19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise in Italien: Behörden bringen Flüchtlinge in Bussen weg“ · Kategorien: Italien

Quelle: NZZ

(dpa) Zur Entschärfung der Flüchtlingssituation in der norditalienischen Stadt Ventimiglia bringen die Behörden derzeit Flüchtlinge mit Bussen in den Süden des Landes und nach Sardinien. Jeden Tag starteten zwei Busse, schrieb die Ansa am Donnerstag. Zumindest sei die Zahl der Flüchtlinge in dem Übergangslager der Stadt an der Riviera nicht mehr gestiegen. Der Plan von Polizeichef Franco Gabrielli gehe somit auf.

Gut 600 Personen verbrachten in dem Lager die Nacht zum Donnerstag, so viele wie in den vergangenen Tagen. Die Flüchtlinge wollen von Ventimiglia nach Frankreich. Teils versuchen sie es zu Fuss über Klippen, teils zusammengepfercht in Transportern der Schlepper. Die französischen Behörden schicken die meisten zurück.

19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vier Maßnahmen, um das Flüchtlingsproblem zu lindern“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: Welt | N24

Die internationale Gemeinschaft versagt in der Flüchtlingskrise. Wenn sich bald die Staatschefs in New York treffen, wird es viel Gerede geben – Maßnahmen aber bleiben aus. Dabei gibt es viel zu tun.

Von: Richard N. Haass

Jeden September versammeln sich viele der Staats- und Ministerpräsidenten und Außenminister unserer Welt für ein paar Tage in New York City. Sie kommen anlässlich des Beginns der jährlichen Sitzung der UN-Generalversammlung zusammen, um Reden zu halten, die zumeist zu Hause mehr Aufmerksamkeit erhalten als vor Ort, und – als diplomatische Entsprechung zum Speeddating – um so viele Zusammentreffen wie menschenmöglich in ihren Terminkalender zu quetschen.

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19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Nauru-Files“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Quelle: Der Freitag

Leak In Australiens Offshore-Flüchtlingslagern ist Kindsmisshandlung an der Tagesordnung. Dateien dokumentieren Gewalt, sexuelle Übergriffe und Selbstverletzungen. Der Report

Die australische Flüchtlingspolitik bringt vor allem für Kinder traumatische Erlebnisse und Gewalterfahrungen in verheerendem Ausmaß mit sich. Das belegen die nun geleakten internen Berichte aus dem Lager für Asylsuchende, das die australische Regierung auf der abgelegenen Pazifikinsel Nauru eingerichtet hat. Auf über 8000 Druckseiten zeichnet sich ein Regime der zur Routine gewordenen Grausamkeit ab.

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19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Atatürk und die Flüchtlinge: Der große Bevölkerungstausch“ · Kategorien: Lesetipps, Türkei

Quelle: FAZ

Nach dem griechisch-türkischen Krieg strömten im Jahr 1923 Muslime aus anderen Ländern in die Republik Atatürks. Wie löste die Türkei ihr damaliges Flüchtlingsproblem? Ein Gastbeitrag.

von KLAUS KREISER

Im bitterkalten Spätherbst des Jahres 1923 kampierten in den griechischen Häfen an der Ägäis Zehntausende von Menschen, zum Teil unter freiem Himmel. Es waren ausnahmslos Muslime, sie sprachen in der Mehrzahl Türkisch, unter ihnen waren Bauern, Handwerker, Kaffeehausbesitzer, Lehrer, Religionsdiener. Sie hinterließen Häuser, Ackerland und Werkstätten in Mazedonien, Thessalien, im Epirus und auf den Inseln. Alle erwartete nach ihrer Verschiffung eine unbestimmte Zukunft in einem unbekannten Land – in der wenige Wochen zuvor ausgerufenen Republik Türkei.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute : Was von der großen Flucht übrig blieb“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Zeit Online

Röszke, Hegyeshalom, Nickelsdorf: Vor einem Jahr gingen die Bilder von Flüchtlingen auf der Balkanroute um die Welt. Unsere Fotos zeigen, wie es dort heute aussieht.

Von Sybille Klormann

Eine junge Frau zieht Plastiktüten mit Halbseligkeiten unter einem Stacheldrahtzaun hindurch. Menschen laufen über Autobahnen, springen auf Züge. Am Bahnhof Keleti in Budapest campieren Hunderte Flüchtlinge – in der Hoffnung, nach Deutschland weiterreisen zu können.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Einfach loslaufen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Im Herbst 2015 führte Mohammad Zatareih den spektakulären „Hoffnungsmarsch“ der Flüchtlinge von Budapest zur österreichischen Grenze an. Wie geht es dem Syrer heute?

Von Gero von Randow, Zwickau

Da kommt Mohammad Zatareih angeradelt, durch die Innenstadt von Zwickau, auf einem sehr coolen Bike mit leuchtend grünen Stilelementen. Ein elegant gekleideter Mann von 26 Jahren, athletisch. Ein Jahr ist es nun her, dass der syrische Flüchtling Mohammad Zatareih eine Idee hatte, die Europas Flüchtlingspolitik verändern sollte. Und noch länger ist es her, dass die Geschichte dieses besonderen Flüchtlings begann.

Zatareih stammt aus Damaskus. Nach seinem Militärdienst in der syrischen Armee ging er nach Dubai, um dort sein Glück zu versuchen. In der Stadt der Wolkenkratzer leitete er ein Modehaus für Hochzeitskleider und Maßanzüge, „mindestens 5.000 Euro pro Stück“, wie er sagt.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Rom: Zwischenstation Straßenrand“ · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Ein Bett auf dem Gehweg: Im Camp Baobab in Rom werden Flüchtlinge von Freiwilligen versorgt, nachdem das offizielle Camp schließen musste. Fotos aus der „düsteren Straße“

In Italien kommen nach wie vor viele Flüchtlinge per Boot an, auf ihrem Weg nach Norden gelangen viele nach Rom. 40.000 Menschen, schätzen Helfer, haben vergangenes Jahr das Baobab-Camp durchlaufen. Im Dezember haben die Behörden das Camp in der Via Cupa, der düsteren Straße, geschlossen – doch Freiwillige bauten es vor dem alten Gelände auf offener Straße wieder auf. Schließlich waren die Menschen ja noch da. „Das ist keine würdige Unterkunft“, sagt Francesca Del Giudice, eine der Campgründerinnen. Auch die Anwohner beklagen sich über Gestank und Lärm.

18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Zahl der ankommenden Flüchtlinge hat sich mehr als verdoppelt“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: epo

Berlin. – Die Lage für Flüchtlinge, die in Griechenland ankommen, spitzt sich wieder dramatisch zu. Verheerende Zustände wie zu Beginn der Krise drohten sich zu wiederholen, warnt die Kinderrechtsorganisation Save the Children. Die Anzahl der Neuankömmlinge hat sich innerhalb eines Monats mehr als verdoppelt – vor allem die geflüchteten Kinder leiden unter den Folgen.

Während in der ersten Julihälfte 560 Menschen in Griechenland ankamen, waren es laut Save the Children im August 1.367. Das ist ein Anstieg von 144 Prozent und die höchste Anzahl seit Mai 2016. Es komme zu einer neuerlichen Überfüllung der Lager, und vor allem Kinder seien dadurch großen Gefahren ausgesetzt. Täglich kämen durchschnittlich 42 weitere Menschen an – im Juli waren es acht.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erfolgreicher Widerstand: 637 Flüchtlinge verhindern ihre Abschiebung“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv

Eigentlich sollten seit Anfang 2015 bereits 30.000 Asylbewerber Deutschland verlassen. Doch mehr als 600 Ausweisungen werden einem Bericht zufolge in letzter Sekunde gestoppt. Der Grund: Viele der Flüchtlinge wehren sich heftig.

Mehr als 30.000 Migranten sollten in den vergangenen 18 Monaten aus Deutschland abgeschoben werden. Doch einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge wurden mehr als 600 Abschiebungen per Flugzeug im letzten Moment gestoppt. Das geschah in mehr als 330 Fällen, weil sich die Migranten heftig wehrten. Das Blatt beruft sich auf das Bundesinnenministerium.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Endet die Migrationsroute jetzt in Südbaden?“ · Kategorien: Deutschland, Schweiz

Quelle: Telepolis

Seit das Wetter im Mittelmeer nördlich von Libyen weniger stürmisch ist, nehmen die Zahlen der über das Mittelmeer und Italien nach Norden Wandernden wieder deutlich zu

Christoph Jehle

Route über Italien und die Schweiz

Die Zeitung Der Sonntag in Freiburg hatte kürzlich damit aufgemacht, dass jetzt, nachdem die Balkanroute fast abgeriegelt sei, die Zahl derjenigen Migranten steige, die über Italien und die Schweiz nach Deutschland kämen.

Nach Auskunft der Bundespolizeidirektion Stuttgart wurden im Bereich von Weil am Rhein 2014 1544 unerlaubte Einreisen festgestellt. 2015 stieg die Zahl auf 1787, um im gesamten ersten Halbjahr 2016 mit 908 einen (auf das gesamte Jahr hochgerechnet) niedrigeren Wert zu erreichen.

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