„[…] Der Fall Leonardas sorgt in Frankreich seit Tagen für Empörung: Die seit vier Jahren in Ostfrankreich lebende 15-Jährige war Anfang des Monats auf einem Schulausflug vor den Augen ihrer Mitschüler von Polizisten aus dem Bus geholt und mitsamt ihrer Familie abgeschoben worden, nachdem ihr Asylantrag abgelehnt worden war. Die Kinder der Familie können kein Albanisch, selbst der Vater verließ das Kosovo eigenen Angaben zufolge schon als Kind.Die in Italien geborene Leonarda wies Hollandes Angebot zurück. „Ich werde nicht allein nach Frankreich gehen, ich werde meine Familie nicht zurücklassen“, sagte sie. Auch ihre Geschwister seien schulpflichtig. Es sei „Rassismus“, ihrer Familie die Rückkehr nach Frankreich zu verweigern.
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„[…] 70 Türme entlang der spanischen Küste sind mit Radar, Infrarot- und Nachtsicht-Kameras ausgerüstet. Kostenpunkt für Spanien: 240 Millionen Euro.
Die Radar-Bilder werden in Operationszentren nonstop kontrolliert. Bei Verdacht liefert das System zeitnah Grösse, Position und Kursrichtung der Boote. […]“
via Afrikanische Flüchtlinge stürmen Spanien meist vergebens – Schweizer Radio und Fernsehen
Wegen Freiheitsentzug
Flüchtling klagt gegen Hamburger Polizei
via Wegen Freiheitsentzug: Flüchtling klagt gegen Hamburger Polizei | Polizei – Hamburger Morgenpost
„Kairo schränkt Demonstrationsrecht ein
Innenministerium erhält Befugnisse auf Kosten der Justiz
Astrid Frefel, Kairo
100 Tage nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi haben die Gegner des Putsches am Freitag wieder zu Demonstrationen in mehreren Stadtteilen Kairos aufgerufen. Unterschreibt Präsident Adli Mansour das von der Regierung vor einer Woche verabschiedete Demonstrationsgesetz, müsste für jede dieser Kundgebungen eine Bewilligung eingeholt werden, und das Innenministerium bekäme weitreichende Befugnisse, Verbote auszusprechen. Ahmed Mekki, Justizminister unter Mursi, erklärte, ein Vergleich zwischen dem Entwurf der Mursi-Regierung, der sich an internationalen Standards orientierte, und dem neuen Erlass mache den Unterschied zwischen der damaligen Demokratie und der jetzigen Tyrannei deutlich. […]
Kritik kommt aber nicht von den Muslimbrüdern, deren Kundgebungen mit dem Gesetz gezielt unterbunden werden sollen, sondern auch aus der Bürgergesellschaft.
[…] Mehrere Artikel sind umstritten. Zum einen wird die Einreichung eines Gesuchs bei der örtlichen Polizei mindestens 24 Stunden vor dem Protest verlangt. Das Innenministerium kann die Kundgebung verbieten, verschieben oder einen andern Ort für die Durchführung bestimmen. Unter Mursi waren diese Befugnisse der Justiz vorbehalten. Schliesslich haben die Gouverneure das Recht, protestfreie Zonen im Umkreis von staatlichen Einrichtungen einzurichten. Sit-ins werden generell verboten. Bei Verstössen drohen hohe Bussen und Gefängnisstrafen. […]
Gewerkschafter befürchten eine Kriminalisierung von Streiks. […]“
„[…] Tausende französische Schüler haben den zweiten Tag in Folge gegen die Zwangsabschiebung ausländischer Klassenkameraden demonstriert. In Paris legte am Freitag ein Protestmarsch zeitweise den Verkehr im Osten der Stadt lahm. Bereits am Morgen hatten Schüler den Zugang zu etlichen Schulen blockiert.Auslöser der Proteste war die Abschiebung einer 15-Jährigen in das Kosovo. Polizisten hatten die Jugendliche während eines Schulausflugs abgeholt, um sie mit ihrer Familie außer Landes zu bringen. Kurz darauf wurde die Ausweisung einer weiteren Schülerin bekannt. […]“
via Nach Abschiebung von 15-Jähriger: Schüler gehen auf die Straße – taz.de
Lampedusa-Opfer: Schnell verscharrt, ohne Blume, ohne Grabstein, ohne Feier, anonym, nur mit Nummern
La tragedia del 3 ottobre
Lampedusa, lunedì la cerimonia di Stato ma senza le bare
Ieri ne hanno sepolti 385. Sono le vittime del naufragio di Lampedusa del 3 ottobre. Senza un fiore. Senza una lapide. Senza una cerimonia come si deve. In attesa di un mezzo funerale di Stato, facile da promettere il primo giorno, quello dello sgomento, facilissimo da dimenticare – come hanno fatto Letta, Alfano, la Bonino – due settimane dopo.
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Versuchter Flüchtlingsansturm auf Europa vom Norden Marokkos aus
RABAT (AFP)–Mehrere hundert Menschen haben am Mittwoch und Donnerstag versucht, vom Norden Marokkos aus nach Europa zu gelangen. Innerhalb von 48 Stunden seien mehr als 700 Fluchtwillige von den marokkanischen Sicherheitskräften aufgehalten worden, teilte das Innenministerium in Rabat mit. Bei einem der insgesamt 20 Fluchtversuche hätten rund 300 Menschen versucht, „gewaltsam“ in die spanische Enklave Ceuta vorzudringen. Dies sei verhindert worden, rund hundert Flüchtlinge seien festgenommen worden.
[…] Nach Angaben eines Vertreters der Präfektur von Ceuta war der Fluchtversuch vom Donnerstag „einer der größten der vergangenen Jahre“. Es habe sich offensichtlich vor allem um Flüchtlinge gehandelt, die aus Ländern südlich der Sahara nach Marokko gekommen seien und Europa erreichen wollten.
via Versuchter Flüchtlingsansturm auf Europa vom Norden Marokkos aus – finanzen.net
Nouvel assaut de migrants à Ceuta
Environ 700 migrants africains ont tenté mercredi et jeudi de forcer la frontière de l’Europe par l’enclave espagnole de Ceuta, au nord du Maroc, avant d‘être stoppés par les forces de l’ordre. Au moins sept policiers ont été blessés. La présence policière à la frontière avait été renforcée le mois dernier, après un précédent assaut massif de migrants.
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Spain’s Interior Minister Commends Co-operation With Morocco Against Illegal Immigration
Spain’s Interior Minister, Jorge Fernandez Diaz, has commended the co-operation between his country and Morocco in the fight against illegal immigration.
Speaking when he dedicated a co-ordination center for maritime monitoring of coasts and borders here Wednesday, he hailed the level of co-operation between the two countries – which are separated by just the narrow Strait of Gibraltar – in these efforts.
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Nouvel assaut de subsahariens sur Sebta
300 migrants en situation irrégulière tente de forcer le passage vers le préside occupé de Sebta», selon le communiqué de l’Intérieur
- Les présides occupés de Sebta et Melilla constituent les deux uniques frontières terrestres entre l’Union européenne et l’Afrique
- Sept éléments des forces auxiliaires marocaines ont été blessés lors d’affrontements avec des migrants subsahariens
«Une tentative de passage d’environ 300 immigrants subsahariens qui ont été retenus par les forces de sécurité marocaines». Ph : DRUn groupe d’environ 300 migrants en situation irrégulière a tenté ce jeudi de forcer le passage vers le préside occupé de Sebta, indique un communiqué du ministère de l’Intérieur.Au cours de cette opération, 7 éléments des forces de l’ordre ont été blessés par des jets de pierres, ajoute le communiqué, relevant qu’environ 100 candidats à l’émigration illégale ont été interpellés.Le dispositif déployé par les autorités marocaines le long du littoral nord du Royaume a permis durant les fêtes de l’Aïd Al Adha de faire avorter une vingtaine de tentatives d’émigration illégale menée par plus de 700 personnes, conclut le communiqué.
via Immigration illégale : Nouvel assaut de subsahariens sur Sebta – LE MATIN.ma