22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für EU-Flüchtlingslager in Nordafrika? · Kategorien: Deutschland, Europa, Italien, Libyen · Tags:

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The desert front – EU refugee camps in North Africa?

by Helmut Dietrich

This article first appeared in the German journal Konkret (issue 12/2004) and traces the implementation of the creation of migrant and refugee prisons, so called off-shore centres, in northern Africa, as part of the EU’s globalisation of migration control. With the example of recent developments in EU and particularly German and Italian relations with Libya, the author highlights the relationship between military, economic and migration control agreements between the EU and third countries and documents the devastating effect these have for migrants and refugees caught up in the militarisation of the EU’s external borders.

„How can you forget the concentration camps built by Italian colonists in Libya into which they deported your great family – the Obeidats? Why don’t you have the self-confidence, why don’t you refuse?“ the Libyan intellectual Abi Elkafi recently asked the Libyan ambassador in Rome, who had initiated the country’s orientation towards the West. „The reason I write to you are the atrocious new concentration camps set up on Libya’s soil on behalf of the Berlusconi government,“ Elkafi wrote in an open letter.

In June 1930, Marshal Petro Badoglio, the Italian governor of Libya, ordered the internment of large parts of the then 700,000 inhabitants of Libya. Within two years, more than 100,000 people had died of hunger and disease in the desert concentration camps. Around the same time, Badoglio had fortified the 300 kilometre long Libyan/Egyptian border line with barbed wire fence. This is how the Italian colonists destroyed the Libyan resistance. For years, they had not succeeded – neither by bombing villages and oases, nor by using poison gas. The current Italian government laughs at any demand for compensation, Abi Elkafi writes.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Germany proposes EU rules making migrant deportations easier“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

EURActiv | 22.02.2017

German officials have proposed that the European Union relax some human rights safeguards so that more asylum seekers can be deported while awaiting the outcome of their cases, according to a working paper seen by Reuters.

The paper is among many under discussion in Brussels as the EU, which has taken in more than 1.3 million migrants and refugees since the start of 2015, makes it tougher for them to get in and be allowed to stay.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Spanien: „Der Zaun von Ceuta ist so nah“ · Kategorien: Spanien · Tags: ,

Zeit Online | 21.02.2017

Helfen, wo die Menschen im Meer ertrinken: In Spanien demonstrieren Tausende, weil sie Flüchtlinge aufnehmen wollen. Sie bewegt mehr als der Ärger über „die aus Madrid“.

Von Julia Macher, Barcelona

Ruben Wagensberg hat auf die verwunderten Nachfragen der ausländischen Journalisten eine einfache Antwort: „Die Menschen sterben direkt vor unserer Haustür. Da mussten wir etwas tun.“ Der 30-jährige Filmemacher aus Girona ist Ideengeber und Koordinator der Großdemonstration vom vergangenen Samstag. Unter dem Motto „Volem acollir“ („Wir wollen aufnehmen“) forderten in Barcelona 160.000 Menschen – eine halbe Million nach Veranstalterangaben – die Aufnahme von mehr Flüchtlingen.
Im Rahmen der europäischen Verteilung von Flüchtlingen hat Spanien sich zur Aufnahme von 16.000 Menschen verpflichtet. Doch gerade mal 1.100 Schutzbedürftige wurden bisher auch wirklich aufgenommen. Grundsätzlich gibt es beim Thema Asyl viel Nachholbedarf. Pro Jahr werden deutlich weniger Asylverfahren bearbeitet als im europäischen Durchschnitt, die Anerkennungsquote lag mit einem Drittel 2015 ebenfalls unter dem EU-Durchschnitt von 50 Prozent. Die spanische Flüchtlingshilfsorganisation Cear und andere fordern seit Jahren bessere Verfahrensregeln.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Polizeikongress: Europa und seine Grenzen“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

DW | 21.02.2017

Wie soll Europa auf Terrorgefahren und die Flüchtlingsfrage reagieren? Darüber wird beim Europäischen Polizeikongress diskutiert. Am Eröffnungstag forderte der deutsche Innenminister eine bessere europäische Vernetzung.

Unter dem Motto „Europa grenzenlos? Freiheit, Mobilität, Sicherheit“ tagt in Berlin mit dem „Europäischen Polizeikongress“ die größte internationale Fachkonferenz  für das Thema „Innere Sicherheit“. 1800 Sicherheitsfachleute, Politiker und Wissenschaftler hatten sich für das zweitägige Treffen im Berliner Kongresszentrum am Alexanderplatz angesagt. Der Andrang war groß, als Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Eröffnungsrede hielt.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Sea-Eye übernimmt Rettungsschiff »Dignity 1« · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

Sea-Eye

Das Projekt Sea-Eye hat heute einen neuen Meilenstein erreicht:

Das Rettungsschiff »Dignity 1«, bisher im Besitz der spanischen Sektion von »Ärzte ohne Grenzen«, wird ab sofort in Regie von Sea-Eye eingesetzt und bereits in den nächsten Wochen zu seinem ersten Einsatz aufbrechen.

Das Team an Bord der Dignity 1 besteht aus bis zu 18 Mitgliedern, darunter auch medizinisches Fachpersonal. Das Schiff (Baujahr 1973) ist 50 Meter lang, 12 Meter breit und hat eine Gross Tonnage von 648. Es bietet im Notfall Kapazitäten für 300 Menschen.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italiens Küstenwache rettete 630 Flüchtlinge vor Libyens Küste“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

derStandard | 22.02.2017

Untaugliche und überfüllte Boote waren auf dem Weg nach Europa

Rom – Italiens Küstenwache hat erneut rund 630 Flüchtlinge vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gerettet. Die Einsatzkräfte koordinierten nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag zwei verschiedene Rettungseinsätze, um die Schutzsuchenden in Sicherheit zu bringen. Die Flüchtlinge waren demnach auf untauglichen und überfüllten Booten unterwegs, um nach Europa zu gelangen.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingslager in Libyen: „Furchtbar, entsetzlich, grauenhaft“ · Kategorien: Europa, Libyen · Tags:

Deutschlandfunk | 21.02.2017

Um seine Nachfolge gibt es bereits Streit mit den USA, doch noch ist Martin Kobler Gesandter der Vereinten Nationen für Libyen. Mit deutlichen Worten warnte der deutsche Diplomat nun vor Plänen in Berlin und Brüssel, gerettete Bootsflüchtlinge nach Libyen zurückzubringen. Die Lager dort seien „furchtbar, entsetzlich, grauenhaft“.

Der UNO-Koordinator für Libyen, Martin Kobler, hat davor gewarnt, aus dem Mittelmeer gerettete Bootsflüchtlinge nach Libyen zurückzubringen. Die Lage vor Ort sei menschenunwürdig, sagte Kobler der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Die Zustände in den 21 Lagern, in denen sich derzeit Flüchtlinge befänden, seien „furchtbar, entsetzlich und grauenhaft“. Die Menschen würden im Dunkeln eingepfercht, müssten in Schichten schlafen und litten an Unterernährung.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Amnesty International „Die Welt ist finsterer geworden“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Spiegel Online | 22.02.2017

In den USA wird gehetzt, in Deutschland zu wenig gegen Rassismus getan. Amnesty International warnt: Weltweit hat sich die Menschenrechtslage verschlechtert – nicht nur in Krisenländern.

Das Bild, das Amnesty International vom Zustand der Welt zeichnet, ist düster. Insgesamt beobachten die Aktivisten eine globale „Erosion menschenrechtlicher Standards“ – so formulieren sie es in ihrem aktuellen Jahresbericht. Dabei geht es nicht nur um Verstöße gegen die Menschenrechte in Ländern wie Syrien, Saudi-Arabien oder Burma. Die Organisation lenkt den Fokus auch auf Länder, die sonst wenig kritisiert werden.

Besondere Sorge bereiten ihr Diskriminierungen, Hetzparolen und Hassverbrechen in den USA und Europa. So wird Deutschland in dem neuen Report für die Verschärfung des Asylrechts und mangelnde Maßnahmen gegen Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte angeprangert.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Inteligencia artificial para la valla“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

El Faro Ceuta | 20.02.2017

El uso de drones para controlar el perímetro fronterizo y propiciar una respuesta en forma de despliegues operativos de la Guardia Civil más rápida hasta puntos en los que hasta ahora se adolecía de escasa visibilidad como la vaguada de Finca Berrocal, por donde se han registrado las entradas en grupo de cientos de migrantes de las madrugadas ayer y el pasado viernes no es ciencia-ficción. Interior lo quiere “en el menor tiempo posible” y ‘Aeorum’, la empresa malagueña que el secretario de Estado de Seguridad visitó justo antes de pasar por Ceuta la semana pasada, lo tiene.

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22. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Situation Alarmante à Nador“ · Kategorien: Marokko · Tags:

Gadem | 20.02.2017

Communiqué de presse

Le mercredi 15 février, les autorités locales de la province de Nador ont procédé à des ratissages dans les campements de migrant-e-s à Boulingo et la Carrière. 43 abris de fortune ont été détruits accompagné d’au moins 35 arrestations dont une femme. 17 personnes ont été blessées lors de cette opération, selon des sources associatives crédibles.

Les organisations de la société civile alertent le CNDH et le gouvernement marocain par rapport aux comportements inappropriés et inadéquats des autorités locales de la province de Nador.

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