Pas de politique migratoire sans respect absolu des droits humains | Amnesty International France.
[FFM] Lampedusa Solidemos am Flughafen und in der Innenstadt
Video: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2013/1017/
Monitor Nr. 653 vom 17.10.2013
Festung Europa
Die Schuld der EU-Grenzwächter
Bericht: Stephan Stuchlik, Olga Sviridenko, Kim Otto, Sandra Schmidt, Michael Richter
Georg Restle: „Es ist eines der größten Menschheitsverbrechen unserer Zeit, und doch nehmen wir es meistens nur achselzuckend zur Kenntnis.
Hunderte Leichen vor Lampedusa letzte Woche. Tausende tote Flüchtlinge in den Jahren zuvor. Europa macht die Schotten dicht, und keiner übernimmt die Schuld für das Massensterben von Menschen direkt vor unserer Haustür. Dabei tragen wir unmittelbar Mitverantwortung. Und das nicht nur, weil unser Asylrecht kaum jemandem eine Chance gibt. Sondern auch ganz konkret vor Ort über die europäische Grenzagentur Frontex, die fast immer mit dabei ist, wenn Flüchtlinge auf hoher See abgewiesen und ihrem Schicksal überlassen werden.“
Eritrean survivors of the Lampedusa tragedy remain in limbo
By Isabelle Merminod and Tim Baster
http://www.equaltimes.org/news/eritrean-survivors
“I knew he was in the boat.” Along with many other families of the victims, Mulue Medhine came to Lampedusa to search for a relative – his 20-year-old nephew.
He spoke quietly. He had just been in the Carabinieri’s office to be shown hundreds of photos of the dead.
Like many families, Medhine could not identify his relative from the terrible pictures of drowned young people. Speaking to Equal Times, he said, sadly: “Many of the coffins have no name.”
„[…] Intanto, continuano gli sbarchi nel canale di Sicilia. Sono 254 i migranti, tra cui 94 minori, arrivati all’alba nel porto di Siracusa. Erano stati soccorsi ieri pomeriggio a 150 miglia a sud est di Portopalo di Capo Passero Sr e trasbordati su tre motovedette della Capitaneria di Porto, una giunta da Siracusa, una da Pozzallo ed una da Catania. Si trovavano su peschereccio stracarico che stava imbarcando acqua. Gli extracomunitari si trovano per ora nello spiazzo antistante la dogana in attesa di essere trasportati in un centro di accoglienza. Al momento infatti le strutture adibite ad ospitarli sono al completo a causa degli sbarchi dei giorni scorsi. Probabilmente un primo gruppo di cento persone dovrebbe essere trasferito a Pozzallo . […]“
via La Stampa – Siracusa, sbarcati all’alba 254 migranti E la Boldrini va al funerale dei bambini
http://www.ilgiorno.it/lodi/cronaca/2013/10/20/968692-lampedusa-padre-copto-sorella.shtml
Lodi, 20 ottobre 2013 – Il numero assegnato alla sua bara, a Lampedusa, era il 72. Ma dentro c’erano i sogni e la vita, naufragati nel mar Mediterraneo, di Hagerawic Shishay, eritrea di 22 anni che stava tentando di raggiungere, in Italia, a Lodi, il fratello, padre Musie, prete copto della chiesa ortodossa eritrea Tewahdo.
Lampedusa-Opfer: Schnell verscharrt, ohne Blume, ohne Grabstein, ohne Feier, anonym, nur mit Nummern
La tragedia del 3 ottobre
Lampedusa, lunedì la cerimonia di Stato ma senza le bare
Ieri ne hanno sepolti 385. Sono le vittime del naufragio di Lampedusa del 3 ottobre. Senza un fiore. Senza una lapide. Senza una cerimonia come si deve. In attesa di un mezzo funerale di Stato, facile da promettere il primo giorno, quello dello sgomento, facilissimo da dimenticare – come hanno fatto Letta, Alfano, la Bonino – due settimane dopo.
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[…] Das Magazin „Monitor“ hat nun berichtet, dass EU-Grenzschützer Schiffe mit Migranten abdrängen – obwohl sie sie retten sollen.
[…] Frontex war nach einem Bericht des Fernsehmagazins „Monitor“ in den vergangenen Jahren an der Abdrängung von Flüchtlingen im Mittelmeerraum beteiligt. Der Leiter von Frontex, Ilkka Laitinen, habe erstmals eingeräumt, dass solche Aktionen vorkämen, berichtete das Magazin am Donnerstag vorab. […] Die Agentur Frontex mit Sitz in Warschau ist für den Schutz der EU-Außengrenzen zuständig. In der Praxis bedeutet das vor allem, die illegale Einwanderung über das Mittelmeer nach Italien, Malta, Spanien und Griechenland zu kontrollieren. Zu diesem Zweck dirigiert Frontex nationale Einsatzkräfte bei der Küstenüberwachung. […] Flüchtlingsboote werden zudem abgefangen und in die Gewässer afrikanischer Staaten eskortiert. Menschenrechtsorganisationen kritisieren immer wieder, dass die Beamten nicht prüfen, ob sich an Deck Schutzbedürftige befinden, die Anrecht auf Asyl hätten.Bei einem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa waren kürzlich mehr als 300 Flüchtlinge aus Afrika ums Leben gekommen. Die EU will nun Frontex in einer großangelegten Mission von der spanischen Küste bis nach Zypern einsetzen. […]“
via Drama von Lampedusa: EU-Grenzschutz drängt Flüchtlinge ab – International – Politik – Handelsblatt
Gedenkstunde anlässlich der Tragödie von Lampedusa
Die Tragödie von Lampedusa berührt uns alle. Hunderte Menschen aus Afrika, vor allem aus Eritrea, ertranken Anfang Oktober bei dem Versuch Europa zu erreichen.
Über alle Parteien hinweg hat dieses Unglück Betroffenheit ausgelöst.Wir wollen gemeinsam und würdevoll mit dieser Gedenkstunde der Toten gedenken und ihren Familien und Freunden unser Beileid und Mitgefühl zum Ausdruck bringen.
Hierzu laden wir Sie ein zu einer Gedenkstunde am
Samstag, 19. Oktober 2013, um 17 Uhr,
in die Ev. Kirchengemeinde Kapernaum, Seestr. 35
(U-Bahnhof Seestraße (U6).
Alle sind herzlich willkommen.
Eritreer aus Berlin
gemeinsam mit der Afrikanischen Community
der Ev. Kirchengemeinde Kapernaum
und mit Unterstützung des Projekts Lern- und Erinnerungsort
Afrikanisches Viertel des Amts für Weiterbildung und Kultur
Malte : 128 réfugiés sauvés par un navire militaire américain
Un navire militaire américain a secouru, à la demande de Malte, 128 immigrés qui se trouvaient en difficulté sur un canot pneumatique secoué par les vagues en Méditerranée, a indiqué jeudi un officier de la marine américaine.
Le San Antonio a été alerté mercredi après qu’un avion maltais a repéré le canot qui menaçait de chavirer.
„Nous avons transféré avec succès 128 hommes âgés de 20 à 30 ans du canot pneumatique sur le San Antonio“, a déclaré l’officier américain basé en Italie à l’AFP.
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