenzen dichtgemacht wurden. Auf solche Nachrichten warten sie alle im City Plaza in Athen.

Es ist eines der Hotels, in dem Flüchtlinge leben, die seit Schließung der Balkanroute in dem Land gestrandet sind. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) mietet sie an, ebenso wie Wohnungen im Parterre und Souterrain, um einige Tausend besonders Notbedürftige unterzubringen. Das City Plaza aber ist anders.

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08. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Sie wollen nach Frankreich, egal wie“ · Kategorien: Frankreich, Italien

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Dass Flüchtlinge aus dem Auffangzentrum im italienischen Ventimiglia die Grenzen nach Frankreich zu überqueren suchen, ist Dauerzustand. Doch jetzt eskaliert die Lage.

Von Oliver Meiler, Rom

Rennend, schwimmend, strauchelnd. Am obersten Stück der Riviera, im äußersten Nordwesten Italiens, versuchen Flüchtlinge wieder zu Dutzenden, die Grenze nach Frankreich zu überwinden – von Ventimiglia nach Menton. Da wollen sie alle hin. Vor einigen Tagen waren es ungefähr 140 auf einmal, vor allem Afrikaner. Ohne Ankündigung verließen sie das Auffangzentrum des Roten Kreuzes in Ventimiglia, wo viele von ihnen monatelang untergebracht waren. Sie durchbrachen den Kordon der Polizei, die sie mit Tränengas aufhalten wollte, und marschierten zur Grenze. Manche sprangen dann von der Felsenküste ins Wasser und schwammen hinüber, in französisches Gewässer. Andere rannten die Bahngeleise entlang nordwärts, was ja unweigerlich ans Ziel führen musste, aber auch besonders gefährlich ist: Ein Flüchtling wurde von einem Zug gestreift und verletzt. So groß ist der Drang gen Norden.

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