
NZZ | 27.01.2017
In seinem Buch befasst sich der Philosoph Andreas Cassee mit den brennenden Fragen weltweiter Migration
Nina Fargahi
Wie sähe eine Welt aus, in der jeder Mensch frei darüber entscheiden könnte, wo er leben möchte? Oder anders gefragt: Dürfen Staaten aus ethischer Perspektive die Zuwanderung auf ihr Territorium beschränken?
Der Philosoph Andreas Cassee stellt sich dieser wohl brennendsten Frage globaler Migrationspolitik. Dabei geht es ihm nicht primär um völkerrechtliche Argumente, sondern um eine moralische Sicht der Dinge. Einwanderungsbeschränkungen, so Cassee, seien unvereinbar mit dem liberalen Bekenntnis zur Freiheit und Gleichheit aller Menschen.


