06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Saudi-Arabien: Deutsches neues Grenzregime aufgebaut · Kategorien: Deutschland, Golfstaaten · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Saudi-Arabien und Deutschland

Der Preis der Zusammenarbeit

Von Claudia von Salzen

Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. Das Projekt ist hoch umstritten.

Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Weiterlesen »

05. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Grenze Algerien-Marokko und kriminalisierte lokale Bevölkerung · Kategorien: Algerien, Marokko · Tags:

Quelle: Le Quotidien-Oran

Frontières algéro-marocaines : Pénible état des lieux

par Ghania Oukazi

De part la sensible situation géographique de la wilaya de Tlemcen, le ministre de l’Intérieur a écouté des représentants de la société civile qui lui demandent de régulariser des Algériens qui n’ont jamais eu d’acte de naissance. «Ils nous disent qu’ils ne sont ni Algériens ni Marocains, ils sont ballotés entre les deux pays, » affirment les intervenants. D’autres affirment que «la majorité des jeunes qui habitent sur la bande frontalière sont en prison parce que les autorités essaient de régler la question de la contrebande par la justice, ce qui est un mauvais moyen de lutte contre ce fléau, parce que ces jeunes, s’ils commettent des petits délits, au début, en faisant passer des carburants par exemple, ils deviennent, par la force des choses, des criminels trafiquants de cocaïne, on ne règle pas un problème aussi sensible par la prison, M. le ministre ». Weiterlesen »

04. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Auf dem Balkan droht ein humanitäres Drama“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • An der mazedonischen-griechischen Grenze spielen sich nahe des Dorfs Idomeni chaotische Szenen ab.
  • Flüchtlinge, die nicht aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak kommen, werden nicht mehr durchgelassen, obwohl dies gegen die Genfer Flüchtlingskonvention verstößt.
  • Auf der Suche nach Essen sind einem Bericht zufolge Flüchtlinge in Häuser in Idomeni eingedrungen.

Von Nadia Pantel

Die Sicherheitslage an der griechisch-mazedonischen Grenze ist inzwischen so angespannt, dass offizielle Hilfsorganisationen aufgehört haben, Flüchtlinge zu versorgen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat in der Nacht auf Donnerstag den Großteil seiner Mitarbeiter aus dem griechischen Grenzort Idomeni zurückgerufen. In Idomeni warten seit zwei Wochen 3000 Menschen darauf, nach Westeuropa weiterreisen zu können. Seit dem 19. November lässt Mazedonien nur noch Syrer, Afghanen und Iraker über seine Grenze. Alle anderen Flüchtenden, etwa zehn Prozent der in Mazedonien Ankommenden, gelten als „Wirtschaftsmigranten“.

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03. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtling stirbt an griechisch-mazedonischer Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: der Standard

Mann bekommt Stromschlag ab – Polizei setzt Tränengas gegen protestierende Flüchtlinge ein

Idomeni/Gevgelija – Inmitten der angespannten Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze ist ein Flüchtling durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Der vermutlich aus Marokko stammende Mann sei nahe der Grenze zu Mazedonien auf einen Eisenbahnwaggon gestiegen und dabei mit dem Kopf an eine Hochspannungsleitung gekommen, sagte der örtliche Polizeisprecher Petros Tanos.

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03. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Frontex to assist Greece with registration of migrants at its land border“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Frontex

Frontex agreed with Greece today to expand its activities to the country’s border with the Former Yugoslav Republic of Macedonia, where the agency will assist with registration of migrants. The deployment of additional officers will begin next week.

A joint field visit conducted by the Greek authorities and Frontex will take place as soon as possible in order to work out the technical details of the deployment.

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01. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Eingeklemmt zwischen Ackerland und Schienen“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: Zeit Online

Trotz Hungerstreiks und zugenähten Lippen: Mazedoniens Grenzer zeigen kein Erbarmen. Sie lassen nur noch Kriegsflüchtlinge weiter. Alle anderen sitzen in Idomeni fest.

Von Thomas Roser, Idomeni

Auf den Schienen im nordgriechischen Ort Idomeni kauernd, kann Khardga Magal sein Pech noch immer kaum fassen. Zwei Jahre arbeitete der Elektriker aus Udayapir in Nepal im irakischen Kirkuk, als er sich Mitte Oktober zum überhasteten Aufbruch aus der umkämpften Stadt entschied: „Die Bombardierungen und Explosionen waren kaum mehr zu ertragen. Ich wollte einfach weg.“

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27. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Clashes between migrants and police break out on the Greek-Macedonian border · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: The Telegraph

Hundreds of migrants and refugees tried to force their way past in an attempt to enter Macedonia

Violent clashes broke out on the Greek-Macedonian border when hundreds of migrants tried to force their way past the Macedonian police and army into Macedonia.

Migrants, angry at being stuck in Idomeni for weeks, threw rocks and bottles at the Macedonian police, and pulled apart the razor wire marking the border between Greece and Macedonia.

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24. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Verlassen im Niemandsland · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: Il Manifesto

Abbandonati nella terra di nessuno

Frontiera greco-macedone. Più di 2000 migranti bloccati al freddo dalle autorità di Skopje

Sono più di 2000 i migranti in attesa alla frontiera greco-macedone, in una terra di nessuno, perduta nelle lande sconfinate del nord della Grecia, di fianco al villaggio di Idomeni. E’ uno dei tanti snodi del «corridoio balcanico» che ha visto passare da inizio gennaio 600.000 uomini, donne e bambini. Sbarcati sulle isole i migranti sono obbligati a registrarsi nei centri di identificazione che si stanno trasformando in «hotspot», per poter comprare un biglietto per la nave che li porterà ad Atene. Dalla capitale greca, in autobus, raggiungono Idomeni, per poi continuare verso la Macedonia, in Serbia, Croazia ed Austria.

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24. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Stranded migrants sew mouths shut in protest against Balkan border controls“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Slowenien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Symbolic act comes as thousands of stranded people protest over Macedonia’s decision to block those not from Syria, Iraq or Afghanistan

Seven men have sewed their mouths shut and more than a thousand Iranians, Moroccans and Pakistanis have blocked a train line on the Greek-Macedonian border, in protest against a recent decision by some Balkan countries to block certain nationalities from heading towards northern Europe.

For the first time since hundreds of thousands of people began marching through the Balkans earlier this year, the Macedonian government began filtering them last week on the basis of their perceived need, and is now preventing access for those not from Syria, Iraq and Afghanistan. The move has led to fears of a migrant logjam in Greece and sparked fury among those trapped on the border.

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24. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Human Rights Watch: Türkei weist syrische Flüchtlinge ab“ · Kategorien: Griechenland, Syrien, Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

Die Türkei schickt Flüchtlinge nach Angaben von Menschenrechtlern in das Bürgerkriegsland Syrien zurück. Grenzsoldaten fingen die Schutzsuchenden ab – mit fatalen Folgen, erklärte Human Rights Watch.

Die Kritik wiegt schwer: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der Türkei vor, bereits seit Monaten Flüchtlinge aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien an der Grenze abzuweisen und sie so in die Hände von Schlepperbanden zu treiben.

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