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Seit Wochen spitzen sich die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien des Regierungs- und des Oppositionslagers auf der Straße zu. Es gab bereits Verletzte und einen Toten. Mit Material aus geheimdienstlichen Abhöraktionen wird die Parteienkonfrontation geschürt. Die Menschenrechtlerin Sihem Bensedrine warnt die Kontrahenten davor, dass sie möglicherweise nur Marionetten in einem Spiel sind, das in einem Putsch enden könnte. Am 23.10.2012 ist das Militär im ganzen Lande vor den wichtigsten Institutionen aufgezogen.
Die sozialen Proteste, die seit der Revolution anhalten, werden von den Parteienauseinandersetzungen überschattet.
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Für die Freilassung des Koordinators des CMSM (Rat der subsaharischen MigrantInnen in Marokko) und das Ende der Repression gegen Mitglieder der MigrantInnenorganisationen in Marokko
Die unterzeichnenden Organisationen fordern die Freilassung des Koordinators des Rates der subsaharischen MigrantInnen in Marokko und die Einstellung des Verfahrens gegen ihn.
Sie prangern die Repression an, die sich seit einigen Tagen gegen die Verantwortlichen von MigrantInnenorganisationen in Marokko richtet.
Protest at the detention centre in Corinth reveals inhuman and degrading detention conditions
Published on October 22, 2012
The provisory detention centre for sans-papiers was opened about four months ago in an overnight action by the Ministry of Citizen Protection and Public Order. It is one of three mass detention centres – the others are located in Xanthi and in Komotini – which were set up by the new government in the summer to fit the thousand arrested sans-papiers captured during the Xenios Dias sweep operation. There have been repeated protests by the mayor of Corinth against the creation of this detention centre. He even reached the point to cut off the water supply.
Anti-Black Prejudices in Tunisia: Breaking Down Taboos
“Blacks are our brothers and friends. They are good luck charms for me, a source of blessing,’’ said Walid Ezzaraa, a Tunisian TV presenter, on Monday’s “Bila Moujamala” program.
Such a statement is perceived by some as treading the slippery slope of racial generalization, deeply ingrained in the Tunisian culture. A black is reduced to a good luck charm that blesses people when their paths cross.
Among the stereotypes foisted upon Tunisian blacks are their societal roles as evil repellents and talismans as well as their sexually potent, lazy, and unmotivated personality.
Der aktuelle Newsletter dreht sich zentral um die Frage des Eingreifens in Syrien. Dominic Johnson, Co-Leiter des Auslandsressorts bei der taz, vertrat am 16.10. in der taz die Ansicht, nur eine militärische Intervention könne das Morden in Syrien stoppen. Er sieht dadurch die Weltgemeinschaft in der Pflicht, schnellstens in Syrien zu intervenieren. Laut Johnson bleibt neben der derzeitigen Lethargie der Welt nur die Variante der militärischen Intervention. Seine Argumentation kann man hier nachlesen:
http://www.taz.de/Debatte-Syrien/!103663/
<http://www.taz.de/Debatte-Syrien/%21103663/>
Auch wenn die taz Medienpartner von Adopt a Revolution ist, können wir diese zugespitzte Positionierung nicht teilen. Daher hat Elias Perabo aus dem Adopt-Team am 19.10. einen Kommentar verfasst, der die Sichtweise von Adopt a Revolution wiedergibt. Weiterlesen »
Am 22.10.2012 um 07:30 Uhr morgens haben 50 Flüchtlinge und MigrantInnen versucht, den 6 Meter hohen EU-Zaun von Mellilla zu überwinden. Nur 5 von ihnen ist es gelungen, bis nach Melilla zu kommen.
http://www.elmundo.es/elmundo/2012/10/22/espana/1350901867.html
Im Stern (18.10.2012) ist eine ausführliche Fotoreportage über einen eritreischen Flüchtling, der aus Deutschland nach Italien abgeschoben wurde und inzwischen erneut in Deutschland ist. Kidane hatte sich im Dezember 2011 zunächst erfolgreich gegen seine Abschiebung aus Frankfurt gewehrt und war beim zweiten Versuch nach Rom abgeschoben worden. Ein Journalist und ein Fotograph haben ihn dort Anfang diesen Jahres besucht.
Der Artikel trägt den Titel „Der Fluch des Fingerabdrucks“ und ist was die Situation in Italien betrifft echt prima. Leider wird Kidanes Verfahren in Deutschland (heimliches „Remonstrationsverfahren“ des Bundesamtes bei gleichzeitigem Vorenthalten der Akteneinsicht) nicht richtig dargestellt. Aber um im allgemeinen Dublin II zu skandalisieren, taugt er sicher.
Hier steht ein pdf mit dem Artikel zum Download bereit:
Das Weltsozialforum 2013 wird vom 26. bis zum 30.03.2013 in Tunis stattfinden. Hier der Fahrplan der Vorbereitungen: (englisch / französisch unten)
Statement from the Maghrebian Social Forum’s Steering Committee about the next World Social Forum 2013, in Tunis
Oujda, the 7th of October 2012 / 20 Dhou Al-Qi’da 1433
The WSF 2013 will take place in Tunis from the 26th to the 30th of March. This decision, taken after several consultations among social movements from Tunisia and from the other
Maghrebian countries, is confirming and specifying the International Council’s decision taken in Paris (France) and iterated in Monastir (Tunisia) in July 2012. The public authorities have
been informed of this decision.