04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Helfer retten 1600 Menschen aus Seenot“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Handelsblatt | 04.02.2017

Mehr als 1600 Menschen haben Hilfsorganisationen zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen aus dem Mittelmeer vor der libyschen Küste und aus dem Kanal von Sizilien gerettet. Die Helfer sprachen von „einem Albtraum“.

RomWieder haben sich dramatische Szenen auf dem Mittelmeer abgespielt: Am Samstagmorgen haben Hilfsorganisationen 300 Menschen aus dem Kanal von Sizilien gerettet, nachdem am Freitag bereits 1300 Flüchtlinge und Migranten nahe der libyschen Küste an Bord mehrerer Rettungsschiffe genommen wurden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die italienische Küstenwache. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die an einigen der insgesamt 13 Rettungsaktionen am Freitag beteiligt gewesen war, sprach auf Twitter von einem „absoluten Alptraum“.

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04. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Angustia en Túnez por los desaparecidos en el Mediterráneo“ · Kategorien: Europa, Italien, Tunesien · Tags: ,

El País | 03.02.2017

RICARD GONZÁLEZ

“Me he intentado suicidar dos veces, todavía sufro de depresión y me estoy medicando. A menudo, tengo la sensación de no poder respirar”, explica Henda Baccouche, de 54 años y madre de cuatro hijos. El menor de ellos, Helmy, de 21 años, desapareció en septiembre del 2012 tras subirse a una patera rumbo a Italia. Rashida Beji, una mujer de unos azulísimos ojos tristes y ataviada con un hiyab granate, cuenta una historia parecida: “No tengo noticias de mi hijo desde que se marchó a Italia, en 2011″. Estas mujeres, angustiadas pero aún esperanzadas, representan el rostro humano que eclipsan las estadísticas de la tragedia del Mediterráneo.

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03. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Der Zehn-Punkte-Plan der EU zur Eindämmung der Migration“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Welt | 03.02.2017

Die EU-Staatsschefs haben sich auf eine Strategie im Umgang mit der Flüchtlingskrise im Mittelmeer verständigt.

Die 28 EU-Staaten vereinbarten ein Zehn-Punkte-Programm zur Unterstützung des nordafrikanischen Transitlandes Libyens.

Kurzfristig aufgenommen wurde ein Verweis auf ein geschlossenes Flüchtlingsabkommen zwischen Libyen und Italien.

Die EU will alles dafür tun, dass in diesem Jahr nicht noch einmal Zehntausende Migranten über das Mittelmeer nach Europa kommen. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich am Freitag auf Malta auf einen Zehn-Punkte-Plan, der ein Schließen der sogenannten zentralen Mittelmeerroute zum Ziel hat.

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03. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italy and Libya reach deal to stem migrant flow across Mediterranean“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

DW | 02.02.2017

Articolo 8Prime Ministers Gentiloni and Seraj have promised closer cooperation to combat migrant smugglers. Their meeting came one day before EU leaders converge in Malta to discuss the EU’s future.

After meeting with NATO and EU officials in Brussels, Libyan Prime Minister Seraj flew to Rome on Thursday where he and his Italian counterpart Paolo Gentiloni signed a memorandum of understanding aimed at furthering cooperation between the two Mediterranean nations to try and halt the influx of migrants into Europe.

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02. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Greece Plans to Fast Track Asylum Claims to Save E.U.-Turkey Deal · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags:

NewsDeeply | 30.01.2017

Amid a low number of returns under the E.U.-Turkey deal, Apostolis Fotiadis reports that European officials are increasing pressure on Greece to expedite returns to Turkey in the form of a new action plan.

EUROPEAN OFFICIALS ARE becoming increasingly worried that the E.U.-Turkey deal could fall apart. With few returns and thousands of people trapped on the Greek islands, the E.U. is encouraging stronger measures – such as opening more detention centers on the islands to speed up asylum proceedings and facilitate deportations – to rescue the deal.

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30. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in der Ukraine: Wie das Leben weitergeht“ · Kategorien: Ukraine · Tags:

Spiegel Online | 16.01.2017

Tausende Menschen hat der Krieg in der Ukraine zur Flucht gezwungen. Viele sind in Camps untergekommen und wissen, dass sie ihr altes Leben nie wieder zurück bekommen. Wie gehen sie damit um?

Von Yuliana Romanyshyn und Anastasia Vlasova

Ein Dutzend grauer Metallcontainer steht am Stadtrand von Kharkiv, eine der größten Städte der Ukraine. Umgeben sind sie von einem Zaun, verbunden durch Strommasten und Wege. Von einem Spielplatz hört man Kinder lachen. „Transit modular housing Nadiya“, steht auf einem der Container. Auf Ukrainisch bedeutet der Name des Camps „Hoffnung“.

Das Camp bietet Schutz für bis zu 400 Menschen, für Binnenflüchtlinge aus der vom Krieg verwüsteten Donbas-Region. Kharkiv hat 1,5 Millionen Einwohner, die Stadt liegt nur 200 Kilometer vom Frontverlauf entfernt. Laut dem Ukrainischen Sozialministerium sind mindestens 1,8 Millionen Menschen vor dem Konflikt im Osten des Landes und der Annexion der Krim aus ihrer Heimat geflohen. Einige haben Asyl in der EU beantragt oder sind nach Russland geflohen, doch die meisten suchen in der Ukraine Schutz.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Il sueño americano dei migranti. Un viaggio «bestiale» (fotoreportage) · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Il Manifesto | 28.01.2017

La rotta messicana. In fuga dalla miseria e dalla violenza delle «maras» che dettano legge in Salvador, Honduras, Guatemala. Costretti ad attraversare pericolosamente l’intero Messico potendo contare solo sugli «albergues» e sulla solidarietà «campesina». Con «destino» finale il confine che ora Trump intende murare

Mauro Pagnano

migrarnoesdelito – scritto così, senza spazi e tutto minuscolo – è la password dell’ufficio dell’Albergue Hermanos en el camino a Ixtepec, stato di Oaxaca, nel sud del Messico.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, blocco navale in Libia basato su intesa tra Italia e governo che non c’è. “Sarraj debole, Haftar sempre più forte” · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Malta · Tags:

Il Fatto Quotidiano | 29.01.2017

Il nuovo piano di Bruxelles, che verrà presentato a Malta il 3 febbraio, porta le firme del Commissario all’immigrazione Dimitri Avramopoulos, di Lady Pesc Federica Mogherini e di Joseph Muscat, premier maltese, cui spetta la presidenza di turno dell’Ue. Serra, consigliere militare dell’inviato Onu: „Il governo Sarraj è fragile“. Arturo Varvelli, analista dell’Ispi: „Controlla appena un quarto del Paese“

di Lorenzo Bagnoli

La Commissione europea presenta l’ennesimo piano per arginare i flussi migratori diretti dalla Libia in Italia. Il documento s’intitola Migrazione nella rotta del Mediterraneo centrale, farà il suo esordio al summit di La Valletta previsto per il 3 febbraio e prevede la possibilità di costruire un “blocco navale” (“line of protection”) insieme alla Guardia costiera libica, addestrata dalle marine militari europee (Italia e Olanda in prima fila) per fermare i barconi già in acque libiche. “Improbabile che sia la strategia vincente in un contesto come quello libico”, spiega il ricercatore di ISPI Arturo Varvelli, esperto di Libia.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration aus ethischer Sicht: Was für offene Grenzen spricht“ · Kategorien: Lesetipps

NZZ | 27.01.2017

In seinem Buch befasst sich der Philosoph Andreas Cassee mit den brennenden Fragen weltweiter Migration

Nina Fargahi

Wie sähe eine Welt aus, in der jeder Mensch frei darüber entscheiden könnte, wo er leben möchte? Oder anders gefragt: Dürfen Staaten aus ethischer Perspektive die Zuwanderung auf ihr Territorium beschränken?

Der Philosoph Andreas Cassee stellt sich dieser wohl brennendsten Frage globaler Migrationspolitik. Dabei geht es ihm nicht primär um völkerrechtliche Argumente, sondern um eine moralische Sicht der Dinge. Einwanderungsbeschränkungen, so Cassee, seien unvereinbar mit dem liberalen Bekenntnis zur Freiheit und Gleichheit aller Menschen.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wer die Heimat verliert, verliert einen Teil der Seele“ · Kategorien: Deutschland, Lesetipps

Telepolis | 29.01.2017

Abbas Khider erhält den Chamisso-Preis, der in diesem Jahr zum letzten Mal vergeben wird. Anlass für ein Gespräch über Flucht, Fremdsein und Literatur als Debattenbeitrag

Vor 16 Jahren hast du, nach der Flucht aus dem Irak, in Deutschland Asyl erhalten. Inzwischen hast du vier gefeierte Romane auf Deutsch veröffentlicht und machst Lesungen im ganzen Land. Fühlst du dich angekommen?

Abbas Khider: Man fühlt sich nie hundertprozentig angekommen. In manchen Situationen schon, aber in anderen verliert man das Zugehörigkeitsgefühl wieder. Das hat viel mit der politischen Lage und der herrschenden Stimmung zu tun. Ich habe dieses Jahr eine ausgedehnte Lesereise gemacht, war in ganz Deutschland unterwegs. Und immer wenn es irgendwo Anschläge gab, kippte die Stimmung. Im Zug und am Flughafen gab es ständig Polizeikontrollen, und natürlich haben die ich ständig rausgefischt. Schwarzkopfkontrollen nenne ich das.

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