Quelle: n-tv | 15.01 2017
Einst galt die türkische Grenze als kaum bewacht. Sie war weder für Flüchtlinge aus Syrien noch für Islamisten aus Europa ein Hindernis. Davon kann keine Rede mehr sein.
Die Türkei teilt sich rund 900 Kilometer Grenze mit den von Krieg und Krisen geplagten Staaten Syrien und Irak. Ein großer Teil dieser Grenze ist mittlerweile durch eine Mauer gesichert. Allein im vergangenen Jahr ließen die türkischen Behörden 330 Kilometer Betonanlagen errichten. Hinzu kamen knapp 200 Meter an neuen verstärkten Zäunen. Das berichtet das Webportal „Hurriyet Daily News“ unter Berufung auf ein Statement des türkischen Generalstabs.
Der Stellungnahme zufolge gelang es im vergangenen Jahr, rund 425.000 Personen aus 74 Nationen beim illegalen Grenzübertritt zu fassen – 390.000 davon aus Syrien. Aus dem Bericht geht nicht hervor, was aus diesen Personen geworden ist.