17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Italienische Drohnen über dem Mittelmeer · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute
  • taz 06.06.2013

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2013%2F06%2F06%2Fa0079&cHash=fbe91ad847f586bebb0f637213edc9a0

“ In Italien haben die Drohnen der Serie Global Hawk schon einen sicheren Hafen gefunden. Völlig geräuschlos wurden sie seit 2010 auf der von den USA und der Nato genutzten Luftwaffenbasis Sigonella vor den Toren von Catania auf Sizilien stationiert. Sie dürfen sogar fliegen, aber nur im Mittelmeerraum. […] Die italienischen Behörden haben den USA eine Fluggenehmigung ausgestellt, sodass die Drohnen die Gefechte in Libyen während des Krieges überwachten. 5 weitere der Großdrohnen sollen in den nächsten Monaten nach Sigonella kommen, am Ende könnten es 20 sein. Bei jedem Start und jeder Landung muss der Luftraum weiträumig gesperrt werden, so dass der zivile Flugverkehr vom nahen Flughafen Catania erheblich beeinträchtigt ist. Beschwert hat sich deswegen bislang niemand. [….] Anstoß erregt bei den Menschen auf Sizilien allein die Radar- und Steuerungsanlage MUOS (Mobile User Objective System), die 70 Kilometer südwestlich von Sigonella errichtet wird. Zwei 140 Meter hohe Antennentürme, dazu zwei Parabolantennen von je 18 Meter Durchmesser sollen für die Steuerung der Drohnen zum Einsatz kommen. Zahlreiche Initiativen mobilisieren zu Demonstrationen – allerdings nicht wegen der Drohnen, sondern wegen des möglicherweise gesundheitsgefährdenden Elektrosmogs der Hochleistungsanlage.[…].“ MICHAEL BRAUN

17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Italienische Drohnen über dem Mittelmeer – taz.de · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags: , ,

06.06.2013

„In Italien haben die Drohnen der Serie Global Hawk schon einen sicheren Hafen gefunden. Völlig geräuschlos wurden sie seit 2010 auf der von den USA und der Nato genutzten Luftwaffenbasis Sigonella vor den Toren von Catania auf Sizilien stationiert. Sie dürfen sogar fliegen, aber nur im Mittelmeerraum.

[…] Die italienischen Behörden haben den USA eine Fluggenehmigung ausgestellt, sodass die Drohnen die Gefechte in Libyen während des Krieges überwachten. 5 weitere der Großdrohnen sollen in den nächsten Monaten nach Sigonella kommen, am Ende könnten es 20 sein. Bei jedem Start und jeder Landung muss der Luftraum weiträumig gesperrt werden, so dass der zivile Flugverkehr vom nahen Flughafen Catania erheblich beeinträchtigt ist. Beschwert hat sich deswegen bislang niemand.

[…] Anstoß erregt bei den Menschen auf Sizilien allein die Radar- und Steuerungsanlage MUOS (Mobile User Objective System),

17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Türkisches Konsulat in Venedig besetzt · Kategorien: Italien, Türkei · Tags:

http://www.globalproject.info/

Attivisti dei centri sociali del nordest questa mattina hanno occupato e sanzionato il Consolato turco a Venezia nella zona del porto.

Gezy Park is everywhere!

Attivisti dei centri sociali del nordest questa mattina hanno occupato e sanzionato il Consolato turco a Venezia nella zona del porto.

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17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Update: mind. 10 Boat-people im Kanal von Sizilien ertrunken, nachdem sie von Fischern ins Meer zurückgestoßen wurden · Kategorien: Eritrea, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: ,

95 Überlebende berichten: 85 Km südlich von Malta, in maltesischen Gewässern, ist ihr Schlauchboot langsam untergegangen. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt wurden sie von einem Flugzeug der maltesischen Marine überflogen, das nach eigenen Angaben den Notruf ausgegeben haben soll. Die Schiffbrüchigen versuchten, sich an einem riesigen Thunfischkäfig festzuhalten, und das tunesische Fischerboot „Khaked Amir“, das den Käfig im Schlepptau hatte, zu besteigen. Sie wurden aber mit Gewalt ins Meer zurückgestoßen. Nicht alle schaffen es dann, sich richtig an dem Tunfischkäfig festzuhalten, und ertranken. Mindestens 10 Boat-people seien so umgekommen. Später wurden die Überlebenden von der italienischen Küstenwache und der Guardia di Finanza gerettet.

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16. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: 7 Boat-people ertranken an Thunfischkäfig auf offener See, weil Fischer das Seil kappten · Kategorien: Eritrea, Italien, Libyen · Tags: ,

Sieben Boat-people sind vor Süditalien in offener See ertrunken. Sie hatten sich in Not an einen Thunfischkäfig geklammert. Die Fischer kappten aber das Seil und überließen die Schiffbrüchigen damit ihrem allmählichem Untergang. Das berichten Überlebende aus einer Gruppe von 95 Personen, die von der italienischen Küstenwache gerettet wurden. Die italienische Küstenwache war von dem Sinken des Boots und von dem Überlebensversuch an dem Thunfischkäfig informiert worden. – Im Laufe des Wochenende wurden 900 Boat-people von der italienischen Küstenwache gerettet. Unter ihnen waren Frauen, Kinder und Babys. Viele der Flüchtlinge kommen aus Eritrea.

AFP 16 juin 2013

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12. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg: „Hamburger Moratorium“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen

https://www.openpetition.de/petition/online/aufschub-fuer-libyen-fluechtlinge-hamburger-moratorium-jetzt-spd-muss-humanitaere-loesung-zulassen

die Hamburger LINKEN und die GRÜNEN haben heute das sog. „Hamburger Moratorium“ vorgestellt.
Hier der Link zur Pressekonferenz dazu:
http://www.linksfraktion-hamburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/aktuelles/artikel/aufschub-fuer-fluechtlinge-aus-libyen-hamburger-moratorium-jetzt-spd-muss-humanitaere-loe/

Und hier der Text des Moratoriums:
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09. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Kaffee oder Essen für Unbekannte im Voraus zahlen · Kategorien: Italien, Spanien · Tags:

Kaffee oder Essen für Unbekannte im Voraus zahlen | Telepolis.

08. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Sizilien: 276 Boat-people angekommen – tunesisch-italienische Zusammenarbeit der Küstenwachen · Kategorien: Eritrea, Italien, Libyen · Tags:

Immigrati: in 36 sbarcati a Lampedusa – I Giornali di Sicilia.it.

http://palermo.repubblica.it/cronaca/2013/06/08/news/capo_passero_e_lampedusa_in_275_sbarcano_dal_nordafrica-60687336/

05. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Italien, Bericht über italienische Abschiebeknäste, NYT 05.06.2013 · Kategorien: Italien · Tags:

„New York Times“, 05.06.2013

„Italy’s Migrant Detention Centers Are Cruel, Rights Groups Say

by Elisabetta Povoledo

ROME — The Identification and Expulsion Center, a detention complex on the outskirts of Rome where illegal immigrants can be held for months before deportation, is not a prison. But the difference seems mostly a question of semantic
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg und Berlin, Proteste zu Choucha-Schließung | Telepolis · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: ,

„Flüchtlinge: Pingpong mit Bürgerkriegsopfern

Piraten fordern, dass Hamburger Behörden Verantwortung übernehmen. Derweil kämpfen in Tunesien die vergessenen Opfer des Bürgerkrieges im Nachbarland um einen Platz zum Leben drucken versendenItalien und Deutschland, beides NATO-Staaten, die schnell zur Hand waren, als es galt, den libyschen Bürgerkrieg zu eskalieren, spielen derzeit Pingpong mit den afrikanischen Opfern ihrer bellizistischen Menschenrechtspolitik. Italien schickt sie mit Taschengeld und Reisedokumenten in den Norden, hier wird ihnen jedoch die Arbeitserlaubnis verweigert und Unterstützung gibt es auch nicht. Die Behörden möchten sie am liebsten wieder in den Zug gen Süden setzen, berichtet die tageszeitung aus Hamburg.Flüchtlinge-HH-A. Gerhold.jpg VergrößernProtest in Hamburg. Gemeint ist Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz, SPD.Bild: CC BY 3.0 A. Gerhold, PIRATEN Im dortigen Bezirk Mitte hat die Fraktion der Piraten nun beantragt, dass die Bezirksversammlung sich dafür einsetzen soll, dass für die rund 300 betroffenen Kriegsflüchtlinge Notunterkünfte eingerichtet werden, dass nicht abgeschoben wird und dass die Menschen die Möglichkeit erhalten, sich in Hamburg eine Existenz aufzubauen. Insbesondere fordern die Piraten auch Freizügigkeit sowie den Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildung sowie zu medizinischer und sozialer Versorgung. Über den Antrag wird am heutigen Dienstag entschieden.“Der Bürgermeister und der Bezirk müssen Verantwortung übernehmen für die Menschen. Diese Menschen sind nun mal, nach großem Leid und Elend durch Krieg und Flucht in Hamburg gestrandet. Für diese Menschen sind wir jetzt verantwortlich – egal ob Italien rechtens gehandelt hat oder nicht. Wir können sie nicht zurückschicken wie eine unerwünschte Warenlieferung. Diese Menschen sind, wie auch immer, nun in einer der reichsten Städte überhaupt gelandet und müssen ohne Unterstützung, ohne Geld, ohne medizinische Versorgung auf der Straße leben. Das ist einfach schändlich. Hilfe unkonkret und ohne Taten folgen zu lassen in den Raum zu stellen, zudem an eine Abschiebung zu knüpfen und dann über unsere besondere Verantwortung gegenüber Flüchtlingen zu schwadronieren ist für mich Heuchelei. Das ist eines Hamburger Bürgermeisters, zumal eines sozialdemokratischen, unwürdig.“Andreas Gerhold, Fraktionsvorsitzender der Piraten im Bezirk Hamburg MitteAuf ihrer Seite berichten die Piraten auch etwas ausführlicher über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg und fordern zur Solidarität auf.Während und nach dem Bürgerkrieg in Libyen mussten viele tausend Afrikaner aus dem Land fliehen. Als Ausländer verloren sie als erste ihre Arbeitsplätze und wurden zum Teil auch Opfer gewalttätiger rassistischer Überfälle. Einige Tausend von ihnen landeten in Tunesien gleich hinter der Grenze in einem Flüchtlingslager und wurden dort schon bald erneut Opfer rassistischer Gewalt. Die meisten von ihnen hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen seitdem auf Aufnahmeländer verteilt.Mehrere Hundert hängen aber, wie berichtet, weiter im Lager Coucha fest. Mit Kundgebungen und Hungerstreiks protestieren sie seit Monaten gegen den UNHCR und für eine Umsiedlung in andere Länder. In Tunesien wollen sie nicht bleiben.Flüchtlinge-Tunis-wop.jpg VergrößernProtest in Tunis Ende MärzBild: wop Nun droht ihnen die Schließung des Camps zum Monatsende, ohne dass sie eine realistische Alternative angeboten bekommen. Trotz der schon jetzt harschen Bedingungen, zu denen zum Beispiel die zeitweise Unterbrechung der Trinkwasserlieferungen gehört, wollen sie auch nach der Schließung dort ausharren, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ein Netzwerk von Solidaritätsgruppen plant für den 20. Juni Protestkundgebungen in verschiedenen europäischen Städten.“

Wolfgang Pomrehn

via Flüchtlinge: Pingpong mit Bürgerkriegsopfern | Telepolis.