Quelle: derStandard
Griechenland will Flüchtlingslager in Piräus und Idomeni räumen. Aktivisten raten Flüchtlingen, Aufforderung nicht zu folgen
Idomeni/Athen/Genf– Das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zweifelt die Rechtmäßigkeit der Abschiebung mehrerer Personen aus Griechenland in die Türkei an. Der UNHCR-Vertreter in Griechenland, Philippe Leclerc, wies am Dienstag auf den Fall von 13 Afghanen hin, die am Vortag mit Beginn der Umsetzung des europäisch-türkischen Flüchtlingsabkommens zusammen mit anderen abgeschoben worden waren. Die Afghanen hätten eigentlich in Griechenland Asyl beantragen wollen, seien aber nicht rechtzeitig registriert worden, um einen solchen Antrag einzureichen, sagte Leclerc.
