16. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für How Cities Can Help Solve Europe’s Crisis Over Refugees · Kategorien: Lesetipps · Tags:

News Deeply | 13.06.2018

Local authorities are often responsible for supporting refugees, but excluded from resources and policymaking. We talk to Frederic Vallier, secretary-general of the ‎Council of European Municipalities and Regions, about why cities should have a seat at the table.

When Italy’s hard-line new interior minister, Matteo Salvini, declared Italy’s ports closed to migrant rescue boats – effectively stranding 629 people at sea – the city of Palermo rebelled. Mayor Leoluca Orlando said he was ready to accept the MS Aquarius at the Sicilian capital’s port, but without the help of the Italian coast guard it was impossible for him to do so.

The conflict between the mayors of southern Italian cities and the national government, as well as recent disputes in Paris between Mayor Anne Hidalgo and President Emmanuel Macron over who is responsible for that city’s ever-shifting migrant camps, are only the latest manifestation of long-building tensions between European cities and nation-states over what to do about refugee populations.

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15. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze? · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Deutsches Institut für Menschenrechte | 14.06.2018

In der gegenwärtigen Debatte zur deutschen Asylpolitik gibt es Vorschläge, Asylsuchende an den Grenzen Deutschlands grundsätzlich oder zumindest teilweise zurückzuweisen. Die vorgeschlagenen Zurückweisungen werden mitunter damit begründet, dass sie zur Wiederherstellung der bestehenden Rechtsordnung geboten seien. Menschen, die einen Asylantrag stellen, dürfen jedoch aufgrund europa- und menschenrechtlicher Verpflichtungen nicht an den Grenzen Deutschlands zurückgewiesen werden. Das Institut hat hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht.

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15. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Die EU-Türkei Vereinbarung und die griechischen Hotspots – Ein gescheitertes Pilotprojekt der europäischen Flüchtlingspolitik · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Herausgegeben von: Eva Joly, Ska Keller, Jean Lambert, Barbara Lochbihler, Michel Reimon, Judith Sargentini and Bodil Valero
Autorinnen: Yiota Masouridou and Evi Kyprioti
Original: „The EU-Turkey Statement and the Greek Hotspots – A failed European Pilot Project in Refugee Policy“

Deutsche Kurzfassung, Juni 2018

Angesichts der gestiegenen Zahl der Schutzsuchenden in den letzten Jahren haben die EU Staaten nur unzureichend Solidarität sowohl untereinander als auch mit Flüchtlingen gezeigt. Die europäischen Regierungschefs haben es versäumt, ein dringend notwendiges System geordneter und sicherer Zugangswege für Menschen einzurichten, die in Europa Schutz suchen. Stattdessen haben sie sich für den Versuch entschieden, die Zahl der irregulären Einreisen durch informelle Ad-hoc-Kooperationen mit Drittstaaten zu reduzieren. Die EU-Türkei Vereinbarung ist das erste informelle Abkommen dieser Art; es wurde lediglich in der Form einer Pressemitteilung des Europäischen Rats am 18. März 2016 veröffentlicht. Als solche ist sie nicht rechtsverbindlich und unterliegt keiner Form von öffentlicher Kontrolle oder parlamentarischer Aufsicht, ungeachtet der Tatsache, dass dieses Abkommen erheblichen Einfluss auf die gegenwärtige Praxis der Asylverfahren in den fünf Hotspots auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros hat. Zudem stoßen die von der EU-Kommission im Jahr 2016 vorgeschlagenen Reformvorschläge für das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) auf ernste Vorbehalte, da sie die Möglichkeit beinhalten, das Modell der EU-Türkei Vereinbarung in der nahen Zukunft auf andere Länder zu übertragen.

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15. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Refugee children abused and illegally returned at France-Italy border, says Oxfam report · Kategorien: Frankreich, Italien, Lesetipps, Schengen Migration · Tags:

The Independent | 15.06.2018

‚Children should never be kept in jail cells or subjected to cruel abuse‘, the charity said

Samuel Osborne

Child refugees are being abused, detained and illegally sent back to Italy by French border guards, according to a new report from Oxfam.

Some children as young as 12 were being held overnight in cells without food, water or blankets, or access to an official guardian, the report states.

These conditions are contrary to French and European Union (EU) law.

French police routinely stop unaccompanied children and put them on trains back to Italy after altering their paperwork, either to make them appear older or to make it look as though they want to be sent back, the report states.

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Sklaverei auf Sizilien: Trockenes Brot und Wasser für migrantische Arbeiter*innen · Kategorien: Italien · Tags: ,

Il Fatto Quotidiano | 14.06.2018

Pane duro e acqua a immigrati che lavoravano per tre euro nei campi: due arresti a Trapani per capolarato

Il giudice ha disposto anche il sequestro preventivo di due vigneti e di un oliveto. I terreni sequestrati dalla Polizia saranno confiscati dallo Stato, perché utilizzati per compiere il reato di sfruttamento della manodopera

L’ultima storia della schiavitù del terzo millennio arriva dalla Sicilia. Lavoravano per 3 euro all’ora nelle campagne di Marsala e di Mazara del Vallo, ricevevano pane duro a pranzo e a cena, venivano sfruttati anche per 12 ore al giorno e dovevano rivolgersi ai loro sfruttatori chiamandoli padroni, gli immigrati, clandestini e regolari, reclutati da due agricoltori di Marsala (Trapani). I due, padre e figlio, rispettivamente di 68 e 35 anni, sono stati arrestati oggi dalla Polizia. Per loro il gip di Marsala ha disposto i domiciliari con l’accusa di sfruttamento della manodopera aggravato e in concorso. Il giudice ha disposto anche il sequestro preventivo di due vigneti e di un oliveto. I terreni sequestrati dalla Polizia saranno confiscati dallo Stato, perché utilizzati per compiere il reato di sfruttamento della manodopera.

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für US-Kriegsschiff dementiert: Wir haben die 12 Toten nicht bergen können · Kategorien: Italien, Mittelmeer, USA · Tags:

Der Kommandant der 6. US-Flotte, zu der auch die Trenton gehört, dementiert Berichte, denen zufolge die Besatzung 12 Tote wieder ins Mittelmeer geworfen hätte, weil das Schiff über keine Kühlräume verfüge. Die Toten seien zwar gesichtet, nicht aber geborgen worden, weil die Rettung und Versorgung der  Überlebenden Vorrang hatte. Man habe die Leichen später gesucht, aber nicht mehr gefunden. Bei Bedarf könnten die Schiffe der US-Navy selbstverständlich Tote in Kühlräumen lagern. Eine Sprecherin der Sea Watch hatte zuvor mitgeteilt, dass die Amerikaner sie aufgefordert hätten, Überlebende und Tote des Schiffsunglücks an Bord zu nehmen.

Il Fatto Quotidiano | 14.06.2018

Migranti, la nave Usa Trenton ad Augusta per sbarcare 41 naufraghi: “Non siamo riusciti a recuperare i 12 cadaveri”

La ricostruzione di quanto avvenuto tra la nave militare americana e la Sea Watch, il cui equipaggio precisa: „Non ci siamo rifiutati di prenderli a bordo, ma abbiamo chiesto che ci assegnassero un porto sicuro ragionevolmente vicino“. I 12 corpi senza vita, invece, in realtà non sono mai stati più individuati al termine delle operazioni di soccorso

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Italien allein gelassen · Kategorien: Europa, Italien · Tags: ,

taz | 14.06.2018

Europaskeptiker und Fremdenfeinde regieren heute in Italien. Auch die EU hat das mit zu verantworten. Sie hat das Land im Stich gelassen.

Christian Jakob

Vor einem Jahr titelte die taz: „Grazie Italia“ – Danke, Italien. Während sich alle anderen EU-Staaten mit Klagen oder auch stillschweigend der Verantwortung für das Sterben im Mittelmeer entzogen, nahm Italien damals weiter die Ankommenden auf. Es tat dies – wenn auch zunehmend unwillig –, obwohl es vom Rest der EU konsequent im Stich gelassen wurde. Im taz-Kommentar zu dieser Titelseite hieß es: „Nicht auszudenken, wenn etwa eine Regierung wie die von Viktor Orbán für das Mittelmeer zuständig wäre.“

In etwa das ist jetzt der Fall. Die nach dem Brexit drittgrößte Volkswirtschaft der EU wird neuerdings von Rassisten mitregiert, die die EU ungefähr so sehr verachten wie die Migranten, die über das Meer kommen. Die Regierung von Lega und ­Cinque Stelle könnte nach der Griechenlandkrise und dem Brexit das dritte Desaster für die EU werden. Das hätte verhindert werden können.

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Droht Schiffen eine Dauerblockade? · Kategorien: Frankreich, Italien, Malta, Mittelmeer, Spanien · Tags: ,

ARD Tagesschau | 14.06.2018

Dass ein Rettungsschiff mit Flüchtlingen an Bord im Mittelmeer blockiert wird, wird kein Einzelfall bleiben. Das sagen Experten nach dem Fall „Aquarius“. Es gibt Hinweise auf einen Geheimdeal.

Von Karin Bensch, ARD-Studio Brüssel

„Wir befürchten, dass es sich bei der Blockade des Rettungsschiffs ‚Aquarius‘ nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass sich das wiederholen könnte“, sagt Ryan Schroeder von der Internationalen Organisation für Migration, kurz IOM.

Die neue italienische Regierung, vor allem der fremdenfeindliche Innenminister Matteo Salvini von der Partei Lega Nord, scheint die Arbeit privater Seenotretter im Mittelmeer auf diese Weise beenden zu wollen. Er sehe die Gefahr, dass Italien und Malta Rettungsschiffe mit Flüchtlingen an Bord dauerhaft blockieren werden, meint auch der SPD-Europapolitiker Arne Lietz. „Malta hat sich klar dafür ausgesprochen, keine Flüchtlinge aufzunehmen. Dort gab es einen Deal mit Italien.“

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14. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für French authorities clear 336 migrants from camp near Dunkirk · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration

AP | 13.06.2018

PARIS (AP) — Authorities have cleared 336 migrants from a makeshift camp outside Dunkirk and assigned them to reception centers in the region of northern France.

The closure came just weeks after some 400 migrants were transferred to centers from a local gymnasium, where they were temporarily sheltered after another camp was shut.

The town of Grande-Synthe, the site of the two evacuations, is a way-station for some migrants, many of them Iraqi Kurds. Human smugglers have been known to operate there, offering passage across the English Channel to Britain.

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13. Juni 2018 · Kommentare deaktiviert für Aquarius: EU and Member States must stop treating migrants as „hot potatoes” – Press Release · Kategorien: Europa · Tags: ,

aedh | 13.06.2018

Brussels, 13 June 2018 – Stupefied and worried by this modern Exodus, we see on the horizon the infinite cabotage of this boat which status of lifeguard becomes one of burden. Although Rinaldo Melucci and Luigi de Magistris, the respective mayors of Taranto and Naples, declared to be ready to welcome Aquarius migrants, the new Italian government, largely committed to the xenophobic and racist ideas of Matteo Salvini, flex its weak muscles and refuses the entry of Aquarius into Italian ports. AEDH knew that nothing was to be expected from a government whose partners had announced during the election campaign that it would not respect human rights.

Today, the new Spanish government announced that Spain is ready to welcome the „shipwrecked persons just fighting for their rights“ in the port of Valencia. AEDH welcomes this act and hopes that it will set an example for all Member States. AEDH recommends this welcome to be unconditional, and that having done the main thing, i.e. save lives, the government of Pedro Sanchez stands out by offering dignified conditions of stay. We would also like this new government to put an end to the push-back operations of migrants coming to Ceuta and Melilla.

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