Quelle: Spiegel Online
Slowenien fing an, Kroatien, Serbien und Mazedonien zogen nach: Sie lassen nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan durch – Tausende sind gestrandet. Nun könnten sie sich noch gefährlichere Routen suchen.
Von Keno Verseck
Es war eine eher unscheinbare Maßnahme, doch sie löste eine Kettenreaktion aus: In der vergangenen Woche setzten slowenische Polizisten an der Grenze zu Kroatien 162 Marokkaner fest und verweigerten ihnen die Weiterreise nach Österreich. Begründung: Sie seien Wirtschaftsmigranten und hätten keine Chance auf Asyl in Europa, daher werde man sie wieder nach Kroatien abschieben.