16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Vor spanischer Küste: Mehr als 100 Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Mittelmeer, Mittelmeerroute, Spanien · Tags: ,

Handelsblatt | 15.04.2017

Immer wieder riskieren Flüchtlinge ihr Leben auf ihrem Weg nach Europa. Vor der spanischen Küsten sind nun 125 Menschen gerettet worden. Sie wollten Europa über den Seeweg von Nordafrika aus erreichen.

Die spanische Seenotrettung hat in der Nacht zum Samstag 125 Flüchtlingen geborgen, die in drei Booten die gefährliche Überfahrt von Nordafrika riskiert hatten. Das erste Boot wurde nach Angaben des Roten Kreuzes mit 52 Afrikanern, darunter 11 Frauen, gegen Mitternacht im Alborán-Meer östlich der Straße von Gibraltar entdeckt. Die zweite Gruppe mit 62 nordafrikanischen Männern sei aus eine Holzboot westlich der Meerenge im Atlantik geborgen worden. Das dritte Boot mit elf weiteren Migranten sei von einen Nato-Aufklärungsflugzeug im Mittelmeer gesichtet worden, das die Rettungskräfte alarmiert habe.

16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Menschen aus Seenot gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Zeit Online | 16.04.2017

Private Retter am Limit

Rom (dpa) – Innerhalb von 48 Stunden haben private Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer mehrere Tausend Menschen in Seenot gerettet.

Alleine am Samstag hätten die Nichtregierungsorganisationen Iuventa Jugend rettet, Moas und Sea-Eye etwa 3000 Flüchtlinge und andere Migranten auf Schlauch- und Holzbooten etwa 20 Meilen von der libyschen Küste entfernt ausgemacht, sagte der Kapitän der Iuventa, Kai Kaltegärtner, der Deutschen Presse-Agentur.

Am Freitag seien bereits 1800 bis 2000 Menschen von mehreren Nichtregierungsorganisationen (NGO) von Schlauchbooten gerettet worden. „Das ist so für uns noch nicht da gewesen“, sagte Kaltegärtner. „Wir befürchten, dass zum Sonnenaufgang weitere Boote kommen.“ Das Wetter auf See sei derzeit sehr gut.

Zeitweise habe die Iuventa am Samstag Hunderte Menschen versorgen müssen, die sich noch auf instabilen Booten befanden, weil die Kapazität ihres Bootes erschöpft war. Unter anderem habe ein deutsches Marineschiff den Hilfsorganisationen Flüchtlinge und Migranten abgenommen, um sie ans Festland zu bringen. Ob Menschen starben, war zunächst unklar.

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15. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Unbeliebte Lebensretter“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: , , ,

Süddeutsche Zeitung | 14.04.2017

  • Allein im vergangenen Jahr starben auf der Straße von Sizilien 4600 Migranten.
  • NGOs stehen dafür in der Kritik. Es heißt, sie seien ein „Pull-Faktor“ geworden, sie zögen die Flüchtlinge aktiv an, weil sie nun näher an der libyschen Küste operierten.
  • Frontex wirft einigen Organisationen sogar vor, dass sie sich mit libyschen Schleusern absprechen würden.

Von Oliver Meiler, Rom

Diesmal zerbrach die Hoffnung schon nach sechs Seemeilen. Wieder ist ein Boot mit afrikanischen Migranten gekentert, kaum hatte es in Libyen abgelegt. Die See war rau, das kleine Boot überfüllt. Die Geretteten wurden nach Libyen zurückgebracht, in einen zerrissenen Staat ohne feste Zentralmacht. Für die Männer ist es ein Unglück im Glück. Hätten sie es bis in die internationalen Gewässer geschafft, einige Seemeilen weiter, dann wären sie nach Italien gebracht worden. Nun sind sie wieder dort, von wo sie unbedingt wegwollten – egal, wie.

Die libyschen Flüchtlingszentren, so berichtet es zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen, werden von brutalen Milizen verwaltet. Da wird gefoltert, um mehr Geld aus den Flüchtlingen und deren Angehörigen zu pressen. Da werden Menschen gegängelt, erniedrigt, vergewaltigt. Wer eine Chance hat, sich aus einem dieser Lager zu befreien und auf ein Boot zu steigen, der tut das. Auch wenn es lebensgefährlich ist.

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15. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeer: Mehr als 2.000 Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Deutschlandfunk | 15.04.2017

Die italienische Küstenwache und private Hilfsorganisationen haben gestern mehr als 2.000 Flüchtlinge von Booten im Mittelmeer gerettet.

Wie die Küstenwache mitteilte, wollten die Menschen von Libyen aus auf 16 Schlauchbooten und drei Holzschiffen nach Italien gelangen. Ein Flüchtling wurde den Angaben zufolge tot geborgen. Mehr als die Hälfte der Menschen kam mit Schiffen der Organisation Ärzte ohne Grenzen an Land. Diese widersprach dem Vorwurf der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, mit ihren Rettungseinsätzen ermuntere sie Migranten zur Flucht.

Nach Angaben der Vereinten Nationen machten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits mehr als 24.000 Menschen von Libyen aus nach Italien auf. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es etwa 6.000 weniger. Nach Einschätzung internationaler Organisationen warten in Libyen derzeit fast eine Million Migranten auf eine Möglichkeit, in die EU zu gelangen. Die meisten von ihnen stammten aus Ländern südlich der Sahara.

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14. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Decreto Minniti, la legge sui migranti o dell’apartheid“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Il Fatto Quotidiano | 13.04.2017

di Fabio Marcelli

Impauriti dell’ascesa dei cosiddetti populisti, i dirigenti del Partito democratico, con in testa l’ex segretario Matteo Renzi, confermano con le loro scelte quotidiane di costituire il principale motivo di tale ascesa e si mostrano più che mai propensi ad accogliere nella pratica i suggerimenti e le idee di Salvini e simili. Evidentemente sono guidati dal convincimento strategico, ridicolo e fallimentare, che facendo proprie le istanze della peggiore destra ne impediranno l’affermazione. L’esperienza anche recente, come dimostrato dal caso di Trump e altri analoghi, ci mostra invece che non è che accogliendo i ragionamenti spesso demenziali di tale destra e introducendo le soluzioni da essa auspicate se ne impedirà l’affermazione.

Gli esempi di tale sciagurata politica sono sotto gli occhi di tutti. Basti pensare al fatto che il Pd ha acconsentito alla pretesa, infondata da tutti i punti di vista, di introdurre un sostanziale snaturamento dell’istituto della legittima difesa per andare incontro all’indegna campagna propagandistica montata da Salvini & C. Ma il sintomo più indicativo e inquietante di questo slittamento del Pd verso la destra razzista è sicuramente costituito adozione dei cosiddetti decreti Minniti, rispettivamente 13 e 14 del 2017. Come hanno scritto i giuristi democratici, con un comunicato pubblicato un paio di settimane fa, tali decreti constano di due elementi profondamente negativi e inaccettabili.

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14. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Germany favors ban on boat exports to Libya to stop migrants“ · Kategorien: Deutschland, Libyen · Tags: ,

Washington Post | 13.04.2017

By Associated Press

BERLIN — The German government says it would support a ban on the export of boats from the European Union to Libya as part of measures to stem the flow of migrants across the Mediterranean.

Smugglers use often rickety vessels to ferry thousands of migrants from the north African country to Europe each month. Mass drownings are common when the overloaded boats capsize or sink.

In a response to questions from Left Party lawmakers, the German government says it considers “imposing restrictive measures” on EU exports of boats, engines and vehicles to Libya to be an appropriate measure to crack down on people smuggling.

The response, obtained Thursday by The Associated Press, also confirms that the EU naval mission deployed to stop illegal migration uses submarines for “covert reconnaissance” in the region.

13. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: Neue Schiffskatastrophe 100 Tote · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Libya Herald | 13.04.2017

One hundred feared dead in latest migrant boat sinking

There are fears that some 97 people have drowned off Tripoli in the latest Mediterranean migrant tragedy.

The coastguard managed to rescue 23 people this morning after their boat got into difficulties and sank. Informed by radio about the incident, the service launched a rescue oepration and found the survivors, all men, clinging to wreckage some ten kilometres off Gargaresh, the west Tripoli suburb o

However, coastguard spokesman Ayoub Qassem told Reuters that they had reported that some 120 people had been on board the inflatable vessel, including 15 women and five children.

So far no bodies have been found. Qassem was quoted by another agency saying that bad weather had prevented a search for the victims although, un Tripoli, the weather was sunny and fine.

The migrants are believed to have left from Janzour, west of Gargaresh.

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13. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugee rescue group accuses EU border agency of conspiracy“ · Kategorien: Mittelmeer, Spanien · Tags: ,

EurActiv | 13.04.2017

A Spanish NGO that has been rescuing migrants in the Mediterranean since 2016 accused the EU’s border control agency Frontex on Wednesday (12 April) of plotting to discredit private aid organisations in order to put off donors.

Allegations by Frontex that donor-funded rescue vessels may have colluded with traffickers at the end of last year prompted Italian prosecutors to begin an informal investigation into their funding sources.

“The declarations by Frontex and political authorities are intended to discredit our actions and erode our donors’ trust,” said Proactiva Open Arms head Riccardo Gatti.

“They are trying to say that we support the smuggling or the traffickers themselves,” he said.

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13. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Frontex accusa le ong: in contatto con gli scafisti“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: ,

Il Manifesto | 13.04.2017

Migranti. Il direttore esecutivo dell’agenzia per la sorveglianza delle frontiere esterne in audizione al Senato

Rachele Gonnelli

Con tono neutro e lingua biforcuta, il direttore esecutivo dell’agenzia Frontex, Fabrice Leggeri, ha parlato in audizione ieri davanti alla commissione Difesa del Senato. Chiamato a rispondere dal presidente e Nicola Latorre nell’ambito di una attività conoscitiva «sulle attività anomale», «non rispettose delle leggi», denunciate da Frontex mesi fa «e anche da blogger» – insiste Latorre – delle ong che si occupano di salvataggio dei migranti in mare. Il direttore di Frontex rincara la dose, senza portare uno straccio di prova, solo «parole riferite da alcuni migranti nel debrifing, nelle nostre audizioni negli Hotspot».

Lui nota due «paradossi». Il primo: mai come in questi mesi ci sono tante imbarcazioni «pubbliche» nel Mediterraneo – intende pattugliatori miliari, delle missioni Sophia e Triton, incluso le 11 navi di Frontex, con grande impiego di denari pubblici s’intende – mentre i soccorsi sono realizzati «per due terzi» dalle imbarcazioni delle ong umanitarie (Frontex interviene solo nel 12% dei casi ma il suo compito è soprattutto sorvegliare le frontiere e respingere gli irregolari). Negli ultimi mesi i salvataggi si svolgono poi sempre più vicino alle coste libiche, intorno alle 20 miglia nautiche, mentre fino a due anni fa erano in mezzo al mare, nota Leggeri, che racconta di «uomini in uniforme sulla costa occidentale della Libia in contatto con le ong nelle operazioni di soccorso». La fonte è sempre la stessa: anonimi migranti.

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13. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Riot police stop refugees returning to Dunkirk camp destroyed by fire“ · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

The Guardian | 12.04.2017

Homeless families prepare for night on streets, refusing to sleep in cramped sports halls they say are unsuitable for children

Several hundred refugees travelling with young children were involved in a protracted standoff with French riot police as chaos reigned in the aftermath of a devastating fire at the Dunkirk camp where they were living.

On Wednesday evening families were preparing to sleep on the road outside the ruined camp, spreading blankets at the feet of armed riot police who were barring the entrance to the Grande-Synthe camp, which was almost entirely destroyed in the fire on Monday night.

Children played on scooters and bicycles, so accustomed to the heavy-handed behaviour of local police that they barely noticed their presence.

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