24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hunderte Flüchtlinge blockieren Autobahn bei Idomeni“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Unweit des griechischen Camps haben 500 Flüchtlinge eine Autobahn blockiert. Sie legten sich vor Lastwagen und forderten die Öffnung der sogenannten Balkanroute.

Etwa 500 Flüchtlinge haben im Norden Griechenlands eine Autobahn gesperrt, die von Thessaloniki zur mazedonischen Grenze führt. Sie bauten auf der Fahrbahn Zelte auf und hinderten Autos und Lastwagen daran, weiterzufahren. Sie fordern, dass die Europäischen Staaten entlang der sogenannten Balkanroute ihre Grenzen wieder öffnen.

Im griechischen Fernsehen war zu sehen, wie sie riefen: „Öffnet die Grenzen. Wir wollen hier weg.“ Mehrere Flüchtlinge legten sich vor die Fahrzeuge. Sie kamen aus dem Camp nahe Idomeni. Dort hatten zuvor einige Menschen die Essensausgabe gestört, um gegen die Situation im Lager zu protestieren. „Wenn wir hier nicht wegkommen, dann wollen wir alle sterben“, sagte eine Frau, die das Essen verweigerte.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugee crisis: key aid agencies refuse any role in ‚mass expulsion'“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: The Guardian

UNHCR and Médecins Sans Frontières say they will not be involved with EU-Turkey deal to send people back from Greece

A triple blow has been dealt to the EU-Turkey migration deal after five leading aid groups refused to work with Brussels on its implementation, a Turkish diplomat ruled out changing Turkish legislation to make the deal more palatable to rights campaigners, and a senior Greek official said nobody knew how the agreement was supposed to work.

The UN refugee agency said it was suspending most of its activities in refugee centres on the Greek islands because they were now being used as detention facilities for people due to be sent back to Turkey.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Viele der Geflüchteten versorgen sich selbst“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: konkret 4/2016

An der griechisch-mazedonischen Grenze endet für die meisten Menschen,die über Griechenland nach Europa gekommen sind, die Flucht in einem provisorischen Zeltlager nahe der griechischen Stadt Idomeni. konkret sprach über die dramatische Lage im Camp und die europäische Abschottungspolitik mit Adrienne Homberger von der Initiative Moving Europe, die derzeit an der Grenze zu Mazedonien Flüchtlinge unterstützt.

23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Die letzte Hand“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: taz

LESBOS taz | Amir F. aus Pakistan kommt jeden Morgen zu mir ans Kleidungszelt. Seit zwei Monaten lebt er in einem der weißen Zelte. Der durchtrainierte 19-Jährige hält meist einen Becher Tee in der linken Hand und trägt eine graue Mütze mit dem Namensaufdruck seines Idols, des Wrestlers John Cena. Meist bittet er um ein neues T–Shirt oder eine Hose, fast immer verlässt er das Zelt, ohne beides erhalten zu haben, aber trotzdem nie schlecht gelaunt.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Es ist uns keine Ehre“ · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

20 Jahre Medibüro Berlin – Ein Anlass zum Streiten und zum Feiern

Das „Medibüro – Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller Migrant*innen“ – ehemals Büro für medizinische Flüchtlingshilfe – feiert Jubiläum.

Seit 20 Jahren setzen wir uns für die medizinische Versorgung aller Menschen unabhängig vom Aufenthaltsstatus ein. Bei der praktischen Unterstützung von Migrant*innen und bei unserer politischen Arbeit haben wir langen Atem bewiesen. Ein Grund zum Feiern!

20 Jahre Medibüro ist aber auch ein Grund für Kritik an den Zuständen und einen selbstkritischen Rückblick. Es ist uns nicht gelungen, unser Projekt überflüssig zu machen. Stattdessen ist ehrenamtliches Engagement im Kontext der aktuellen Flüchtlingspolitik noch unersetzlicher geworden. Wir fordern gleiche Rechte für alle. Gleichzeitig organisieren wir medizinische Versorgung auf Umwegen – übernehmen letztlich staatliche Aufgaben. Ein Grund zum Streiten!

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitslose Helfer auf Chios hadern mit Türkei-Abkommen“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: derStandard

Hotspot auf der Ägäis-Insel bereits ausgelastet – Flüchtlinge nun unter Polizeikontrolle

von Markus Bernath

Daniel Rivas hat keine Kunden mehr. Statt der rund 850, die zuletzt jeden Tag kamen, tauchen nur noch 28 vor seinem Klapptisch auf: die Letzten, die nach der großen Räumung auf Chios am vergangenen Wochenende im Lager zurückgeblieben sind, also die Kranken oder die ohne Geld für das Fährticket.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge machen auch Marokko selbstbewusster“ · Kategorien: Marokko, Sahara

Quelle: Telepolis

Das autokratische Königreich lässt wie die Türkei die Muskeln spielen und wirft sogar Mitarbeiter der UN-Friedensmission aus dem Land


Ralf Streck

Marokko weiß, dass die EU-Flüchtlingspolitik das Land in eine neue Lage bringt, da mit dem Türkei-Deal davon ausgegangen wird, dass die Bedeutung Marokkos durch Verschiebung von Fluchtrouten bei der Abschottung zunimmt. Auch die neuen Terroranschläge in Brüssel werden das Selbstbewusstsein des Landes steigern, da es auch in die Bekämpfung islamistischen Terrors eingebunden ist.

Dass Marokko seine Interessen immer offener vertritt, zeigte sich kürzlich sehr deutlich. Mit dem IKEA-Boykott zwang es sogar Schweden in die Knie. Denn das nordeuropäische Land erkannte die Demokratische Arabische Republik Sahara (DARS) doch nicht wie geplant als erstes EU-Land an. Dagegen hatte sich Marokko gestemmt, das die Westsahara seit 1975 völkerrechtswidrig besetzt hält.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Vogel: „Der Zustand der Boote ist katastrophal“ · Kategorien: Alarm Phone, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: DW

Als Rettungskoordinator und Kapitän der MS Aquarius hat Klaus Vogel drei Monate lang im Mittelmeer Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Der DW gibt er Einblicke in diese hochdramatische Arbeit.

DW: Herr Vogel, Sie waren mit Ihrem Team vom Januar bis März dieses Jahres im Mittelmeer zwischen Italien und Libyen unterwegs und haben 193 Menschen gerettet. Welche Erfahrungen haben Sie während dieser Zeit gemacht?

Klaus Vogel: Äußerlich laufen die Rettungsaktion sehr ruhig und absehbar ab. Irgendwann sieht man ein Schlauchboot auf See treiben. Es sind riesige Schlauchboote mit bis zu 120 Menschen drauf. Dann setzen wir unser eigenes Rettungsboot aus und fahren mit einem kleinen Team und Rettungswesten dorthin. Die Menschen in diesen Booten haben zu diesem Zeitpunkt meist erkannt, dass sie sich in höchster Lebensgefahr befinden. Die Begegnung mit diesen Menschen in solchen Momenten ist erschütternd. Dann geht es nur noch darum, sie zu retten. Das muss man kontrolliert und koordiniert tun. Auf den Fotos sieht das meist sehr ruhig aus. Aber es geht ja auch darum, die Menschen zu beruhigen. Man muss sehen, dass niemand in Panik gerät und alle heil an Bord kommen. Das ist schon eine große Herausforderung.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Meglio morire del rimpatrio“: due profughi si danno fuoco a Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Il Giornale

„Meglio morire che tornare indietro“. Così due profughi siriani si sono dati fuoco oggi nel campo greco di Idomeni, al confine con la Macedonia, in segno di protesta per la chiusura della rotta balcanica.

„Siamo disposti a morire qui piuttosto che tornare indietro“, avrebbero detto i due migranti prima di darsi fuoco. Subito soccorsi, i due sono stati portati in un ospedale della zona. A Idomeni sono in corso oggi varie proteste da parte delle migliaia di migranti e profughi bloccati da settimane dopo la chiusura delle frontiere lungo tutta la rotta balcanica.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlinge erreichen Italiens Inseln“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer

Quelle: ARD Tagesschau

Von Libyen nach Lampedusa: Zehntausende Flüchtlinge kamen über die Mittelmeerstrecke nach Europa, bevor die Balkanroute zum bevorzugten Fluchtweg wurde. Jetzt erreichen wieder mehr Menschen Lampedusa – aber wohl nicht wegen der blockierten Balkanroute.

Von Tilmann Kleinjung, ARD-Hörfunkstudio Rom

Am Wochenende mussten Tausende Flüchtlinge im Kanal von Sizilien aus Seenot gerettet werden. Auch die Bundeswehr-Fregatte „Ludwigshafen“ war an einem Rettungseinsatz beteiligt, bei dem allein 800 Menschen von völlig überladenen und sinkenden Booten geholt wurden. Zwei Holzboote, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr, seien anschließend „als Hindernisse für die Schifffahrt klassifiziert“ und völkerrechtskonform versenkt worden. Damit will die Marine sicherstellen, dass Schlepper die Schiffe nicht erneut für Überfahrten nutzen können.

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