06. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Refugee crisis: eight life stories from Budapest’s Keleti station“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: The Guardian

Scenes of welcome have awaited refugees in Germany, but what caused them to flee their homes in the first place?

‘I want to go back to my country and teach people’

Majd Haaj Hassan is as quick with a Shakespeare quotation, reeling off Sonnet XVIII in a grubby refugee camp, as he is with a political analysis of Syria’s woes.

Like many of those who could afford the steep smugglers’ fees to cross the first borders into Europe, the English literature student, who is still determined to graduate from some university, somewhere, comes from a wealthy family.

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06. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Budapest: Zwischen Müll und Matratzen · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Ungarn

Quelle: Zeit Online

Der Budapester Keleti-Bahnhof leert sich nur langsam. Flüchtlinge campieren im Chaos. Die wenigen Helfer versuchen dort, das Versagen des Staates auszugleichen.

von Ferdinand Otto

Am Morgen nach dem ersten Flüchtlingstreck Richtung Grenze, dem March of Hope, scheint sich am Budapester Keleti-Bahnhof kaum etwas geändert zu haben. Zwar sind Tausende Flüchtlinge mit Bussen und Bahnen nach Österreich und Deutschland abgereist. Doch die Unterführung, wo sie wochenlang ausgeharrt hatten, gleicht noch immer einem Bettenlager: Überall liegen, sitzen, schlafen, stehen Mütter, Kinder, Junge und Alte zwischen Müllbergen, Zelten, Isomatten, auf Papplagern.

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05. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Liveticker Budapest Keleti Bahnhof · Kategorien: Balkanroute, Ungarn, Video

Quelle: bordermonitoring.eu

Videos zu den Entwicklungen am Budapester Bahnhof:

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05. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „3000 Flüchtlinge in Österreich eingetroffen“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Ungarn

Quelle: nzz
In Österreich sind am frühen Samstagmorgen von Ungarn aus 2500 bis 3000 Flüchtlinge eingetroffen. Es kämen immer weitere Menschen an, sagte Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.

17 oder 18 Doppeldeckerbusse sollten die Migranten nach Wien und «vielleicht auch noch Richtung Deutschland» bringen, wie Doskozil gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte. Im Grenzort Nickelsdorf wurden auch zwei Sonderzüge bereitgestellt. Der erste Zug mit 400 Flüchtlingen an Bord verliess Nickelsdorf am Morgen Richtung Salzburg.

Die erschöpften Migranten wurden von den ungarischen Behörden mit Bussen zur Grenze gebracht, überquerten sie zu Fuss und wurden auf der österreichischen Seite von Helfern mit Wasser und Nahrungsmitteln empfangen.

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05. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingszug im ungarischen Bicske“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: taz

Ab ins Lager

Auf dem Bahnhof von Bicske spielen sich entwürdigende Szenen ab: Ein Zug wird geräumt – aber die Flüchtlinge wollen nicht in Ungarn bleiben.

BICSKE taz | Freitag, 17.45 Uhr. Nach 30 Stunden Stillstand hat die Polizei im ungarischen Bicske mit der Räumung des mit mehreren hundert Flüchtlingen besetzen Zuges begonnen. Sie führt eine erste Gruppe, überwiegend Kinder, durch eine Unterführung direkt in einen Bus. Auf sie wartet nun doch das Lager, das sie unbedingt vermeiden wollten. Die Menschen scheinen sich nach fast eineinhalb Tagen der staatlichen Übermacht gebeugt zu haben.

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04. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ins Flüchtlingslager statt nach Deutschland“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: nzz

In Budapest wurde die Blockade des Ostbahnhofs aufgehoben, ausreisen aber dürfen die Flüchtlinge nicht

In Ungarn herrscht derzeit komplette Verwirrung, wie dem Flüchtlingsstrom begegnet werden soll. Die Behörden versagen um den Ostbahnhof, das Dilemma Budapests ist aber auch kaum lösbar.

Meret Baumann, Budapest

Plötzlich, so unvermittelt wie bereits am Montag, hat die Polizei am Donnerstagmorgen die Sperrung des Budapester Ostbahnhofs (Keleti) für die hier gestrandeten Flüchtlinge aufgehoben. Es schien, als hätten die Behörden dem durch die unhaltbare Situation der rund 3000 Migranten entstandenen Druck nachgegeben, als stehe das Tor nach Deutschland, für das diese den Bahnhof halten, weit offen. Jubelnd strömten Hunderte in die Halle und auf die Perrons, doch gleichzeitig erfolgte die Durchsage, dass alle internationalen Züge in Richtung Westen ausfallen würden. Am wichtigsten Bahnhof der ungarischen Hauptstadt verkehrten nur noch Regionalzüge, für die die internationalen Tickets immerhin Gültigkeit hätten, wie es auf den Anzeigetafeln hiess.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Budapest, Wien: „Schienenersatzverkehr selber organisieren!“ Aufruf! · Kategorien: Balkanroute, Termine [alt], Ungarn · Tags:

Quelle: linksunten.indymedia.org

Konvoi Budapest Wien – Schienenersatzverkehr für Flüchtlinge

Verfasst von: fluchthelferin

Der ungarische Staat verwehrt Menschen auf der Flucht den Zugang zur sicheren Reise per Bahn, selbst wenn sie gültige Tickets haben. Die österreichische Regierung und die EU sehen tatenlos zu, wie Menschen auf den Straßen von Budapest ohne Versorgung von Tag zu Tag immer katastrophalere Verhältnisse ertragen müssen.

Deswegen schreiten wir ein und starten einen Konvoi aus Bussen und PKWs, um die Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen. Der erste Konvoi setzt sich am Sonntag um 11 Uhr vom Parkplatz des Praterstadions in Bewegung, um so viele Flüchtlinge wie möglich aus Budapest nach Wien zu bringen, sie dort zu versorgen und ihnen eine Weiterreise an ihr gewünschtes Ziel zu ermöglichen. Der Aufruf richtet sich an die vielen Menschen und Initiativen, die sich in den letzten Tagen genau das Gleiche gedacht haben. Sowie an Hilfsorganisationen, NGO’s, Busunternehmen, Taxiunternehmen, Gewerkschaften usw., die den Konvoi unterstützen, weitere Fahrzeuge aufstellen und dabei mitmachen, die Menschen sicher nach Wien zu geleiten.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Lage in Bicske droht zu eskalieren · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Die ungarische Polizei hat einen in Richtung Österreich fahrenden Zug mit Flüchtlingen kurz hinter Budapest gestoppt.

Inzwischen droht die Lage am Bahnhof des Ortes Bicske zu eskalieren. Die Polizei erklärte das Gelände zum Einsatzgebiet und setzte offenbar auch Schlagstöcke gegen Journalisten ein. Nach dem Zwangstopp des Zuges war es zu Tumulten gekommen. Die Flüchtlinge weigerten sich der Aufforderung auszusteigen nachzukommen. Etliche legten sich auf die Schienen, andere flohen. Die Migranten sollten mit Bussen in ein nahegelegenes Auffanglager gebracht und dort registriert werden. Der Ostbahnhof war heute nach zweitägiger Blockade wieder geöffnet worden. Hunderte Flüchtlinge stürmten zu den Zügen, in der Hoffnung, Richtung Westen reisen zu können.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge – neue Route über Polen?“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Rumänien, Ukraine · Tags:

Quelle: Telepolis

von Jens Mattern

Werden die Flüchtlinge den Weg über Polen nach Deutschland suchen? Diese Frage beschäftigt gerade die polnischen Medien

Nach der Errichtung des Zauns an der ungarischen Grenze zu Serbien geht die EU-Grenzbehörde Frontex von einer neuen Route der Flüchtlinge aus, die derzeit von Griechenland über den Landweg westeuropäische Länder erreichen wollen, wie die Behörde der Zeitung Gazeta Wyborcza mitgeteilt hat.

Neben der kürzeren, aber gebirgigen Trasse über Bosnien und Kroatien nach Westeuropa gäbe es auch den weiteren Weg über Bulgarien, Rumänien, die Ukraine und Polen. Von mehr Flüchtlingen geht auch Patryk Kugiel vom staatlichen „Institut für internationale Angelegenheiten“ aus. Die Ukraine gilt durch den Krieg im Osten des Landes als destabilisiert.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aus Budapest auf dem Weg nach Österreich“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: DW

Die ungarische Polizei hat den gesperrten Bahnhof plötzlich wieder frei gegeben. Die Flüchtlinge strömten daraufhin in das Gebäude. Ein Zug ist inzwischen zur österreichischen Grenze unterwegs, ein zweiter soll folgen

Am Ostbahnhof in Budapest spielen sich chaotische Szenen ab: Mehr als 1000 Menschen strömten in das Gebäude, nachdem sie tagelang auf dem Vorplatz auf eine Weiterreise nach Westeuropa gewartet hatten. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich Flüchtlinge auf den Bahnsteigen und vor den Zügen drängten. Viele hatten Fahrkarten in der Hand. Einige stürmten einen Zug. Sie versuchten, ihre Kinder durch die Fester und Türen in die Wagen zu drängen.

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