01. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „16000 Asylbewerber abgeschoben“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Frankfurter Rundschau

Im Jahr 2016 sind bislang 16000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben worden.

Rund 16.000 abgelehnte Asylbewerber sind in diesem Jahr bereits aus Deutschland in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden. Dies geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums mit Stand Ende Juli hervor, die Ressortchef Thomas de Maiziere am Mittwoch im Kabinett vorstellte. Im gesamten Vorjahr waren es knapp 21.000 Abschiebungen.

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01. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Afghanische Flüchtlinge sind Pakistans Sündenböcke“ · Kategorien: Afghanistan

Quelle: Telepolis

Die drei Millionen Flüchtlinge, die teils schon Jahrzehnte in Pakistan leben, sind zahlreichen Repressalien ausgesetzt

Emran Feroz

Seit Jahrzehnten gehört Pakistan zu den Fluchtländern von Afghanen. Mittlerweile leben im Land fast drei Millionen afghanische Flüchtlinge. Da Islamabad jedoch seit jeher im Nachbarland zündelt, ist eine solche Entwicklung alles andere als verwunderlich. Doch anstatt diesbezüglich Einsicht zu zeigen, sind die geflüchteten Menschen aus Afghanistan zahlreichen Repressalien ausgesetzt.

Nachdem etwa pakistanische Taliban-Kämpfer im Dezember 2014 in Peschawar eine Schule angegriffen und dabei 132 Kinder ermordeten haben, kündigte die Regierung in Islamabad harte Maßnahmen an. Da Gerüchten zufolge auch Afghanen an dem Angriff beteiligt waren, mussten vor allem afghanische Flüchtlinge dafür büßen.

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01. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Afghanistan wird vergessen“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland

Quelle: Zeit Online

Wie steht es um den Hindukusch? Kaum ein Deutscher wird die Frage genau beantworten können. Das ist beschämend, denn die Situation im Land hat viel mit uns zu tun.

Eine Kolumne von Ulrich Ladurner

Wenn ein Attentäter in Kabul Dutzende Menschen tötet, wenn eine amerikanische Drohne einen Führer der Taliban trifft, wenn die afghanische Armee sich harte Kämpfe mit den Taliban liefert, dann flackert Afghanistan über den täglichen Nachrichtenstrom kurz auf, man vernimmt ein Grollen wie von einem fernen Gewitter. Schnell zieht es vorbei. Schnell ist es wieder still.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ausgeweitete EU-Mission „Sophia“ startet im Mittelmeer“ · Kategorien: Europa, Libyen · Tags:

Quelle: DW

Bisher ist die Aufgabe der EU-Marineoperation, zwischen Libyen und Italien Schlepper zu bekämpfen und Flüchtlinge zu retten. Ab sofort kommen neue Aufgaben auf die Soldaten mehrerer europäischer Staaten zu.

Die EU-Mitgliedstaaten gaben in Brüssel abschließend grünes Licht, dass die Marinemission „Sophia“ auch gegen Waffenschmuggler vorgehen und Personal der libyschen Küstenwache und Marine ausbilden kann. Nach Angaben des EU-Rates kann der Einsatz damit sofort unter dem neuen Mandat tätig werden.

Von einer Ausbildung der libyschen Küstenwache erhofft sich die Europäische Union vor allem eine Eindämmung der illegalen Einwanderung aus Afrika. Im besten Fall sollen die Boote an den libyschen Küsten gar nicht erst in See stechen. Allein in diesem Jahr kamen bereits mehr 100.000 Menschen über die zentrale Mittelmeerroute von Libyen nach Italien illegal nach Europa.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Dänemark: „Regierung will Asylrecht weiter verschärfen“ · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Gut 21.000 Menschen haben 2015 in Dänemark Asyl beantragt. Jetzt plant die Regierung, Asylbewerber in Krisen an der Grenze abzuweisen und spricht von einer Notbremse.

Die dänische Regierung will erneut ihre Asylgesetze verschärfen und die Grenzübergänge im Ernstfall dicht machen können. Das gab Integrationsministerin Inger Støjberg bei der Vorstellung eines Reformpaketes bekannt, das bis 2025 umgesetzt werden soll. „Es wird eine Notbremse eingeführt, die es möglich macht, Asylbewerber in Krisensituationen an der Grenze abzuweisen“, sagte sie. Als Beispiel für eine solche Situation nannte Støjberg die Lage im Herbst vergangenen Jahres, als Tausende Flüchtlinge aus Deutschland über die Autobahn nach Dänemark gelaufen sind. In Zukunft soll die Polizei sie am Eintritt hindern dürfen.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrationsforscher: „Menschen, die im Mittelmeer sterben, sehen wir nicht“ · Kategorien: Europa, Hintergrund, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: DW

Mehr als 3000 Menschen sind dieses Jahr schon im Mittelmeer ertrunken. Migrationsforscher Serhat Karakayali sagt im DW-Interview, warum Europa das hinnimmt, wie man Not lindern und zugleich viel Geld sparen kann.

DW: Die EU-Grenzschutzagentur Frontex warnt, bei insgesamt sinkenden Flüchtlingszahlen würden mehr Menschen versuchen, über das zentrale Mittelmeer – vor allem aus Libyen – nach Europa zu gelangen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) zählt immer mehr Tote. Was passiert gerade im zentralen Mittelmeer?

Karakayali: Die Menschen suchen den Weg über das Mittelmeer, weil ungefährlichere Routen blockiert sind. Sie nehmen gefährlichere Wege, da hier der Grenzschutz der EU nicht lückenlos funktioniert. Es gibt eigentlich keine rechtliche Grundlage, die Menschen auf hoher See zurückzudrängen.
Es gibt aber den Verdacht, dass die von Frontex koordinierten Einsätze gegen die Schmuggler in Wirklichkeit dazu dienen, die Boote mit Flüchtlingen an die nordafrikanischen Küsten zurückzudrängen.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechische Inseln sind wie ein Gefängnis · Kategorien: Griechenland

Quelle: nrc.nl

De Griekse eilanden zijn als een gevangenis

Vluchtelingencrisis Het aantal migranten dat aankomt in Griekenland stijgt weer. Op Samos wachten honderden tot ze verder kunnen.

Marloes de Koning

Mohamed Fares (21) peutert een schelp van de kade in Vathy, de hoofdstad van het Griekse eiland Samos. Het schaaldier is aas. Het gaat aan een nylondraad terug het water in tussen de aangemeerde vissersbootjes. Van wat Fares vangt, maakt zijn vrouw in het kamp een maal. Hij heeft al een baarsje van twintig centimeter. Met een vies gezicht:

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Politologin plädiert für eigene Städte für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Österreich · Tags:

Quelle: kurier.at

Bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach fand eine interessante Diskussion mit außergewöhnlichen Ansätzen zur Flüchtlings- und Migrationsthematik statt.

Die EU habe ein „hässliches Abkommen mit der Türkei“ unterzeichnet; Frankreich und die Staaten in Osteuropa sind in der Flüchtlingsfrage nicht kooperativ; „Europa ist in keinem guten Zustand.“

Die deutsche Politologin Ulrike Guerot sparte in ihrer Grundsatzrede bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach nicht mit provokanten Aussagen. Sie seien als Anregung zur Diskussion über „Migration – Chance und Herausforderung“ gedacht, wie sie erklärte.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erneut 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Innerhalb von zwei Tagen hat die italienische Küstenwache rund 10.000 Menschen von zumeist überfüllten Booten im Mittelmeer in Sicherheit gebracht.

Die italienische Küstenwache hat am Dienstag etwa 3000 Migranten von zumeist überfüllten Booten im Mittelmeer gerettet. In der Straße von Sizilien habe es rund 30 Rettungseinsätze gegeben, erklärte die Küstenwache. Erst am Montag waren etwa 6500 Menschen vor der libyschen Küste gerettet worden. Damit wurden allein binnen zwei Tagen rund 10.000 Flüchtlinge auf dem Seeweg nach Italien in Sicherheit gebracht. Über die Nationalitäten der Flüchtlinge wurden zunächst keine Angaben gemacht.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Noch immer harren Flüchtlinge auf der Balkanroute aus“ · Kategorien: Balkanroute, Video

Quelle: n-tv

Einst ist sie die Route der Hoffnung für Flüchtlinge, später wird sie zum Symbol einer Rückkehr zu scharfen Grenzsicherungen: die Balkanroute. Im vergangenen Jahr kommen fast 770.000 Flüchtlinge von Griechenland über Mazedonien, Serbien und Ungarn in die Staaten Westeuropas. Seit Ende Februar machen diese Länder ihre Grenzen dicht. n-tv besucht die heute immer noch geschlossene Route.