31. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Österreich verschärft Grenzkontrollen“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

An Österreichs Grenzen staut sich der Verkehr kilometerweit. Nach dem Tod von 71 Flüchtlingen in einem Lkw verstärken die Behörden nicht nur den Kampf gegen Schlepper.

Österreich hat die Grenzkontrollen zu seinen östlichen Anrainerstaaten drastisch verschärft. An allen wesentlichen Grenzübergängen im Osten werden Fahrzeuge mit möglichen Verstecken für Asylsuchende bis auf Weiteres angehalten und kontrolliert, kündigte die konservative Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) an. Die Maßnahmen seien mit Bayern, Ungarn und der Slowakei abgestimmt.

„Wir werden die Grenzkontrollen für unbestimmte Zeit an allen wichtigen Grenzübergängen in die östlichen Regionen aufrechterhalten“, sagte eine Regierungsvertreterin im Sender ORF. Alle Fahrzeuge mit möglichen Verstecken für Flüchtlinge würden untersucht. Laut Polizei seien zu diesem Zweck 54 Beamte rund um die Uhr im Einsatz.

Weiterlesen »

31. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Lesbos: Station auf der Flüchtlingsroute nach Mitteleuropa“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Türkei

Quelle: Telepolis

von Elke Dangeleit

An der Grenze zum Machbaren: Die wohlwollende Stimmung in der Bevölkerung der Insel kippt und weicht einer Resignation. Behörden und Hilfsorganisationen sind heillos überfordert

Die griechische Insel Lesbos liegt gegenüber der türkischen Küste. Die Ankunft mit der Fähre von Ayvalik (Türkei) im Hafen von Mytilini, der Hauptstadt der Ägäis-Insel Lesbos, ist die Ankunft in ein Drama.

Die kleine Fähre mit einigen Touristen und Inselbewohnern, die zum Einkauf auf dem türkischen Festland waren, hält neben einer riesigen Fähre nach Athen. Auf dem hinteren Deck drängen sich ca. 400 Flüchtlinge, die sich ein Ticket ergattern konnten – nach einer tagelangen Odyssee durch die Insel – unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Weiterlesen »

31. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Wie Bulgarien sein Flüchtlingsproblem löst · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien

Quelle: Telepolis

von Frank Stier

Bulgarien ist von der Flüchtlingswelle, die von Griechenland über die Balkanroute zieht, bislang weitgehend ausgespart worden

Nur wenige Flüchtlinge halten sich an diesem heißen Sonntagnachmittag Ende August 2015 auf dem Hof des Flüchtlingslager Ovtscha Kupel in Sofia auf. Einige Männer sitzen im Schatten, Kinder spielen, Frauen sind nur vereinzelt zu sehen. Mit seiner Kapazität von 860 Plätzen ist Ovtscha Kupel das größte Flüchtlingslager der bulgarischen Hauptstadt, momentan ist es aber nur zu 60% belegt, vor allem mit syrischen Flüchtlingen.

Weiterlesen »

31. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mauern errichten, um Probleme abzuwälzen, ist eine alte Strategie“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Italien · Tags: , ,

Quelle: Il Fatto Quotidiano

“Gli sbarchi a Lampedusa c’erano anche con Berlusconi. Parliamo di emergenza perché siamo impreparati”

Maurizio Ambrosini, sociologo dell’università Statale di Milano, spiega: „Sul piano della politica internazionale l’emergenza esiste, con 15 guerre nel mondo“, ma „innalzare muri è una vecchia strategia per allontanare i problemi“. Poi aggiunge: „La Ue di oggi assomiglia ai Paesi che alla vigilia delle Seconda guerra mondiale respingevano le navi con gli ebrei in fuga“

La questione profughi risveglia l’Europa dei muri. Quella che doveva aver finito di esistere con la caduta di quello di Berlino, nel 1989. “Sono una tecnologia vecchia, per cercare di tenere lontano da noi i problemi”, commenta Maurizio Ambrosini, sociologo dell’università Statale di Milano e autore, tra gli altri, di “Non passa lo straniero?” (Editrice Cittadella) un libro che racconta la guerra in corso, tra le politiche d’integrazione e di chiusura. I muri si alzano per impedire che i profughi arrivino al cuore dell’Europa. Ma sono efficaci? Servono solo a porsi fuori dai confini segnati dalle Convenzioni internazionali, secondo il professor Ambrosini. Anche l’Italia provò ad innalzare una barriera invisibile con Roberto Maroni ministro dell’Interno: respinse 900 richiedenti asilo verso la Libia, nel 2010. “Si aprì un conflitto rilevante con le Nazioni Unite, per la prima volta. Mi chiedo se ne valga la pena percorrere quella strada, che ci consegnerebbe allo status di Stato canaglia”.

Weiterlesen »

30. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „The Balkans are now the centre of Europe’s people smuggling web“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Mazedonien, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Only a day after 71 people suffocated in a chicken lorry, three children were rescued from a crammed truck in Austria. All had been on a perilous road route controlled by criminal gangs

It was, said David Furtner of the Austrian police, “a very close call”. The three young children had been crammed into a truck with more than 20 other people when they were stopped on Friday in the small town of St Peter am Hart, close to the German border. The children and their parents – from Syria, Afghanistan and Bangladesh – were taken to hospital in the nearby town of Braunau and their 29-year-old driver, a Romanian, was arrested.

“Medical staff told us they would not have made it much longer,” said Furtner of the children, who, he added, were dizzy, dehydrated and in a critical condition.

Weiterlesen »

30. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Den Zaun überwunden“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online | Fotostrecke

Mit einer Sperranlage entlang der 175 Kilometer langen Grenze will Ungarn den Ansturm von Flüchtlingen aus Serbien stoppen. Schon in den vergangenen Tagen hat sich jedoch gezeigt, dass der Zaun viele Flüchtlinge nicht von der Einreise in die EU abhält. Allein am Samstag seien wieder 2.700 Flüchtlinge über die Grenze gekommen, teilte die ungarische Polizei mit. Die Bilderstrecke zeigt die drei Tage lange Flucht einer Gruppe von Migranten von Serbien nach Ungarn.

30. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Budapest: Situation am Bahnhof Keleti · Kategorien: Balkanroute, Nicht zugeordnet, Ungarn · Tags:

Quelle: bordermonitoring.eu

[…] Am Bahnhof Keleti campieren momentan mindestens tausend Menschen, darunter hunderte Kinder. Zweifelsohne kann hier von einer humanitären Katastrophe mitten in Europa gesprochen werden, die sich noch weiter verschärfen wird, wenn den Menschen nicht umgehend ermöglicht wird, mit dem Zug weiterzureisen.

Weiterlesen »

29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für A laboratory for refugee politics: inside Passau, the ‚German Lampedusa‘ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland

Quelle: The Guardian

Passau has emerged as the most popular entry point for refugees on west Balkan route taken by abandoned lorry containing bodies of 71 migrants

As dawn breaks, ghost-like figures with sunken heads laden with babies, bundles of food and clothing can be seen trudging slowly along the autobahn. Alongside the usual tips on tailbacks and delays, traffic bulletins on the local radio alert drivers to “pedestrians who have been spotted on the A3 between the Austrian border and south Passau”.

The scenario is not a one-off, but has become a familiar sight for the residents of the southern German town of Passau, as people traffickers drop off a daily average of 700 refugees – mostly Syrians, Afghans and Iraqis. As soon as the smugglers’ vehicles have crossed the border between Austria and Germany, they abandon the refugees in woods, fields, secluded farms, and even on the hard shoulder of the motorway.

Weiterlesen »

29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für For Migrants Seeking a Better Life, Serbia Stands at Gateway to Western Europe · Kategorien: Balkanroute, Serbien · Tags:

Quelle: NBC News

For most of the migrants in Serbia, the former Yugoslav republic is their last stop before entering Hungary, their gateway to western Europe.

17 Photos

29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ban Ki Moon fordert sichere Einreisewege für Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Mittelmeerroute, USA · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft einen Sondergipfel zur Flüchtlingskrise aus. Im September sollen die Staatsoberhäupter in New York über Maßnahmen beraten.

Nach den Tragödien im Mittelmeer und in Österreich hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Flüchtlingsgipfel nach New York einberufen. Das Sondertreffen „zu diesem globalen Problem“ soll am 30. September bei der UN-Vollversammlung stattfinden, auf der sich jährlich Staatsoberhäupter der Welt zu drängenden Fragen besprechen. „Das ist eine menschliche Tragödie, die einer gemeinsamen politischen Antwort bedarf. Es ist eine Krise der Solidarität, nicht eine Krise der Zahl“ der Flüchtlinge. Über den Fund von 71 toten Flüchtlingen in einem Kühl-Lastwagen in Österreich und den Tod dutzender Flüchtlinge nach erneuten Bootsunglücken im Mittelmeer sei er „entsetzt und tieftraurig“.

Weiterlesen »