20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Das Geschäft mit der Not“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: Zeit Online

Betten werden knapp, Sicherheitsfirmen boomen, Handyanbieter verschenken SIM-Karten: Wer profitiert von der aktuellen Flüchtlingskrise – und mit welchen Mitteln?

Von Lukas Koschnitzke

Es war absehbar, dass sie kommen werden. Doch die Vielzahl der Flüchtlinge, die seit Monaten in Deutschland Hilfe sucht, überfordert Politik und ehrenamtliche Helfer. Alleine seit Anfang September sind 400.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Wie viele noch kommen werden, weiß niemand. Während die Politik über die Grenzen der deutschen Belastbarkeit streitet, gibt es aufseiten der Wirtschaft einige, die sich über immer mehr Flüchtlinge freuen: Sie verdienen die Milliarden, die Staat und Hilfsorganisationen für die Flüchtlinge ausgeben. Die große Anzahl ankommender Flüchtlinge wirkt für sie wie ein warmer Geldregen. ZEIT ONLINE stellt fünf Wirtschaftszweige vor, die von der aktuellen Situation profitieren.

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20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien will Flüchtlinge mit Armee stoppen!“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Slowenien, Türkei · Tags: ,

Quelle: FAZ [mit Video]

Der Flüchtlingsansturm auf Slowenien ist ungebrochen – jetzt erwägt die Regierung einen Einsatz der Armee, um der Lage an der Grenze Herr zu werden.

Angesichts des großen Andrangs von Flüchtlingen in Slowenien erwägt die Regierung einen Einsatz der Armee. „Der Zustrom von Flüchtlingen in den vergangenen drei Tagen hat alle beherrschbaren Möglichkeiten überschritten“, teilte die Regierung nach einer nächtlichen Dringlichkeitssitzung mit. Deshalb solle das Parlament um Zustimmung gebeten werden, dass der Armee „unter sehr speziellen Umständen zusätzliche Aufgaben erteilt werden“.

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20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge schutzlos unterwegs: „Das ist unmenschlich“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: ARD Tagesschau

Kälte, Regen, Schlamm: Die Menschen auf der Westbalkan-Route sind dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Und sie sind enttäuscht: „Wir haben alles verloren. Wir brauchen Europa“, sagt einer der Flüchtlinge.

Von Stephan Ozsváth, ARD-Hörfunkstudio Wien.

Es sind Hunderte, die die Züge in Gevgelija besteigen. Der Ort in Mazedonien liegt an der Grenze zu Griechenland. Am Wochenende sind mehr als 20.000 Flüchtlinge hier angekommen. Am Sonntag war die Rekordmarke mit 13.000 Flüchtlingen erreicht, erzählt Alexandra Krause vom UN-Flüchtlingshilfswerk.

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20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Migrant Suffocations in Truck Near Hungary Reveal Tactics of Smugglers“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Ungarn · Tags:

Quelle: New York Times

By DAVID D. KIRKPATRICK

NICKELSDORF, Austria — Austrian police officers found pungent fluid dripping from the back door of a meat truck that had been abandoned on a highway near the Hungarian border. Counting the tangled and decomposing bodies inside took the authorities more than a day.

Seventy-one migrants, four of them children, suffocated within about 90 minutes after they squeezed into the truck’s airless refrigeration chamber more than 24 hours earlier, investigators concluded.

The discovery, on Aug. 27, riveted attention on the human tidal wave of migrants crashing into Europe. It raised questions about both the cruelty of the smugglers and the desperation of their clients.

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20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Türkei – ein sicheres Herkunftsland?“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags:

Quelle: Telepolis

von Elke Dangeleit

Um den Flüchtlingsstrom nach Deutschland und der EU zu begrenzen, werden Menschenrechtskonventionen missachtet

Nach Merkels Treffen mit Erdogan und Ministerpräsident Davutoglu ist es schon beschämend, wie die deutsche Presse ins Horn von Merkel und Erdogan bläst: Verständnis für Merkels Probleme, in Deutschland Flüchtlingen eine halbwegs menschenwürdige Aufnahme zu ermöglichen, bei einer einerseits lahmen, überforderten, weil an die Wand gesparten Verwaltungsstruktur und den Flüchtlingsgegnern im Land andererseits. Verständnis dafür, dass die Türkei – Menschenrechtsverletzungen hin oder her – das Land ist, dass vermeintlich die Massen von der Migration nach Europa abhalten könnte. Blind dafür, dass man die Symptome in Syrien bekämpfen muss, will man weitere massenhafte Migrationsströme verhindern.

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20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Open-Border-Kongress · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: 3sat

  • Die Münchner Kammerspiele haben vom 16. bis zum 18. Oktober 2015 eine Kunstaktion mit Flüchtlingen veranstaltet. Der „Open Border Kongress“ sollte für offene Grenzen werben.

siehe auch: 3sat

  • Kulturzeit-Gespräch mit Matthias Lilienthal
20. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Asylpolitik: Verteilung der Flüchtlinge in der EU droht zu scheitern“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Spiegel Online

160.000 Flüchtlinge wollten die EU-Staaten untereinander verteilen. Doch der Plan stockt: Bislang wurden genau 19 Menschen in ein anderes Land gebracht. Viele Flüchtlinge ziehen auf eigene Faust weiter – Richtung Deutschland.

Die geplante Verteilung von 160.000 Flüchtlingen innerhalb der EU könnte scheitern. Davor warnt der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn nach einem Besuch in Griechenland im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

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19. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute: Zäune halten Flüchtlinge nicht auf“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Serbien, Slowenien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Ungarn, Bulgarien und Griechenland setzen auf Grenzzäune zur Abschreckung. Auch die deutsche Polizei denkt darüber nach. Doch Abschottung wird nicht funktionieren.

Von Thomas Roser, Belgrad

Am Wochenende war es Rainer Wendt, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, der das Allheilmittel für die Flüchtlingskrise präsentierte. Die „Notbremse“ müsse gezogen werden, sagte er in der Welt am Sonntag und plädierte für einen Grenzzaun zu Österreich, um Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland aufzuhalten. Die zu erwartende Kettenreaktion – eine europäische Selbsteinzäunung – hält er für wünschenswert. „Genau diesen Effekt brauchen wir.“

Immer mehr ratlose Amtsträger sehen im sich selbst abzäunenden Europa eine Lösung, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Dabei zeigt ein Blick in die Länder Südosteuropas, dass in den vergangenen drei Jahren Grenzzäune die ankommenden Flüchtlinge zwar umleiten, aber keineswegs stoppen können. Neue Zäune entlang der Balkanroute haben bislang keine Folgen auf den Andrang der Flüchtlinge gehabt – im Gegenteil: Die Flüchtlingszahlen klettern auf immer neue Rekordhöhen.

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19. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Thousands of refugees rush into Croatia after days in ’no man’s land'“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien, Slowenien

Quelle: The Guardian

Between 2,000 and 3,000 people who had been stranded in dangerous conditions have been allowed to enter Croatia

Thousands of refugees trying to make their way to western Europe have rushed over Serbia’s border to Croatia after they were stranded for days in dangerous and deteriorating conditions.

The United Nations refugee agency said that between 2,000 and 3,000 people who had been stuck in a virtual no man’s land for days had been allowed to enter Croatia, a move that is likely to put more strain on neighbouring Slovenia, which has already said it can only cope with 2,500 arrivals per day.

“Without any announcement, the borders opened. When the borders opened, everybody rushed,” said Melita Sunjic, a spokeswoman for the UN high commissioner for refugees (UNHCR). “The last person to go was a young boy without a leg, and we helped him cross in a wheelchair.”

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19. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute: Kroatien und Slowenien streiten über Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Österreich, Slowenien

Quelle: Spiegel Online

Die Route über den Balkan wird für Flüchtlinge beschwerlicher – jetzt hat auch Slowenien seine Grenzen dicht gemacht und Migranten gewaltsam an der Einreise gehindert. Tausende harren im Dauerregen an der Grenze zu Kroatien aus.

Tausende Flüchtlinge, darunter viele Frauen und Kinder, campieren in Kälte und Regen an der kroatisch-slowenischen Grenze. Sie versuchten, sich mit Decken und Planen vor dem Dauerregen zu schützen und zündeten kleine Feuer an, um sich zu wärmen. Die slowenische Polizei verwehrt ihnen den Grenzübertritt und hindert die Menschen gewaltsam an der Weiterreise nach Österreich und nach Deutschland. Sloweniens Aufnahmekapazitäten seien erschöpft, erklärte die Polizei zur Begründung in Ljubljana.

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