30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Rapporto diritti globali 2016: nella Fortezza Europa crescono poveri, muri e populismi · Kategorien: Lesetipps · Tags:

Quelle: Il Manifesto | 30.11.2016

rapporto-diritti-globali

Il rapporto 2016. Il 14° Rapporto sui diritti globali, il rapporto sugli effetti della globalizzazione: “Fortezza Europa, polveriera mondo”. Dal Jobs Act alla Loi Travail, dal Ttip al Ceta e alle politiche securitarie e xenofobe: l’inchiesta collettiva più aggiornata sulla crisi della globalizzazione e la ferocia del neoliberismo

L’Europa è un «labirinto di barriere» tra «muri fisici» e «muri invisibili» . «Un continente allo sbando sul piano economico, sociale e anche etico». Il XIV rapporto «Diritti globali», curato da Sergio Segio, per l‘Associazione Società InFormazione e promosso dalla Cgil e – tra gli altri – Gruppo Abele, Legambiente, Arci o Antigone, conduce un’analisi che non fa sconti alla «Fortezza Europa» collocata in una «polveriera mondo»: politiche securitarie sull’immigrazione, i vergognosi accordi con la Turchia, la «pericolosa la costante associazione profughi-aumento della minaccia terrorista, fatta da politici e governi incauti», il muro ungherese e il filo spinato all’entrata del tunnel sulla Manica verso il Regno Unito.

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29. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Etikett Flüchtling geht am Problem vorbei“ · Kategorien: Afrika, Europa, Lesetipps

Quelle: Internationale Politik und Gesellschaft | 25.11.2016

Paul Collier über Migration, Flucht, überkommene Konventionen und das Ende von Revolutionen.

Von Flüchtlingen spricht derzeit kaum noch jemand. Ist die Krise vorüber?

Ganz und gar nicht. Bei der Flüchtlingskrise geht es in erster Linie um Flüchtlinge, nicht um Migration nach Europa. Das wurde offensichtlich, als sich die Flüchtlinge auf den Weg nach Europa machten, oder besser gesagt, einige Flüchtlinge, eine relativ kleine Minderheit.

Doch die Ursache der Krise liegt darin, dass unser Flüchtlingssystem den Flüchtlingen nicht gerecht wird. Daher müssen wir dieses System dringend reformieren, damit es Flüchtlingen und allen anderen auch hilft. Wir haben etwa seit 1950 ein Flüchtlingssystem, das nie reformiert wurde und für heutige Zwecke völlig ungeeignet ist. Entwickelt wurde es für völlig andere Probleme, und offensichtlich funktioniert es nicht.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsströme: Sie wurden alleingelassen“ · Kategorien: Lesetipps

Quelle: FAZ | 22.11.2016

Sie stehen immer und überall im schlechten Licht, und niemand will sie haben: Journalisten versuchen in einer Reportagensammlung, einen Kontrapunkt zur berüchtigten „Flüchtlingskrise“ zu setzen.

fluechtlingsrevolution

„Wir leben nicht, wir warten.“ Die knappe Formel, mit der die pakistanische Englischlehrerin Fatima ihr Schicksal beschreibt, trifft auf die Mehrheit der weltweit 65 Millionen Menschen zu, die laut UNHCR auf der Flucht sind. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt gegen Minderheiten, politischer Verfolgung, Armut, Hoffnungslosigkeit und stranden irgendwo, oft für Jahre, manchmal für immer. Fatima wartet seit vier Jahren in Cisarua, einem Dorf sechzig Kilometer südlich der indonesischen Hauptstadt Jakarta, darauf, dass sich eine Tür in die Zukunft öffnet.

Als Hazara war sie in ihrer Heimat in Nordwestpakistan ihres Lebens nicht mehr sicher; Angehörige der schiitischen Minderheit werden von der sunnitischen Mehrheit brutal verfolgt. Als eine Bombe vor Fatimas Haus explodierte, floh sie nach Indonesien, in der Hoffnung, nach Australien weiterzureisen. Doch Australien machte seine Grenzen dicht. Aus dem Transitland Indonesien wurde eine Sackgasse, eine von vielen auf den internationalen Flüchtlingsrouten. Fatima wird geduldet, Recht auf Arbeit, Unterstützung oder Bildung hat sie nicht.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Sans les barbelés, le racisme, les expulsions : à quoi pourrait ressembler une autre politique migratoire · Kategorien: Lesetipps · Tags:

Quelle: basta! | 21.11.2016

Alors que l’extrême-droite, les conservateurs et l’égoïsme ont le vent en poupe, il n’est pas facile d’imaginer une politique migratoire accueillante, débarrassée des fantasmes d’invasion et de l’obsession du repli. Pourtant, de la France à la Grèce, de l’Allemagne à l’Italie, des communes, des élus, des associations, ou même de simples citoyens n’ont pas renoncé et esquissent des solutions pour mettre en œuvre une autre politique migratoire, fondée sur la solidarité et le respect. Utilisation des fonds européens, nouvelle répartition des demandeurs d’asile, visas humanitaires ou droit à la migration économique, Basta ! fait le tour des idées qui envisagent l’Europe autrement qu’entourée d’un mur de fils barbelés.

par Rachel Knaebel

En France, en 2016, des maires d’extrême-droite font adopter des motions ou mènent des campagnes de communication pour refuser l’accueil de demandeurs d’asile dans leur commune. Un futur centre d’accueil de réfugiés a fait l’objet d’un incendie volontaire fin octobre en Auvergne, au moment-même où les autorités démantelaient le bidonville de Calais.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Stadt ohne Perspektive: Dadaab · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps

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Ben Rawlence
City of Thorns, Nine Lifes in die World’s Largest Refugee Camp
London (Portobello Books) 2016

Auf Deutsch
Stadt der Verlorenen: Leben im größten Flüchtlingslager der Welt
Verlag Nagel & Kimche AG 24,80 €

Ben Rawlence hat mit seinem Bericht über das größte Flüchtlingslager der Welt unglaublich viele Facetten des Krieges aus verschiedenen Blickwinkeln „von unten“ festgehalten:

Er beschreibt aus der Sicht der Vertriebenen, deren Enteignung und Vertreibung durch die Hungerpolitiken (incl. internationaler Hilfe) und als direkte Folge der Waffenlieferungen aus Europa und USA. Al-Shabaab, weitere somalische, kenianische, äthiopische Warlords und Politiker sowie imperialistische Kräfte arbeiten hier Hand in Hand.

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15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Namenlosen eine Stimme geben“ · Kategorien: Balkanroute, Lesetipps

Quelle: jungeWelt | 14.11.2016

Die Dolmetscherin Nermin Ismail hat Flüchtlinge auf der »Balkanroute« begleitet

Von Gerd Bedszent

Meldungen über Bürgerkriegsgemetzel und Flucht von Menschen aus umkämpften Regionen gehen häufig im allgemeinen Nachrichtenbrei unter. Eine Migrationswelle im Jahre 2015 sorgte allerdings für Schlagzeilen: Zehntausende machten sich damals – zunächst hauptsächlich aus Flüchtlingslagern im Süden Anato­liens – über die sogenannte Balkanroute auf den Weg ins vermeintlich gelobte Land Mitteleuropa.

Die Autorin Nermin Ismail ist geborene Österreicherin mit arabischen Wurzeln. Sie war eine von vielen Helfern, die sich – ohne Auftrag und ohne Bezahlung – auf den Weg machten, als erste Nachrichten über die Zustände auf dieser Fluchtroute in den Medien auftauchten. Dank ihrer Sprachkenntnisse fungierte Ismail hauptsächlich als Dolmetscherin, vermittelte zwischen Flüchtlingen, Einheimischen und Hilfsorganisationen.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Afrikanische Flüchtlinge: Europa und „die neue Völkerwanderung“ · Kategorien: Afrika, Europa, Lesetipps

Quelle: Deutschlandfunk

Wöchentlich flüchten Tausende Afrikaner über das Mittelmeer nach Europa. Knapp 4000 von ihnen sind nach UN-Angaben allein in diesem Jahr schon in den Fluten ertrunken. Und doch könnte diese Fluchtwelle erst der Anfang sein, warnt ein äthiopischer Publizist – dann nämlich, wenn Europa Afrikas Despoten nicht endlich die Stirn bietet.

Von Marc Engelhardt

Asfa-Wossen Asserate hat einen Alptraum. Den Alptraum, so schreibt er, dass sich Millionen von Afrikanern, getrieben von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, auf den Weg nach Europa machen. Und der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, der seit bald 50 Jahren in Deutschland lebt, benennt auch die Schuldigen:

„Ich würde sagen, dass die größten Exporteure von Migranten auf dieser Welt afrikanische Gewaltherrscher und Diktatoren sind, die ihrem eigenen Volk nicht die Möglichkeit geben, in ihren eigenen Ländern ein menschenwürdiges Dasein zu führen.“

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Are we living through another 1930s?“ · Kategorien: Lesetipps

Quelle: The Guardian

As daunting events come thick and fast amid increasing public racism and xenophobia, the similarities with the buildup to the second world war are real, but we can take hope from a few key differences

Paul Mason

Things are happening with machine-gun rapidity: Brexit, the Turkish coup, Islamist massacres in France, the surrounding of Aleppo, the nomination of Donald Trump. From the USA to France to post-Brexit Britain, the high levels of public racism and xenophobia, reflected now in the outpourings of politicians with double-digit poll ratings, have got people asking: is it a rerun of the 1930s?

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Chomsky: “La crisis de los refugiados es la crisis moral de Occidente” · Kategorien: Lesetipps

Quelle: El Paìs

El lingüista estadounidense advierte de que Trump „llevará al mundo hacia el desastre“ si gana las elecciones

El lingüista y activista norteamericano Noam Chomsky advirtió este sábado de que la “crisis de los refugiados es la crisis moral de Occidente”. En una conferencia pronunciada en Barcelona ante más de 1.500 personas, el profesor emérito del Massachusetts Institute of Technology (MIT) desgranó las razones históricas, políticas y económicas que han ido aumentando los desplazamientos de refugiados en el mundo, y avisó de que ese fenómeno seguirá creciendo por los “efectos del cambio climático”. Chomsky también hizo referencia al candidato republicano a la presidencia de EE UU, Donald Trump. “Es consistente en pocas cosas. Una de ellas es llevar al mundo hacia el desastre lo más rápidamente posible”, afirmó con rotundidad.

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07. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Rezension: Harald Bauder, Migration Borders Freedom · Kategorien: FFM-Texte, Lesetipps

Buchbesprechung

Harald Bauder
Migration Borders Freedom
London and New York (Routhledge) 2016
135 Seiten, 108 €

Harald Bauder hat ein Buch veröffentlicht, das in akademischen Kreisen als „nice piece of scholarship“ gewürdigt werden wird: ein ausgewogener Überblick über die Literatur und die unterschiedlichen Standpunkte zu den Themen Grenze, Territitorialstaat und Staatsbürgerschaft. Dabei bezieht Bauder wohlbegründet Stellung für Open Borders und für eine flexible Naturalisierung der Migrantinnen in einem jus domicilii, solange denn eine Welt ohne Territorialstaaten noch nicht denkbar ist.

Diese Diagnostics machen den ersten von zwei Teilen des Buchs aus. Im zweiten Teil, Solutions, umkreist Bauder die Themen Urbanität, Domizil und Sanctuary City (dazu unten mehr), bis hin zu Derridas City of Refuge, von deren ‚Unconditioned Law of Hospitality‘ wir noch weit entfernt sind. Das Buch erweist sich mit diesem Teil als Tool-Box für Stadträte ebenso wie für Aktivistinnen. Es geht dabei auch um die argumentativen Fallen und die gegenläufigen Prozesse, die mit bestimmten Beschlüssen induziert werden könnten. Bauder wendet sich explizit nicht nur an die Wissenschaftsgemeinde. Sein Buch liest sich flüssig, es kommt gänzlich ohne Fußnoten aus, es ist handlich. Der hohe Preis wird durch das gut kopierbare Format des Buchs ausgeglichen.

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