10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Über 700 Kinder seit Anfang Januar 2015 auf der Flucht gestorben · Kategorien: Griechenland, Italien, Libyen, Mittelmeer, Türkei · Tags: , ,

Quelle: Il Fatto Quotidiano

Profughi, Fondazione Migrantes: “Oltre 700 bambini morti dall’inizio del 2015″

Le vittime dei naufragi sono più che raddoppiate nel 2015 rispetto al 2014: da 1600 a oltre 3200 mentre da gennaio oltre 20.000 persone sono state trasferite nel Centro di accoglienza di Lampedusa

Oltre 700 bambini che tentavano di raggiungere l’Europa hanno perso la vita nelle acque del Mediterraneo dall’inizio dell’anno: è la denuncia del Direttore Generale della Fondazione Migrantes, Monsignor Gian Carlo Perego. In generale le vittime dei continui naufragi sono più che raddoppiate nel 2015 rispetto al 2014: da 1600 a oltre 3200. “L’Europa che trova sempre risorse per bombardare, non trova risorse per salvare vittime innocenti” sottolinea monsignor Perego. “L’operazione europea Triton non ha saputo rafforzare il salvataggio in mare delle vite umane rispetto all’operazione italiana Mare Nostrum: una vergogna che pesa sulla coscienza europea”.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Das Migrationsrecht ausbauen“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: taz

Klimavertreibung hat viele Ursachen, sagt Walter Kälin. Er will einen besseren Schutz für Menschen, die wegen Naturkatastrophen fliehen.

Das Interview führte Jonas Seufert

taz: Herr Kälin, in Deutschland bezeichnen wir Menschen, die aufgrund des Klimawandels vertrieben werden gerne als „Klimaflüchtlinge“. Ist das eigentlich ein treffender Begriff?

Walter Kälin: Ganz und gar nicht. Im Kern des Flüchtlingsbegriffes steckt die Idee der Verfolgung und Gewalt – Menschen wenden sich gegen Menschen. Bei Klimavertriebenen trifft das nicht zu. Vertreibung im Zusammenhang mit dem Klimawandel hat immer viele Ursachen.

Was heißt das genau?

Ein Beispiel: 2010 gab es in Haiti ein Erdbeben, einige Monate später in Chile. Beide Beben waren in etwa gleich stark – mehr als sieben auf der Richterskala. In Haiti gab es bis zu 200.000 Tote, in Chile 570. Der Unterschied war nicht die Naturgewalt selbst, sondern inwiefern die Länder vorbereitet und angepasst waren. Das Gleiche gilt auch für das Klima und wetterbezogene Katastrophen.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Außenminister Steinmeier sagt Tunesien 20 Mio. Euro für Grenzsicherung zu · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

Quelle: Auswärtiges Amt

Nach dem heutigen (09.12.) Treffen mit seinem tunesischen Amtskollegen Taieb Baccouche im Auswärtigen Amt sagte Außenminister Steinmeier:

„Tunesien steht im Visier eines Terrors, der vor keiner Gewalttat zurückschreckt und dessen Ziel es ist, die junge tunesische Demokratie zu destabilisieren und den Menschen seine fanatische Ideologie aufzuzwingen. Es muss auch in unserem eigenen Interesse sein, Tunesien gegen diese Bedrohung den Rücken zu stärken und eine weitere Krise in unserer Nachbarschaft zu verhindern.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Union fordert europäische Grenzschutzpolizei“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

CDU-Fraktionschef Volker Kauder hat sich für eine EU-Grenzschutzpolizei ausgesprochen. Der SPD warf er widersprüchliches Handeln in der Flüchtlingspolitik vor.

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat sich für die schnelle Bildung einer europäischen Grenzschutzpolizei ausgesprochen. Ferner schlägt er vor, einen EU-Kommissar für Außengrenzen einzusetzen. „Europa muss bereit sein, angesichts der Flüchtlingsbewegung die Weichen völlig neu zu stellen“, sagte der CDU-Politiker. „Die Nationalstaaten sollten in dieser Hinsicht ihre Souveränitätsrechte ganz oder zumindest teilweise abtreten.“

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Tripolis: Massenabschiebungen im Auftrag der EU · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Quelle: Il Giornale

Così il governo islamico tratta i migranti in Libia

Ogni giorno a Tripoli vengono fermati migranti in viaggio verso l’Italia: „Stiamo facendo il lavoro sporco al posto vostro!“

Marco Maisano

Incontriamo il primo gruppo di immigrati al porto di Tripoli: sono stati intercettati nella notte, ci dicono, a largo delle coste di Garabulli, a poche decine di chilometri fuori dalla capitale.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtende in Griechenland: Polizei räumt Camp Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: taz

Mit rücksichtsloser Gewalt ging die Polizei an der mazedonisch-griechischen Grenze vor. In Bussen werden Flüchtlinge nach Athen gebracht.

Am Mittwochmorgen hat die Polizei mit der Räumung des Flüchtlingslagers in Idomeni begonnen. In dem Camp an der mazedonisch-griechischen Grenze hatten sich seit Wochen Tausende Menschen angesammelt, die über die „Balkanroute“ nach Westeuropa gelangen wollten. Sie steckten dort fest, weil Mazedonien Mitte November die Grenze für all jene geschlossen hat, die nicht aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak kommen. Jetzt sollen die Menschen mit Bussen nach Athen gebracht werden.

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Migration als soziale Bewegung. Vier Thesen · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps · Tags: ,

Quelle: Materialien für einen neuen Antiimperialismus

Arbeitspapier aus dem Jahr 1998

1. Migration als soziale Bewegung

„Kommunismus nennen wir die reale soziale Bewegung, welche die gegenwärtigen Zustände aufhebt“.
Marx gegen die Utopisten und gegen die Vordenker einer neuen Ordnung: Aufhebung der Klassengesellschaft durch reale soziale Bewegung.

Was ist eine soziale Bewegung? Die Zeiten sind längst vorüber, daß eine Partei darüber entschied, was als soziale Bewegung zu gelten habe. Wer sich als Intellektueller, oder in der Situation eines privilegierten weißen Manns, aber auch als weiße Frau, der Aufhebung der transnationalen Ausbeutung mit ihrer mörderischen Ungerechtigkeit zuordnen will, sollte sich diese Frage stellen.

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für UNHCR: Studie über syrische Flüchtlinge in Griechenland veröffentlicht · Kategorien: Griechenland, Syrien · Tags: ,

Quelle: UNO-Flüchtlingshilfe

Die Überquerung des Mittelmeeres ist gefährlich, das Risiko zu Ertrinken ist groß. Trotzdem kommen die Flüchtlinge jeden Tag mit kleinen Schlauchbooten an den Küsten Griechenlands an. 800.000 waren es allein 2015. UNHCR veröffentlicht die Ergebnisse einer Befragung unter mehr als 1.200 syrischen Flüchtlingen, die zwischen April und September nach Griechenland flüchteten.

Es fliehen die Jungen und gut Ausgebildeten

Die meisten fliehen vor dem Konflikt in Syrien. Es sind die Jungen, die gut Ausgebildeten, die Hoffnung des Landes: Der Großteil ist jünger als 35 Jahre und hat einen höheren Schulabschluss oder sogar eine Universitätsausbildung.

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Europe talks tough on migrant strategies“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien · Tags: ,

Quelle: Reuters

  • France, Germany call for EU to take over borders
  • Measure reflects mounting frustration with Greece
  • EU executive to present border guard plan on Dec. 15
  • EU leaders to tackle migration at summit on Dec. 17

By Alastair Macdonald

BRUSSELS, Dec 8 (Reuters) – Germany and France have proposed giving an EU border force the power — in theory at least — to patrol Greece’s frontiers uninvited by Athens in the latest sign of hardening attitudes towards solving Europe’s migration crisis.

The proposal, in a letter sent last week to the EU executive in Brussels and seen by Reuters on Tuesday, would in principle apply to any member state, not just Greece. But it is driven by frustration that Greek failure to control large numbers arriving by sea is putting the EU’s open-borders Schengen zone at risk.

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper sind wieder im Geschäft“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: medico international

Interview mit medico-Pressereferent Bernd Eichner über die Flüchtlingssituation an der griechisch-mazedonischen Grenze

Wie ist die aktuelle Situation in Idomeni?

Bernd Eichner: Das Camp der Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze ist ein Elendslager. In den nächsten Stunden soll es geräumt werden. Gestern waren wir noch im Camp und haben mit unseren Kollegen, die mit dem Moving-Europe–Bus seit mehreren Tagen dort sind, gesprochen. Heute ist alles auf drei Kilometer abgesperrt, weil man das ganze Lager auflösen will. Mehrere Tausend Menschen haben hier ausgeharrt, in der Hoffnung doch noch über die Grenze zu kommen.

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