20. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Uganda: Hungern im „Brotkorb Afrikas“ · Kategorien: Afrika · Tags:

DW | 20.10.2017

Uganda ist bekannt als der „Brotkorb Afrikas“. Aber große Flüchtlingszahlen und Dürreperioden machen dem Land zu schaffen. Vor allem im Norden leiden viele Menschen unter Hunger.

Auf dem Weg in den Distrikt Arua im Norden Ugandas ist die Landschaft üppig grün. Seit Juni hat es ohne Unterbrechungen geregnet. Wer hier entlang fährt, würde kaum vermuten, dass viele Menschen in der Region nicht genug zu essen haben.

Doch gerade der Norden Ugandas steht vor gewaltigen Herausforderungen: Täglich kommen hier zwischen 300 und 500 Menschen an, die vor den anhaltenden Kämpfen im Nachbarland Südsudan fliehen. Inzwischen leben rund 1,3 Millionen Flüchtlinge in Uganda. Hier in Arua werden die Neuankömmlinge auf den Feldern angesiedelt. Es wurden bewusst keine Camps gebaut. Stattdessen bekommt jede Flüchtlingsfamilie ein Stück Land zugeteilt, auf dem sie leben und das sie bewirtschaften kann. Die Vertriebenen sollen in der Lage sein, sich selbst zu versorgen – das ist die Idee der ugandischen Regierung.

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20. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Studie: Familiennachzug zu Flüchtlingen viel geringer als bisher angenommen · Kategorien: Deutschland · Tags:

Migazin | 20.10.2017

Die Bundesregierung ging von einem starken Anstieg des Familiennachzugs zu Flüchtlingen aus, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ebenso. Aktuelle IAB-Berchnungen zeigen nun, die Zahlen werden weit unter den offiziellen Prognosen bleiben.

Die in Deutschland lebenden Flüchtlinge könnten einer Studie zufolge deutlich weniger Familienmitglieder nachholen als bisher angenommen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg veröffentlichte am Donnerstag Berechnungen, wonach bis Ende dieses Jahres 400.000 in Deutschland anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge nach der Genfer Konvention leben werden. Nur sie haben gegenwärtig ein Anrecht darauf, Familienangehörige nachziehen zu lassen. Der Studie zufolge geht es dabei um 100.000 bis 120.000 Ehepartner und minderjährige Kinder – und damit um weniger Menschen als vorausgesagt. Grund sei die Alters- und Familienstruktur der Flüchtlinge.

Die Bundesregierung war auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs davon ausgegangen, dass sich durch den Familiennachzug die Zahl der Flüchtlinge verdoppeln oder sogar verdreifachen könne. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rechnete mit etwas geringeren Zahlen, ging aber auch davon aus, dass jeder Flüchtling in etwa ein Familienmitglied nachholen könnte.

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20. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tensions rise on Aegean islands as migrants continue to arrive“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 19.10.2017

As dozens of migrants continue to land daily on the shores of eastern Aegean islands, and tensions rise in reception centers, local communities are becoming increasingly divided over growing migrant populations.

A total of 438 people arrived on the islands aboard smuggling boats from Turkey in the first three days of the week, with another 175 people arriving on the islet of Oinousses yesterday morning.

The latter were transferred to a center on nearby Chios which is very cramped with 1,600 people living in facilities designed to host 850.

The situation is worse on Samos, where a reception center designed to host 700 people is accommodating 2,850.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Ascienden a 98 los rescatados de tres pateras y buscan otra con 47 inmigrantes a bordo en Mar de Alborán · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

La Vanguardia | 19.10.2017

Efectivos de Salvamento Marítimo han rescatado en la tarde noche de este miércoles un total de 98 inmigrantes, entre ellas una niña de unos diez años y una mujer embarazada, ocupantes de tres pateras y continúa la búsqueda de una cuarta con 47 personas a bordo en el Mar de Alborán.

Efectivos de Salvamento Marítimo han rescatado en la tarde noche de este miércoles un total de 98 inmigrantes, entre ellas una niña de unos diez años y una mujer embarazada, ocupantes de tres pateras y continúa la búsqueda de una cuarta con 47 personas a bordo en el Mar de Alborán.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Keine Jamaika-Koalition mit Abschiebungen nach Afghanistan! · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags:

Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan | 19.10.2017

Auf die Grünen kommt es an!

Deutschland steht eine neue Bundesregierung bevor. Außer den Grünen hat sich keiner der möglichen Koalitionspartner gegen Abschiebungen ins Kriegsland Afghanistan ausgesprochen. Deshalb sind es nun die Grünen, auf die es ankommt, damit diese menschenunwürdige Politik endlich ein Ende findet!

Wahlversprechen dürfen nicht gebrochen werden, gerade nicht, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU will mit Entwicklungspolitik Druck auf Entwicklungsländer ausüben“ · Kategorien: Europa · Tags:

Migazin | 19.10.2017

Die EU will offenbar ihre Entwicklungs- und Handelspolitik verstärkt dazu nutzen, um Druck auf Entwicklungsländer auszuüben. Sie sollen ihre Migrationspolitik den Wünschen der EU entsprechend gestalten.

Der am Donnerstag beginnende EU-Gipfel will einem Entwurf der Abschlusserklärung zufolge die Abwehr illegaler Migration forcieren. „Alle relevanten EU-Politiken, Instrumente und Werkzeuge“ sollten als „Hebel“ für die Verhinderung illegaler Migration und die Rückführung irregulärer Migranten mobilisiert werden, heißt es in einem Entwurf, der dem Evangelischen Pressedienst in Brüssel vorliegt. Ausdrücklich als ein solcher Hebel wird der Bereich „Entwicklung und Handel“ genannt. Dies könnte sich auf Druck gegenüber den Entwicklungsländern beziehen, ihre Migrationspolitik entsprechend den Wünschen der EU zu gestalten.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Familiennachzug: „Familien lassen sich nicht so lange trennen“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Zeit Online | 18.10.2017

Es ist eine CSU-Forderung: den Familiennachzug etwa für Syrer länger zu verbieten. Das wäre inhuman und fördere die illegale Migration, sagt die Anwältin Gisela Seidler.

Interview: Rita Lauter

ZEIT ONLINE: Die CSU will Flüchtlingen, etwa Syrern, die hier kein Asyl, sondern nur sogenannten subsidiären Schutz bekommen haben, auch weiterhin verbieten, ihre Familien nachzuholen. Schließlich sollen sie irgendwann in ihre Heimat zurückgehen. Wie realistisch ist das?

Gisela Seidler: Die Erfahrung zeigt: Auch viele Menschen mit subsidiärem Schutzstatus bleiben letztlich für immer hier, wenn ihnen in ihrer Heimat Folter droht. Auch nach Ende eines Bürgerkriegs können die Menschen häufig nicht problemlos zurückkehren. Oft gibt es Folgebürgerkriege, die Regionen bleiben instabil – das sieht man im Irak. Mit dem Sturz von Saddam Hussein wurde die Anerkennung der Iraker als Flüchtlinge widerrufen, aber aufgrund der ständigen Instabilität hat man seit 2003 nur wenige Iraker abschieben können. Ob das in Syrien anders sein wird, wo noch so viele Rebellengruppen unterwegs sind und alles auf einen Sieg von Diktator Baschar al-Assad hinausläuft, ist offen.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugees relocated, others go to mainland“ · Kategorien: Frankreich, Griechenland · Tags: ,

Ekathimerini | 18.10.2017

A group of 234 refugees boarded a charter flight from Athens to Lyon, France on Wednesday as part of the European Union’s relocation program, while dozens more migrants, deemed to belong to vulnerable groups, were transferred by ferry from the islands of the Aegean to mainland Greece.

The group relocated to Lyon comprised 132 adults and 102 minors, 190 of them Syrian nationals and the remainder from Iraq and the Palestinian territories.

In comments made at Athens International Airport, which he visited to see off the refugees, Migration Minister Yiannis Mouzalas said that a total of 22,000 asylum seekers have been relocated from Greece to other European nations over the past year and a half, and that another 5,000 resettlements are pending

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arrivals surge on Greek islands despite EU-Turkey deal“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

EurActiv | 19.10.2017

With Turkey being one of the items on the agenda of the EU summit starting on Thursday (19 October), AFP is reporting that migrants are still coming to Greek islands despite the EU-Turkey deal to stem the arrival of refugees from Turkish territory.

Dozens of tents stud a hillside surrounded by olive trees, while children in flimsy sandals – the lucky ones wearing socks – play on mounds of stinking garbage as the sun rises on the Greek island of Samos.

Almost two years since more than a million migrants and refugees crossed into Europe, thousands are still living in squalor after risking their lives crossing the Aegean Sea.

“We arrived last night, 42 of us on a small boat,” said Naween Rahimi, an Afghan from Kabul, who is travelling with his wife.

“Some Chinese sold me a tent for 10 euros,” he said, adding that he had worked as an interpreter for the American military.

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19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die griechische Regierung und die Flüchtlingszahlen“ · Kategorien: Griechenland, Schengen Migration · Tags:

Telepolis | 18.10.2017

Wassilis Aswestopoulos

Tricksen sie – oder tricksen sie nicht?

Am Wochenende erregte ein Beitrag der Zeitung Die Welt über die Flüchtlingskrise Aufsehen. Die Reportage von Manuel Bewarder und Christoph B. Schiltz warf den griechischen Behörden offen Betrug bei den Flüchtlingszahlen vor. Dem Bericht zufolge würden gefälschte Zahlen über in Griechenland befindliche Flüchtlinge dabei helfen, einen Menschenschmuggel gen Deutschland zu überdecken.

Auch wenn zwischen Deutschland und Griechenland eine Reihe weiterer Staaten liegt, durch welche die Flüchtlinge Richtung Norden ziehen müssen, haben die Autoren einige Indizien für ihre gewagte These. Denn schließlich gibt es eine nicht erklärbare Diskrepanz zwischen den Flüchtlingsstatistiken der griechischen Regierung und denen des UN-Flüchtlingshochkommissariats hinsichtlich der im Land befindlichen Flüchtlinge und Immigranten.

Eine gewisse Übereinstimmung besteht lediglich hinsichtlich der Zahl der neu ins Land Kommenden. Hier stammen die Daten von den Polizeibehörden und der Frontex.

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